An die Mikrocontroller-Experten



  • die fehlertoleranz dabei tendiert wohl gegen 0, wodurch ich das doch ziemlich bedenklich finde, da muss ich meinen vorpostern zustimmen.

    mfg,
    julian



  • Kóyaánasqatsi schrieb:

    Also ich finde meine Idee völlig berechtigt.

    du als betroffener weißt sicher, was eine insulin-überdosis bewirkt?

    du solltest bedenken, dass du alleine nie auch nur in die nähe einer ausfallsicherheit kommen kannst, die ein solches gerät haben muss. und schon gar nicht als jemand, der nicht weiß wo er anfangen soll -- d.h. noch keine projekte mit microcontrollern gemacht hat.



  • rofl.

    😃 😃 😃 Am besten tauschst du noch die Nadel gegen eine Bleinadel aus.

    Immer daran denken: Man spielt generell nicht oft im Leben unbedarft mit Insulin rum. Liegt daran, dass man danach generell keine "Gelegenheit" dazu hat.



  • Leute, er will ja bloss einen Prototypen bauen und muss ja nicht gleich mit der Nadel in den Körper. Bezüglich der Überdosierung kann man sich vielleicht irgendwie mechanisch absichern, kleinere "Pumpe" oder "Sptritze" oder eine Schraube rein oder was auch immer. Als Motoren kommen noch die Servos in Frage. Ich denke, das größere Problem ist, all die Mechanik Teile zusammenzukriegen. Der Rest ist Software 😉 Da kann man sich so richtig mit goto's austoben, goto's sind ja harmlos... 😉



  • Hum, ich habe seit 15 Jahren Diabetis und würde schon sagen das ich das ganz gut einschätzen könnte. Aber stimmt wohl, scheint zu riskant zu sein... ):



  • schrittmotor hört sich irgendwie gut an. gibt's eigentlich sensoren zum messen des blutzuckerspiegels? wenn ja, dann sollte es klappen.
    ach ja, die experimente sollteste natürlich auf'm basteltisch machen und erstmal nicht an deinen körper anschliessen. und wenn's mal funzt, darf im tank nur soviel stoff sein, dass eine überdosierung ausgeschlossen ist.
    🙂



  • Hey, das wäre eine gute Möglichkeit in die Top 10 des Darwinawards zu kommen. Nicht so schnell aufgeben 😉



  • ;fricky schrieb:

    und wenn's mal funzt, darf im tank nur soviel stoff sein, dass eine überdosierung ausgeschlossen ist.
    🙂

    Dann machts aber auch wieder keinen Spaß.
    Ich denke eher daran, den Schrittmotor so stark zu untersetzen, daß allein die Mechanik 5 Minuten brauchen würde, um den ganzen Stoff auf einmal abzugeben, damit man beim Programmierfehler noch Zeit hat, den Stecker zu ziehen. Und softwaretechnisch auch sichern, daß die Frickelschicht nicht direkt an den Motor kann, sondern eine stabile einfache zuverlässige Zwischenschicht da ist, die den Motor steuert und utopische Mengen pro Stunde kappt.



  • Eigentlich ist das nicht so schlimm. Newton hat schließlich auch an seinem Auge mit einer Nadel rumgefummelt und ist nicht erblindet... Vielleicht ist Kóyaánasqatsi der moderne Mikrocontroller-Newton.



  • Tim schrieb:

    Hey, das wäre eine gute Möglichkeit in die Top 10 des Darwinawards zu kommen. Nicht so schnell aufgeben 😉

    das wäre sogar ein Anwärter auf den Titel 😃



  • volkard schrieb:

    Und softwaretechnisch auch sichern, daß die Frickelschicht nicht direkt an den Motor kann, sondern eine stabile einfache zuverlässige Zwischenschicht da ist, die den Motor steuert und utopische Mengen pro Stunde kappt.

    Dasselbe wollte ich gerade vorschlagen 🙂

    p.S.: ich sehe das Ganze bloss als Gedankenexperiment. Ich will hier niemanden ermutigen sowas wirklich umzusetzen!



  • volkard schrieb:

    Ich denke eher daran, den Schrittmotor so stark zu untersetzen, daß allein die Mechanik 5 Minuten brauchen würde, um den ganzen Stoff auf einmal abzugeben, damit man beim Programmierfehler noch Zeit hat, den Stecker zu ziehen.

    naja, aber wir wissen ja nicht mal, welche menge pro zeit nötig ist, damit's überhaupt funzt. woran bemerkt man eigentlich dass es zuviel des guten war? und ist man dann noch fähig, den 'not-aus' zu drücken?

    volkard schrieb:

    Und softwaretechnisch auch sichern, daß die Frickelschicht nicht direkt an den Motor kann, sondern eine stabile einfache zuverlässige Zwischenschicht da ist, die den Motor steuert und utopische Mengen pro Stunde kappt.

    er bräuchte vielleicht noch 'nen durchflusssensor der die menge pro sekunde misst und die pumpe steuert, der müsste von einem separaten controller bedient werden. dieses subsystem und seine entstehung müsste mindestens 'spice level 3' zertifiziert und der code natürlich misra-konform sein. *grins*
    🙂



  • ;fricky schrieb:

    woran bemerkt man eigentlich dass es zuviel des guten war? und ist man dann noch fähig, den 'not-aus' zu drücken?

