Blizzard Entertainment bekommt $6 Millionen Schadensersatz zugesprochen.
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Er hat das Programm ja nicht selbst eingesetzt. Wenn alle Spieler gekickt werden, die das Programm verwenden, dann habe ich kein Problem damit.
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@Optimizer
Man darf die juristischen Konsequenzen nicht ausblenden. Es geht nicht um "irgend welche Formulierungen", sondern es geht darum, dass dieser Prozess ein mieses Beispiel ist und wenn du in Zukunft darauf verzichten willst Rechte an den von dir gekauften Produkten zu haben, dann bitte betrachte nur die moralische Seite.Also abseits vom juristischen... Wenn die Blizzardleute zu inkompetent sind ihr Spiel gegen den Bot zu schützen, dann sollten die wohl mal ein paar gute Programmierer einstellen und keinen Anwalt (im Zweifelsfall halt mehr Moderatoren, die im Botuser im Spiel suchen). Und wie Bashar bereits dargestellt hat, wenn die Kunden lieber Geld zahlen um das Spiel schneller hinter sich zu bringen, dann sollte Blizzard lieber ein paar Gamedesigner einstellen und keinen Anwalt.
(Ja, ich weiß, gleich werden sich wieder alle aufregen, wie toll doch die Spiele von Blizzard sind und dass die deshalb auch alles dürfen und wie schlecht Cheater sind
. Ich sag nicht, dass Cheater gut sind. In einem Onlinespiel zu cheaten ist imho eher lächerlich. Aber genauso ist die offensichtliche Inkompetenz von Blizzard lächerlich. Wie wollen sie zB gegen Bothersteller in Ländern wie China etc. vorgehen? Mit dem Prozess löst man doch kein Problem, außer dass man die Rechte der User mit den Füßen tritt. (Und andersrum wie moralisch ist es jugendliche von einem derartigen Spiel abhängig zu machen und deren Konten zu plündern?
))
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Das einzige was mich an dem Urteil stört ist die Strafe. Die ist viel zu niedrig!!
Dieses Schwein sollte noch viel mehr bluten! 
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rüdiger schrieb:
Also abseits vom juristischen... Wenn die Blizzardleute zu inkompetent sind ihr Spiel gegen den Bot zu schützen
Schon mal IRGEND ein Spiel gesehen, das 100% sicher war gegen Hacks?
rüdiger schrieb:
dann sollten die wohl mal ein paar gute Programmierer einstellen
Jemanden wie dich?

rüdiger schrieb:
Und wie Bashar bereits dargestellt hat, wenn die Kunden lieber Geld zahlen um das Spiel schneller hinter sich zu bringen, dann sollte Blizzard lieber ein paar Gamedesigner einstellen und keinen Anwalt.
Bashar ist ein Theoretiker, der von der Thematik offensichtlich keine Ahnung hat. Schließlich kann man WoW nicht hinter sich bringen - es hat kein Ende.
Es geht darum auf unfaire Weise sich einen Vorteil gegenüber anderen zu verschaffen und das zerstört total den Spielspaß wenn man weiß, dass man sich Ingame Belohnungen einfach erkaufen kann.
Abgesehen davon ist es doch arg lächerlich die Gamedesigner des mit Abstand erfolgreichsten MMORPGs zu kritisieren.rüdiger schrieb:
(Ja, ich weiß, gleich werden sich wieder alle aufregen, wie toll doch die Spiele von Blizzard sind und dass die deshalb auch alles dürfen und wie schlecht Cheater sind
. Ich sag nicht, dass Cheater gut sind. In einem Onlinespiel zu cheaten ist imho eher lächerlich. Aber genauso ist die offensichtliche Inkompetenz von Blizzard lächerlich.Blizzard hat in der Branche nicht umsonst einen grandiosen Ruf. Dass du ihnen Inkompetenz vorwirfst zeigt nur deine einsichtige und verzerrte Wahrnehmung.
