Woher simple Anleitungen für Standardaufgaben? (Windows, OS X, GNU/Linux)



  • Hallo,

    Ich schreibe immer wieder Mails an technisch weniger versierte Benutzer, in denen ich Sie instruiere, irgendwelche Einstellungen, Standardaufgaben oä selbst vorzunehmen.

    Bei einer DNS-Umstellung kürzlich habe ich dafür einfach auf diese Seite von opendns.com verwiesen.

    Kennt Ihr irgendeine Site, auf der derartig simple Anleitungen für 0815-Tätigkeiten gesammelt sind?

    Danke schonmal im voraus!



  • http://www.yolinux.com/TUTORIALS/LinuxTutorialNetworking.html
    Hier findest du alles was mit Networkung zu tun hat.

    Ansonsten kann man doch in Google einfach "Xxxx howto" eingeben. So finde ich 90% der Information die ich brauche, z.B. "webserver linux howto", "mail server linux howto"



  • Das Problem ist lediglich, dass ein How To fuer Leute wie uns zwar super ist, aber fuer Otto Normal Dau ist so eine Anleitung wie bei OpenDNS halt um Dimensionen besser.

    Eine Sammlung von solchen schoenen Beschreibungen ist mir leider nicht bekannt. Habe aktuell selber so ein Problem, nur mit wie man nen FTP Client benutzt statt DNS Umstellung. Wird wohl darauf hinauslaufen Screenshots aus dem Freundeskreis zu Sammeln und selber schreiben.

    Aber so eine Webseite die alle moeglichen Sachen so schoen bebildert erklaert waere echt mal Gold wert...



  • DEvent schrieb:

    http://www.yolinux.com/TUTORIALS/LinuxTutorialNetworking.html

    Du würdest so eine Seite einem normalen Benutzer zur Erklärung geben? Dann hast du wirklich keine Menschenkenntnis..


  • Mod

    Arme Computerwelt, in der solche Anleitungen nötig sind. Wir sind noch immer viel zu nah am System 😞

    Assistenten sind ein netter Schritt aber, was dort einzufüllen ist, hat der Otto-Normalo immer noch zu recherchieren. Für die Förderung von "ich erkenne selbst"-Diensten.

    MfG SideWinder


  • Mod

    Für Windows haben wir hier bereits einen Tips&Tricks-Thread in dem auch folgender Link zu finden ist: http://www.fz-juelich.de/jsc/files/net/security/inf-win/index.html

    MfG SideWinder



  • (>°.°)> schrieb:

    DEvent schrieb:

    http://www.yolinux.com/TUTORIALS/LinuxTutorialNetworking.html

    Du würdest so eine Seite einem normalen Benutzer zur Erklärung geben? Dann hast du wirklich keine Menschenkenntnis..

    Wozu braucht den Otto-Normal-DAU sowas wie OpenDNS? Da reicht eine Beschreibung wie man sein Windoof konfiguriert damit er sich ins I-Net einwaehlen kann. Wer sowas wie OpenDNS einsetzen will, der sollte erstmal die Basics lernen.



  • bitte benute das wort basics nicht. Oh mein gott das ruft erinnerungen hervor, die ich nicht mehr haben will. Auch gut die Essentials auf seite achtzig/einundachtzig LÁC operon.



  • DEvent schrieb:

    (>°.°)> schrieb:

    DEvent schrieb:

    http://www.yolinux.com/TUTORIALS/LinuxTutorialNetworking.html

    Du würdest so eine Seite einem normalen Benutzer zur Erklärung geben? Dann hast du wirklich keine Menschenkenntnis..

    Wozu braucht den Otto-Normal-DAU sowas wie OpenDNS? Da reicht eine Beschreibung wie man sein Windoof konfiguriert damit er sich ins I-Net einwaehlen kann. Wer sowas wie OpenDNS einsetzen will, der sollte erstmal die Basics lernen.

