Die Zukunft der WinAPI
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Microsoft forscht gerade an einem neuen Projekt Singularity. Das ist ein Betriebssystem, dass auf Sing#, einer verwandten Sprache von C#, aufbaut, und das fast vollkommen in Managed-Code läuft. .NET Anwendungen könnten also direkt auf einer Low-Level-API ansetzen, womit eine WinAPI als "Mittelschicht" unnötig wird. Das Konzept hört sich interessant an, in wie weit das aber fortgeschritten ist, weiß ich nicht. Ach ja, ganz MS untypisch ist der Quellcode öffentlich. Könnte also wirklich ein gutes Projekt von MS werden.
Gruß
Don06
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@Scheppertreiber
Nächstes Jahr beginnt afaik erstmal die Testphase von Windows 7. Vista bleibt noch bis 2010 aktuell.
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Äm - war Vista mal aktuell ? In Wikipedia ist ein Artikel über Fiesta, sie
haben das so geschrieben. Bei heise ebenfalls. Mal abwarten. W95 kam auch nicht
so richtig pünktlich.Die Pre-Sale Versionen von W7 sind aber auch schon länger unterwegs. Laß sie laufen

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1. Die Windows API ist nicht erstetzbar. Micht nach aktuellem Stand der Technik. Es gibt keinerlei Pläne diese zu ersetzen, genausowenig wie COm und andere.
Ich kenne aktuell noch keine Technologie, die ausschließlich über managen Code zur Verfügung steht.
Bisher gibt es IMHO nicht mal Windows Kern-Kompontenten die in .NET implementiert.2. Ich nutze Vista seit der ersten Freigabe und will es nicht tauschen.
IMHO ist dieser ganze Negativrummel reiner Blödsinn.
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Vielen Dank für die Antworten. Was für ein Ziel verfolgt Microsoft denn mit der .NET Plattform? Sollen Anwendungsprogramme in Zukunft nur noch managed Code benutzen und unmanaged code nur noch für Gerätetreiber usw. verwandt werden?
Viele Grüße,
Lars
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Lars Fechter schrieb:
Vielen Dank für die Antworten. Was für ein Ziel verfolgt Microsoft denn mit der .NET Plattform? Sollen Anwendungsprogramme in Zukunft nur noch managed Code benutzen und unmanaged code nur noch für Gerätetreiber usw. verwandt werden?
Viele Grüße,
LarsCash.
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Managed Code ist die konsequente Weiterentwicklung von COM und der Idee von wiederverwendbaren Code.
Ja MS sieht .NET als primäre Platform für Anwednungsprogramme, Web- und Netzwerksoftware!
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Don06 schrieb:
Microsoft forscht gerade an einem neuen Projekt Singularity. Das ist ein Betriebssystem, dass auf Sing#, einer verwandten Sprache von C#, aufbaut, und das fast vollkommen in Managed-Code läuft. .NET Anwendungen könnten also direkt auf einer Low-Level-API ansetzen, womit eine WinAPI als "Mittelschicht" unnötig wird. Das Konzept hört sich interessant an, in wie weit das aber fortgeschritten ist, weiß ich nicht.
Soweit ich weiß, wurde Singularity nur zu Forschungszwecken konzipiert und ist nicht als Windows-Ersatz gedacht, zumindest nicht in den nächsten fünf Jahren.
Don06 schrieb:
Ach ja, ganz MS untypisch ist der Quellcode öffentlich.
Seit etwa einem halben Jahr setzt Microsoft doch verstärkt auf offenen Quellcode, siehe z.B. codeplex, hier oder hier. Kannst dir sogar Teile des Windows-Kernels herunterladen (Windows Research Kernel).
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Bisher hat MS immer darauf geachtet, das alte Software auch auf einem neuen Betriebssystem läuft (außer sie nutzt undokumentierte Funktionen). Würde MS die WinAPI im kommenden OS weglassen/ersetzen, dann würde alte Software überhaupt nicht mehr laufen.
Ob die WinAPI nur noch ein Koppelelement zu einer eventuell neuen Win-Schnittstelle auf .NET-Basis wird, kann dem User und Programmierer eigentlich egal sein. Jedoch werden neue Funktionen eventuell nur über die neue Schnittstelle dem Programmierer zur Verfügung stehen. Dann müssen halt die Entwickler-Frameworks (Qt, wxWidgets, GTK, ...) angepasst werden, so dass dann die neuen Schnittstellen angesprochen werden.
Jedoch wird es bei managed Code (.NET) immer Performance-Nachteile geben und ich glaube kaum, dass MS alle Treiber etc. in .NET umsetzen wird. Nicht einmal das Officepaket ist ja derzeit in .NET realisiert (wenns so einfach wäre hätte MS das aus Marketinggründen schon getan).
Ich sehe .NET hauptsichtlich als Microsofts Antwort auf Java mit Einsatzbereich für firmeninterne Entwicklungen und Web. Denn als Entwickler muss man bedenken, dass man seinen Quellcode bei .NET automatisch veröffentlich (den Obfuscatoren traue ich nicht, denn die Hersteller kennen die Verschleierungstechniken und könnten diese wieder rückgängig machen, nur die Variablen-/Funktionsnamen wären weg).
Das Vista ein Griff ins Klo war, hat wohl auch MS begriffen, die Verkaufszahlen sind doch nur so hoch, weils beim PC-Kauf gleich dabei ist und dann installiert man halt wieder XP. Ich denke auch die nächste Version wird kein großer Schritt. Was wurde alles bei Vista versprochen und zurückgenommen (WinFS). Vista is mir einfach zu fett, fast 10 GB nur für OS und auf ergonomische Gestaltung der Oberflächen wird wohl kein Wert mehr gelegt, nur noch Klicki-Bunti, es soll halt cool aussehen, Nutzwert egal.Also ich habe mal gelesen Singularity (also ein OS auf manage-Code Basis) soll von MS nur zur Forschung sein, ein Einsatz ist vorerst nicht abzusehen.
Man darf auch die vielen Hardware-Hersteller nicht vergessen, alle müssten ihre Treiber in managed-Code herausbringen.
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Das kann ich ohne wenn und aber mit unterschreiben. Ist genau meine Meinung.

Und was das Open Source angeht: Das ist kein Feature oder good will von M$, sondern sie befolgen damit zähneknirschend ein Gerichtsurteil! Und genauso fällt dieses Open Source auch aus.