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baryzent schrieb:
rüdiger schrieb:
Also abseits vom juristischen... Wenn die Blizzardleute zu inkompetent sind ihr Spiel gegen den Bot zu schützen
Schon mal IRGEND ein Spiel gesehen, das 100% sicher war gegen Hacks?
Nein, aber was hat das mit der offensichtlichen Inkompetenz von Blizzard zu tun? Ich bitte Dich, wir sind hier in einem Programmierforum und gerade hier sollten wir doch eigentlich gewohnt sein, dass wir Softwareprobleme selbst lösen und nicht von Anwälten. Ob gäbe es keine Möglichkeiten Bots am Spielerverhalten zu erkennen oder die Software gegen spezifische Bots abzusichern.
rüdiger schrieb:
Und wie Bashar bereits dargestellt hat, wenn die Kunden lieber Geld zahlen um das Spiel schneller hinter sich zu bringen, dann sollte Blizzard lieber ein paar Gamedesigner einstellen und keinen Anwalt.
Bashar ist ein Theoretiker, der von der Thematik offensichtlich keine Ahnung hat. Schließlich kann man WoW nicht hinter sich bringen - es hat kein Ende.
Hmm, vielleicht solltest Du einmal etwas über den Prozess lesen. Bashar bezieht sich nämlich auf die Argumentation von Blizzard.
Es geht darum auf unfaire Weise sich einen Vorteil gegenüber anderen zu verschaffen und das zerstört total den Spielspaß wenn man weiß, dass man sich Ingame Belohnungen einfach erkaufen kann.
Abgesehen davon ist es doch arg lächerlich die Gamedesigner des mit Abstand erfolgreichsten MMORPGs zu kritisieren.Ja ja, ich weiß. Blizzard schreibt die ach so tollsten Spiele mit dem ach so tollsten Design. Wie kann man es nur wagen die zu kritisieren?
Aber eine Tatsache ist doch offenbar, dass ein nicht vernachlässigbarer Anteil der Kunden zumindest Teile des Spiels so langweilig findet, dass sie lieber Geld ausgeben um diese hinter sich zu bringen...Blizzard hat in der Branche nicht umsonst einen grandiosen Ruf. Dass du ihnen Inkompetenz vorwirfst zeigt nur deine einsichtige und verzerrte Wahrnehmung.
Dass du Blizzard durch Blizzards angeblichen Ruf verteidigen willst und nicht auf Argumente eingehst, zeigt nur deine einsichtige und verzerrte Wahrnehmung
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Optimizer schrieb:
warum hat er überhaupt das Recht, ein Plugin, Cheat, Hack oder sonstwas für eine fremde Software zu verkaufen?
Es geht doch gar nicht darum, ob er mit dem Bot Geld verdient, sondern dass er Blizzard Schaden zugefügt hat (was ja nicht durch den Verkauf, sondern durch die Verbreitung geschah).
Und mein Moralempfinden meint, dass ein Patch/Plugin/Wasauchimmer von mir für deinen fiktiven Texteditor nicht "falsch" wäre.
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@rüdiger: In die Kerbe "Blizzard ist nur unfähig, sein Spiel zu schützen" würde ich nicht schlagen. Damit kann man so ziemlich alles rechtfertigen, zum Beispiel Urheberrechtsverletzungen durch das Kopieren von Spielen usw. Technische Schutzmaßnahmen sind erforderlich, weil es vom Aufwand her nicht möglich ist, alle Verletzungen zu verfolgen. Deshalb versucht man, es wenigstens einzudämmen.
Daraus folgt aber nicht, dass Blizzard in der Pflicht ist, selber für den Schutz ihrer Produkte zu sorgen (sie tun natürlich gut daran). Es ist wie zu sagen, wenn ich keine wirksame Abwehr gegen Einbrecher installiere, hat der Einbrecher das Recht, mein Haus leerzuräumen.
Überhaupt ist es technisch gar nicht möglich, das Spiel abzusichern. Das Spiel ist kein Rootkit sondern ein OS-Prozess, der in einem niedrig priveligierten Kontext läuft. Das wissen wir zwei Programmierer doch ganz genau.

