warum ist eigentlich der letzt name einer datei immer 3 stellig ?
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DEvent schrieb:
[Das ist ja nicht das Problem. Die Erweiterungen sind ja dazu da, um den Computer zu unterstuetzen und nicht den Menschen. Das der Mensch nach seinen *.jpg sortieren kann, ist nur ein Nebeneffekt.
Letzten endes tun sie aber beides.
Sie unterstützen den Computer und mich als Computerbenutzer.
Zumindest ist das in einer Textbasierten Oberfläche wie einem Terminal oder der Konsole der Fall, lediglich bei einer grafischen Oberfläche könnte man stattdessen auch grafische Symbole nutzen, um den Dateityp einer Datei als Benutzer zu erkennen.Daher will ich ehrlich gesagt auch gar nicht ohne auskommen.
Dateien ohne Dateiendung finde ich daher z.B. lästig.
Erst Recht unter einem Betriebssystem wie Windows, das
den Typ einer Datei nur an den Endungen erkennt
und mit so Dateinamen wie README, COPYING oder INSTALL erstmal gar nichts anfangen kann.Das ist ja der Widerspruch, damit sich Entwickler Arbeit sparen muss ich als Benutzer das System unterstuetzen. Es sollte aber so sein das die Entwickler mir ein System geben das mich unterstuetzt.
Das ist natürlich richtig, aber wie unterstützt man bei einer
textbasierten Oberfläche wie einer Konsole den Benutzer wenn man auf Dateinamen verzichtet?Nur
file README
kann es ja wohl nicht sein, um erkennen zu können, wie man die Datei startet.Um diese Tatsache zu vertuschen wird seit WinXP die Erweiterungen (als standard Einstellung) einfach ausgeblendet. So wird wieder Tuer und Tor fuer diese Idiotischen NackteFrau.jpg.exe geoeffnet. Aber das ist eh Typisch: Um eine Schwaeche von Windows moeglichst kostenfrei zu vertuschen wird nicht zu Ende gedacht.
Ja, das ist ein Griff ins Klo.
Diesen Mist, die Dateinamenserweitungen auszubelnden, stelle ich daher auch grundstätzlich nach jeder Windows Installation gleich aus.[QUTOE]
Unter normalen Systemen kann die Datei heissen wie sie will und es wird trotzdem das richtige Programm dafuer geoeffnet.
[/QUOTE]Naja, das stimmt nun nicht.
Wenn ich in der Konsole
README
eingebe, dann kommt ein Command not found.
Es wird nicht der Texteditor geöffnet, der mir die Datei anzeigen soll.Eigentlich macht es weder die Unix/Linux Welt noch Windows richtig.
Wie es bei MacOS X oder OS/2 ist, weiß ich leider nicht.
Bei OS/2 war ja angeblich alles ein Objekt, aber da ich OS/2 nie testen
konnte, weiß ich nicht, was ich mir darunter vorstellen soll,
war etwa dieses Thema damit gemeint?So kann man seine Bildsammlung *.die_bilder_von_der_weihnachtsfeier bennen, der Typ bleibt immer erhalten.
Ja, aber warum sollte man das tun.
Man könnte die Bilder auch:
*.die_bilder_von_der_weihnachtsfeier.jpg
benennen und wüßte dann auch gleich, daß es sich um JPEG Bilder handelt.Und wissen will ich das spätestens dann, wenn ich Bilder weiterverarbeiten
und vorher gerne wissen will, welches der beiden Bilderbild_1
Bild_1nun das Bild ist, daß zum Weiterbearbeiten in einem verlustlosen Dateiformat (also tiff oder PNG, aber kein JPG) gespeichert ist
und welches der beiden Bilder nur das verlustbehaftetet Backup im JPEG Format ist.Wenn man weiter darüber nachdenkt, dann würde ohne Dateiendung sich der Benutzer
zum leichteren Überblick darüber Gedanken machen müssen, welches Bild nun verlustbehaftet und verlustlos ist und
dies dann zum Zweck des leichteren Überblicks sowieso auch im Dateinamen mit angeben:bild_1.verlustlos
bild_2.verlustbehaftetUnd spätestens dann hat man so nen Müll wie die ungarische Notation bei der Programmierung.
Da ist der anerkannte Standard die Dateien mit einer Dateiendung für den Dateityp anzugeben, schon wieder viel sinnvoller.
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uil schrieb:
textbasierten Oberfläche wie einer Konsole den Benutzer wenn man auf Dateinamen verzichtet?
Ups, ich meinte natürlich Dateinamenserweiterung.
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uil schrieb:
bild_1.verlustlos
bild_2.verlustbehaftetUnd spätestens dann hat man so nen Müll wie die ungarische Notation bei der Programmierung.
Da ist der anerkannte Standard die Dateien mit einer Dateiendung für den Dateityp anzugeben, schon wieder viel sinnvoller.
Außerdem würde es nicht genügen, wenn man bei einer grafischen Oberfläche einer Audio Datei nur ein einziges Audio Symbol zuordnet, das dann für Sounddaten steht.
