Wozu ist Google Desktop gut?



  • Hab den Sinn auch nie ganz verstanden. Is wahrscheinlich für Leute die keine Ordnung auf Ihrem Rechner halten und alle Dokumente, Bilder, Musik usw. in einem Ordner oder so abspeichern...

    Wenn man doch mal nach ner Datei suchen muss gibts ja schon eine Suchfunktion und jedes halbwegs anständige Mailprogramm sollte auch eine haben.



  • Ist sicherlich ganz gut seine Dokumente indexiert zu haben, wenn man so 1000 Dokumente hat und man dann irgendwas in einem Doc vor einem Jahr was finden will.

    Allerdings waere das auch keine Kunst, wenn die Dokumente nicht ein binaerer Blob waeren, wie sie es ja gewohnheitsmaessig sind.

    Was benutzt den eigentlich GDesktop als Datenbank?



  • Ich habe mehrere tausend Dateien, aber das ist es mir trotzdem nicht wert, die mit Google Desktop zu indizieren und somit auf die Google-Server laden zu lassen.



  • So etwas ist aber eigentlich ganz praktisch. Ich nutze OS X und da tippe ich "foo" in Spotlight ein und bekomme sofort Mails, Bookmarks, Adressbuchkontakte, Lexikoneinträge und Dokumente oder Programme mit Namen und/oder Inhalt "foo" angezeigt. Es gibt sogar für speziellere Dateitypen und diverse Online-Suchmaschinen Plug-Ins. Wie gut google Desktop da im Vergleich ist weiß ich aber nicht.



  • NES-Spieler schrieb:

    Ich habe mehrere tausend Dateien, aber das ist es mir trotzdem nicht wert, die mit Google Desktop zu indizieren und somit auf die Google-Server laden zu lassen.

    Gibt es da ne Quelle? Ich kann mir viel vorstellen, aber dass google so dreist ist und lokale Files im Hintergrund auf ihre Server kopiert erscheint mir etwas absurd.



  • desktop search engines sind (zumindest unter windoofs) eine feine sache. ich benutze noch die ältere (nicht webseitenbasierte) version von 'yahoo desktop' search.
    ich kann mir gar nicht vorstellen, wie ich ohne sowas auf mehreren 100 GB grossen festplatten etwas finden soll.
    🙂



  • Walli schrieb:

    NES-Spieler schrieb:

    Ich habe mehrere tausend Dateien, aber das ist es mir trotzdem nicht wert, die mit Google Desktop zu indizieren und somit auf die Google-Server laden zu lassen.

    Gibt es da ne Quelle? Ich kann mir viel vorstellen, aber dass google so dreist ist und lokale Files im Hintergrund auf ihre Server kopiert erscheint mir etwas absurd.

    Eben. So ein Schwachsinn, wie kommst denn überhaupt dadrauf? 🙄



  • Naja, Google Desktop macht das schon. Nicht alles, klar, aber die Indizes etc. werden schon übertragen.

    Deswegen ist es im Unternehmen auch ein No-Go. Da muss Copernic ran.

    Ähnlich wie Skype, das einfach fremde Anrufe routet, und damit das Netzwerk für Angriffe öffnet (Skype ist immer noch verwundbar).



  • DEvent schrieb:

    Ist sicherlich ganz gut seine Dokumente indexiert zu haben, wenn man so 1000 Dokumente hat und man dann irgendwas in einem Doc vor einem Jahr was finden will.

    Ich habe viele tausend Dokumente und Fotos hier rumliegen und habe noch nie Spotlight oder Google Desktop benötigt, um etwas in Windeseile zu finden. Beide Suchprogramme sind zwar installiert, einen echten Nutzen sehe ich aber nicht wirklich für mich. Wenn man beim Erstellen der Dokumente auch nur minimal mitdenkt, sind derartige Programme schlicht überflüssig. Zumal sie mir beim größten Batzen an Dateien - Fotos meiner Digitalkamera - kein Stück weiterhelfen.
    Das soll jetzt nicht heißen, dass solche Programme per se überflüssig seien. Man denke nur an den einen Thread hier, bei dem für jemanden der Hauptgrund zu Linux zu wechseln sein vollgemüllter Desktop ist. Viel mehr ist die Argumentation, um bei tausenden Dokumenten die Übersicht zu behalten, schlicht nicht allgemeingültig. Wenn jemand eine Desktop-Suchmaschine braucht, dann hat das wenig mit der Anzahl der Dokumente, und dafür sehr viel mit der Person selbst zu tun 😉



