Linux-Einstieg, die 5te
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Linuckser schrieb:
Muss hier auch sagen, dass ich mein Gentoo bisher nur ein einziges mal installiert habe und selbst wo einiges nach experimentieren etc. nicht ganz lief noch nie zur Neuinstallation gegriffen habe um ein sauberes System zu haben. Das finde ich einen ungeheuren Vorteil an Gentoo.
Du glaubst gar nicht, was ich schon alles perverses mit dem Gentoo auf meinem PC (immerhin mittlerweile 4 Jahre alt) angestellt habe ohne es auch nur ein einziges komplett neu installieren zu müssen

XP hab ich in der Zeit dreimal installieren müssen und das OS X auf meinem Macbook (anderthalb Jahre alt) ist auch schon das Zweite.
Es lebe Gentoo \o/
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.filmor schrieb:
Du glaubst gar nicht, was ich schon alles perverses mit dem Gentoo auf meinem PC (immerhin mittlerweile 4 Jahre alt) angestellt habe ohne es auch nur ein einziges komplett neu installieren zu müssen

XP hab ich in der Zeit dreimal installieren müssen und das OS X auf meinem Macbook (anderthalb Jahre alt) ist auch schon das Zweite.Ich stimme den .filmor voellig zu. Ich habe 3 Gentoo Linux, eine 4, andere 3 und der letzte ca 1,5 Jahre ist. Die liefen, die laufen. Ob ich Probleme hatte? Na selbstverstaendlich, die sind aber bei Gentoo gar nicht so schwierig zu loesen zumal das man gute Dokumentation hat.
Wegen Ubuntu: Letztens musste ich zwei Leute helfen, die Linux(Distro Ubuntu) installieren wollten, ohne die Bedeutung von /usr/src zu wissen.. Ich finde
es schon angebracht, wenn man lernwillig ist, soll man lieber etwas
anspruchsvolleren Distro, wie Gentoo, nehmen. Wenn man "schnell" einen LInux
OS haben moechte, ohne sich fuer die Hintergrunde zu insteressieren und damit
angeben zu koennen, dass man einmal Linux installiert hat, sollte man doch
etwas einfacheren Variante nehmen(wie Ubuntu).Tja und Debian: Viele sogenannte old-school Linux Leute benutzen Debian, ich
sehe einige Nachteile bei dieser Distro. Zb. ich
finde es unzumutbar, etliche Versionen innerhalb von einer Linux Distro zu haben
(testing,stable, woody, etc). Wenn du zb. stable version von Debian benutzt,
heisst es, dass du uralte aber segv-sichere Software benutzt. Du kannst
ploetzlich nicht alle software installieren was du gerne haben magst. Moechte
man das? Ich nicht. So, dann muesste man zu einer anderen wie Woody switchen..
Tja ich wette das ist immer problemhaft ist.. Und nicht vergessen, java problem
bei Debian: alleine installation von java umgebung ist schmerzhaft bei Debian.
Da haben die Debianers schon die ANtwort parat: "Also jvm ist eine software von
sun, also das gehoert zu open-source nicht." -ok.So insgesamt, bietet die Gentoo dir eine gute Entwicklungsumgebung oder *Servern
an. Alle aktuelle software laufen ohne Problem. Portage ist sehr leicht zu bedienen. Wenn du ein Problem hast, dann kannst du meistens in Doku was
nachlesen. Man kompiliert alles was man installieren moechte. Viele meinen
dass es schlecht sei. Ich sage das Gegenteil. In heutiger
Prozessorgeschwindigkeit haette ich kein Problem, meine Programme kompilieren
zu lassen. Damit kann ich jedes Stueck Programm fuer meinen Rechner optimieren..filmor schrieb:
Es lebe Gentoo \o/
sehr jut gesagt

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Sehr spaßig soll die Kompilation von OpenOffice sein, nachdem ich gehört habe, dass Leute mit Quadcores weit über 3 Stunden gebraucht haben, habe ich mich dann doch für die binary Version entschieden