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Optimizer schrieb:
@rüdiger: In die Kerbe "Blizzard ist nur unfähig, sein Spiel zu schützen" würde ich nicht schlagen. Damit kann man so ziemlich alles rechtfertigen, zum Beispiel Urheberrechtsverletzungen durch das Kopieren von Spielen usw. Technische Schutzmaßnahmen sind erforderlich, weil es vom Aufwand her nicht möglich ist, alle Verletzungen zu verfolgen. Deshalb versucht man, es wenigstens einzudämmen.
Genau das ist doch der Punkt: Man kann nicht alle Verletzungen verfolgen. Daher muss das Problem technisch gelöst werden und nicht juristisch. Selbst wenn sie es schaffen den Richter davon zu überzeugen das Rechtssystem so zu verdrehen, dass der eine Botverkäufer gestoppt wird. Es gibt genug Länder aus denen Anbieter weiterhin Botsoftware verkaufen können.
Das macht Blizzard ja so lächerlich. Sie versuchen technische Probleme per Anwalt zu lösen. Das ist einfach nur peinlich und unseriös. Das dabei die Rechte der Benutzer und Programmierer mit Füßen getreten werden kommt ja nur erschwerend hinzu.
Optimizer schrieb:
Daraus folgt aber nicht, dass Blizzard in der Pflicht ist, selber für den Schutz ihrer Produkte zu sorgen (sie tun natürlich gut daran). Es ist wie zu sagen, wenn ich keine wirksame Abwehr gegen Einbrecher installiere, hat der Einbrecher das Recht, mein Haus leerzuräumen.
Nein, sie sind nicht in der Pflicht ihre Software zu schützen. Aber wenn sie meinen, dass der mangelnde Schutz ihnen 20 Millionen $ Schaden einbringt, sollten sie das vielleicht doch mal tun...
Der Vergleich mit dem Einbrecher ist imho sehr schwach. Aber selbst wenn man ihn gelten lässt, sieht die Situation doch so aus, dass du ein Trottel wärst, wenn du dich bei entsprechender Gefährdung nicht gegen einen Einbruch sicherst. Oder rennst Du auch immer blind über die Straße, weil der Autofahrer ja idr die Schuld bei einem Unfall mit Fußgängern bekommt?Optimizer schrieb:
Überhaupt ist es technisch gar nicht möglich, das Spiel abzusichern. Das Spiel ist kein Rootkit sondern ein OS-Prozess, der in einem niedrig priveligierten Kontext läuft. Das wissen wir zwei Programmierer doch ganz genau.

Es gibt ja mehrere Methoden sich abzusichern, u.a. auch in dem man Botverhalten der User erkennt, da ist es ganz egal in welchen Sandboxes die Software läuft.
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rüdiger schrieb:
Optimizer schrieb:
@rüdiger: In die Kerbe "Blizzard ist nur unfähig, sein Spiel zu schützen" würde ich nicht schlagen. Damit kann man so ziemlich alles rechtfertigen, zum Beispiel Urheberrechtsverletzungen durch das Kopieren von Spielen usw. Technische Schutzmaßnahmen sind erforderlich, weil es vom Aufwand her nicht möglich ist, alle Verletzungen zu verfolgen. Deshalb versucht man, es wenigstens einzudämmen.
Genau das ist doch der Punkt: Man kann nicht alle Verletzungen verfolgen. Daher muss das Problem technisch gelöst werden und nicht juristisch. Selbst wenn sie es schaffen den Richter davon zu überzeugen das Rechtssystem so zu verdrehen, dass der eine Botverkäufer gestoppt wird. Es gibt genug Länder aus denen Anbieter weiterhin Botsoftware verkaufen können.
Das macht Blizzard ja so lächerlich. Sie versuchen technische Probleme per Anwalt zu lösen. Das ist einfach nur peinlich und unseriös. Das dabei die Rechte der Benutzer und Programmierer mit Füßen getreten werden kommt ja nur erschwerend hinzu.