    Es geht nicht um OpenDNS, sondern einfach um das Einstellen des DNS-Servers.

    Danke für die Antwort, aber Dein Link ist nicht sehr hilfreich.

    Die Seite mischt viel zu viele Konzepte viel zu bunt durcheinander und ist viel zu unübersichtlich, um auch nur einigermaßen brauchbar zu sein. Selbst fortgeschrittene Netzwerker können dort wohl nur schwer hilfreiche Informationen extrahieren und wer nicht vorher schon weiß, was dort irgendwo zu finden ist, erfährt es wohl auch nie.

    Der Hinweis darauf, dass man vorher die Basics lernen muss, ist irgendwie auch etwas eigen. Wozu? Warum soll meine Sekretärin lernen, was eine Netzmaske ist, wenn sie doch nur daran interessiert ist, wo sie die "255.255.255.0" eintragen soll?

    Solche Seiten sind der Grund, aus dem 2008 noch Leute der Ansicht sind, GNU/Linux sei furchtbar kompliziert zu bedienen.

    SideWinder: Klar, sowas ist praktisch, aber simple Anleitungen wird man wohl immer brauchen. Die verlinkte Seite habe ich mir auch schon angesehen, wirkt aber irgendwie genauso verstaubt wie DEvents YoLinux Seite. Kennst Du irgendwas anderes, was in etwa in die Richtung geht?


  • Mod

    Solche Seiten sind der Grund, aus dem 2008 noch Leute der Ansicht sind, GNU/Linux sei furchtbar kompliziert zu bedienen.

    Jedes Betriebssystem ist noch immer furchtbar kompliziert zu bedienen.

    Kennst Du irgendwas anderes, was in etwa in die Richtung geht?

    Tut mir leid, alles andere sind Seiten ala WinFAQ und eher für einen zumindest ohne Bilder auskommenden Benutzer gedacht.

    MfG SideWinder



  • nman schrieb:

    Der Hinweis darauf, dass man vorher die Basics lernen muss, ist irgendwie auch etwas eigen. Wozu? Warum soll meine Sekretärin lernen, was eine Netzmaske ist, wenn sie doch nur daran interessiert ist, wo sie die "255.255.255.0" eintragen soll?

    Dann mach doch ein Bild mit dem Dialog und einen roten Kreis um das Eingabefeld.

    Da draengt sich auch die Frage auf wozu eine Sekraeterin den DNS-Server umstellen soll? Das wird doch vom Admin gemacht, per Vernwartung oder Hausintern?

    Ich verstehe die Leute nicht. Auf der einen Seite mischen sie admistrative Pflichten und normales Bedienen des PCs, auf der anderen Seite wollen sie es alles schoen einfach und DAU-Verstaendlich.

    Die Konsquenzen sieht man ja: Computer werden von Russland aus ferngesteuert, Anti-Virenhersteller verdienen sich einen goldenen Arsch und "Hacker" werden verurteil, weil sie ein "Hackersystem" und "Hackerutils" verwenden (Linux und host -l).



  • DEvent schrieb:

    Dann mach doch ein Bild mit dem Dialog und einen roten Kreis um das Eingabefeld.

    Ich frage hier, weil ich eben nicht für jeden Käse Screenshots auf x Betriebssystemen machen möchte. Sowas können doch viele Leute brauchen, warum soll ich hier mit Dir darüber diskutieren, ob das sinnvoll ist?

    Da draengt sich auch die Frage auf wozu eine Sekraeterin den DNS-Server umstellen soll? Das wird doch vom Admin gemacht, per Vernwartung oder Hausintern?

    Nicht jede Organisation will sich Admins leisten, die billig genug sind, um sich um solchen Käse zu kümmern.

    War aber auch nur ein Beispiel, wie instruierst Du am besten Privatanwender?