  • Ich habe eine unglaubliche Ordnung in meinem Home-Verzeichnis, aber ich finde es schon praktisch, wenn ich ein Stichwort eingebe und Spotlight sucht mir alle pdfs in denen das vorkommt. Ich weiß nach einiger Zeit jedenfalls nicht mehr ohne nachzugucken was in den unzähligen Papers und eBooks im einzelnen drin steht.



  • Sid2K7 schrieb:

    Naja, Google Desktop macht das schon. Nicht alles, klar, aber die Indizes etc. werden schon übertragen.

    Das Sharing von Dateien über mehrere Maschinen setzt das voraus, daß man den Index freigibt. Deaktiviert man diese Funktion (übrigens auch über eine Gruppenrichtlinie im Unternehmen möglich), so wird der Index nicht freigegeben und bleibt lokal.

    Sid2K7 schrieb:

    Deswegen ist es im Unternehmen auch ein No-Go.

    Nicht bei uns.



  • Walli schrieb:

    Ich habe eine unglaubliche Ordnung in meinem Home-Verzeichnis, aber ich finde es schon praktisch, wenn ich ein Stichwort eingebe und Spotlight sucht mir alle pdfs in denen das vorkommt. Ich weiß nach einiger Zeit jedenfalls nicht mehr ohne nachzugucken was in den unzähligen Papers und eBooks im einzelnen drin steht.

    Ordnung ist relativ. Wenn man die vorgegebenen Ordner wie Bilder, Dokumente, Filme und Musik nutzt, hat man ebenfalls schon eine Ordnung, die je nach Standpunkt unglaublich sein kann. Bei mir sind Paper zum Beispiel hierarchisch und thematisch sortiert. Auf der größten Detail-Ebene habe ich die Dateinamen, welches einfach die Titel der Paper sind. Und das macht die Dateinamen sehr aussagekräftig und selbsterklärend. Such ich ein bestimmtes Paper, kenn ich natürlich auch das Themengebiet und schon hab ich es. Ebenso hat man sofort alle Paper eines bestimmten Themengebiets vor sich.
    Interessier ich mich für Paper, die bestimmte Schlagwörter enthalten, dann recherchier ich sowieso bei einer wissenschaftlichen Datenbank. Denn dort sind Millionen von Papern indiziert, was eine Recherche deutlich ergiebiger macht. Außerdem kann man dort ganz anders recherchieren wie z. B. welches Paper zitiert oder referenziert welches andere und von welchen anderen Papern wird dieses Paper referenziert u.s.w. Da können Desktop-Suchmaschinen natürlich nicht mithalten.
    Lokal geht es mir also nur um das Auffinden bestimmter Dokumente und da ist meine Verzeichnishierarchie schlicht effizienter als z. B. Spotlight.
    Letztlich läuft es wieder auf dasselbe hinaus: Es kommt hauptsächlich auf den Benutzer an, ob man eine Desktop-Suchmaschine braucht oder nicht 🙂



  • Es geht nicht nur darum, seine Sachen wiederzufinden. Auch wenn man Ordnung hält finde ich es sehr praktisch.

    Wozu soll ich mich noch mit dem Explorer (bzw. TotalCommander in meinem Fall) durch diverse Unterverzeichnisse hangeln, wenn ich einfach nur den Filenamen in die Suche einzugeben brauch und es so innerhalb einer halben Sekunde geöffnet habe.

    Selbst wenn ich Genau weiss wo die Datei liegt, was meistens der Fall ist, per Desktop-Suche geht's hundertmal schneller. Im Fall von Vista sogar ohne jemals die Hände von der Tastatur nehmen zu müssen -> Win-Taste, erste paar Zeichen der Datei, Enter, Fertig.


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