Small business Server: Linux-Distribution, Virtualisierung, Netzwerk-Topologie, ...



  • Guten morgen,

    ich will einen Small Business Server einrichten. Die Hardware habe ich mittlerweile ausgesucht, jetzt geht es um eine sinnvolle Konfiguration.

    Die Eckdaten: Der Server soll in erster Linie Storage und mySQL-Server im Netzwerk sein, nach außen soll er zumindest einen FTP-Server zur Verfügung stellen, desweiteren natürlich VPN-Server sein. Als Clients sind Windows- und Linux-Clients in Betrieb.

    Mein ursprünglicher Plan:

    Den Server direkt hinter das DSL-Modem klemmen, drei virtuelle Linux-Maschinen drauf installieren:
    - Eine als Firewall, die erlaubten Internettraffic ins interne Netz durchroutet
    - Eine auf der die Server nach außen (FTP, VPN) laufen
    - Eine die nur Fileserver (SMB) ist.

    Nun habe ich aber Bauchschmerzen, Virtualisierung hin oder her, die zu schützenden Daten physikalisch auf dem schützenden System zu haben.
    Daher die alternative Überlegung, den Telekom "Plaste-Router" zu behalten und den Server hinter den Plaste-Router zu hängen.

    Macht dann das Konzept mit den zwei Netzwerkanschlüssen überhaupt Sinn, oder soll ich den Server dann wie alle anderen Clients nur mit einer Leitung an den Switch hängen (der Switch ist ein eigenes Gerät, es sind nicht die geswitchten Ports des Telekom-Routers).

    Als zweites stellt sich natürlich die Frage nach der geeigneten Distribution.
    Folgende habe ich in der engeren Wahl:

    -centOS soll für so Server ja die Waffe sein - Aber die Daten auf der Seite machen mich doch etwas stutzig: In der aktuellsten Version centOS 5 steckt ein 2.6.18er Kernel, auf meinen Desktops läuft schon 2.6.31.

    -Der c't Debian-Server macht mir einen sehr guten Eindruck, da er ja auch schon mit voller Virtualisierungsunterstützung daherkommt.

    -Die meiste Erfahrung habe ich derzeit mit openSUSE, und eigentlich kann man da ja alles an Servern installieren, was es so gibt, aber ich habe da Virtualisierung ehrlich gesagt noch nie probiert.

    Cool wäre auch, wenn sich grundlegende Sachen über ein Web-Frontend administrieren ließen (mal einem Nutzer Zugriff auf einen weiteren Ordner geben), dann könnte man das auch mal schnell von einer Windows-Büchse aus machen, ohne Klimmzüge am Brotkasten machen zu müssen (putty o.ä.).

    Was habt ihr für Ideen?

    Phil


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