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so... erstmal vielen Dank für die vielen Antworten...
allen anschein nach werde ich mich mal an Gentoo versuchen (iso liegt schon aufm Rechner). Als WM scheint fluxbox das zu sein, was ich suche
Was ich gegen Ubuntu hab? Es liegt tatsächlich weniger an der Hardware (obwohl Wlan zickt und ich die vermutung habe, nichtmal vernünftiges OpenGL zu bekommen).
Das Hauptproblem war die Benutzerfreundlichkeit (klingt komisch, is aber so).
Nach der Installation wirst du vor ein System gesetzt, dass krampfhaft versucht, wie Windows (Kunbuntu) oder MacOS (Ubuntu) auszusehen, ohne an die einfachheit ranzukommen. Ich musste trotzdem Stunden in der Shell verbringen. Und da hab ich mir gedacht, wenn ich eh schon (fast) alles nochmal selber nachbessern/anpassen/installieren muss, warum nicht gleich von Anfang und dabei auch noch was lernen
Nutzen will ich es hauptsächlich fürs programmieren (unter Windows eine Qual), zum Musikhören (ich hatte unter Ubuntu irgenwann urplötzlich keinen Ton mehr, wahrscheinlich durch ein Update... läuft bis heute noch nicht) und alles andere, was ich nicht zwangsweise unter Windows machen muss. Einen Home- oder Streamingserver brauch ich derzeit nicht
Jetzt hab ich nur noch ein Problem... ich hab leider nur den einen Rechner hier stehen. Die derzeit laufende Windows-Version soll weiterhin draufbleiben. Auf einer zusätzlichen Partition befindet sich bereits Ubuntu und grub ist im MBR.
Kann ich gefahrlos die Linuxpartition formatieren und Gentoo installieren, ohne Schwierigkeiten fürchten zu müssen (und vor allem ohne mich aus Windows auszusprerren... sonst hätt ich ein Problem ;))
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Du kannst Gentoo auch von Windows/Ubuntu aus installieren.
Wenn du eh wieder Grub am Ende installiert hast kannst du dich ja nicht aussperren, da du dann ja wieder einen Bootmanager drauf hast.Im Handbuch kommt das nicht so rüber, deshalb einmal deutlich:
Wenn du Gentoo "normal" installierst dann besteht die Installation aus genau vier Schritten:
1. Stage3 Archiv herunterladen, das entpackst du einfach auf einer vorher formatierten Partition (ist quasi ein Linux gepackt)
2. Einen Portage-Snapshot herunterladen und installieren - das ist die Datenbank des Paketmanagements
3. Kernel sourcen herunterladen, kompilieren, installieren
4. Grub installieren, deine Betriebssysteme in die Konfig eintragen (ich würd dir empfehlen die aus Ubuntu als Referenz wo abzuspeichern, dann siehst du wie es aussehen sollte)Einen Installer gibt es bei dieser Version nicht. Es ist wirklich nur Zeug runterladen und rüberkopieren. Mit einer kleinen Ausnahme die ich dir verschwiegen habe: vor Schritt 3 musst du per chroot in dein Gentoo rüberwechseln, das ist aber kein Act und ermöglicht es dir emerge zu Benutzen für das Herunterladen des Kernels und anschließendes Kompilieren in der Gentoo-Umgebung.
Natürlich sind noch ein paar andere Schritte zwischendrin, aber das sind die 4Hauptschritte.
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zwutz schrieb:
Nutzen will ich es hauptsächlich fürs programmieren (unter Windows eine Qual)
bitte?

unter windoze ist programmieren ja wohl super-komfortabel. was hast du falsch gemacht?