Denn auch hier gibt es verlustlos und verlustbehaftet.D.h. im Endeffekt gibt man auch bei grafischen Oberflächen im grafischen Symbol klugerweise wieder den Dateityp an und dann landet man wieder bei Bezeichungen wie jpg oder PNG.
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zwutz schrieb:
Der User bekommt in der Mail eine ausführbare Datei als "Bild.jpg" untergeschoben. Bisher muss die Datei auf .exe, .scr, .com oder .bat enden, um ausführbar zu sein (und ist dadurch sofort vom User ersichtlich, die Sache mit der ausgeblendeten Erweiterung mal außen vor gelassen).
Bei deinem hypothetischen System vielleicht. Aber in der Realität erhält man bei Linux/Unix keine ausführbaren Dateien per E-Mail. Alles was du als Mail-Anhang bekommst hat logischerweise kein Ausführbarkeits-Bit gesetzt. Denn das ist Sache des Dateisystems und das kann man schlecht per Mail verschicken. Einen Wurm/Trojaner/wasauchimmer wirst du einem Linux/Unix-Anwender nicht so einfach per E-Mail unterjubeln können.
ls ohne Zusatzparemter unterscheidet nichtmal zwischen Ordnern und Dateien, von der fehlenden Markierung von ausführbaren Dateien mal ganz abgesehen. Erst der chmod bietet da mehr Infos
ls markiert normalerweise Ordner, Dateien und ausführbare Dateien mit unterschiedlichen Farben bei der Ausgabe. Den Unterschied sieht man also jeweils auf den ersten Blick.
Wie kommt ihr überhaupt auf die Idee, dass Dateiendungen verboten wären, sobald man zusätzlich den MIME-Type verwendet? Der Witz bei den Systemen mit file ist doch gerade der, dass man die Vorteile von Dateiendungen und die Vorteile vom MIME-Type kombiniert und beides hat.
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kein plan schrieb:
kann man eigentlich auch eigende formarte schriebn ,die nur ich öffnen kann ?
(mall sollte sich nicht mit rechtemaustaste - öffnen mit .. editor öffnen können),
sondern wie z.b. ne dll nur "hyroglüphen" sein
wenn du eine Anwendung entwickelst, die ein eigenes Dateiformat notwendig macht, dann ja
die Dateierweiterung kannst du eh selbst bestimmen und die "Hieroglyphen" (nix ü) sind Binärdaten die zur besseren Lesbarkeit als Unicode-Zeichen dargestellt werden, und auch da steht dir offen, welche Daten du dort reinschreibst...
In der Regel kann man die Daten dort aber genauso lesen... Sobald jemand weiß, wie die Daten abgespeichert werden, weiß er auch, wie er sie wieder auslesen kann. Schließlich musst du sie später auch wieder lesen können. Nicht umsonst gibt es Programme, mit denen man Informationen aus z. B. dll-Dateien auslesen (und auch ändern) kann
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minhen schrieb:
ls markiert normalerweise Ordner, Dateien und ausführbare Dateien mit unterschiedlichen Farben bei der Ausgabe. Den Unterschied sieht man also jeweils auf den ersten Blick.
Falsch, denn diese Eigenheit ist GNU FSF spezifisch.
Das ls von Solaris kann das z.B. nicht.
Und bei anderen Unix Systemen ist es ähnlich.Man kann also nicht davon ausgehen, daß sich ls immer so verhält, wie
das ls des GNU Projekts.
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Ich habe eigentlich an einen grafischen System gedacht (wie KDE oder Gnome). Alle Dateiverwalungsfenster (wie Dolphin, Thunar, Konqueror, Explorer) hat meinstens in der Spaltenansicht immer die Spalten: Dateiname, Dateityp. Also habe ich sowas:
Bild1 jpg-Bild Bild2 jpg-Bild Bild3 png-BildDa hat ja dann WindowsXP nachgezogen und hat die Erweiterung einfach ausgeblendet. Linux untersucht die Datei, so wird aus einer jpg nicht auf einmal ein gif, wenn ich den Namen aendere.
In der Konsole kann man nicht die Datei einfach "aufrufen", man muss ein Programm passend zum Typ starten, dass stimmt. Deswegen gibts ja auch das Programm "file" unter Linux.
uil schrieb:
Daher will ich ehrlich gesagt auch gar nicht ohne auskommen.
Dateien ohne Dateiendung finde ich daher z.B. lästig.
Erst Recht unter einem Betriebssystem wie Windows, das
den Typ einer Datei nur an den Endungen erkennt
und mit so Dateinamen wie README, COPYING oder INSTALL erstmal gar nichts anfangen kann.Das ist ja das Problem an Windows. In Linux Systemen steht dann:
README audio-file // wenn sich jemand ein Scherz erlaubt COPYRIGHT text-file INSTALL text-fileAergert mich jedesmal eine Windows-Kiste, jeder mit Kruecken kann sehen das es eine Text-File ist, aber nur Windows ist wieder zu bloed dafuer.
