Musikindustrie soll Zugriff auf Vorratsdaten erhalten



  • Am Donnerstag, den 11. April 2008, wird der Bundestag über den Entwurf der Bundesregierung für das "Gesetz zur Verbesserung der Durchsetzung von Rechten des geistigen Eigentums" abstimmen. Damit will die Bundesregierung bei Urheberrechtsverletzungen einen Auskunftsanspruch für Rechteinhaber gegenüber Dritten einführen, so dass z.B. die Musikindustrie Namen und Anschrift von Tauschbörsennutzern direkt bei den Providern abfragen kann, ohne hierfür den Weg über Polizei und Staatsanwaltschaft gehen zu müssen.

    Weiter: http://www.golem.de/0804/58850.html Quelle: Golem
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    Jetzt darf die Vorratsdatenspeicherung also endlich das tun, was sie schon immer tun sollte. Schon interessant, das Leben in einer von der Wirtschaft gelenkten Mehrheitsdiktatur Schade, dass die Dummen stets überzählig wählen.



  • Diese Entwicklung ist gut, denn bis jetzt läuft das so ab, dass die Musikindustrie unser Rechtsystem lahmlegt mit Klagen, welche wegen Geringfügigkeit alle wieder eingestellt werden, um im Rahmen der Akteneinsicht die Adresse des Täters herauszufinden.
    Es ändert sich unter dem Strich für den Täter nichts, aber das Rechtsystem wird entlastet.



  • Ok, nächstens schau ich zuerst was im verlinkten Artikel steht und antworte dann 🙄



  • Das ist nun wirklich nicht überraschend. Das die Industrie Zugriff auf die Daten bekommen soll, und das es nicht etwa um die "Sicherheit" geht war doch der eigentliche Plan.



  • Jurist schrieb:

    Diese Entwicklung ist gut, denn bis jetzt läuft das so ab, dass die Musikindustrie unser Rechtsystem lahmlegt mit Klagen, welche wegen Geringfügigkeit alle wieder eingestellt werden, um im Rahmen der Akteneinsicht die Adresse des Täters herauszufinden.

    das hätten sie doch viel einfacher haben können, z.b. durch ein gesetz, dass die blöde musikindustrie nix einklagen kann bei tauschbörsennutzern.
    🙂



  • Ohne Gericht == Ohne Kontrolle
    Die müssen nur behaupten das jemand ihr Urheberrecht verletzt um an die Adressdaten zu kommen um die dann an Spammer zu verkaufen.



  • Andorxor schrieb:

    Ohne Gericht == Ohne Kontrolle
    Die müssen nur behaupten das jemand ihr Urheberrecht verletzt um an die Adressdaten zu kommen um die dann an Spammer zu verkaufen.

    Wieso? Adressen gibts doch im Adressbuch 😕



  • Kameras in jeden Raum.
    Wer die Kloschüssel trifft hat nix zu verbergen.



  • und deshalb schrieb:

    Kameras in jeden Raum.
    Wer die Kloschüssel trifft hat nix zu verbergen.

    LOL hab eben shcnell drübergelesen und dachte, da steht was von "Kamera in der Kloschüssel [...] nichts zu verbergen".

    Das wär auch mal ne Idee: wer keine Drogen im Intimbereich transportiert bruacht sich nicht zu verstekcen, da kann man doch glaub MS Produkte nehmen und Kameras in die toilettenschüsseln einbauen.


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