MAC ADresse
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;fricky schrieb:
man könnte ja netzwerkkarten bauen, die direkt IP können.
Dann müßte ich aber alle Netzwerkkarten austauschen und die Bridges auch. Würde ich erst machen, wenn jemand IPv6 benutzt.
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volkard schrieb:
;fricky schrieb:
man könnte ja netzwerkkarten bauen, die direkt IP können.
Dann müßte ich aber alle Netzwerkkarten austauschen und die Bridges auch. Würde ich erst machen, wenn jemand IPv6 benutzt.
also fuer jeden switch einen router kaufen. nur noch p2p links. das heisst statt statt n+3 ip addressen pro netz zu verballern (n ^= computer) jetzt insgesamt 4*n. hmmm

geroutete ports sind leider auch viel teurer, als geswitchte.und frames durch's internet schicken ist nicht so trivial wie man vielleicht denken mag. insgesamt will man den layer auch eher los werden. und gerade um frames ueber das internet transportieren zu koennen, wird dein protokoll stack immer hoeher.
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mezzo mix schrieb:
volkard schrieb:
;fricky schrieb:
man könnte ja netzwerkkarten bauen, die direkt IP können.
Dann müßte ich aber alle Netzwerkkarten austauschen und die Bridges auch. Würde ich erst machen, wenn jemand IPv6 benutzt.
also fuer jeden switch einen router kaufen. nur noch p2p links. das heisst statt statt n+3 ip addressen pro netz zu verballern (n ^= computer) jetzt insgesamt 4*n. hmmm
geroutete ports sind leider auch viel teurer, als geswitchte.ach nö, die netzwerkkarten könnten halt direkt IP, von mir aus können die adressen konfigurierbar sein, das geht schon. zu kompatibilitätszwecken macht man dann eben IP-over-IP *fg*
mezzo mix schrieb:
und frames durch's internet schicken ist nicht so trivial wie man vielleicht denken mag. insgesamt will man den layer auch eher los werden. und gerade um frames ueber das internet transportieren zu koennen, wird dein protokoll stack immer hoeher.
ach nö, eigentlich würde es weniger. irgendeine art von bitübertragungsprotokoll verwenden diese internet-backbones doch auch (FDDI oder sowas), dann könnte man z.b. 'nen glasfaseranschluss zu jedem haus legen, ohne internet-provider und sonstwas dazwischen und könnte direkt seinen PC da anstöpseln.
btw, die bisherige netzwerktechnik funzt ja ganz gut, aber sie ist eben historisch gewachsen (wie unsere schrottigen x86 PCs, z.b.) und schleppt viel ballast mit. ich wette, würde man die hälfte davon rausschmeissen, ein bisschen was umbauen usw, dann wäre alles viel einfacher und viel schneller.

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O.o
Man braucht aber den physkalischen Layer um davon zu abstrahieren.
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Zeus schrieb:
Man braucht aber den physkalischen Layer um davon zu abstrahieren.
das soll ja auch nicht verboten werden. doof ist's nur, wenn man abstrahieren *muss*, damit überhaupt was geht. geht ja schon damit los, dass 2^32 ip-adressen zu wenig sind. da waren sogar die ethernet-erfinder weiter. ethernet-addressen bestehen wenigstens aus sechs bytes.