In Linux: mime-type: plain/text -> Anwendung: Gedit
In Windows: Keine Dateierweiterung -> Keine Anwendung
(ob sich da was in Vista verbessert hat?)uil schrieb:
Da ist der anerkannte Standard die Dateien mit einer Dateiendung für den Dateityp anzugeben, schon wieder viel sinnvoller.
Es gibt unzaehlige Konflikte mit den bloeden Dateierweiterungen. Deswegen reichen ja auch schon 3 Zeichen dafuer nicht mehr aus: .docx
Die Erweiterungen sind eine gute Sache, fuer den Menschen. Aber aus einem Bild sollte nicht ploetzlich eine Executable werden, nur weil sich jemand ein Scherz erlaubt. Wie schon gesagt: Erweiterungen um den Menschen zu helfen, nicht dem Computer.
PS: Wie aergert man einen Windows-Benutzer am besten: Ein Virus das nur die Dateierweiterungen von allen Dateien loescht, den Namen und den Inhalt aber unveraendert laesst.

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Linux untersucht die Datei
Falsch. file untersucht die Datei. Bitte das GNU nicht vergessen!

die "Hieroglyphen" (nix ü) sind Binärdaten die zur besseren Lesbarkeit als Unicode-Zeichen dargestellt werden
Muss ich verstehen, wie du auf Unicode kommst?
Wie aergert man einen Windows-Benutzer am besten: Ein Virus das nur die Dateierweiterungen von allen Dateien loescht, den Namen und den Inhalt aber unveraendert laesst.
Schöne Idee!
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Linux kennt doch eigentlich nur ein paar Dateitypen (executable, directory, binray oder so), den rest muss es irgendwie aus der datei rausfrickeln.
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cheopz schrieb:
die "Hieroglyphen" (nix ü) sind Binärdaten die zur besseren Lesbarkeit als Unicode-Zeichen dargestellt werden
Muss ich verstehen, wie du auf Unicode kommst?
Ich glaube er meint, daß Unicode Zeichen angezeigt werden, wenn
man die Datei mit nem stink normalen Texteditor öffnet.Ich mußte auch 2 mal drüberlesen, ehe ich verstanden habe, was mit Unicode gemeint ist.
Wenn es schlecht läuft, dann geht der Texteditor aber natürlich von irgendeinem anderen Zeichensatz aus, (z.b. ISO 8859-1) aber bei Binärdateien ist das eh wurscht.Es gibt unzaehlige Konflikte mit den bloeden Dateierweiterungen. Deswegen reichen ja auch schon 3 Zeichen dafuer nicht mehr aus: .docx
Beispiel?
Ich hatte nämlich noch keinen Konflikt.
Zwar gibt es hin und wieder mal eine Dateiendung in einem Programm,
die den Namen eines bekannten Dateiformats trägt,
aber da diese Datei meist nur für dieses Programm verwendet wird
und in dessen Unterverzeichnis liegt und das Programm auch selbst keinen extra Mime Type für diese Datei anlegt, was erst zum Konflitk führen würde, gibt es da eigentlich auch keine Konflikt.D.h. ich hatte noch nie 2 Programme die verschiedene Dateiformate mit der selben Dateiendung im System angemeldet haben.
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uil schrieb:
Falsch, denn diese Eigenheit ist GNU FSF spezifisch.
Das ls von Solaris kann das z.B. nicht.
Und bei anderen Unix Systemen ist es ähnlich.Man kann also nicht davon ausgehen, daß sich ls immer so verhält, wie
das ls des GNU Projekts.Ich sagte normalerweise. Normalerweise wie in bei GNU/Linux ist das der Fall, bei manchen Unix-Systemen genau so (Mac OS
oder mit Zusatzparameter (z.B. FreeBSD). Dass es Systeme gibt, bei denen ls keine farbige Ausgabe beherrscht, habe ich nie ausgeschlossen. Der mit den absoluten Aussagen ohne Ausnahmen warst und bist* du.* "GNU FSF spezifisch" - wie gesagt, FreeBSDs ls kann das ganz ohne GNU.
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oder das ls --color | ansi2color auf meinem windows.
Ist das nicht toll?
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hallo
die bevorzugte Dreistelligkeit von Dateiendungen hat wohl historische Gruende.
Schon bei {C|M}P\M in den 70ern endeten Textdateien mit .txt und Kommandos mit .com und vermutlich aehnlich bei OS's aus noch frueheren Zeiten.
Damals waren 12 Zeichen lange Dateinamen Stand der Technik, da verschwendet man keinen Buchstaben zuviel fuer die Endung.@Konflikte mit 3er-Dateiendungen: Die gibt es wirklich.
Ich hatte Konflikte mit kollidierenden 3er Dateiendungen, wenn ich TeX mit bibtex und makeindex unter win32 benutzte. Eine der automatisch erzeugten Zwischenspeicherdateien wurde von win32 per default fuer eine Internet Einrichtungsdatei - oder so etwas aehnliches - gehalten.
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gre schrieb:
oder das ls --color | ansi2color auf meinem windows.
Das ls ist Teil des Win32-Ports der GNU-Tools. Ist klar, dass das grundsätzlich Farben beherrscht
