Ein.. einen... eine????
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Talla schrieb:
Ich persönlich find die Nichtunterscheidung zwischen nen und n im alltäglichen Gebrauch okay.
Im Prinzip geschieht dort das gleiche wie so oft in der Sprache, man spricht ökonomisch und verschluckt die Endung. Grad bei Verben wie z.B. spielen oder gehen kenn ich so ziemlich niemanden der nicht eher spieln oder gehn sagt. Das letzte e ist so schwach das es kaum gesprochen wird. Wenn man das jetzt bei nen macht kommt nn raus, was einfach nur wie nen langes n klingt. Da es im Deutschen aber kein richtiges Konzept gibt um Lauten mitzugeben ob sie lang oder kurz gesprochen werden, kann man einfach n schreiben und da haben wir dann das Ergebniss das sowohl n als auch nen als n gesprochen werden können.
Das hat für mich wenig mit Nichtbeachtung der Grammatik zu tun, sonden ist einfach nen Produkt der Sprachvereinfachung.
Was sich für Jemanden persönlich grammatikalisch richtig und falsch anhört ist eh stark geprägt vom eigenen Dialekt bzw. der gesprochenen Mundart. Ich persönlich komme aus einer Gegend wo man mit 2 Fällen auskommt. Genetiv, Dativ und Akkusativ kann man alles durch die gleichen Konstrukte ausdrücken und es mag sich für einen Außenstehenden falsch anhören, für die jeweiligen Dialektsprecher aber ist es vollkommen richtig.
Hmm, korrigiert mich, wenn ich da falsch liegen sollte, aber "'n" ist doch keine abgekürzte Aussprache von "'nen", sondern die Abkürzung von "ein", so wie "'nen" das abgekürzte "einen" ist. In meinen Augen (Ohren?) ist das eher nicht dialektbezogen.
Talla schrieb:
[...], sonden ist einfach nen Produkt der Sprachvereinfachung.[...]