Grundsätzlich sind technische Schutzmaßnahmen gegen Hacks/Cheats/Schwarzkopien immer scheiße. Es gibt genug valide technische Kritik an all diesen Verfahren, ich sag nur Punkbuster, Starforce, etc. Ich bin froh, dass die Anwendung von technischen Maßnahmen nicht völlig überhand nimmt. Du bist doch AFAIK auch eher ein freiheitsliebender Mensch, möchtest du jeden möglichen Anti-Cheat Scheiß auf deinem System haben? Ich sehe auch nicht, wo am Rechtssystem was "verdreht" wird. Es ist für mich relativ offensichtlich dass es verboten ist und völlig offensichtlich dass es unmoralisch ist. Wegen mir muss er 10 Mio zahlen, ich hab kein Mitleid.
Ich sehe auch nicht, wo die Rechte des durchschnittlichen WoW-Spieler "mit Füßen getreten" werden. Tatsächlich dürfte das die Mehrheit der Spieler eher freuen und offensichtlich haben auch die Cheater selber nichts zu befürchten.
Optimizer schrieb:
Daraus folgt aber nicht, dass Blizzard in der Pflicht ist, selber für den Schutz ihrer Produkte zu sorgen (sie tun natürlich gut daran). Es ist wie zu sagen, wenn ich keine wirksame Abwehr gegen Einbrecher installiere, hat der Einbrecher das Recht, mein Haus leerzuräumen.
Nein, sie sind nicht in der Pflicht ihre Software zu schützen. Aber wenn sie meinen, dass der mangelnde Schutz ihnen 20 Millionen $ Schaden einbringt, sollten sie das vielleicht doch mal tun...
Der Vergleich mit dem Einbrecher ist imho sehr schwach. Aber selbst wenn man ihn gelten lässt, sieht die Situation doch so aus, dass du ein Trottel wärst, wenn du dich bei entsprechender Gefährdung nicht gegen einen Einbruch sicherst.Ja und wenn ich ein Trottel war und trotzdem so einen Einbrecher schnappe, darf ich ihn dann nicht verklagen? Kriegt dann die ganze Welt mit ihm plötzlich Mitleid?
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Also dass hier so hart durchgegriffen wird, finde ich gut!
Zum einen schaden diesebots dem unternehmen. Und zum anderen schaden diese bots dem gesamten Gameplay! Sprich diese bots schaden ALLEN USERN, die NICHT botten.Bei sowas MUSS man hart durchgreifen. Mich regen bots immer auf.
is doch unfair wenn jemand sich anstrengt um einen höheren level zu erreichen wobei ein anderer cheatet (=bot) und den rechner mal über nach an lässt. Somit hat der cheater ohne zeitaufwand mehr erriecht als der ehrliche spieler der das spiel geniessen will.Außerdem ruinieren bots die Game-Wirtschaft. Leute nutzen bots eigentlich hauptsächlich um sich unmengen von in-game-gold zu farmen. Das ist ganz klar cheaten. Ehrliche spieler bleiben arm. Cheater werden reich.
Zudem sind bots auch entcheidende Faktoren von in-game-inflation. Sprich: da wegen den bots mehr geld im umlauf is, können sich die botter alles leisten ohen aufwand. Ein ehrlicher spieler investiert unmengen von zeit um gold zu farmen.
Ein botter lässt seinen bot an und bekommt ohne aufwand ungmengen von gold.Das kann man mit Falschgelddrucken im echten leben vergleichen!
Dadurch dass die botter unmengen von gold in kürzester zeit bekommen, steigt ihre kaufkraft schnell an. Dadurch kaufen sie viel -> hohe nachfrage -> preise steigen erheblich an (10x oder 20x preissteigerung is keine seltenheit!).
Schlussfolgerung: 95% der ehrlichen spieler können sich nichts mehr leisten, da alles aufgrund der inflation sehr sehr teuer is. das gold is ja nix mehr wert, da alles 20-fach kostet. -> Spielwert sinkt -> spieler hören auf zu spielen -> wieder schaden fütrs unternehmen
Bots gehören hart bestraft!
