Seid ihr Bücheranstreicher
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Das habe ich in meinem ganzen Leben noch nie gemacht. Folglich auch nicht bei meinen eigenen Fachbüchern

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Hab ich auch nie gemacht... ka find das für mich persönlich irgendwie unnötig.
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Nein, ich finde das in keinster Weise übersichtlicher und auch schade um die guten Bücher. Die wichtigen Stellen sind ohnehin meist vorgehoben.
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Ich mache das gerade zum ersten Mal für eine Lehrveranstaltung an der Uni, ackere da Tanenbaums "Distributed Systems" durch. Und da ich nur wenig Zeit habe, vergleichsweise viel Stoff zu lernen, hoffe ich, dass der Textmarker ein wenig hilft, beim Lesen schnell wichtige Stellen hervorzuheben, um die Übersicht etwas zu verbessern. Da ich nicht vorhabe, das Buch über die Prüfung hinaus zu behalten, senkt das zwar den Wiederverkaufswert ein wenig, was aber weniger schmerzt, als eine misslungene Prüfung.
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Es ist erstaunlich, wenn ich mir ein Skriptum oder Buch von einem "Bücheranstreicher" anschaue und dort die unwichtigsten Sachen markiert sind. Gerade wenn man während der Vo markiert, verliert man imho viel zu schnell den Überblick über Wichtigkeit/Unwichtigkeit. Das wäre ja nur halb so schlimm, wenn man den Fehler wenigstens korrigieren könnte...
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Ich male Fachbücher immer farbig an. Nicht weil ich so oft in die Bücher schaue, sondern einfach weil ich mir so die wichtigen Stellen besser merken kann. Das markieren von wenigen aber relevanten Inhalten erhöht bei mir direkt die Merkrate und assoziatives Wissen um den jeweiligen Inhalt herum. Da ich meine Bücher idr. behalte ist mir der Wiederverkaufspreis egal. Eine gute und umfangreiche Bibliothek ist mehr Wert als die Einzelpreise der Bücher

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Sehe ich genauso wie Headhunter.
Selbstverständlich arbeite ich mit meinen Büchern, d.h. ich benutzte Leuchtmarker zum markieren und ich bin mich auch nicht fein genug Inhaltsfehler im Buch, was durchaus vorkommen kann, selber mit Bleistift zu korrigieren.
Da ich die Bücher behalte ist das für mich auch kein Problem.
Außerdem altert der Inhalt in den IT Büchern recht schnell und das billige Papier das heutzutage in unseren modernen Büchern allgemein benutzt wird hält sowieso nur ca. 70 Jahre.
Ich finde, dieses Unding mit Büchern nicht zu arbeiten, kommt von der Fehlerziehung in den Schulen, bei dem es gang und gäbe war, daß man nicht in Bücher reinschreibt.
Schließlich sollen die Bücher auch noch die Klasse unter einem benutzen können, aber generell gesehen ist das trotzdem falsch, denn nur wenn man in Büchern Leuchtmarker verwedent und Texte korrigiert, bedeutet das,
daß man sich mit dem Buch wirklich auseinadnergesetzt hat.Ich halte es jedenfalls für ein Unding neben dem Buch eine Zettelwirtschaft aus tausenden von Zetteln zu betreiben nur weil man wichtige Stellen aus dem Buch irgendwo notieren möchte und auch die Inhaltsfehler in den Büchern auch irgendwo niedershrieben muß.
Fazit:
Das die wenigsten Menschen mit ihren Büchern richtig arbeiten, so wie es eigentlich sein sollte, dank Buchdruck ist dies ja problemlos möglich ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, liegt an der Fehlerziehung in den Schulen.
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Woher wisst ihr immer, dass das was ihr markiert das richtige ist? Wenn man was neues lernt, meint man doch manchmal, dass das einfache (was jetzt noch schwierig ist) wichtig ist, aber das eigentlich wichtige übersieht man. Und wenn ihr sowas markiertes lest, lest ihr dann nur diese Stellen oder doch alles?
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aber schrieb:
Woher wisst ihr immer, dass das was ihr markiert das richtige ist?
Was das richtige ist, liegt im Auge des Betrachters und mit der Zeit bekommt man darin auch Übung das wirklich relevante herauszupicken.
Daher kann es durchaus vorkommen, daß sich einer fragt, der das Buch nicht selbst markiert hat, wie der andere nur auf die Idee kommen konnte, so etwas zu markieren.
Siehe auch rüdigers Beitrag:
Es ist erstaunlich, wenn ich mir ein Skriptum oder Buch von einem "Bücheranstreicher" anschaue und dort die unwichtigsten Sachen markiert sind.
Wenn man was neues lernt, meint man doch manchmal, dass das einfache (was jetzt noch schwierig ist) wichtig ist, aber das eigentlich wichtige übersieht man.
Jain, es kann zwar vorkommen, daß man vermeintlich einfaches markiert,
aber im Endeffekt ist es dann genau das, was man dank dem Markieren dann so oft liest, daß man es dann irgendwann auswendig kann und damit wirkt es rückblickend betrachtet nicht mehr wichtig, dies ist aber ein Irttum, denn damals war es wichtig.Außerdem hat damit das Markieren eigentlich einen seiner möglichen Zwecke erfüllt, denn die Beste Markierung ist die, die im Gehirn ihren Platz gefunden hat.
Und wenn ihr sowas markiertes lest, lest ihr dann nur diese Stellen oder doch alles?
Das hängt ganz davon ab nach was ich suche.
Zuerst schaue ich mir natürlich die markierten Sätze an, die sollten eigentlich den Inhalt auf einer Seite schön Zusammenfassen können, das ist einer der Gründe für eine Markierung, und meistens reicht das dann auch aus, um an die richtige Stelle ohne viel suchen zu gelangen.
Die Details liest man dann natürlich anschließend nach.
Wichtig: Der Sinn des Markierens besteht nicht darin das 1 mal 1 zu markieren,
sondern nur das wesentliche.
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aber schrieb:
Woher wisst ihr immer, dass das was ihr markiert das richtige ist?
Weiß ich bestimmt nicht immer. Aber da ich fast alle Vorlesungen der LVA besucht habe und auch im Besitz der Folien bin, stehen die Chance doch ganz gut.
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hab das letzte mal während des studiums richtig mit einem buch "gearbeitet". und die dinger waren danach recht unbrauchbar
hab leere stellen für notizen und schlussfolgerungen misbraucht, um formeln und dergleichen auseinanderzunehmen. und wenn der platz knapp wurde, auch gern noch nen zettel an die entsprechende seite getackert 
war wunderbar, um alle gedankengänge auch nochmal im originalkontext nachvollziehen zu können. fliegende zettel gehen bei mir eh verloren.
vom klassischen anstreichen während des lesens halte ich persönlich allerdings wenig. wenn ich einen text lese, will ich ihn verstehen und mich nicht damit belasten, irgendwelche formulierungen zu markieren. das mag interessant sein, wenn man eine zusammenfassung eines buches schreiben möchte. aber um wissen aus einem buch zu extrahieren, sollte man seine eigenen schlussfolgerungen in eigenen worten direkt irgendwo notieren.
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Was hat das eigentlich mit PCs zu tun?
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gute Frage schrieb:
Was hat das eigentlich mit PCs zu tun?
Warum liegt hier Stroh?