Einstiegsgehalt Dipl-Ing (FH)



  • Hallo Leute,

    ich habe an einer FH Technische Informatik studiert und bis Ende Februar soll meine Diplomarbeit fertig sein. Jobmäßig solls was mit Softwareentwicklung in Embedded Systemen werden (oder ähnliches). Ich weiß das das Einstiegsgehalt von vielen Faktoren abhängt, aber ich hätte nur mal gern eine grobe Richtung, in die es geht.

    Danke schonmal

    EDIT: Achja hab schon einiges an Praxiserfahrung, wenn das Diplom rum ist hab ich bei der Firma bereits 2 Jahre lang gearbeitet (2. Praxissemester 40h/Woche), 1Jahr Werksstudent(20h/Woche) + Diplomarbeit(~40h/Woche). Bin also nicht ganz "grün" hinter den Ohren



  • welche region?



  • Großräume Karlsruhe/Mannheim/Frankfurt/Würzburg/Stuttgart



  • sowas ist immer verhandlungssache und hängt nicht zuletzt davon ab, wie gut es der firma geht und wie gut du bist. hier gibts ein paar durchschnittsdaten: http://www.it-jobs.stepstone.de/content/de/de/b2c_gehaltsstruktur.cfm



  • schmuessla schrieb:

    Jobmäßig solls was mit Softwareentwicklung in Embedded Systemen werden (oder ähnliches)

    wenn möglich, halte dich fern von firmen die zum grössten teil vom automotive-bereich abhängig sind. ich hab das dumme gefühl, dass es mit denen, innerhalb der nächsten 2..3 jahre, rasant abärts geht.
    🙂



  • Im Moment nicht so einfach für Berufsanfänger.

    40.000,- sollten normal sein.
    35.000 - 45.000 ist der Bereich, in dem es sich bewegen sollte. Für weniger als 35k würde ich nicht anfangen an deiner Stelle, mehr als 45k ist kaum möglich.



  • Für weniger als 35k würde ich nicht anfangen an deiner Stelle, mehr als 45k ist kaum möglich.

    Weiß ja nicht so, ob man das echt so sehen kann. Ich bin in meiner Firma durch ein Praktikum eingestiegen, ohne Studium. Nach 4 Monaten für 30k in Festanstellung. Nach einem Jahr in Festanstellung bekomm ich jetzt 42k fix und schon eine geleistete Sonderzahlung mit der ich die 45k gesprengt habe. Vor meiner Zeit in Festanstellung habe ich lediglich das Abitur gemacht und konnte eigene Projekte (ohne finanziellen Hintergrund aber erfolgreich), sowie Mitwirken in größeren OpenSource Projekten nachweisen. Ok, ich muss einräumen, dass ich wärend meiner Zeit in dem Betrieb gemerkt habe, dass die wenigsten (auch mit Studienhintergrund) vergleichbar gut performen, aber ich denke, dass mein Lohn trotzdem gut im Mittelfeld liegt. Anderer sollten also nicht umbedingt schlechter verdienen.

    Ich kann mir vorstellen, mit Studium und Berufserfahrung in einer Festanstellung bis zu 60k zu verdienen.

    Wer entsprechendes Selbstbewusstsein besitzt, ausreichend Erfahrung hat und sich zudem überzeugend verkaufen kann, der hat wenn er unter Zahlung entsrechender Flexibilität viel Geld verdienen will auch die Möglichkeit als Freiberufler zu arbeiten. Bei uns bekommen die um die 12k im Monat, was so auf die 144k im Jahr rausläuft (bei guter Projektlage, die bei uns derzeit herrscht). Dann sollte man auch mindestens 60k Netto rausbekommen. Die Freelancer, die ich kenn haben auch max. 3 Monate Totzeit im Jahr, was man dann auch noch verkraften sollte.

    Ich kann die Bad News aus der IT Branche meist echt nicht nachvollziehen, und nebenbei, meine Firma arbeitet für die Automotive Industrie und keiner fürchtet bei uns derzeit die folgen der vermeitlichen Wirtschaftskrise!



  • Vermutlich sind also die 35-45, Mitte 40, für ihn realistisch. Dein Beitrag unterstreicht das doch.

    Einem Berufseinsteiger nur mit Diplom gibt man wohl selten 60k pro Jahr.



  • Kein Diplom schrieb:

    Wer entsprechendes Selbstbewusstsein besitzt, ausreichend Erfahrung hat und sich zudem überzeugend verkaufen kann, der hat wenn er unter Zahlung entsrechender Flexibilität viel Geld verdienen will auch die Möglichkeit als Freiberufler zu arbeiten. Bei uns bekommen die um die 12k im Monat, was so auf die 144k im Jahr rausläuft (bei guter Projektlage, die bei uns derzeit herrscht). Dann sollte man auch mindestens 60k Netto rausbekommen. Die Freelancer, die ich kenn haben auch max. 3 Monate Totzeit im Jahr, was man dann auch noch verkraften sollte.

    Freelancer zahlen glaub ich auch alle möglichen Versicherungen selber und es gibt keinen Arbeitgeberanteil.



  • Kein Diplom schrieb:

    und nebenbei, meine Firma arbeitet für die Automotive Industrie und keiner fürchtet bei uns derzeit die folgen der vermeitlichen Wirtschaftskrise!

    nix vermeintlich, die krise ist schon ziemlich real. ich kann mich auch täuschen, aber ich sehe, dass sich die autoindustrie aufgrund von sparmassnahmen von grossen zulieferern abgewendet hat und verstärkt entwicklungsaufträge an kleinere firmen vergibt. die kleinen produzieren kostengünstiger und nicht nur das, qualität stimmt auch, dank flacher hierarchien sind die kommunikationswege kurz, so dass auf kundenwünsche prompt reagiert werden kann. sowas kommt gut an, daher denke ich, dass mittelfristig den grossen die kunden weglaufen, weil sie zu teuer und zu träge sind. wenn ihr aber ein relativ kleiner laden seid, dann werdet ihr wohl auch von der krise profitieren.
    🙂



  • Kein Diplom schrieb:

    Wer entsprechendes Selbstbewusstsein besitzt, ausreichend Erfahrung hat und sich zudem überzeugend verkaufen kann, der hat wenn er unter Zahlung entsrechender Flexibilität viel Geld verdienen will auch die Möglichkeit als Freiberufler zu arbeiten. Bei uns bekommen die um die 12k im Monat, was so auf die 144k im Jahr rausläuft (bei guter Projektlage, die bei uns derzeit herrscht). Dann sollte man auch mindestens 60k Netto rausbekommen.

    Milchmädchenrechnung! Denn nur 60 k wären dann mindestens 40 k zu wenig.

    Vergiß bitte nicht, daß der Arbeitgeber alles für dich bezahlt -> Lohnnebenkosten usw..

    Ein Freiberufler muß diese Kosten selbst in seinem Verdienst aufbringen und somit dazurechnen.

    Der Verdienst eines Arbeitnehmers ist also nicht vergleichbar mit dem eines Freiberuflers, da letztere noch weitere Kosten hat, die beim Arbeitnehmer versteckt sind und nicht im Gehalt auftauchen aber dennoch finanziert werden müssen.

    Die Freelancer, die ich kenn haben auch max. 3 Monate Totzeit im Jahr, was man dann auch noch verkraften sollte.

    Jupp, das kommt noch dazu.


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