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kenner der mmorpgs ist ganz klar WoW suechtig!!!
Ivo
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Ivo schrieb:
kenner der mmorpgs ist ganz klar WoW suechtig!!!
Ivo
Nein. kenner der mmorpgs spielt gerne ein anderes mmorpg, welches auch bots hat.
Und kenner der mmorpgs ist genervt von bots!
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rüdiger schrieb:
[...]
Es gibt ja mehrere Methoden sich abzusichern, u.a. auch in dem man Botverhalten der User erkennt, da ist es ganz egal in welchen Sandboxes die Software läuft.
Hört sich interessant an, kannst du die Methoden näher beschreiben?

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naja die methoden sind wie:
immer selbe bewegungfs abläufe.Oder einfacher: wenn ein bestimemr user am stück 12h monster killt / gold farmt.
Dann kann der GAME master solche leute direkt anschreiben (private message).
Wenn dieser dennoch seiner "tätigkeit" nachgeht ohne zu antworten, dann ist es ein bot.
So wird es in dem mmorpg geregelt, welches ich spiele.
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Optimizer schrieb:
Grundsätzlich sind technische Schutzmaßnahmen gegen Hacks/Cheats/Schwarzkopien immer scheiße. Es gibt genug valide technische Kritik an all diesen Verfahren, ich sag nur Punkbuster, Starforce, etc. Ich bin froh, dass die Anwendung von technischen Maßnahmen nicht völlig überhand nimmt. Du bist doch AFAIK auch eher ein freiheitsliebender Mensch, möchtest du jeden möglichen Anti-Cheat Scheiß auf deinem System haben?
Kommt auf die Anti-Cheat-Maßnahmen an.
Optimizer schrieb:
Ich sehe auch nicht, wo am Rechtssystem was "verdreht" wird.
Dann lies dir bitte noch einmal die von mir verlinken Links durch.
Es ist für mich relativ offensichtlich dass es verboten ist
Dann müssten sie ja nicht rechtlich so fraglich argumentieren. Aber siehe die von mir verlinkten Links.
und völlig offensichtlich dass es unmoralisch ist. Wegen mir muss er 10 Mio zahlen, ich hab kein Mitleid.
Warum? Weil er Software entwickelt und verkauft hat...
Ich sehe auch nicht, wo die Rechte des durchschnittlichen WoW-Spieler "mit Füßen getreten" werden. Tatsächlich dürfte das die Mehrheit der Spieler eher freuen und offensichtlich haben auch die Cheater selber nichts zu befürchten.
Du denkst eben, dass das Urteil besagt, dass Blizzard gegen Cheater vorgehen kann. Aber noch einmal: Lies dir die Links durch. Es geht um viel mehr!
Ja und wenn ich ein Trottel war und trotzdem so einen Einbrecher schnappe, darf ich ihn dann nicht verklagen? Kriegt dann die ganze Welt mit ihm plötzlich Mitleid?
Nein, aber in dem Fall handelt es sich ja auch nicht um einen Einbrecher.
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TheTester schrieb:
rüdiger schrieb:
[...]
Es gibt ja mehrere Methoden sich abzusichern, u.a. auch in dem man Botverhalten der User erkennt, da ist es ganz egal in welchen Sandboxes die Software läuft.
Hört sich interessant an, kannst du die Methoden näher beschreiben?

Siehe "Kenner des mmporgs". Es geht einfach darum, dass man bestimmte Verhaltensweisen erkennt. Das sollte eigentlich nicht so schwer sein, einen Bot von einem normalen Spieler unterscheiden zu können.
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Die Links sind 2mal eher uninformativ, weil sie nur das gröbste erzählen was überhaupt passiert ist und einmal ein entsetzter Blog-Eintrag von jemanden, der kein Jurist ist und einfach nur auf das "System" schimpft, weil jemand eine Strafe bezahlen muss die höher ist, als er jemals verdienen wird.
