Welches Linux fuer altersschwachen Laptop?
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Ich würde mal umhören ob du nicht irgendwo günstig etwas Speicher bekommst. Mit 1GB sollte das Ding eigentlich recht orderntlich spielen oder auch nur 512MB. 256MB wundert mich bei den restlichen Specs ohnehin stark.
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Das wird ja ein richtiges Abenteuer... Das DVD-Laufwerk meines Desktop-Rechners ist kaputt, laesst sich nicht mal ausfahren. Also werde ich das neue System nicht brennen koennen, deshalb keine Linux CD/DVD-Insallation fuer den Laptop.
Das Notebook bietet mir im Bios zwar "Legacy USB Support" an, listet USB nicht in in "Boot Device Order" an.
Gottseidank ist aber schon das Xubuntu und somit ein Grub drauf, also suche ich jetzt schon wie verzweifelt nach einer Moeglichkeit, wie man mittels Grub von USB bootet. Ich bin zuversichtlich.
Tim schrieb:
Ich würde mal umhören ob du nicht irgendwo günstig etwas Speicher bekommst.
Ehrlich gesagt will ich keinen Cent mehr fuer das Ding auszugeben. Wenns nicht geht, dann gehts nicht. Aber es ist schon recht abenteuerlich und macht irgendwie Spass, diesen alten Bastard zum Laufen zu kriegen

rüdiger schrieb:
Installier doch einfach den WM deiner Wahl unter Ubuntu und nimm zB WDM als Loginscreen (oder die Shell). Du könntest natürlich auch LXDE ausprobieren, wenn du eine volle Desktopumgebung haben willst: http://wiki.lxde.org/en/Ubuntu
Hmm.. der Wiki-Artikel vom Arch Linux klang schon verlockend, ein Linux mit Umgebung wuerde ich aber lieber vorziehen, wobei ich mich nicht zwanghaft an Ubuntu festnageln will. Gehe ich recht in der Annahme, dass nicht der Kernel, sodern die Umgebung den meisten Speicher verbraucht? Bei Xfce war es schon heftig mit den 192MB - und das gleich nach dem Einloggen. Ein zusaetzliches Firefox hat dem Laptop immer den Rest gegeben...
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Ich installiere gerade SOAD (Suse On Active Diet) auf einen Laptop mit P2 400MHz Prozessor und 192 MB RAM. Das ist eine Live-CD auf Basis von OpenSuse 11.2 und E17. Das lief sogar im Live-Modus ganz vernünftig, bis auf die nötigen Zugriffe auf die CD und das damit verbundene Dekomprimieren (Die Suse Live-CDs sind extrem stark komprimiert). Das sollte jedoch dank deines wesentlich stärkeren Prozessors nicht ganz so das Problem sein. Zum Installieren musste ich allerdings in den Textmodus booten und im ncurses-UI von YaST installieren, denn Live-Modus, Desktopumgebung, grafischer Installer und kein Swap war dann doch zu viel. Trotz Live-Modus lag der Speicherverbrauch allerdings nach dem Boot nur bei 90MB bis 100MB.
Ich kann ja nochmal Bescheid geben, wie es nach der Installation aussieht.
Wichtig sind vor allem auch die richtigen Programme. Die müssen leicht sein und trotzdem deinem Geschmack entsprechen. Wenn du willst, kannst du ja auch mal mit KIWI herumspielen, da kannst du dir deine eigenen "Distributionen" zusammenklicken. Das ist enorm hilfreich, erst Recht, wenn deine Zielmaschine nur eingeschränkten Internetzugriff hat.
http://de.opensuse.org/KIWI
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Ich finde den Ubuntu-Netbook Remix (bekannt als Easy Peasy)recht gut. Der ist prinzipiell für noch leistungsschwächere Rechner ausgelegt, sollte also richtig gut abgehen. Mir gefällt besonders die Bedienoberfläche.
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endline schrieb:
Gehe ich recht in der Annahme, dass nicht der Kernel, sodern die Umgebung den meisten Speicher verbraucht?
Ja. Eine frische Debian-Minimalinstallation braucht IIRC keine 50MB.
192MB für XFCE kommt mir aber recht viel vor ehrlich gesagt. Da braucht ja sogar meine überhaupt nicht auf Speicherverbrauch optimierte Kiste weniger.
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endline schrieb:
Jedoch ist auch Xubuntu im laufenden Betrieb auf dem Notebook sehr langsam, und belegt ca 192 MB, der Speicher ist fast immer voll.
