Netzwerk-Backup-Tool für Windows gesucht
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Hallo allerseits,
Ich habe hier im Netz ein paar Windows-Clients, deren Daten ich gerne automatisiert auf einen Unix-Fileserver sichern würde. Habe mir schon Bacula angesehen, allerdings wirkt das doch etwas zu kompliziert für meine Ansprüche.
Die GNU/Linux-Rechner im Netz lasse ich einfach per SFTP rdiff-backups machen; habt Ihr evtl. eine Idee, welches Windows-Programm etwas ähnliches bewerkstelligen könnte?
Danke schon mal im voraus!
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"netzwerk" heißt vermutlich mit integriertem protokoll?
traybackup kann recht viel, netzwerk aber vermutlich nicht. vielleicht trotzdem mal gucken: http://www.traybackup.de/
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vielleicht? schrieb:
traybackup kann recht viel, netzwerk aber vermutlich nicht. vielleicht trotzdem mal gucken: http://www.traybackup.de/
Tray-Backup kenne ich, danke. Ist für meine Zwecke aber nur einsetzbar, sofern es auch eine Möglichkeit gibt, SFTP-Verzeichnisse als Laufwerk zu mounten, wovon ich bis jetzt allerdings nichts weiß.
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Hoppla, habe gerade festgestellt, dass sich mit WinSCP viel besser skripten lässt, als ich dachte. Ich glaube, das werde ich mal ausprobieren; das schwierigste daran wird wohl, das einigermaßen bequem deployable zu machen.

Danke jedenfalls trotzdem, werde hier berichten, wenn ich näheres weiß.
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Mal doof gefragt: Was spricht gegen rsync? Gibt es auch fuer win...
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da das backup vermutlich zu einer anderen tageszeit passiert als das arbeiten (denk ich mir) spricht eventuell nichts dagegen linux zu starten.
dann hast du alle moeglichkeiten die du vermutlich willst

mit cygwin koenntest du eventuell auch komplexere dinge scripten/starten.
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rapso schrieb:
da das backup vermutlich zu einer anderen tageszeit passiert als das arbeiten (denk ich mir) spricht eventuell nichts dagegen linux zu starten
Auf den Rechnern ist kein GNU/Linux vorhanden, habe derzeit nirgends Dual-Boot-Systeme im Einsatz.
Und zu Cygwin: Es existiert ja sogar ein rdiff-backup-Port für Windows, aber da ist das Deployment dermaßen kompliziert, dass es einfach nicht einsatzfähig ist.
Nobuo T: Ich weiß nicht, ob ich das damals aufgrund der Schwierigkeiten mit größeren Dateizahlen, der potentiellen Race-Conditions oder aus anderen Beweggründen ausgeschlossen habe, werde mir aber nochmals ansehen, ob das mittlerweile unter Windows eine Option ist.
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nman schrieb:
rapso schrieb:
da das backup vermutlich zu einer anderen tageszeit passiert als das arbeiten (denk ich mir) spricht eventuell nichts dagegen linux zu starten
Auf den Rechnern ist kein GNU/Linux vorhanden, habe derzeit nirgends Dual-Boot-Systeme im Einsatz.
naja, eventuell von live-cd booten oder von nem memstick, du musst ja nichts installieren fuer ein hdd backup
falls ntfs oder sowas drauf ist, kann man zur not eventuell ein raw dumb der HDD(s) machen.naja, nur random ideen

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rapso schrieb:
naja, eventuell von live-cd booten oder von nem memstick, du musst ja nichts installieren fuer ein hdd backup
falls ntfs oder sowas drauf ist, kann man zur not eventuell ein raw dumb der HDD(s) machen.naja, nur random ideen

Automatisier mir das so dass es auch verlässlich läuft, und du bekommst ein Keks von mir

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rapso: Ich weiß nicht, ob das rübergekommen ist, aber ich will _regelmäßig_ automatisierte Backups von den Daten auf mehreren Rechnern machen.
Wenn es um ein einmaliges Backup ginge, hätte ich natürlich längst meinen grml-USB-Stick ausgepackt.

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ja, das ist ruebergekommen, dem steht aber auch nichts entgegen.
usb stick hinten in den pc rein, das stoert niemanden.
beim booten im "bootmanager" linux als defaulteinstellung, wenn jemand morgens startet, muss er halt win waehlen, bzw das weiterbooten von hdd, falls 30s niemand was macht, startet linux und macht nen backup.wenn die leute abends feierabend machen, fahren die den pc nicht runter (also nicht shutdown) sondern reboot.
laeuft das linux backup durch, macht linux nen shutdown.
ist zwar ne kleine dependancy chain, aber nicht unmoeglich, und, naja, etwas auf 10verschiedenen windows konfigurationen laufen zu lassen ist nicht fehlerfreier.
@hustbaer
ich glaube, wenn da erstmal ein *nix laeuft, hat nman 0 probleme mit automatisierung
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@raps(o(el))
Ich meinte ja auch eher den Teil wo der PC von CD/USB-Stick bootet.@nman:
Muss das Backup auf den PCs laufen die gesichert werden?
Ansonsten... wieso nicht einfach einen *NIX PC irgendwo hinstellen, der das über SMB shares (z.B. die default-shares c etc.) von den Windows PC holt, und per "was-auch-immer-du-willst" irgendwoanders hinschiebt.
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husty schrieb:
@raps(o(el))
Ich meinte ja auch eher den Teil wo der PC von CD/USB-Stick bootet.naja, ich beschrieb wie es laufen koennte.
freigegebene win dateien kopieren kann weak sein, weil windows manchmal vergisst dass man eine datei schon freigab und haelt dann nen zugriffsschutz auf diese.
sonst koennte man ja auch windows nutzen fuer nen raw dumb (bietet ja seit WinNT auch soeinen zugriff wie linux). aber solange windows noch laeuft ist das ganze nicht sehr sicher.
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Was spricht gegen Samba auf dem Unix Server und einfach ntbackup die Arbeit machen lassen? Ist ne einfache Sache, schnell eingerichtet und zuverlaessig.
Ivo
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raps schrieb:
wenn die leute abends feierabend machen, fahren die den pc nicht runter (also nicht shutdown) sondern reboot.
Die Backups sollten möglichst im Hintergrund laufen; das ist für die Hochschülerschaft, da gibts keine fix geregelten Arbeitszeiten.
Und insgesamt ist die Lösung doch eher umständlich. Klar, ich wüsste dann natürlich, was ich unter GNU/Linux am besten wie mache, aber es kann ja auch nicht die Lösung für alles sein, schwierige Situationen auf ein bekanntes Problem zurückzuführen und damit dann weiterzuarbeiten.

Manchmal ist es einfach sinnvoller, etwas neues dazuzulernen oder ein bisschen Arbeit in ein neues Setup zu stecken.
Samba ist für mich keine Option, weil der Datentransfer verschlüsselt erfolgen muss. Aber danke dennoch für die Antworten, ich werde vorerst mal cwrsync testen lassen.
Ivo: Verwendet das Windows-Backup nicht irgendein komisches proprietäres Format? Das wäre ein absolutes KO-Kriterium, das kann man dann am Server ja nichtmal vernünftig versionieren lassen. Und auf unsere Benutzerzahlen würde das auch nicht hochskalieren.