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Steht vielleicht irgendwo bei Wikipedia, aber habt ihr Euch schon mal gefragt, warum für die MAC Adressen ausgerechnet 6 Bytes genommen wurden? Oder allgemein, warum gibt es bei wahrscheinlich allen Spezifikationen auf der Welt eine Art Abneigung gegen 2 hoch N?
Bei CAN z.B., hat man mal für die ID 11 Bit festgelegt. Später 18 Bit. In Summe ergeben sich 29 Bit.
Bei SDIO hat man für das Kommando 5 Bit festgelegt. Ein Byte (8 Bit) wäre doch sicherlich passender gewesen... auch angenehmer zum Programmieren.
Eine Verschwörung?
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abc.w schrieb:
Steht vielleicht irgendwo bei Wikipedia, aber habt ihr Euch schon mal gefragt, warum für die MAC Adressen ausgerechnet 6 Bytes genommen wurden? Oder allgemein, warum gibt es bei wahrscheinlich allen Spezifikationen auf der Welt eine Art Abneigung gegen 2 hoch N?
Bei CAN z.B., hat man mal für die ID 11 Bit festgelegt. Später 18 Bit. In Summe ergeben sich 29 Bit.
Bei SDIO hat man für das Kommando 5 Bit festgelegt. Ein Byte (8 Bit) wäre doch sicherlich passender gewesen... auch angenehmer zum Programmieren.
Eine Verschwörung?^^ das sind hardware-leute, die nehmen immer so viele bits, dass es gerade so eben reicht. an irgendwelche software-fuzzis, die das octett als kleinste einheit kennen, denken die nicht im traum.
btw, viel schlimmer finde ich die einser-verschwörung. ist dir schon mal aufgefallen, dass z.b. in quelltexten (und woanders auch) die 1 als häufigste zahl auftaucht? nicht 0 oder 2 oder irgendwas anderes, nein, es ist die fiese 1.

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;fricky schrieb:
btw, viel schlimmer finde ich die einser-verschwörung. ist dir schon mal aufgefallen, dass z.b. in quelltexten (und woanders auch) die 1 als häufigste zahl auftaucht? nicht 0 oder 2 oder irgendwas anderes, nein, es ist die fiese 1.

Vielleicht in Sprachen, wo man i=i+1 schreibt statt ++i oder wo man 1 statt true schreibt.
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volkard schrieb:
Vielleicht in Sprachen, wo man i=i+1 schreibt statt ++i oder wo man 1 statt true schreibt.
na, wenn ich die ganzen versteckten erscheinungen der allgegenwärtigen 1 mitzählen würde, dann würde mir jetzt auch der letzte zweifler zustimmen. wenn ich 'nen hang zum übersinnlichen hätte, könnte ich glatt 'ne sekte gründen und die 1 zur gottheit erheben. *fg*

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;fricky schrieb:
na, wenn ich die ganzen versteckten erscheinungen der allgegenwärtigen 1 mitzählen würde, dann würde mir jetzt auch der letzte zweifler zustimmen.
Klar, in der 9 sind neun Stück davon. Aber das ist Mystizismus und unter deinem sonstigen Niveau.
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volkard schrieb:
Klar, in der 9 sind neun Stück davon.
siehste wohl. und wieviele zweien, dreien oder vieren sind in der 9? schon bedeutend weniger. es ist wie verhext, als hätte uns der teufel persönlich die 1 gesandt.
volkard schrieb:
Aber das ist Mystizismus und unter deinem sonstigen Niveau.
naja, das mit dem niveau überlasse ich lieber den registrierten usern *fg*