Und wieviel davon ist Cache? 192 MB für Xfce klingt nämlich EXTREM hoch.
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nman schrieb:
endline schrieb:
Gehe ich recht in der Annahme, dass nicht der Kernel, sodern die Umgebung den meisten Speicher verbraucht?
Ja. Eine frische Debian-Minimalinstallation braucht IIRC keine 50MB.
192MB für XFCE kommt mir aber recht viel vor ehrlich gesagt.
Hab mich gerade frisch eingeloggt. Ein free -m gibt folgendes aus:
Mem:
total: 232
used: 223
free: 9
shared: 0
buffers: 2
cached: 52Edit: Der System Load Monitor zeigt 159MB an, wobei es dort nicht ersichtlich ist, wieviel Cache in Benutzung ist.
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Du kannst auch PuppyLinux ausprobieren. Ist recht einsteigerfreundlich.
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endline schrieb:
Das wird ja ein richtiges Abenteuer... Das DVD-Laufwerk meines Desktop-Rechners ist kaputt, laesst sich nicht mal ausfahren. Also werde ich das neue System nicht brennen koennen, deshalb keine Linux CD/DVD-Insallation fuer den Laptop.
Das Notebook bietet mir im Bios zwar "Legacy USB Support" an, listet USB nicht in in "Boot Device Order" an.
Gottseidank ist aber schon das Xubuntu und somit ein Grub drauf, also suche ich jetzt schon wie verzweifelt nach einer Moeglichkeit, wie man mittels Grub von USB bootet. Ich bin zuversichtlich.
Du kannst auch netboot probieren, wenn der laptop das unterstützt. aber wenn sowieso schon xubuntu drauf ist würde sich eine deb-basierte distri lohnen, auf die du ohne neuinstallation wechseln könntest?
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Ich habe SOAD gestern noch installiert. Puffer herausgerechnet sind nach dem Boot auf der grafischen Oberfläche etwa 45mb belegt und das System läuft flüssig. Man darf aber natürlich nicht zu viel erwarten, bei einem P2 400Mz und 192mb RAM. Wenn Browser (Arora), Musikprogramm (mpd + emphasis) und der YaST Paketmanager gleichzeitig offen sind, fühlt es sich schon nicht mehr ganz so flüssig an. Es gibt zu den Programmen aber auch leichtgewichtige Alternativen.
Wenn du ein Xubuntu installiert hast und keine Möglichkeit mehr hast von irgendeinem Medium zu booten, kannst du das System nicht einfach versuchen manuell zu entschlacken? Auch die Desktopoberfläche und den Displaymanager zu wechseln sollte nicht so das Problem sein. Ansonsten kannst du die Festplatte auch in einen anderen Rechner stecken, um das System zu installieren. Du solltest dann natürlich jede statische Konfiguration (xorg.conf z.B.) erst am Zielsystem durchführen, falls du das vor hast.
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Leppie schrieb:
Wenn du ein Xubuntu installiert hast und keine Möglichkeit mehr hast von irgendeinem Medium zu booten, kannst du das System nicht einfach versuchen manuell zu entschlacken?
Auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen. Klingt gut. Mal gucken, was ich dort alles 'entschlacken' kann (auf jedenfall das Xfce).
Edit: Ich muss nochmal abwaegen, ob das eine gute Entscheidung ist... denn Xubuntu es selbst ohne WindowManager (im Terminal-Modus) lahm.
Aber ich vermute mal, dass PuppyLinux und EasyPeasy im Terminal auch nicht schneller sein werden. Ich werde erstmal das Xubuntu abspecken und das Resultat betrachten. Sonst Puppy oder EasyPeasy.
Danke fuer die Hiflsbereitschaft, Leute

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Früher waren Sidux und Backtrack(2) sehr schnell und sehr gut, ähnlich schnell und interessant ist Grml. Sidux gibt und Grml gibt es immer auch in einer
small-Version.
Linux Cds kann man sich zum Glück auch per Post bestellen oder bei einem
Rechenzentrum oder Unternehmen in der Nähe brennen lassen. Computerzeitschriften oder Bücher mit diesen Cds lassen sich nachbestellen - oder bei einer Bücherei ausleihen.
Es ist aber gar nicht so verkehrt, mit DOS7 oder ähnlichem und Debug.exe ein
paar schöne gemütliche Asmproggi-Stündchen zu verbringen