Es ist mir schon bekannt, dass sowas offensichtlich breites Entsetzen hervorruft, find ich aber ansonsten nicht weiter bemerkenswert. Wenn die Strafe 10.000 $ gewesen wäre, hätte sich keiner aufgeregt, obwohl es ja dann immer noch um angeblich "viel mehr" oder um das "System" gehen müsste.
Ein erster Schritt um sich eine umfassende Meinung zu bilden, wäre das Lesen des Gerichtsurteils. Aber ganz ehrlich, ich mach jetzt lieber was anderes... ich sehe das Ende der Welt jetzt nicht gekommen. Es ist mir egal, wie die Juristen argumentieren müssen, ich würde as affig finden, wenn Blizzard nicht rechtlich gegen etwas vorgehen könnte, was alle ehrlichen Spieler stört, sondern stattdessen völlig auf technische Schutzmaßnahmen zurückgreifen müsste.
rüdiger schrieb:
TheTester schrieb:
rüdiger schrieb:
[...]
Es gibt ja mehrere Methoden sich abzusichern, u.a. auch in dem man Botverhalten der User erkennt, da ist es ganz egal in welchen Sandboxes die Software läuft.
Hört sich interessant an, kannst du die Methoden näher beschreiben?

Siehe "Kenner des mmporgs". Es geht einfach darum, dass man bestimmte Verhaltensweisen erkennt. Das sollte eigentlich nicht so schwer sein, einen Bot von einem normalen Spieler unterscheiden zu können.
Die Bots werden dann auch mit immer mehr Zufall programmiert, bis es irgendwann nicht mehr so leicht zu erkennen ist. Eine unvermeidliche Folge davon ist dann, dass ganz unschuldige Spieler gegängelt werden "authentifizieren Sie sich blabla". Wenn man es dann irgendwann serverseitig nicht mehr erkennen kann, muss sich jeder Client Punkbuster installieren, was schon mal die Hälfte der Sicherheitsmerkmale des OS aushebelt. Dagegen installieren sich dann die Cheater einen Crack, usw. Das geht so immer weiter und ist sicherlich keine Lösung des Problems.
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Optimizer schrieb:
Die Links sind 2mal eher uninformativ, weil sie nur das gröbste erzählen was überhaupt passiert ist und einmal ein entsetzter Blog-Eintrag von jemanden, der kein Jurist ist und einfach nur auf das "System" schimpft, weil jemand eine Strafe bezahlen muss die höher ist, als er jemals verdienen wird.
Es ist mir schon bekannt, dass sowas offensichtlich breites Entsetzen hervorruft, find ich aber ansonsten nicht weiter bemerkenswert. Wenn die Strafe 10.000 $ gewesen wäre, hätte sich keiner aufgeregt, obwohl es ja dann immer noch um angeblich "viel mehr" oder um das "System" gehen müsste.
Ein erster Schritt um sich eine umfassende Meinung zu bilden, wäre das Lesen des Gerichtsurteils. Aber ganz ehrlich, ich mach jetzt lieber was anderes... ich sehe das Ende der Welt jetzt nicht gekommen. Es ist mir egal, wie die Juristen argumentieren müssen, ich würde as affig finden, wenn Blizzard nicht rechtlich gegen etwas vorgehen könnte, was alle ehrlichen Spieler stört, sondern stattdessen völlig auf technische Schutzmaßnahmen zurückgreifen müsste.
Hast du wirklich die Links von mir gelesen? Gut, der eine ist ein BBC-Link. Den streichen wir mal. Der Blogpost ist von einem
Anwalt für Urheberrecht und der andere Link vom Harvard Technology and Law Magazine. In beiden geht es nicht um die höhe der Strafe und bei beiden handelt es sich um Antworten "vom Fach".Es sollte dir lieber nicht egal sein, wie die argumentieren. Aber vielleicht solltest du wirklich mal die Links lesen
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Blizzard ist nicht besonders gut. Deshalb ist es auch nicht sonderlich weit verbreitet.
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Blizzard sollte als spassiges Element im Spiel ein Kopfgeld auf cheater setzen.