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abc.w schrieb:
Ein Byte (8 Bit) wäre doch sicherlich passender gewesen... auch angenehmer zum Programmieren.
Wie so? Wenn du es gewohnt wärst mit 6 Bit pro Byte zu rechnen, dann würdest du dich an den 8 stören. Aber wenn du schon so fragst, warum denn keine 10 Bit pro Byte?
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;fricky schrieb:
mezzo mix schrieb:
volkard schrieb:
;fricky schrieb:
man könnte ja netzwerkkarten bauen, die direkt IP können.
Dann müßte ich aber alle Netzwerkkarten austauschen und die Bridges auch. Würde ich erst machen, wenn jemand IPv6 benutzt.
also fuer jeden switch einen router kaufen. nur noch p2p links. das heisst statt statt n+3 ip addressen pro netz zu verballern (n ^= computer) jetzt insgesamt 4*n. hmmm
geroutete ports sind leider auch viel teurer, als geswitchte.ach nö, die netzwerkkarten könnten halt direkt IP, von mir aus können die adressen konfigurierbar sein, das geht schon. zu kompatibilitätszwecken macht man dann eben IP-over-IP *fg*
klaer' mich doch bitte auf, auf was das 'ach noe' bezogen ist, bevor ich auf irgendwas antworte, was du gar nicht meintst.
;fricky schrieb:
mezzo mix schrieb:
und frames durch's internet schicken ist nicht so trivial wie man vielleicht denken mag. insgesamt will man den layer auch eher los werden. und gerade um frames ueber das internet transportieren zu koennen, wird dein protokoll stack immer hoeher.
ach nö, eigentlich würde es weniger. irgendeine art von bitübertragungsprotokoll verwenden diese internet-backbones doch auch (FDDI oder sowas).
deine vorstellung des 'internets' ist einfach falsch. es ist nicht so flach, wie es nach aussen hin vielleicht aus zu sehen scheint, sonst wuerde es auch nicht funktionieren. aber da weiss ich jetzt auch nicht wo ich ansetzen soll. ganz grob: ip wird nur genutzt damit die router sich unterhalten koennen. die wegwahl von paketen wird aufgrund von labels gemacht, die jedes paket beim betreten eines backbones verpasst bekommt. diese netze sind fuer ip eh transparent, du siehst nur die netzuebergeaenge. man hat also ip header vom client, mpls header vom backbone (siehe MPLS/BGP), layer 2 header vom backbone und musst den layer 2 header vom client auch noch mitnehmen. es werden also netze ueber netze gelegt, was fuer netzbetreiber auch sehr wichtig ist. nun bist du aber schon am routen, willst also in der regel layer 2 vom client eh nicht mehr haben, ausser fuer layer 2 vpns.
ausserdem weiss ich nicht, was du hier mit layer 1 willst. was man derzeit will, ist ip ohne umwege ueber wellenlaengen zu transportieren (IP over WDM) um diese dann zu multiplexen. damit sind gigantische datenraten moeglich.;fricky schrieb:
dann könnte man z.b. 'nen glasfaseranschluss zu jedem haus legen, ohne internet-provider und sonstwas dazwischen und könnte direkt seinen PC da anstöpseln.
wie jetzt ohne provider? irgendjemand will dafuer geld sehen. in der regel ein so genannter provider. ausserdem gibt's das schon, z.b. mit GPON.
um zusammen zu fassen: du musst unterscheiden zwischen access und backbone. hier sind die anforderungen einfach verschieden. ethernet z.b. skaliert nicht gut. routing ist teuer. also z.b. switching fuer staedte, und ip/mpls fuer den backbone. das sind jetzt natuerlich keine richtlinien...
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zusammenfassung von der zusammenfassung
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irgendeine adresse mußt man eh end-to-end transportieren. heute ist das die ip adresse (ggf. mit übersetzung durch nat etc.). zusätzlich hast du halt zumeist ethernet zu hause. das ist, wie schon erwähnt wurde, bewährt und günstig. bis das im heimbereich verschwindet, kann man noch lange warten. was in den backbones passiert, kann dem benutzer eh egal sein.und was völlig neues, auch für den heimbereich, einzuführen wäre schon cool
aber leider unrealistisch...
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mezzo mix schrieb:
und was völlig neues, auch für den heimbereich, einzuführen wäre schon cool aber leider unrealistisch...
leider unrealistisch, aber ich fänds toll, nicht nur für den heimbereich. es müsste ein völlig neues system her, das mit möglichst wenig zwischen-layern und protokoll-umsetzern auskommt, all diesen ganzen schnickschnack wie ARP, PPPoE, usw. braucht man doch nur, um verschiedene netzwerktechnologien zusammenzubringen. man müsste ein einheitliches protokoll und eine technik erfinden, die für alle möglichen netze und geräte taugt und dabei schlank und erweiterbar ist. dann könnte da alles drüber laufen, internet, rundfunk, telefon, computer, speichermedien, waschmaschine, toaster, usw.usw., einfach alles. jedes haus, jede wohnung, jeder raum bekommt einen anschluss verpasst, jedes gerät hat einen (drahtlos geht natürlich auch) und dann kann jeder anschliessen was er will und mit jedem kommunizieren. machbar wär's bestimmt und vielleicht kommt sowas ja mal. stattdessen haben wir z.zt. tausend verschiedene technologien, die mit allen möglichen tricks zusammengebracht werden. ziemlich suboptimal, würde ich mal sagen.

