c++ ab welchen alter sinnvoll



  • Hi,

    ich bin jetzt 27 Jahre alt.

    Was denkt ihr, bzw. was für Erfahrungen habt ihr gemacht, bezüglich folgendes...

    Kann man mit dem Alter von 27 noch zu einem "Profi" werden, oder hätte man da früher anfangen sollen?

    Leider wurde ich früher kein bisschen gefördert, oder haben mich eben für andere Dinge interessiert...

    Ich wollte mal eure Meinungen, auch Stellungsnahmen begrüße ich, höhren.
    Wie war eurer "Wertegang" in Sachen Programmierung?
    Wann habt ihr begonnen?

    Die Frage stell ich ganz bewusst diejenigen die sich als erfahrene Programmierer in Sachen Cpp oder allgemein bezeichen.

    Ich freu mich, und bin gespannt auf die Antworten.. 😮

    Gruß



  • ich bin jetzt 27 Jahre alt

    Klingt nicht besonders alt. 😃



  • Wenn Du mit <20 angefangen hast, zu programmieren, kannst Du mit >=27 auch noch fein C++ lernen. Profi kannst Du im Prinzip immer werden, da ist fast nur Fleiß und die Bereitschaft, zu lernen, nötig (und die Tatsache, daß Du nicht voll-blöd bist (trifft auf die allerwenigsten zu, deiner Schreibe(Fehlerfreiheit, Ausdruckskraft, Verständlicgkeit, ...) nach sicherlich nicht auf Dich)).
    Der Fleiß nimmt im Alter oft zu, die Lernbereitschaft nimmt oft (eher immer, hat wohl evolutionäre Gründe, die Erhard besser erklären kann) ab.
    Aber es gibt keinen Unterschied, ob man ordentlich C++ lernt oder ordentlich orgend eine andere Sprache. deswegen muß ich das nach Rudu verschieben.



  • Erhard Henkes schrieb:

    ich bin jetzt 27 Jahre alt

    Klingt nicht besonders alt. 😃

    😃



  • Dieser Thread wurde von Moderator/in volkard aus dem Forum C++ in das Forum Rund um die Programmierung verschoben.

    Im Zweifelsfall bitte auch folgende Hinweise beachten:
    C/C++ Forum :: FAQ - Sonstiges :: Wohin mit meiner Frage?

    Dieses Posting wurde automatisch erzeugt.



  • Ich denke auch, dass es gut möglich ist. Kommt halt auf die Umstände drauf an. Wenn du jetzt den ganzen etwas arbeitest, was nicht viel mit Programmierung zu tun hat und wenn du am Abend heim kommst und dich um die Kinder kümmern musst, dann hast du wohl kaum soo viel Zeit, dass du in kürzester Zeit grossartiges (im Programmierbereich) erreichen kannst. 😉

    Das ist halt der Vorteil in jungen Jahren. Man kann sich voll und ganz auf die Ausbildung konzentrieren, was ab einem gewissen Alter mit Verpflichtungen usw. halt nicht mehr so einfach geht. Aber prinzipiell ist es sicher möglich.





  • cpp_fake schrieb:

    ich bin jetzt 27 Jahre alt.

    kein problem. ich bin ~10 jahre älter, aber lerne immer noch so schnell, vielleicht sogar noch schneller, als damals. das macht aber auch die gewohnheit. ans lernen kann man sich gewöhnen und dann geschieht es automatisch, ohne dass man's bemerkt. allerdings: wenn man älter wird, nehmen kritikfähigkeit und vergesslichkeit zu, man akzeptiert nicht ungefragt jeden mist, den einer erzählt, nur weil er einen grossen namen hat oder so. andererseits verdrängt man dinge, die scheinbar unwichtig sind, obwohl sie sich später als wichtig herausstellen. aber die erfahrung wirst du selber machen. 27 ist eigentlich ein gutes alter...
    🙂



  • ;fricky schrieb:

    cpp_fake schrieb:

    ich bin jetzt 27 Jahre alt.

    kein problem. ich bin ~10 jahre älter, aber lerne immer noch so schnell, 🙂

    Ganz sicher nicht. Immerhin hast Du von Objektorientierung immer noch nicht den Hauch einer Ahnung eines Schimmers. Du lernst meinetwegen in Ecken, die zu Deiner Jugendzeit interessant waren. Aber das ist nicht das Lernen, was hier nötig ist. Es ist zwar absolut faszinierend, daß mein Opa (er hat als Folge des Krieges nur noch einen Arm) mit einer Hand ein Streichholz entzünden kann, aber das ist keine Fähigkeit, die man lernen muß. Es ist absolut faszinierend, daß er sich Details, wann eine Kirche wo gebaut wurde, wann eine bedeutende Persönlickeit in einem Kaff übernachtet hatte, und so weiter, merken kann, solange die Käffer Käffer sind, die er im Krieg gesehen hat. Die sind leider derzeit mehr als 100km von seinem Wohnort entfernt. Die lokalen Käffer kriegt er leider nicht auf die Reihe.
    Mit "Lernbereitschaft" meinte ich nicht bloßen fundamentlosen Willen zum Lernen, sondern ob man bereit ist, etwas zu lernen, wozu gehört, daß man es begeifen kann und daß man es begreifen will.