    Ich verstehe die Leute nicht. Auf der einen Seite mischen sie admistrative Pflichten und normales Bedienen des PCs, auf der anderen Seite wollen sie es alles schoen einfach und DAU-Verstaendlich.

    Die Unterteilung in "administrative Pflichten" und "normales Bedienen" ist eben ziemlich flexibel. In einem mir persönlich gut bekannten Fall wird vom Unternehmen nur Infrastruktur zur Verfügung gestellt, die Anwender kümmern sich selbst um die Administration ihrer Rechner. Und weißt Du was das Resultat ist? Weniger Securityfälle pro Jahr und Mitarbeiter als jedes andere Institut sie hat, was weniger an den Fähigkeiten sondern IMO eher am hierdurch vermittelten Gefühl von "mein Rechner" liegt.

    Niemand passt auf einen zentral administrierten Client sonderlich auf, wenn er genau weiß, dass der eben eingestampft wird und ein Admin vorbeikommt und neuinstalliert, wenn man Scheiße baut.

    Die Konsquenzen sieht man ja: Computer werden von Russland aus ferngesteuert, Anti-Virenhersteller verdienen sich einen goldenen ***** und "Hacker" werden verurteil, weil sie ein "Hackersystem" und "Hackerutils" verwenden (Linux und host -l).

    Flauschige süße Kätzchen müssen sterben, nur weil Du Rindfleisch isst. 🙄
    Botnetze, Virenepidemien und eigentümliche Gerichtsurteile sind das Resultat einer großen Anzahl ignoranter _und_ überheblicher Menschen, die von Dir vermuteten Zusammenhänge kann ich nicht nachvollziehen.



  • nman schrieb:

    War aber auch nur ein Beispiel, wie instruierst Du am besten Privatanwender?

    Ich richte das System so ein das es funktionieren und das der normale Anwender ueberhaupt nichts machen muss und kann. Als Beispiel kannst du jede Uni mit einem Rechenzentrum besuchen und sehen wie das dort funktioniert.

    Botnetze, Virenepidemien und eigentümliche Gerichtsurteile sind das Resultat einer großen Anzahl ignoranter _und_ überheblicher Menschen, die von Dir vermuteten Zusammenhänge kann ich nicht nachvollziehen.

    Genau daher kommt doch die Ignoranz+Ueberheblichkeit. Niemand will auch nur eine Seite lesen muessen, trotzdem will jeder Programm installieren, Root-Server einrichten und was weis ich noch was. Niemanden interessier es was passiert, deswegen ist doch diese Mentalitaet bei Benutzern auf alles zu klicken und zu installieren was nicht bei 3 aufn Baum ist. Wie erklaerst du dir den sonst die beliebtheit der Pishing und Viren-Emails?

    Da ist imho Windows auch nicht ganz unschuldig. Nach dem Motto: Brauchst ein Root-Server? Lade dir rootserver.exe, klicke 5 mal auf Weiter. Eine Woche spaeter hat sich ein weiterer Computer in das Botnetzwerk nebenan eingereit.



  • DEvent schrieb:

    Ich richte das System so ein das es funktionieren und das der normale Anwender ueberhaupt nichts machen muss und kann. Als Beispiel kannst du jede Uni mit einem Rechenzentrum besuchen und sehen wie das dort funktioniert.

    Ich habe an meiner Uni schon im Rechenzentrum gearbeitet. Die Dinger funktionieren nicht. Nur für ihre Betreiber, für die Nutzer ist das idR ein völlig unangemessener bürokratischer (und auch sonstiger) Aufwand.

    Auch wenn das vielen Leuten in den Kreisen technisch versierterer Benutzer eiskalte Schauer über den Rücken jagt: Es ist _gut_ für Produktivität und Arbeitsatmosphäre, wenn User selbst was machen können. Niemand spricht von Serveradministration, aber Benutzer zu entmündigen ist nur für Admins eine Lösung, nicht für die User, deren Arbeit sie im Grunde erleichtern sollten.

