Alternative zu Linux gesucht - und nein kein Windows oder Mac OS



  • Manchmal sollte man erst das naheliegende versuchen und dann nachfragen. Habe das Modul entfernt und neu geladen und schon wird sie gefunden 🙂



  • Schöner Fisch 😃

    Ich hab jetzt zwar mein wlan-device nachdem ich von Hand das ipw2200 Modul neu lade, aber iwlist scan findet keine Funknetze (selbst wenn ich direkt neben dem Router sitze).
    Ich sitze gerade vor dem Notebook unter Arch und da funktioniert das einwandfrei.

    Irgendeine Idee was ich versuchen könnte bzw. was bei Gentoo da schief gehen könnte? Ich kenn mich da ja mit den Interna nicht aus.



  • Linuckser schrieb:

    Schöner Fisch 😃

    Ich hab jetzt zwar mein wlan-device nachdem ich von Hand das ipw2200 Modul neu lade, aber iwlist scan findet keine Funknetze (selbst wenn ich direkt neben dem Router sitze).
    Ich sitze gerade vor dem Notebook unter Arch und da funktioniert das einwandfrei.

    Irgendeine Idee was ich versuchen könnte bzw. was bei Gentoo da schief gehen könnte? Ich kenn mich da ja mit den Interna nicht aus.

    Ich glaub im IRC oder Gentoo Forum wirst du eher eine Antwort kriegen.



  • @DEvent:

    Linuckser schrieb:

    ...
    Ich habe mir schon überlegt FreeBSD mal anzuschauen, aber nach dem Lesen des Wiki-Artikels scheint bei FreeBSD ja bereits alles im OS integriert zu sein und wenig Spielraum zum konfigurieren sein, scheint also nicht ganz das was ich suche zu sein.
    ...

    Mir gings bloß darum, dass das so nicht stimmt, sondern dass das "alles im OS integriert sein" eher ein Vorteil ist.



  • 5min im Chat und schon erfahren, dass ich gar keine gentoo live cd nehmen muss zum installieren, warum steht sowas denn nicht deutlich im Handbuch, dann hätt ich mir ja nen Haufen Arbeit sparen können.



  • Wieso schreibst du es nicht deutlich ins Handbuch oder bittest die Gentoo-Leute, das zu tun? Das könnte Anfängern einen Haufen Arbeit ersparen.



  • fricky schrieb:

    linux ist zwar noch lange kein ersatz für windows (in bezug auf benutzerfreundlichkeit, usability etc.)

    An was denkst du da im Speziellen? Zumal das imho sehr subjektive Punkte sind.



  • Tim schrieb:

    fricky schrieb:

    linux ist zwar noch lange kein ersatz für windows (in bezug auf benutzerfreundlichkeit, usability etc.)

    An was denkst du da im Speziellen? Zumal das imho sehr subjektive Punkte sind.

    erstmal die zig verschiedenen, inkompatiblen benutzeroberflächen, die's für linux gibt und dann noch installation von software und treibern, die nicht in der liste des packet managers sind, ist schwierig. wlan z.b. ist ja so'n ding, dass auch äusserst zickig sein soll. ich hab' vielleicht nur glück gehabt, dass bei mir alles reibungslos klappte (es läuft übrigens in 'ner VM unter windoofs). der durchschnitts-noob ist mit win immer noch besser dran, davon bin ich überzeugt. für linux muss man immer noch ein ganz schöner computerfreak sein, aber, wie gesagt, es hat sich gewaltig gebessert, wenn ich da an früher denke, wo man xserver, partitionierung usw. alles von hand machen musste.
    🙂



  • fricky schrieb:

    erstmal die zig verschiedenen, inkompatiblen benutzeroberflächen, die's für linux gibt

    Inkompatibel?

    fricky schrieb:

    und dann noch installation von software und treibern, die nicht in der liste des packet managers sind, ist schwierig. wlan z.b. ist ja so'n ding, dass auch äusserst zickig sein soll.

    Jo, wenn etwas nicht direkt von der Distribution unterstützt wird ist es meist lästig.



  • Das Problem hätte man unter Windows aber auch.

    Wlan läuft eigentlich heutzutage problemlos, da man zur Not über den ndiswrapper die Windowstreiber benutzen kann.
    Dass wlan jetzt zufällig bei der Minimal-Live-CD nicht funktioniert hat, ist zwar ärgerlich, aber bei einem richtigen System gibts eigentlich nie Probleme.

    Unter Ubuntu hast du normal den NetworkManager, dann ist das wie unter Windows.
    Unter Arch nutze ich netcfg(2), damit geht das ganze auch sehr komfortabel, allerdings auch über Konfigurationsdatei(en).

    Die wpa_supplicant.conf einzustellen ist schon recht lästig, das stimmt schon, aber dafür kann man wirklich alles einstellen, das kann man bei den ganzen Sachen die auf benutzerfreundlichkeit getrimmt sind halt nicht.

