Texteditor für Linux?
-
Ich suche einen brauchbaren Texteditor (so wie Notepad++ für Windows) für Linux.
Was ich brauche:
1. Anständige Ladezeiten für größere Dateien.
2. Syntaxvorhebung für gebräuchliche Sprachen (C++, PHP, HTML, Java, CSS...)
3. Hervorhebung von Vorkommnissen eines markierten Textabschnitts.
4. Anzeigen von Binärdateien wäre ein Bonus.gedit scheitert leider an 3. und ganz jämmerlich an 1., selbst mit dem "Schnelles Öffnen"-Plugin.
geany ist zwar vorbildlich, indem es Dateien ~500-mal schneller als gedit lädt, kann aber 3. leider auch nicht.
Beide weigern sich, Binärdateien anzuzeigen.Hat jemand eine Empfehlung?
-
kA ob es auch was kommerzielles sein darf, aber UltraEdit gibts seit kurzem auch für Linux. Ansonsten halt mal vim/emacs (gibt es jeweils auch mit Bildchen drum rum) probieren?
-
Emacs
-
Scite, das ist auch die Basis von Notepad++.
-
Athar schrieb:
Ich suche einen brauchbaren Texteditor (so wie Notepad++ für Windows) für Linux.
Geany, ist Notepad++ übrigens ebenbürtig und gibt's auch für Windows.
Macht den Wechsel also sehr einfach, da man mit Geany sowohl unter Windows als auch Linux den selben Editor haben kann.Was ich brauche:
1. Anständige Ladezeiten für größere Dateien.Das hängt von deinem Desktop Environment ab.
Geany baut auf GTK+ auf.
Verwendest du einen Desktop der GTK+ verwendet, z.B. Gnome oder XFCE, dann ist GTK+ schon im Speicher vorgeladen, so daß der Editor Geany ebenfalls ratz fatz startet.Bist du aber KDE User, dann ist meist nur Qt + KDElibs vorgeladen und GTK+ Programme brauchen länger, da die GTK Lib noch geladen werden muß.
In diesem Fall ist Geany vielleicht nicht deine erste Wahl, hier könntest du dann Kate probieren.2. Syntaxvorhebung für gebräuchliche Sprachen (C++, PHP, HTML, Java, CSS...)
Kann Geany
3. Hervorhebung von Vorkommnissen eines markierten Textabschnitts.
Kann Geany
4. Anzeigen von Binärdateien wäre ein Bonus.
Geany ist kein Hexeditor, aber ein guter Hexeditor für Linux der auch GTK+ verwendet ist Bless.
Bless und Geany sind eine ideale Kombination.Aber es könnte unter Umständen Plugins für Geany für die Hex Ansicht geben,da müßtest du dann nachschauen.
gedit scheitert leider an 3. und ganz jämmerlich an 1., selbst mit dem "Schnelles Öffnen"-Plugin.
Nö, du scheiterst am falschen Desktop.
Nimm Gnome, dann ist auch gedit ratz fatz da, genau wie Geany auch.
-
Wie sieht es mit Kate und KWrite aus?
-
Tatsächlich, emacs erfüllt nach Installation einer Extension sämtliche Kriterien. Dauert wahrscheinlich aber seine Zeit, bis man damit effektiv umgehen kann.
Scite hab ich auch ausprobiert. Ist eigentlich ganz nett, aber auch hier vermisse ich eine Möglichkeit, Vorkommnisse vom markierten Text farbig zu hinterlegen.@Geany
Ich verwende Gnome und die Ladezeiten von den Editoren selbst sind gar nicht das Problem. Sowohl gedit wie auch geany starten in <1 sec. Die Ladezeiten der Textdateien selbst in gedit sind das Problem.
Wenn geany wirklich selection highlighting kann, dann bitte ich um einen Fingerzeig, wo ich das einstellen kann oder wo ich das Plugin dazu bekomme.@DEvent
Ich vermute, die beiden sind KDE-Programme, oder? Ist dann wahrscheinlich nicht so günstig, wenn Gnome als Desktopumgebung verwendet wird.
-
Athar schrieb:
Wenn geany wirklich selection highlighting kann, dann bitte ich um einen Fingerzeig, wo ich das einstellen kann oder wo ich das Plugin dazu bekomme.
http://www.geany.org/Support/IRC
@DEvent
Ich vermute, die beiden sind KDE-Programme, oder? Ist dann wahrscheinlich nicht so günstig, wenn Gnome als Desktopumgebung verwendet wird.Die Ladezeiten für den ersten Programmstart verlängern sich, läßt du aber auch nur ein einziges KDE Programm die ganze Zeit laufen, dann ist die KDE Lib eh im Speicher und dann sind die Ladezeiten normal, wie wenn du unter einem KDE Desktop arbeiten würdest.
-
Athar schrieb:
Dauert wahrscheinlich aber seine Zeit, bis man damit effektiv umgehen kann.
Nicht wirklich. In der Regel brauchst du nur die Navigationskürzel, die Suchkürzel, Kill, Yank und M-x help. Das kann ein junger Mensch in drei Minuten lernen. Bonus: Viele der Kürzel funktionieren auch in anderen Programmen wie z.B. Terminals.
Eines der echten Mankos von emacs ist mmn das Code-Folding (vim übrigens auch)
Bonus: org-mode.
Noch ein Bonus: Makros (F3, F4). Damit ist emacs fast so vielseitig wie MS Word, und das ohne LISP schreiben zu müssen *duck*
-
-
Aber irgendwie ist die GUI von dem Emacs nicht so der hammer. Deswegen benutze ich ihn meist in der Konsole und Kate im X.