Fundgrube öffne dich ... AZTEK C-Compiler V.3.5



  • Hallo,

    ein wirklich dickes Handbuch für den AZTEK C-Compiler. Amiga-Freaks (und nicht nur die!) wird das Herzilein am Halsilein bummern. Und ich glaube, dass da irgendwo auch noch ein paar Installationsdisketten sind ... grübel ...
    Wer also interesse daran hat, möge posten.



  • wurden die games für amiga500 in c programmiert?



  • ascda schrieb:

    wurden die games für amiga500 in c programmiert?

    Hallo,

    mW allsamt in Assembler, weil daneben lag gleich ein dickes ASM-Buch für Amiga 😉
    AZTEK C und C insbesondere war eben was neues.
    Man übte sich in Intuition- und Co, aber eben in reinem Motorola-ASM!

    moveq ...

    wo die Systemdll's noch eine feste Basisaddresse hatten und Microsoft einen
    Basic - Interpreter gerade mal schreiben und kupfern durfte, was Intuition ist.

    Dann kam irgendwann C++ - 🤡

    Aber gucke mal ...

    EXECBASE = 4 ;<--- absichtlich GROß geschrieben ----
    OpenLib = -552
    CloseLib = - 414
    Output = -60
    Execute = - 222

    move.l ExecBase, a6
    lea dosname, a1
    clr.l d0
    jsr OpenLib(a6)
    move.l d0, a6

    jsr Output(a6)

    ja. Das ist wie Muttern, Weihnachten, Christbaumkugeln ...
    heimelich ...



  • wenn ich mal ein eigenes haus und platz dafür hab, will ich mir nochmal einen echten amiga zusammenbasteln, wohl einen amiga1200 dann richtig mit festplatte, das war in meiner kindheit auch schon immer ein traum, der amiga war besser als der PC, aber die festplatte am PC war schon geil 😉



  • und dann werde ich mal richtig für den amiga programmieren 👍



  • Die damaligen Homecomputer (egal ob 8-, 16- oder 32-Bit) wurden meistens in Assembler programmiert, auch die Betriebssysteme. Nur wenige Anwendungen wurden in C entwickelt. Deshalb haben diese Rechner und deren Software es nie in die nächste Generation geschafft. Weil man die Software auf neuer Hardware nicht zum laufen bekam. Es gab auch keine HW-Abstraktion (HAL), was z.B. die Chip-Entwicklung schwierig machte. Z.B. konnten die Entwickler von Commodore durchaus leistungsfähige Chips entwickeln, mußten aber immer kompatibel zum alten bleiben. Denn die Spiele u.a. Software griff immer per Assembler direkt auf die Chips zu. Denn die OS-Funktionen waren meistens sehr langsam.



  • Hmmm, ich weiss nicht. Ich bin auf meinem Amiga500 (mit externer 52 MB Festplatte) ziemlich schnell von Assembler auf C (Lattice C) umgestiegen, weil ich Assembler viel zu umständlich fand. Allerdings habe ich auch keine Spiele geschrieben.

    Ich denke alleine schon die Tatsache, dass es gleich zwei kommerzielle C-Compiler für'n Amiga gab zeigt, dass Assembler nicht alles war (Gab es nich auch noch Maxxon-C oder sowas?)



  • frenki schrieb:

    (Gab es nich auch noch Maxxon-C oder sowas?)

    sicherlich auch lattice-c (den gab's zu der zeit z.b. für den atari-st).
    btw: stellt euch mal vor, was für geile PC's wir heute hätten, wenn die 68000'er motorolas u.ä. damals sehr innovative prozessoren, diese schrottige intel-x86-grütze vom markt gedrängt hätte.
    🙂



  • allerdings, was wäre die computer welt ohne den x86 schrott und ohne den M$ müll...aber leider isses wie es is..



  • ~fricky schrieb:

    frenki schrieb:

    (Gab es nich auch noch Maxxon-C oder sowas?)

    sicherlich auch lattice-c (den gab's zu der zeit z.b. für den atari-st).
    btw: stellt euch mal vor, was für geile PC's wir heute hätten, wenn die 68000'er motorolas u.ä. damals sehr innovative prozessoren, diese schrottige intel-x86-grütze vom markt gedrängt hätte.
    🙂

    Pfff! Der M68k war auch nicht der Renner. Da hat ihn der Archimedes mit seinem ARM2 locker angezogen. Der brauchte für die portierten Amiga-Spiele (Xenon2 u.ä.) nicht mal nen Blitter! Das hat der ebend per CPU gemacht, bei gleicher Taktfrequenz!



  • Bulli schrieb:

    Da hat ihn der Archimedes mit seinem ARM2 locker angezogen.

    ARMs sind auch nicht schlecht, aber die sind jünger als die 68Ks.
    ich hätte auch nix dagegen, wenn heute ARM-basierte geräte die PC-welt beherrschen würden. aber dass ausgerechnet diese stokelige x86-kacke das rennen machen musste, ist einfach nur ironie des schicksals.



  • ~fricky schrieb:

    ich hätte auch nix dagegen, wenn heute ARM-basierte geräte die PC-welt beherrschen würden. aber dass ausgerechnet diese stokelige x86-kacke das rennen machen musste, ist einfach nur ironie des schicksals.

    Außerhalb der PC-welt, im stückzahlmäßig viel größeren embedded CPU Bereich, ist ARM ja äußerst erfolgreich:

    bis Jan. 2008 wurden > 10 Mrd. ARM-cores gebaut (wikipedia).

    Als ich, von 68k Assembler verwöhnt, einen Blick auf x86 Assembler warf, konnte ich es auch kaum glauben.


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