Ist Windows schneller als Linux



  • GNOME ist einfach nur scheiße programmiert. So doof stellen sich nichtmal die Microsoft-Entwickler an. Aber das ist ja egal, heute hat ja eh jeder einen 2 GHz Dual-Core.



  • Ist KDE besser? Oder welche anderen schnellen UND leistungsfäöhigen WindowManerger gibt es?



  • p.s. schrieb:

    Ist KDE besser? Oder welche anderen schnellen UND leistungsfäöhigen WindowManerger gibt es?

    Den tiling-wm awesome 🙂



  • berniesbutt schrieb:

    Microsoft hatte experimentellerweise in einer Version von Windows NT3 einmal den GUI Code in den Usermodus ausgelagert, aber ihn in späteren Versionen wegen zu schlechter Performance wieder zurück in den Kernelmodus ausgelagert und da ist er bis heute.

    das war kein experiment sondern die verkaufsfähigen NT-versionen 3.1 ... 3.51 führten das fenstersystem im user-mode aus. subjektiv war's übrigens nicht zu langsam, man konnte gut damit arbeiten. allerdings war's wohl nicht so für grafischen schnickschnack a'la windows95-kompatibles benutzerinterface geeignet und dann kam's in den kernel. nt-4 war die erste version, die den windowmanager im kernel hatte. leider hat m$ nt4 dadurch ziemlich kaputtgespielt. erst seit win2000 ist das system wieder halbwegs stabil.
    🙂



  • p.s. schrieb:

    Ist KDE besser? Oder welche anderen schnellen UND leistungsfäöhigen WindowManerger gibt es?

    Naja, einen schnellen und/oder leistungsfähigen Window/Desktop Manager wirst du für Linux verglichen mit Windows imho nicht finden, aber KDE und Gnome sind die Bekanntesten 😉
    Die Entwickler verbauen lieber ihre individuellen, teilweise recht abstrusen Ideen als auf Gebräuchlichkeit zu achten. Zumindest ist das mein Eindruck.



  • GNOME ist einfach langsam bzw. GTK+. GTK+2 ist nun auch schon älter und der Code wohl teilweise grausam. So wird wohl zB zu oft das komplette Fenster neu gezeichnet, obwohl man nur teile Updaten müsste etc.

    Aber es gibt ja Pläne für GTK+3. Auch die X11 Entwicklung wurde ja wieder aufgenommen und es gibt große Fortschritte. Und ja, Qt/KDE sollte schneller sein.

    Und es gibt natürlich noch e17 :). Leider ist das ein nie fertig werdendes Projekt. Aber was man immer zu sehen bekommt ist schon sehr beeindruckend.



  • rüdiger schrieb:

    GNOME ist einfach langsam bzw. GTK+. GTK+2 ist nun auch schon älter und der Code wohl teilweise grausam. So wird wohl zB zu oft das komplette Fenster neu gezeichnet, obwohl man nur teile Updaten müsste etc.

    Aber es gibt ja Pläne für GTK+3. Auch die X11 Entwicklung wurde ja wieder aufgenommen und es gibt große Fortschritte. Und ja, Qt/KDE sollte schneller sein.

    Und es gibt natürlich noch e17 :). Leider ist das ein nie fertig werdendes Projekt. Aber was man immer zu sehen bekommt ist schon sehr beeindruckend.

    Enlightenment zieht aber ordentlich Performance und ehrlich gesagt fand ich die Bedienung alles andere als komfortabel.
    Aber Geschmäcker sind halt verschieden und unter Linux hat man ja die Wahl.

    Ich habe KDE selbst noch nie getestet (auf einem älteren PC, auf meinem neuen laufen alle gleich schnell), aber habe auch schon mehrfach gehört, dass KDE eine ganz ordentliche Performance haben soll.



  • rüdiger schrieb:

    GNOME ist einfach langsam bzw. GTK+. GTK+2 ist nun auch schon älter und der Code wohl teilweise grausam. So wird wohl zB zu oft das komplette Fenster neu gezeichnet, obwohl man nur teile Updaten müsste etc.

    GNOME ist das Problem, nicht GTK! ⚠



  • krabbels schrieb:

    Die Entwickler verbauen lieber ihre individuellen, teilweise recht abstrusen Ideen als auf Gebräuchlichkeit zu achten. Zumindest ist das mein Eindruck.

    "Gebräuchlichkeit" ist ja schön und gut, aber wenn dafür Funktionalität auf der Strecke bleibt... Der Windowmanager von Windows kann einfach viel zu wenig.



  • p.s. schrieb:

    Irgendwie hab ich das Gefühl, dass mein Win2k einfach flüssiger ist (also die GUI) als mein aktuelles Ubuntu mit gnome. Ist das was dran oder ist das nur ein subjektives Gefühl?

    Naja, Win2k ist ja auch 8/9 Jahre alt und bietet auch viel viel weniger.

    Linuckser schrieb:

    Enlightenment zieht aber ordentlich Performance und ehrlich gesagt fand ich die Bedienung alles andere als komfortabel.
    Aber Geschmäcker sind halt verschieden und unter Linux hat man ja die Wahl.

    Ist ja auch noch lange nicht fertig.

    Linuckser schrieb:

    Ich habe KDE selbst noch nie getestet (auf einem älteren PC, auf meinem neuen laufen alle gleich schnell), aber habe auch schon mehrfach gehört, dass KDE eine ganz ordentliche Performance haben soll.

    Auch KDE benötigt viel Performance. Aber mir kommt es so vor, dass es flüssiger ist, als Gnome und es verbraucht auch weniger Speicher.

