Dreister Diebstahl
-
Heute lachen wir noch darüber, in 20 Jahren lachen die Leute vielleicht über die Menschen, die sowas 20 Jahre zuvor nicht ernst genommen haben...
-
Bald gibts ein Kartellamt bei Monopoly.
-
Tja, weiß nicht, was ich davon halten soll.
Wenn der Kerl 1000 Euro in seinen Avatar investiert hat, und der nun gehackt wurde, wurdem ihm faktisch 1000 Euro gestohlen. Da muß die Polizei eingreifen.Allerdings: Man muß schon recht blöd sein, um in so einem Online-Spiel 1000 rale Euro für einen virtuelle Charakter auszugeben. Mal sie Suchtberatung aufsuchen.
Allerings: Wenn der Avataor so aussieht wie Lara Croft, würde ich ihn schon gerne mal sehen, so im geh(n)ackten Zustand...
-
Elektronix schrieb:
Allerdings: Man muß schon recht blöd sein, um in so einem Online-Spiel 1000 rale Euro für einen virtuelle Charakter auszugeben. Mal sie Suchtberatung aufsuchen.
mit Sucht hat das nichts zu tun... er wird wohl von den monatlichen Gebühren reden, die während er seinen Charakter aufgebaut hat, angefallen sind... da kommt auch einiges zusammen, wenn man ein paar Jahre lang dabei ist
-
Chars und Gegenstände aus Online Spielen werden schon lange für echtes Geld auf echten Marktplätzen gehandelt. Auch wenn es lächerlich klingt, aber da entsteht natürlich echter Wert. Wieso auch nicht, schliesslich wird auch echte Zeit dafür investiert und echtes Wissen (Auch wenn es nur darin besteht, die Höhle der Verdammnis zu finden und den Dämon auszutreiben ^^)
-
zwutz schrieb:
Elektronix schrieb:
Allerdings: Man muß schon recht blöd sein, um in so einem Online-Spiel 1000 rale Euro für einen virtuelle Charakter auszugeben. Mal sie Suchtberatung aufsuchen.
mit Sucht hat das nichts zu tun... er wird wohl von den monatlichen Gebühren reden, die während er seinen Charakter aufgebaut hat, angefallen sind... da kommt auch einiges zusammen, wenn man ein paar Jahre lang dabei ist
In diesem Fall würde aber die Polizei nicht tätig werden, denn für Gebühren (Online-Gebühren, Spielgebühren) wurde ja die entsprechende Leistung geliefert.
-
Gegenstände bzw. der Status in einem online Spiel ist nicht weniger real als eure Word-Dokumente, oder Software und letzteres kann man offenbar stehlen. Hat sogar einen Namen: Datendiebstahl.
Warum sollte man also plötzlich damit leben müssen, dass einem in einem Spiel Daten geklaut werden dürfen, so ganz legal und ohne Strafe?
Unglaublich was für hinterwädlerische Ansichten in einem Programmierforum vertreten werden. Es spielt in unserer Zeit keine Rolle mehr ob real oder virtuell, beides ist Realität geworden. Nur viele Menschen haben das noch nicht realisiert.
Wer Geld für ein Spiel ausgibt muss doch nicht "bescheuert" sein, ist doch auch nicht anders, als wenn man sich für 1000€ ein Luftgewehr kauft, das nur wenig besser ist, als eines das man vom Verein benutzen könnte. Aber für die Person die sich das gekauft hat spielt es eine Rolle und nur das zählt.
-
Zwei Jahre brauchte er dafür - und dann, "am 27.01.09, gegen 15:00 Uhr", wie die Bochumer Polizei berichtet, stellt er fest, "dass sein Spielcharakter plötzlich bar aller Ausrüstungsgegenstände ist".
-
Ist das nicht so, als würde man FPS-Zocker wegen Mordes vor Gericht stellen?
-
Bashar schrieb:
Ist das nicht so, als würde man FPS-Zocker wegen Mordes vor Gericht stellen?
nein. Und mir ist auch schleierhaft, wie du auf diesen Vergleich kommst
-
_fricky schrieb:
Warum sollte man also plötzlich damit leben müssen, dass einem in einem Spiel Daten geklaut werden dürfen, so ganz legal und ohne Strafe?
Natürlich sollte ein Übeltäter bestraft werden. Im schlimmsten Fall mit einem "Game Over" auf Lebenszeit. Aber wieso sich die reale Rechtsprechung mit virtuellen Verbrechen befassen sollte, entzieht sich meinem Verständnis.
-
Andromeda schrieb:
Aber wieso sich die reale Rechtsprechung mit virtuellen Verbrechen befassen sollte, entzieht sich meinem Verständnis.
doch doch, das ist schon logisch. die ganzen mörder in counterstrike müssen endlich hinter gitter. und die tierquälerei in ultima online. fürchterlich!
-
Andromeda schrieb:
_fricky schrieb:
Warum sollte man also plötzlich damit leben müssen, dass einem in einem Spiel Daten geklaut werden dürfen, so ganz legal und ohne Strafe?
