.net - JA oder NEIN? BITTE HILFE!



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    Guten Tag,

    Ich arbeite bei einer mittelständischen Firma im Bereich Identifikationstechnologie. Diese Firma bietet eine hauseigene Software an die bereits seit 5 Jahren auf dem Markt ist. Mit dieser Software ist es möglich z.B. Grafiken und Elemente am Bildschirm zu designen und diese dann an SPEZIFISCHE industrielle Drucker auszugeben. Diese Software läuft auf ca. 5000 Rechnern Bundesweit.

    Die Software wurde bis dato in Borland C geschrieben und verwaltet. Dieses KnowHow ist auch im Hause vorhanden.

    Ich bin als Azubi neu in diesem Entwicklungsteam und stelle nun zum Startschuß des neuen Projekts privat einige Fragen:

    - Wir glauben das Borland ständig Marktanteile verliert und die Akzeptanz und der Support von außen (z.B. Consulting) immer schwieriger wird. Desshalb wollen wir den Umstieg auf Microsoft Visual C++ wagen.

    Frage:
    - Stimmt diese Annahme? Werden wir in Zukunft Probleme mit Borland VC haben?
    - Wie lange braucht ein geübter Entwickler um aus einer Borland Umgebung den "Sprung" in eine Microsoft umgebung zu vollziehen? Welche Fremdleistungen (Schulungen sollte man nehmen?)
    - Ist eine portierung von bereits bestehendem Borland Code auf Microsoft Code ohne weiteres möglich? Gibt es ein ähnliches Konvertierungstool wie bei Borland, welches Code von Microsoft auf Borland C umkonvertiert auch von Microsoft?

    - Sollte man heute schon auf .net setzen? Mir persönlich scheint dies für unsere Software momentan der falsche weg. Unsere Software muß auch in Zukunft auf alten Rechnern noch lauffähig sein! Der .net Framework benötigt ja mindestens 256 Ram; das ist utopisch von unseren Kunden zu verlangen.

    - Aber wie sieht die Zukunft aus? Kommen wir um .net herum? Wahrscheinlich nicht... Welche Möglichkeiten gibt es heute schon z.B. in Form einer art "Weichenstellung" um einen Großteil des Codes morgen (in ca. 2 Jahren) in einem .Net Projekt wiederverwenden zu können? Ich denke hier bei der Graphischen Gestaltung z.B. an die Nutzung von GDI+ ... müsste solch eine Entwicklung heute unter .net in 2 Jahren nochmals vorgenommen werden? Wie sieht die Unterstützung der MFC in Zukunft unter .Net aus? Gehört zu .Net nur C# oder auch C++?

    - Welche Umgebung (unter der **Voraussetzung wir entscheiden uns heute gegen .net wollen aber in 2 Jahren das gleiche Projekt auf .net entwickeln) sollen wir wählen? Visual C++ 6.0 oder Visual C++ .net?
    Wenn Visual C++ .net, dann welche Version? Developer oder Architect? Wovon mache ich das abhängig?

    JEGLICHE ANREGUNGEN BRINGEN MICH WEITER!!!

    ICH DANKE JETZT SCHON VIELMALS!

    Hendrik Schneider
    hendrikn@hotmail.com**



  • Wieso ist es utopisch von Betrieben, die eine Grafiksoftware nutzen wollen, einen (oder mehrere) Rechner mit ordentlich Arbeitsspeicher zu verlangen?
    Ich habe vor ca. 3 Jahren ein Praktikum bei einem Architekten gemacht, welcher bereits damals für sein CAD-Programm 256 MB RAM benötigte und schon mit dem Gedanken einer Aufrüstung spielte.

    Gruß Flo



  • "Wir glauben das Borland ständig Marktanteile verliert und die Akzeptanz und der Support von außen (z.B. Consulting) immer schwieriger wird. Desshalb wollen wir den Umstieg auf Microsoft Visual C++ wagen."

    MS Visual C++ wins. Yep! 😃

    .Net ist noch nicht ausgereift genug. Da würde ich warten, bis Windows .Net (ca. 2004) Standard ist.

    Viele benutzen in Firmen noch Win NT auf Rechnern mit 350 MHz und 128 oder 192 MB. Das waren vor 3 Jahren noch Top-Rechner, und die können auch noch zwei Jahre weiter laufen. Am besten mit Office 97. 😉



  • Ich war immer der Meinung, daß man eine Entwicklungsumgebung verwenden sollte die der Hersteller des BS zur verfügung stellt.
    Unter Linux/Unixderivate würde man auch nicht einen MS-Compiler verwenden wenn es ihn geben würde.

    MS kennt sein BS und optimiert danach theoretisch seine Entwicklungsumgebung. Borland kann die Geheimnisse von Windows nicht kennen.

    Da in VS NET C++ drin ist wird MS dies auch nicht so schnell ändern.
    NET hat ja eigentlich nichts mit solchen Programme zu tun, die Du angesprochen hast.
    Ob die Sourcen einfach nach VC++ zu ändern sind kommt darauf an wie sie programmiert wurden.
    Überall wo Borlandspezifische Befehle verwendet wurden muß neu gemacht werden.

    Wenn ihr in 10 Jahren noch mit eurem Borland programmieren wollt braucht ihr auch nicht umsteigen. Die Frage ist, ob diese Programme dann noch funktionieren.
    Viele werden in 5 Jahren noch mit VS6 programmieren. Warum umsteigen wenn man keine neuen Technologien anwenden will oder braucht.

    [ Dieser Beitrag wurde am 05.09.2002 um 09:55 Uhr von Unix-Tom editiert. ]


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