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fricky schrieb:
zwutz schrieb:
Nutzen will ich es hauptsächlich fürs programmieren (unter Windows eine Qual)
bitte?

unter windoze ist programmieren ja wohl super-komfortabel. was hast du falsch gemacht?

das kommt drauf an, was man unter programmieren versteht
ich würde zum beispiel eine komfortable shell gegenüber der IDE vorziehen. und da ist linux definitiv von haus aus besser bestückt 
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sothis_ schrieb:
fricky schrieb:
zwutz schrieb:
Nutzen will ich es hauptsächlich fürs programmieren (unter Windows eine Qual)
bitte?

unter windoze ist programmieren ja wohl super-komfortabel. was hast du falsch gemacht?

das kommt drauf an, was man unter programmieren versteht
ich würde zum beispiel eine komfortable shell gegenüber der IDE vorziehen. und da ist linux definitiv von haus aus besser bestückt 
programmieren mit 'ner shell statt einer IDE halte ich nicht für eine so tolle idee, aber wer's unbedingt braucht: http://win-bash.sourceforge.net/

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Linuckser schrieb:
Sehr spaßig soll die Kompilation von OpenOffice sein, nachdem ich gehört habe, dass Leute mit Quadcores weit über 3 Stunden gebraucht haben, habe ich mich dann doch für die binary Version entschieden

Viel schlimmer ist der Speicherverbrauch. Ich hab's schon zweimal(!) versucht, aber jedes mal ist irgendeine Partition vollgelaufen …
fricky schrieb:
programmieren mit 'ner shell statt einer IDE halte ich nicht für eine so tolle idee, aber wer's unbedingt braucht: http://win-bash.sourceforge.net/

Die Shell ist eher zum Kompilieren, Dateien rumschieben, Dateien durchsuchen etc. praktisch.
@zwutz:
Zum Programmieren ist Gentoo wirklich 1a. Du hast direkt alle Header und Bibliotheken die du brauchst (da das System sie ja selber braucht ;)).
Zum Musikhören kann ich mpd und quodlibet empfehlen.
Fluxbox ist auf jeden Fall eine gute Idee, ist auch meine Wahl.
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*schieb*
So... gibt Neuigkeiten... hab Gentoo soweit installiert. Musste allerdings den MBR wieder "reparieren", da mir grub wie erwartet nur die Gentoo-Installation angeziegt hat... und ohne Windows und damit Internet hätt ich mich schwer getan...
Gentoo liegt also derzeit brach.
Wollte dann mittels der Live-CD und einer kleinen Anleitung GRUB wieder installieren, also brav grub-install ausgeführt...
dann kam allerdings ein Fehler, wie er auch in der Anleitung beschrieben ist ("Could not find device for /boot: Not found or not a block device").
Die angebotene Lösung brachte allerdings keine Besserung (die Datei, die ich per cp kopieren sollte, war leer. Vll lags daran)Naja... halb so schlimm... wollte Gentoo eh neu installieren, da ich mich bei der Partitionierung ein wenig vertan hab.
Jetzt bräuchte ich von euch aber einen Hinweis, wie ich dann Windows wieder in grub reinbring
sda ist meine Windows-Festplatte mit drei Partitionen (sda1 logischerweise C:)
auf sdb befindet sich auf einer erweiterten Partition Linux (fdisk hat mir meine drei Linux-Partitionen als sdb5-7 angezeigt. sdb5 war /boot, sdb6 swap und sdb7 /, was sich aber vll ändern wird, da /home eine eigene Partition bekommt, dafür aber /boot evtl nicht, da grub angeblich damit Probleme hat)wie müsste entsprechender grub-Eintrag aussehen? wurde aus den diversen Quellen im Netz nicht wirklich schlau -.-
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wenn auch dein bios sda als erster platte führt, reicht ein
title Windows root (hd0,0) chainloader +1in der menu.lst. bei grub-install musst du darauf achten, dass auch /boot gemountet ist, da bei den meisten rettungssystemen und minimalkonfigurationen nur die root-partition gemountet wird.
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So wie von sothis_ beschrieben.