    Genau daher kommt doch die Ignoranz+Ueberheblichkeit. Niemand will auch nur eine Seite lesen muessen, trotzdem will jeder Programm installieren, Root-Server einrichten und was weis ich noch was.

    Root-Server einrichten will keiner der Anwender, auf die ich abziele. Und Programme zu installieren ist völlig legitim.

    Niemanden interessier es was passiert, deswegen ist doch diese Mentalitaet bei Benutzern auf alles zu klicken und zu installieren was nicht bei 3 aufn Baum ist.

    Der springende Punkt ist eben, dass es völlig legitim ist, dass ein User nicht daran interessiert ist, was genau passiert. Gefährlich wird es erst dann, wenn er überzeugt ist, genau zu wissen, was passiert.

    Wie erklaerst du dir den sonst die beliebtheit der Pishing und Viren-Emails?

    Ganz einfach, wenn ich an 50.000 Leute verschicke und jeder 1000. klickt, macht das immer noch 50 Klicks. 50.000 Empfänger sind _nichts_, zumindest vom Standpunkt des finanziellen Aufwands aus betrachtet.

    Da ist imho Windows auch nicht ganz unschuldig. Nach dem Motto: Brauchst ein Root-Server? Lade dir rootserver.exe, klicke 5 mal auf Weiter. Eine Woche spaeter hat sich ein weiterer Computer in das Botnetzwerk nebenan eingereit.

    Das Problem ist hier primär, dass Windows bei seinen Meldungen so furchtbar geschwätzig ist, sodass niemand (mich eingeschlossen) lesen möchte, was es ständig ausspuckt. Lustigerweise hört diese Geschwätzigkeit ausgerechnet bei den Fehlermeldungen auf ("Ein unbekannter Fehler in einem Modul ist aufgetreten."), was nicht unbedingt sehr praktisch ist, andersrum wäre es sinnvoller.

    Aber offen gestanden bin ich an dieser Diskussion nicht interessiert, ich suche einfach nur ein paar der eingangs beschriebenen Anleitungen.



  • DEvent schrieb:

    nman schrieb:

    War aber auch nur ein Beispiel, wie instruierst Du am besten Privatanwender?

    Ich richte das System so ein das es funktionieren und das der normale Anwender ueberhaupt nichts machen muss und kann. Als Beispiel kannst du jede Uni mit einem Rechenzentrum besuchen und sehen wie das dort funktioniert.

    - Meine Frage war: Was erklärst Du Deiner netten, technisch uninteressierten Bekannten, die nur von Dir wissen möchte, wie sie schnell xy macht? Sag mir bitte nicht, dass Du zu ihr fährst und Dich einen Nachmittag damit beschäftigst, sie auf ihrem eigenen System zu entmündigen und dort alles perfekt einzurichten. Du weißt, dass das unrealistisch und nicht wünschenswert ist.
    - Warum um Himmels Willen sollte ein Privatanwender irgendwas in einem Rechenzentrum machen wollen?



  • lol, geht es gerade darum dass eine Anleitung für Otto Normal User unnötig ist weil das gefälligst ein Admin machen soll?

    Also in der Firma ist alles ja kein Problem, da haben die User idR sowieso nicht die Rechte etwas zu ändern. Aber es gibt genug Situationen wo Otto Normal User nicht in einem Umfeld ist, dass ihm 100% der Adminarbeit abnimmt.

    Wir haben zB öfters Mitarbeiter die zu uns kommen wegen Problemen mit ihrem privat Computer. Da ist es natürlich perfekt wenn man sagt: hier, schau dir den Link an und mach alles was da steht.

    Also solche Anleitungen sind Goldwert. zB auch gerade für unsere Kunden/Lieferanten die unseren FTP Server benützen sollen. Ich kann nicht davon ausgehen dass sie eine IT Abteilung haben die ihnen dabei hilft.


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