    Das ist vom Wert abhängig. Angenommen der aktuelle Wert ist 150 (Optimal- und Standardwert), dann würde sich die Unterzuckerung nach spätestens einer Stunde durch wackelige Knie, Schwindel, Schweiß und sehr (sehr) großen Hunger bemerkbar machen. Und wenn es nicht zu viele Einheiten waren, kann ich vorher noch so viel Traubenzucker und Süßigkeiten zu mir nehmen, dass es vielleicht noch ausgeglichen wird.



  • ^^ok, also erstmal brauchste 'nen biosensensor der blutzuckerwerte messen kann. gibt's sowas überhaupt? wenn du dafür 'nen chip unter die haut pflanzen musst, wär's schon mal doof, man will ja nicht zum cyborg werden. aber vielleicht gibt's da was als armband oder so.
    🙂



  • Messgerät?^^ Klar, habe ich seit 15 Jahren sonst würde ich heute nicht hier sitzen 😃 .



  • @Kóyaánasqatsi:
    Doofe Frage, und bitte fühl dich nicht angegriffen, denn diesmal ist es wirklich nicht ironisch/sarkastisch/... gemeint:

    Braucht jeder der Typ I Diabetes hat so eine Insulin-Pumpe? Oder gibt es auch bei Typ I unterschiedliche Schweregrade, und bei leichteren Fällen kann man einfach selbst spritzen?



  • hustbaer schrieb:

    @Kóyaánasqatsi:
    Doofe Frage, und bitte fühl dich nicht angegriffen, denn diesmal ist es wirklich nicht ironisch/sarkastisch/... gemeint:

    Braucht jeder der Typ I Diabetes hat so eine Insulin-Pumpe? Oder gibt es auch bei Typ I unterschiedliche Schweregrade, und bei leichteren Fällen kann man einfach selbst spritzen?

    Warum, die Frage ist doch in Ordnung. 🙂
    Antwort: Typ I ist sogesehen ein Synonym für "nix geht". Sprich die Bauchspeicheldrüse, welche das Insulin produziert, funktioniert überhaupt nicht mehr. Hin oder her, man muss bei Typ I immer selber spritzen. Typ II entspricht dann eher deiner Frage. Im Alter werden die meisten Menschen ja schonmal etwas rundlicher und da schafft die kleine Bauchspeicheldrüse dann nicht immer 100% Insulin abzugeben. Da ist es dann mal schlimmer und mal besser. Trotzdem sollte angemerkt sein, dass jeder Diabetis bekommen kann. Gerade Übergewichtige sind gefährdet...



  • Kóyaánasqatsi schrieb:

    Messgerät?^^ Klar, habe ich seit 15 Jahren sonst würde ich heute nicht hier sitzen

    ah, und wie funzt das? ich meine den eigentlichen aufnehmer für die messwerte.
    🙂



  • ;fricky schrieb:

    Kóyaánasqatsi schrieb:

    Messgerät?^^ Klar, habe ich seit 15 Jahren sonst würde ich heute nicht hier sitzen

    ah, und wie funzt das? ich meine den eigentlichen aufnehmer für die messwerte.
    🙂

    Das Messgerät sieht aus wie ein großes Handy. Man drückt auf den An-Knopf und dann fährt ein Teststreifen raus, wo das Blut drauf muss. Für das Blut ist ein langer Stift an der Seite, womit man sich in den Finger sticht. Ein bischen gedrückt, gezogen und zerquetscht und die 2 Tropfen Blut können auf den Teststreifen. Das Messgerät merkt das dann und wertet das Blut aus. Nach wenigen Sekundne kriege ich dann den Wert...



  • Kóyaánasqatsi schrieb:

    hustbaer schrieb:

    @Kóyaánasqatsi:
    Doofe Frage, und bitte fühl dich nicht angegriffen, denn diesmal ist es wirklich nicht ironisch/sarkastisch/... gemeint:

    Braucht jeder der Typ I Diabetes hat so eine Insulin-Pumpe? Oder gibt es auch bei Typ I unterschiedliche Schweregrade, und bei leichteren Fällen kann man einfach selbst spritzen?

    (...)
    Hin oder her, man muss bei Typ I immer selber spritzen.
    (...)

    Naja mich würde interessieren ob jeder eine motorgesteuerte Pumpe bekommt. Das mit spritzen kenne ich von einem Bekannten von mir. Der hat aber keine motorgesteuerte Pumpe. Deswegen frage ich. (Ich hab' keine Ahnung ob der Typ I oder Typ II hat, der redet da nicht viel drüber, und SO gut kenne ich ich auch nicht).

    p.S.:

    Warum, die Frage ist doch in Ordnung.

    Weil es Menschen gibt, die, wenn sie mal das Gefühl haben jemand mag sie nicht, einfach alles was der/die sagt irgendwie so auslegen, dass sie sich angegriffen fühlen können.
    Die "Nicht-Zugehörigkeit" zu dieser Gruppe spricht aber für dich 🙂


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