  • volkard schrieb:

    ;fricky schrieb:

    cpp_fake schrieb:

    ich bin jetzt 27 Jahre alt.

    kein problem. ich bin ~10 jahre älter, aber lerne immer noch so schnell, 🙂

    Ganz sicher nicht. Immerhin hast Du von Objektorientierung immer noch nicht den Hauch einer Ahnung eines Schimmers.

    naja, für meine zwecke reichts jedenfalls (bisher). aber was speziell meinste denn? wo habe ich offensichtliche lücken, die ich füllen sollte?

    volkard schrieb:

    Mit "Lernbereitschaft" meinte ich nicht bloßen fundamentlosen Willen zum Lernen, sondern ob man bereit ist, etwas zu lernen, wozu gehört, daß man es begeifen kann und daß man es begreifen will.

    also ich z.b. kann eigentlich garnicht 'fundamentlos' lernen. manche können das vielleicht, aber ich brauche die aufgabe, das ziel, das es zu knacken gilt. allerdings, zugegeben, mache ich an dem punkt halt, an dem ich das problem lösen kann. ich weiss, das sowas niemals ausreicht, um ein echter 'crack' zuwerden, aber man hat ja auch noch ein leben neben dem computer/beruf/etc.
    🙂



  • ;fricky schrieb:

    volkard schrieb:

    ;fricky schrieb:

    cpp_fake schrieb:

    ich bin jetzt 27 Jahre alt.

    kein problem. ich bin ~10 jahre älter, aber lerne immer noch so schnell, 🙂

    Ganz sicher nicht. Immerhin hast Du von Objektorientierung immer noch nicht den Hauch einer Ahnung eines Schimmers.

    naja, für meine zwecke reichts jedenfalls (bisher). aber was speziell meinste denn? wo habe ich offensichtliche lücken, die ich füllen sollte?

    volkard schrieb:

    Mit "Lernbereitschaft" meinte ich nicht bloßen fundamentlosen Willen zum Lernen, sondern ob man bereit ist, etwas zu lernen, wozu gehört, daß man es begeifen kann und daß man es begreifen will.

    also ich z.b. kann eigentlich garnicht 'fundamentlos' lernen. manche können das vielleicht, aber ich brauche die aufgabe, das ziel, das es zu knacken gilt. allerdings, zugegeben, mache ich an dem punkt halt, an dem ich das problem lösen kann. ich weiss, das sowas niemals ausreicht, um ein echter 'crack' zuwerden, aber man hat ja auch noch ein leben neben dem computer/beruf/etc.
    🙂

    Ja, es ist natürlich nicht einfach. Es erscheint unnötig, man hat für Unnötiges keine Zeit übrig, man hat auch keinen Bock mehr, auf jedes Modewort aufzuspringen, weil 99% davon nur Seifenblasen waren. Als ich mit C++ angefangen hatte, konnte ich sicherlich viel schlechter programmieren als Du jetzt. Ich war in Basic der Sprache längst entwachsen. Ich machte Sachen in C und es war an sich geil. Ich hatte mir dann als Noob "Effektiv C++ programmieren" von Scott Meyers vorgenommen und kaum neun Monate später mit 16h/(24h/d) C++-Lernen hatte ich einen Schimmer. Ich habe es bestimmt 30-mal von vorne bis hinten gelesen, ganz neben den unzähligen malen, wo ich was darin nachgeschlagen habe. Du solltest das gleiche Buch nehmen und auch durcharbeiten, bis Du darin in jedem Punkt sicher bist. Wenn Du das gepackt hast, wirst Du mir für dieses Posting hier dankbar sein, das Dich endlich final drauf geschubst hat, es mal zu machen, daß Du mir eine Flasche Rum zukommen läßt.



  • Warum seid ihr eigentlich alle so gemein zu ;Fricky? 😉

    Dem Armen schlägt hier eine besserwisserische Arroganz entgegen... was hat er getan, dass er das verdient hat?



  • It0101 schrieb:

    Warum seid ihr eigentlich alle so gemein zu ;Fricky? 😉

    Dem Armen schlägt hier eine besserwisserische Arroganz entgegen... was hat er getan, dass er das verdient hat?

    Er schlägt uns eine besserwisserische Arroganz entgegen. 🤡



  • volkard schrieb:

    "Effektiv C++ programmieren"...
    ...Du solltest das gleiche Buch nehmen und auch durcharbeiten, bis Du darin in jedem Punkt sicher bist. Wenn Du das gepackt hast, wirst Du mir für dieses Posting hier dankbar sein, das Dich endlich final drauf geschubst hat, es mal zu machen, daß Du mir eine Flasche Rum zukommen läßt.

    ähääm? ich glaube du verwechselst mich mit jemandem, oder hast du gerade die flasche rum geleert? *fg*
    ok, ich hab's mir aber vorhin runtergeladen (second edition + more effective c++) und mal reingschaut: sehr sauberer schreibstil, klare ausdrucksweise, gut strukturiert, kein vergleich zu der stroustrup-grütze. für jeden ernsthaften c++ progger sind diese bücher bestimmt sehr wertvoll, da werden ja auch alle 'best practices' usw. erklärt. aber was soll ich damit, der ich mit c++ so gut wie nichts zu tun habe?
    🙂



  • aber was soll ich damit, der ich mit c++ so gut wie nichts zu tun habe?

    Weil es vielleicht Herangehensweisen enthaelt, die sich nicht nur auf C++ beschraenken ...



  • Weil vielleicht von nichts, kommt nichts... 🙂



  • volkard schrieb:

    Wenn Du mit <20 angefangen hast, zu programmieren, kannst Du mit >=27 auch noch fein C++ lernen. Profi kannst Du im Prinzip immer werden, da ist fast nur Fleiß und die Bereitschaft, zu lernen, nötig (und die Tatsache, daß Du nicht voll-blöd bist (trifft auf die allerwenigsten zu, deiner Schreibe(Fehlerfreiheit, Ausdruckskraft, Verständlicgkeit, ...) nach sicherlich nicht auf Dich)).

    Jetzt noch Templates in deine Sätze einbauen und dann passts.


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