UML-Diagramm
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sind uml diagramme (vor allem Klassendiagramme) bei der entwicklung sinvoll?
schon mal danke
mfg 123
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123 schrieb:
sind uml diagramme (vor allem Klassendiagramme) bei der entwicklung sinvoll?
Ja - auf jeden Fall.
:xmas2: Werner
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123 schrieb:
sind uml diagramme (vor allem Klassendiagramme) bei der entwicklung sinvoll?
Nein.
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Werner Salomon schrieb:
Ja - auf jeden Fall.
Gutes Argument. :p
Für grössere Projekte, bei denen die Objektorientierung eine wichtige Rolle spielt, sind UML-Diagramme sicher hilfreich. Für kleine Konsolenanwendungen sind sie wahrscheinlich übertrieben.
Ich selber habe aber noch nie mit UML gearbeitet. Okay, ich beschäftige mich auch nicht mit gigantischen Projekten. Trotzdem ist objektorientiertes Design bei mir ein relativ wichtiger Aspekt. Jedoch zeichne gewisse Abhängigkeiten lieber auf Papier. Das hat den Vorteil, dass ich jederzeit daran arbeiten kann, auch wenn der Computer nicht läuft. Zudem bin ich weniger eingeschränkt...

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123 schrieb:
sind uml diagramme (vor allem Klassendiagramme) bei der entwicklung sinvoll?
Das hat wenn in "Programmierung Allgemein" etwas zu suchen, den mit C++ hat dies nichts zu tun.
Ja, UML kann bei der Entwicklung Sinn machen. Es hängt aber auch etwas von der Projektgröße und den Erstellungsaufwand ab. Ich persönlich verwende privat ein UML-Tool, aber eher als ein Grobentwurf oder später um ein Programm zu überblicken und vielleicht Designentscheidungen ggf. nochmal anzupassen (manches sieht man in UML besser, manches im Code). Meine UML-Diagramme sind aber (sofern nicht per Round-Trip-Engeneering aus dem Code gewonnen, eher sehr maginal [Teilweise nur Klassenebene, teilweise nur wenige Attribute...]).
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Ich halte UML- Diagramme durchaus fuer sinnvoll. Dazu muss ich sagen, das ich
sehr viel mit UML arbeite. Dabei nutze ich das UML- Tool nicht nur zur
Grafischen Darstellung sondern auch zur Code- Generierung.
Das bedeutet, ich entwerfe z.B. eine Klasse und das UML- Tool generiert mir
ein Grundgeruest in dem ich den Inhalt der Funktionen ausprogrammiere.Da ich jede einzelne Funktion und Member immer im UML- Tool einbaue und
anschliessend generiere ist das UML- Diagramm auch immer aktuell.
Ein Vorteil ergibt sich meiner Meinung nach vor allem auch dann wenn
man Projekte von Kollegen zur Hand nimmt. Mit einem UML- Diagramm
kann man sich zumindest mal einen Ueberblick ueber die Klassenlandschaft
verschaffen.Gruss Ulli
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CUlli schrieb:
Da ich jede einzelne Funktion und Member immer im UML- Tool einbaue und anschliessend generiere ist das UML- Diagramm auch immer aktuell.
Wobei dies auch beim Round-Trip-Engeneering gegeben ist (Beidseitiger Austausch zwischen UML und Code), und daher jetzt nicht wirklich das KO-Kriterium wäre.
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welche programme verwendet ihr dafür um diese diagramme zu erstellen
ich kenn nur vp for uml. diese kann mir aber keinen c++ cod erzeugen
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123 schrieb:
welche programme verwendet ihr dafür um diese diagramme zu erstellen
ich kenn nur vp for uml. diese kann mir aber keinen c++ cod erzeugenIch persönlich setze ein kommerzielles Produkt ein (Enterprise Architekt, in Kombination mit dem ebenfalls dort erhältlichen MDG Link für die Visual Studio Integration [Hier als Anmerkung: Die Express Editionen unterstützten keine Plugins]).
Zu kostenlosen Alternativen kann ich wenig sagen, als ich mich nach den UML-Tools umgeschaut hatte, habe ich kein sinnvolles mit C++ Unterstützung gefunden. Dies mag inzwischen anders sein.
Edit: Der EA ist IMHO auch nicht das Optimale Tool, nur vom Preis-/Leistungsverhältnis finde ich ihn noch vertretbar, und für viele Bereiche ausreichend.
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Zu kostenlosen Alternativen kann ich wenig sagen, als ich mich nach den UML-Tools umgeschaut hatte, habe ich kein sinnvolles mit C++ Unterstützung gefunden. Dies mag inzwischen anders sein.
Nicht wirklich.
Auf dieser Übersicht:
http://www.jeckle.de/umltools.htmhabe ich so ziemlich alle freien (mit C++-Unterstützung) Produkte getestet und keines war wirklich gut..
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asc schrieb:
Wobei dies auch beim Round-Trip-Engeneering gegeben ist (Beidseitiger Austausch zwischen UML und Code), und daher jetzt nicht wirklich das KO-Kriterium wäre.
Wenn das funktioniert has du natuerlich recht

Ich setze UML- Studio von Pragsoft ein. Davon kann man sich auch eine kostenlose Demo- Version ziehen:
Das automtische generieren von Code wird mit hilfe von
tcl- Scripten gemacht. Diese kann man auch auf seine
persoenlichen Beduerfnisse anpassen.
Allerdings ist das tcl schon etwas gewoehnungsbeduerftig.
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CUlli schrieb:
asc schrieb:
Wobei dies auch beim Round-Trip-Engeneering gegeben ist (Beidseitiger Austausch zwischen UML und Code), und daher jetzt nicht wirklich das KO-Kriterium wäre.
Wenn das funktioniert has du natuerlich recht

Sofern es um reine AnsiC++ Programmierung und nur Klassendiagramme geht, habe ich damit bislang keine echten Schwierigkeiten gehabt. Problematischer wird es bei sehr Makrolastigen Frameworks (z.B. Verwendung von WinAPI/MFC)...
cu André
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Verwendet hatte ich dafür bisher Poseidon (bis die die kostenlose Version einstellten) und jetzt wenn ArgoUML.
In "schnelllebiger Programmierung" gibt es dafür keine Zeit, bei der Anpassung und Erweiterung eines bestehendes Projekts, für das es noch kein UML gibt, lohnt eine Erstellung nicht. Daher wird es wenn nur bei der Erstellung neuer Prozesse anfangs verwendet, um einen groben Überblick zu erstellen, damit jeder weiß was so Sache ist. Eventuell noch für die Schnittstellen, wobei hier eh alles über ein eigenes Protokoll läuft das sich simpel erweitern läßt.
Im Endeffekt: Schöne Sache, nur zu zeitaufwendig und zu "langsam". Dann lieber Stift und Papier und was zusammenkritzeln, kopieren und verteilen.