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;fricky schrieb:
es müsste ein völlig neues system her, das mit möglichst wenig zwischen-layern und protokoll-umsetzern auskommt, all diesen ganzen schnickschnack wie ARP, PPPoE, usw. braucht man doch nur, um verschiedene netzwerktechnologien zusammenzubringen. man müsste ein einheitliches protokoll und eine technik erfinden, die für alle möglichen netze und geräte taugt und dabei schlank und erweiterbar ist.
Mit dem Erfolg, daß man ein Frickel-Protokoll kriegt, das für verschiedene Hardware-Anforderungen jeweils umgebaut wird, für allein schon für Kabeltelephon andere Prüfsummen als für Funk und und und. (Kompression und Verschlüsselung willste sicher auch dort einbauen, oder?) Erreicht hast Du damit genau gar nichts, außer daß Du Plugis für Subprotokolle und Protokollerweiterungen brauchst, statt einfach zu layern. Helau.
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volkard schrieb:
Mit dem Erfolg, daß man ein Frickel-Protokoll kriegt, das für verschiedene Hardware-Anforderungen jeweils umgebaut wird, für allein schon für Kabeltelephon andere Prüfsummen als für Funk und und und. (Kompression und Verschlüsselung willste sicher auch dort einbauen, oder?) Erreicht hast Du damit genau gar nichts, außer daß Du Plugis für Subprotokolle und Protokollerweiterungen brauchst, statt einfach zu layern. Helau.
^^ nee, nix frickel-protokoll. das ganze muss wohlüberlegt und gut gemacht sein. da müsste schon so'n genialer typ wie einstein oder gödel her, der sich die absolute killer-netzwerktechnik ausdenkt (z.b. aufgrund neuer physikalischer erkenntnisse usw.), wahrscheinlich kommt dabei irgendwas raus, das nach ganz anderen prinzipien funktioniert, als wir's uns heute überhaupt vorstellen können. vielleicht stellt sich digitaltechnik irgendwann als sackgasse heraus und man zieht sowas mit analogtechnik und quantenmechanik hoch. aus unserer heutigen sicht ist das alles utopie, aber es wurden ja schon früher dinge erfunden, die die welt verändert haben.

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War dein Hirn zulange in der Mikrowelle?

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~(Zufällig lese ich gerade Gödel, Escher Bach)~
Nein. Es braucht einen genialen Geist wie Gödel, um Leuten wie Dir zu beweisen, daß es kein Universalprotokoll geben KANN, das alle Belange abdeckt.
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> quantenmechanik
Ja, aber es wird doch schon ewig an Quantencomputern geforscht?!. Was sich da groß unterscheidet? Naja, Computer sind dann eben nicht mehr deterministisch. Aber mehr könnense deshalb trotzdem nicht, höchstens schneller/besser. Mach dir also keine Hoffnung, dass irgendeine neue Erfindung das bricht, was die theoret. Informatik seit fast 100 Jahren weiß.

Was willste denn mit 'nem W-LAN-Toaster? Oma anrufen? Oder 'nen Film gucken?
Außerdem: wie willste denn sicherstellen, dass die NIC-Hersteller die MAC-Adressen so sinnvoll und logisch wie IP-Adressen verteilen (in WANs, MANs und LANs)? Und dann sollten se doch besser gleich 8-Byte oder so lang sein, damit wir hoffentlich nie wieder das "IPv4-Problem" haben? Und wenn wir das mal 'ne Kiste umstellen? Müssen wir dann gleich das EPROM auf der NIC flashen? Sollte nicht irgendein lieber irgendein DHCP diese Super-Adressen verteilen? Wie kann dich der DHCP ohne sinnvolle Adresse überhaupt finden, um dir die neue zu geben? Per Post? Das klappt doch alles nicht.