RAM Performance Test



  • Hallo,

    da ich mein Wissen in C etwas vertiefen will und das für gewöhnlich am Besten am praktischen Beispielen geht, wollte ich eine Art Performance-Test für den RAM schreiben. Ist sowas machbar? Wenn ja, wie würdet ihr das angehen? Einfach mal 1GB reinschreiben und schauen, wie lange es dauert?

    Danke!
    MfG



  • ahojnnes schrieb:

    ... Ist sowas machbar? Wenn ja, wie würdet ihr das angehen? Einfach mal 1GB reinschreiben und schauen, wie lange es dauert?

    Klar ist das machbar. Ist die Frage, ob Du ohne oder mit OS unterwegs bist.
    Das OS nimmt Dir üblicherweise die Möglichkeit, direkt mit der Hardware zu kommunizieren, außer über darauf abgestimmte Bibliotheken, die Du rein theoretisch auch selbst schreiben könntest.
    Mit der simplen Methode, 1 GB vollzuschreiben nimmst Du alles mit, was in die Suppe spucken kann, das OS, laufende Applikationen, und, und, und ... ist eine Aussage, kommt aber drauf an, ob sie das aussagt, was Du wissen wolltest.

    In der Nummer "one man, one ARM and a compiler for the shootout" sieht die Sache anders aus, da wird das ein Zehnzeiler und rennt, ohne daß Dir das OS alle paar ms
    den Prozess unterbricht.

    Wenn Du jetzt so guckst 😕 , leg' ich Dir nahe, Dich vorher mit doppeltverketteten Listen zu vergnügen, dann mal in die Treiberprogrammierung zu linsen und dann festzulegen, wohin die Reise gehen soll.

    Nix für ungut 😉



  • ahojnnes schrieb:

    da ich mein Wissen in C etwas vertiefen will und das für gewöhnlich am Besten am praktischen Beispielen geht, wollte ich eine Art Performance-Test für den RAM schreiben. Ist sowas machbar? Wenn ja, wie würdet ihr das angehen? Einfach mal 1GB reinschreiben und schauen, wie lange es dauert?

    ohne OS und ohne dass irgendwelche interrupts aktiv sind, könnte es vielleicht gehen. es gibt doch solche memory-test tools, die man von 'ner bootdiskette starten kann. die messen, glaub ich, auch die speicherzugriffs-bandbreite (des gesamtsystems).
    🙂



  • Dieser Thread wurde von Moderator/in rüdiger aus dem Forum ANSI C in das Forum Rund um die Programmierung verschoben.

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  • Mod

    Wenn's nur zum Lernen ist, sollte man nicht übermäßig kompliziert werden. Anstatt RAM-Test, nennt man das dann Systemspeichertest und schon kann man mit recht simplen Mitteln einen Test schreiben. Und das während eines Benchmarks im hintergrund keine anderen Programme laufen sollten, ist wohl selbstverständlich. steht auch bei jedem guten Benchmark in der Anleitung.



  • SeppJ schrieb:

    Und das während eines Benchmarks im hintergrund keine anderen Programme laufen sollten, ist wohl selbstverständlich. steht auch bei jedem guten Benchmark in der Anleitung.

    doof ist nur, dass man oft nicht weiss, was im hintergrund so alles werkelt. aber klar, wenn man seinem speicherperformance-messprozess maximale priorität gibt, dass sogar der mouse-cursor einfriert, könnte man sogar, mit etwas glück und administratorrechten, halbwegs aussagekräftige ergebnisse bekommen. mit etwas statistik und unter berücksichtigung des http://en.wikipedia.org/wiki/Time_Stamp_Counter ist bestimmt sogar bei laufendem windoofs was möglich.
    🙂


  • Mod

    ;fricky schrieb:

    SeppJ schrieb:

    Und das während eines Benchmarks im hintergrund keine anderen Programme laufen sollten, ist wohl selbstverständlich. steht auch bei jedem guten Benchmark in der Anleitung.

    doof ist nur, dass man oft nicht weiss, was im hintergrund so alles werkelt. aber klar, wenn man seinem speicherperformance-messprozess maximale priorität gibt, dass sogar der mouse-cursor einfriert, könnte man sogar, mit etwas glück und administratorrechten, halbwegs aussagekräftige ergebnisse bekommen. mit etwas statistik und unter berücksichtigung des http://en.wikipedia.org/wiki/Time_Stamp_Counter ist bestimmt sogar bei laufendem windoofs was möglich.
    🙂

    Also aussagekräftiger sind doch eher die Ergebnisse die beim normal laufendem System ohne andere Vordergrundanwendungen erzielt werden. Das ist doch, was den Normalbenutzer interessiert, denn das ist der realistische Anwendungsfall. Und dann freut er sich auch, wie die Performance hochschießt, nachdem ihm jemand sein HP-Service-Center abgeschaltet hat. Das was du vorschlägst ist doch wohl eher nur für Hardwarehersteller interessant.



  • Danke für die zahlreichen Antworten!

    Für mich kommt wohl eher die einfache Variante in Frage, da es mir im Endeffekt nicht um den tatsächlichen Wert geht, sondern um einen realistischen Wert während dem normalen Betrieb.


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