    Nene schrieb:

    rüdiger schrieb:

    GNOME ist einfach langsam bzw. GTK+. GTK+2 ist nun auch schon älter und der Code wohl teilweise grausam. So wird wohl zB zu oft das komplette Fenster neu gezeichnet, obwohl man nur teile Updaten müsste etc.

    GNOME ist das Problem, nicht GTK! ⚠

    GTK ist auch das Problem. GNOME hat nur ein paar zusätzliche Probleme.

    Tim schrieb:

    krabbels schrieb:

    Die Entwickler verbauen lieber ihre individuellen, teilweise recht abstrusen Ideen als auf Gebräuchlichkeit zu achten. Zumindest ist das mein Eindruck.

    "Gebräuchlichkeit" ist ja schön und gut, aber wenn dafür Funktionalität auf der Strecke bleibt... Der Windowmanager von Windows kann einfach viel zu wenig.

    👍



  • Tim schrieb:

    krabbels schrieb:

    Die Entwickler verbauen lieber ihre individuellen, teilweise recht abstrusen Ideen als auf Gebräuchlichkeit zu achten. Zumindest ist das mein Eindruck.

    "Gebräuchlichkeit" ist ja schön und gut, aber wenn dafür Funktionalität auf der Strecke bleibt... Der Windowmanager von Windows kann einfach viel zu wenig.

    Sorry, aber ich vermisse bei Windows nichts. Was gibts denn noch so tolles?



  • Linux 2D ist genau so schnell wie Windows 2D. Stichwort XAA/EXA.



  • Mädel schrieb:

    Linux 2D ist genau so schnell wie Windows 2D. Stichwort XAA/EXA.

    Ist das standartmäßig aktiviert bei ubuntu?



  • rüdiger schrieb:

    Nene schrieb:

    rüdiger schrieb:

    GNOME ist einfach langsam bzw. GTK+. GTK+2 ist nun auch schon älter und der Code wohl teilweise grausam. So wird wohl zB zu oft das komplette Fenster neu gezeichnet, obwohl man nur teile Updaten müsste etc.

    GNOME ist das Problem, nicht GTK! ⚠

    GTK ist auch das Problem. GNOME hat nur ein paar zusätzliche Probleme.

    Xfce ist schneller als GNOME, obwohl beide GTK verwenden! :p



  • Beweis durch Widerspruch schrieb:

    rüdiger schrieb:

    Nene schrieb:

    rüdiger schrieb:

    GNOME ist einfach langsam bzw. GTK+. GTK+2 ist nun auch schon älter und der Code wohl teilweise grausam. So wird wohl zB zu oft das komplette Fenster neu gezeichnet, obwohl man nur teile Updaten müsste etc.

    GNOME ist das Problem, nicht GTK! ⚠

    GTK ist auch das Problem. GNOME hat nur ein paar zusätzliche Probleme.

    Xfce ist schneller als GNOME, obwohl beide GTK verwenden! :p

    Schau mal, was ich geschrieben habe: GNOME hat nur ein paar zusätzliche Probleme.



  • p.s. schrieb:

    Sorry, aber ich vermisse bei Windows nichts. Was gibts denn noch so tolles?

    Fenster dauerhaft in Vordergrund setzen, multiple Desktops, zum teil vollständig individualisierbar. Und das alles ohne Zusatzsoftware



  • ich benutz windoof schon seit win95 und habe das von dir angesprochene noch nie gebrauch. *ich zucke mit den schultern*



  • Tim schrieb:

    krabbels schrieb:

    Die Entwickler verbauen lieber ihre individuellen, teilweise recht abstrusen Ideen als auf Gebräuchlichkeit zu achten. Zumindest ist das mein Eindruck.

    "Gebräuchlichkeit" ist ja schön und gut, aber wenn dafür Funktionalität auf der Strecke bleibt... Der Windowmanager von Windows kann einfach viel zu wenig.

    Sicher, mehrere Desktops in Windows und ein paar andere Dinge wären schon nett. Bei Gnome und Konsorten läuft es allerdings genau umgedreht. Da wird an Compiz-Unterstützung und tollem Eye-Candy gearbeitet, dabei funktionieren beim Dateimanager(Einem Kernstück jeder Desktop-Umgebung imho) Nautilus nach ca. 8(!) Jahren Entwicklung noch nicht mal die essentiellsten Sachen. Verglichen mit dem Windows Explorer kann ich mit mit der Feature-Armut leben. Aber es kann nicht sein dass sich Nautilus beim Verarbeiten einer größeren Menge von Daten ständig aufhängt. Die Suche-Funktion z.B. ist dahingehend eigentlich völlig überflüssig da es sowieso nicht möglich ist einen Ordner mit mehreren Unterordnern zu durchsuchen.
    In Windows funktioniert jedenfalls, was drin ist...

    Ich benutze btw selber Linux, aber bestimmt nicht wegen der tollen Software die es dafür gibt 😉



  • zwutz schrieb:

    p.s. schrieb:

    Sorry, aber ich vermisse bei Windows nichts. Was gibts denn noch so tolles?

    Fenster dauerhaft in Vordergrund setzen, multiple Desktops, zum teil vollständig individualisierbar. Und das alles ohne Zusatzsoftware

    Um die Liste für Interessierte zu erweitern: Einrollen (shading) des Fensters in dessen Titelleiste, Fensterverzierungen (decorations) entfernen, Snap-to (alle möglichen grenzen von Workspace, anderen Fenstern,...), alles schön skriptbar, Alt-Tab zeigt nicht nur einfach ein Symbol des gewählten Fensters sondern auch dessen Position, gezieltes positionieren/Reihenfolge wählen der Symbole in der Titelleiste (so hab ich z.B. "minimieren" deaktiviert weil ich es schlicht nicht brauche), ...



  • Noch immer nicht überzeugt.


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