    Ich finde das eigentlich nicht schlecht, ich hatte neulich Probleme, dass meine wlan und ethernet-Karten manchmal ihre Aliase getauscht haben, schuld daran war das automatische Laden der Module und die Reihenfolge in welcher die Module für die beiden Karten geladen wurden. Beheben konnte ich das sehr leicht indem ich einfach die Module in das MODULES Array in der /etc/rc.conf geschrieben habe.
    Diese einfachheit ist für mich benutzerfreundlich, aber natürlich nichts für den Gelegenheitsnutzer, da man doch recht viel wissen muss, wenn man keine Dialoge mit Tooltips hat.



  • und dann noch installation von software und treibern, die nicht in der liste des packet managers sind, ist schwierig

    ? Bist du Programmierer oder Memme? 😃

    Da hast du leider teilweise noch recht, aber die allermeisten Programme gibt es bereits als Paket, wenn nicht, wäre es z.B. schön, wenn die Nutzer, also auch jemand wie du, der das Problem gelöst hat, anderen hilft, etwa durch bereitstellen von Paketen. Denn nur so kann Linux Einsteigerfreundlicher werden...



  • So bin jetzt in mein Gentoo ge-chrooted, irgendwie schon cool, wenn man quasi nen Betriebssystem im Betriebssystem laufen hat 😃

    Was genau ist eigentlich Portage? emerge ist ja die Paketverwaltung, aber was hat es mit diesem Portage auf sich?



  • Linuckser schrieb:

    Was genau ist eigentlich Portage? emerge ist ja die Paketverwaltung, aber was hat es mit diesem Portage auf sich?

    Eigentlich ist ja Portage die Paketverwaltung 😉



  • Linuckser schrieb:

    Was genau ist eigentlich Portage? emerge ist ja die Paketverwaltung, aber was hat es mit diesem Portage auf sich?

    Eigentlich ist Portage die Paketverwaltung und emerge nur das CLI-Programm, mit dem Du sie bedienst.



  • Linuckser schrieb:

    Was genau ist eigentlich Portage? emerge ist ja die Paketverwaltung, aber was hat es mit diesem Portage auf sich?

    Portage ist die Paketverwaltung, emerge ist das frontend.

    edit: ok, lol 😃



  • Ok, danke.

    Sagt mal hat es wirklich so große Auswirkungen wenn ich im USE Array -qt -kde usw reinschreibe, wenn ich hauptsächlich GNOME nutzen möchte?



  • Linuckser schrieb:

    Sagt mal hat es wirklich so große Auswirkungen wenn ich im USE Array -qt -kde usw reinschreibe, wenn ich hauptsächlich GNOME nutzen möchte?

    In vielen Fällen schon, ja. Schau Dir am besten mal mit einem "emerge -pv --newuse world" oä an, welche Pakete betroffen wären.



  • Nebenbei, da du ja ein ganz abenteuerlustiger bist, es gibt bei Gentoo noch ein paar ganz schön coole Sachen die man machen kann:

    • LVM (auch die Rootpartition, sonst kann's ja jeder)
    • Paludis statt Portage (ein in C++ geschriebener Portage-Ersatz, der dieselben Ebuilds aus dem normalen Portage-Tree verwendet, aber imho mit etwas Konfiguration deutlich besser ist)
    • Baselayout 2 mit OpenRC (wenn es denn nicht schon Standard ist, ist auch nicht soo abgefahren) oder auch alternative Initsysteme wie InitNG oder einit.

    Gibt natürlich noch viel mehr, du solltest auf jeden Fall mal in die Gentooforen schauen. Damit wird dir ganz sicher nicht langweilig 😉



  • .filmor schrieb:

    Nebenbei, da du ja ein ganz abenteuerlustiger bist, es gibt bei Gentoo noch ein paar ganz schön coole Sachen die man machen kann:

    • LVM (auch die Rootpartition, sonst kann's ja jeder)
    • Paludis statt Portage (ein in C++ geschriebener Portage-Ersatz, der dieselben Ebuilds aus dem normalen Portage-Tree verwendet, aber imho mit etwas Konfiguration deutlich besser ist)
    • Baselayout 2 mit OpenRC (wenn es denn nicht schon Standard ist, ist auch nicht soo abgefahren) oder auch alternative Initsysteme wie InitNG oder einit.

    Gibt natürlich noch viel mehr, du solltest auf jeden Fall mal in die Gentooforen schauen. Damit wird dir ganz sicher nicht langweilig 😉

    Im Moment bin ich schon so zufrieden, aber werd ich mir mal ansehen. Von InitNG hab ich schonmal gehört, da war mal irgendwas mit InitV, das mich gestört hat bzw. Probleme gemacht hatte, weiß nur nicht mehr was es war und bin am Ende auch bei InitV geblieben.

    Aber könnte ich mal ausprobieren, da hast du recht 🙂

    @nman danke für den Hinweis, was macht denn das -pv? In der manpage hab ich keine solchen Flags gefunden.



  • Auja, probier mal initng aus und sag uns dann, wieviel Bootgeschwindigkeit man da so raus holen kann.


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