Natürlich sollte ein Übeltäter bestraft werden. Im schlimmsten Fall mit einem "Game Over" auf Lebenszeit. Aber wieso sich die reale Rechtsprechung mit virtuellen Verbrechen befassen sollte, entzieht sich meinem Verständnis.
warum soll ein "virtuelles Verbrechen" weniger schlimm sein. Schließlich wurde ihm was genommen, in das er viel Zeit und Arbeit gesteckt hat und für ihn einen gewissen Wert hatte. Und das über die Grenzen des Spiels hinaus (wenn ihn jemand ingame übers Ohr haut, hat er einfach Pech gehabt, aber hier wurde von außen eingegriffen)
-
Spätestens wenn voder virtuellen Geldbörse (Konto) etwas abgezwackt wurde sehen es einige vllt. anders.
Aber warum ? Es wurde ja kein Geld auf der realen Geldbörse entwendet sondern aus der virtuellen Geldbörse.
-
Natürlich klingt dieser Sachverhalt lächerlich. Aber genau so lächerlich finde ich ein paar Reaktionen in diesem Thread. Threadersteller inbegriffen.
Es wurden 1000 euro in den Charakter für irgendwelche "items" investiert. Und 1000 euro sind 1000 euro. Da gibt es nichts zu diskutieren.
Es ist natürlich schwachsinning so viel Geld für virtuelle Items auszugeben aber andererseits kann jeder mit seinem Geld anfangen was er will. Und wenn man sich im echten Leben einen Luxusartikel gönnt, sagen wir mal eine 1000 euro teure Armbanduhr, und diese wird gestohlen, dann gibts doch garantiert ein unglaubliches rumgeflenne.
Und welchen Nutzen hat denn eine 1000 euro teure Uhr, wenn man sich eine billige Quartz-Uhr holen kann? Keinen. 1000 euro in eine Armbanduhr zu investieren ist nicht viel besser.Ein Tausend euro ist keine kleine Summe. Wären die gestohlenen Items rein virtuelle Items, bei denen man keine Möglichkeit hätte sie mit echtem Geld zu erwerben, sähe der Sachverhalt aus, da kein finanzieller Schaden entstanden wäre. Da könnte man diesen Diebstahl noch als "Teil des Spiels" ansehen. Da diese Items aber für größere Geldbeträge (1000 euro) erworben wurden, ist der Sachverhalt nicht mehr rein virtuell.
Wer diese Argumentation nicht versteht, der sollte zählen lernen. Am besten nicht nur bis 10, sondern nach Möglichkeit auch bis 10^3.
-
Knuddlbaer schrieb:
Spätestens wenn voder virtuellen Geldbörse (Konto) etwas abgezwackt wurde sehen es einige vllt. anders.
Aber warum ? Es wurde ja kein Geld auf der realen Geldbörse entwendet sondern aus der virtuellen Geldbörse.
Ganz genau. Im Endeffekt hat sich doch nur eine (auf dem Bildschirm des Geldautomats angezeigte) Zahl geändert. Das müssen wohl voll die Nerds gewesen sein. Wer traut einem Automaten auch so viel Geld an. </sarkasmus>
-
Bashar schrieb:
Ist das nicht so, als würde man FPS-Zocker wegen Mordes vor Gericht stellen?
Mir ist nicht klar, ob die Gegenstände durch Computerkriminalität, einen Bug in Spiel oder als Teil der Spielmechanik entwendet wurden.
-
Andromeda schrieb:
...
Natürlich sollte ein Übeltäter bestraft werden. Im schlimmsten Fall mit einem "Game Over" auf Lebenszeit. Aber wieso sich die reale Rechtsprechung mit virtuellen Verbrechen befassen sollte, entzieht sich meinem Verständnis.Das Problem an dem Beispiel mit dem Onlinespiel ist, das es sich so banal anhört. Dabei sind diese Arten von "Heisser Luft" längst begehrte Güter, die echtes Geld bewegen. Dem Ganzen keine Bedeutung zu schenken, weil du das Getue um Online Spielchen lächerlich findest, ist zu einfach. Die Kosumenten von dem Kram, bezahlen viel Geld dafür und die Anbieter machen Millionen damit.
-
pasti schrieb:
Mir ist nicht klar, ob die Gegenstände durch Computerkriminalität, einen Bug in Spiel oder als Teil der Spielmechanik entwendet wurden.
Dabei müsste man dazwischen ja scharf unterscheiden, wie mein absurdes Beispiel wohl klargemacht hat.
Entweder, die Gegenstände wurden ihm regulär im Spiel geklaut, dann drohen dem Täter die Sanktionen, die das Spiel dafür vorsieht (also vermutlich keine). Oder die Gegenstände wurden außerhalb der Spielmechanik (durch "Hacken" z.B.) geklaut, dann ist die Tatsache, dass es um ein Spiel geht, völlig (IMHO) unerheblich und die Belustigung darüber eigentlich unangebracht.
-
Bashar schrieb:
pasti schrieb:
Mir ist nicht klar, ob die Gegenstände durch Computerkriminalität, einen Bug in Spiel oder als Teil der Spielmechanik entwendet wurden.
Dabei müsste man dazwischen ja scharf unterscheiden, wie mein absurdes Beispiel wohl klargemacht hat.
Entweder, die Gegenstände wurden ihm regulär im Spiel geklaut, dann drohen dem Täter die Sanktionen, die das Spiel dafür vorsieht (also vermutlich keine). Oder die Gegenstände wurden außerhalb der Spielmechanik (durch "Hacken" z.B.) geklaut, dann ist die Tatsache, dass es um ein Spiel geht, völlig (IMHO) unerheblich und die Belustigung darüber eigentlich unangebracht.
Full ACK