Mac



  • Hallo, da mein laptop so langsam den Geist aufgibt, denke ich daran mir vlt mal ein MacBook anzuschaffen.

    Allerdings möchte ich erst einmal erfahren ob sich das für mich lohnt.

    Ich benötige einen Computer hauptsächlich für das Internet, zum Beispiel um dieses Forum zu belästigen.

    An zweiter Stelle sollte mein Studium stehen, hierfür sollte es alle möglichen IDEs und Compiler + OpenGL 3.x Unterstützung geben.

    Auch spiel ich ab und an gern mal eine Runde. Ich habe eine Menge alter Spiele und ein bis zwei modernere (Dragon Age , Modern Warfare).
    Auf das Spielen möchte ich nicht zu 100% verzichten.

    Ansonsten brauche ich nur das übliche:
    OpenOffice, Adobe-Reader oder Alternative.

    Ich bin mittlerweile Linux (Debian-Abarten) gewohnt und wenn ich es richtig verstehe ist unter der Macoberfläche auch nur ein BSD.
    Wieviel Linux ist der Mac denn noch? Würde man damit auf Anhieb zurechtkommen?
    Hat der Mac eine Art Paketverwaltung? Oder woher bekomme ich einige kleine Programme wenn SIe nicht Standardmäßig installiert sind? (Angefangen bei Compilern bis hin zu allem möglichen)[Ok XCode soll auf DVD sein aber andere Sachen?]

    Wie sieht es mit Programmvielfalt auf dem Mac aus?

    Ich hätte gerne

    ein GrafikProgramm (Bildbearbeitung)
    ein Solitaire ^^
    ein 3-D Bearbeitungsprogramm (Blender oder so)
    guten Editor
    gutes Office
    volle Javaunterstützung

    das ganze natürlich OpenSource... (ich hab nicht das Kleingeld für Photoshop und Co ^^)

    evt WIndows-emulation um mal ein Spiel zu spielen?
    ( Was ich immer wieder gerne mal spiele ist Warcraft 3 und Baldurs Gate 2)

    Und sowieso, meint ihr ein Mac lohnt sich?
    Einsatzzwecke habe ich genannt... naja Multimedia hab ich vergessen.
    DVDs und Musik sollte kein Problem darstellen.



  • Das kannst du mit einem Mac definitv alles machen. Auch das Sortiment an nativen Games wächst ständig, aber mit den alten Games darfst du dir wohl keine zu grossen Hoffnungen machen. Allerdings könntest du dir, wenn du wirklich spielen willst, neben OSX noch Windows 7 installieren. Was das Linux bzw. BSD unter der Haube von OSX betrifft kann ich dir sagen, dass es mir den Umstieg (okay, ich bin nicht umgestiegen, sondern habe jetzt auch ein MacBook) sehr erleichtert. Kommandozeilen bieten die unter Unix/Linux üblichen Tools an, damit kommt man schon sehr weit.

    Ob du dich jedoch damit wohl fühlst, musst du selbst herausfinden. Ich jedenfalls arbeite mit Mac nur, weil wir im Geschäft Kunden haben, die darauf setzen...



  • ich steh total auf mein macbook.
    vorher gabs hier debian und jetzt noch ubuntu auf dem großen rechner, nur als einordnung.

    mit unix über shell alles paletti.

    was läuft bei mir?

    openoffice (weil du es ja willst)
    latex
    apache
    mysql
    X
    ...
    ...

    du brauchst das developerpacket. ist aber beim kauf dabei.

    macport gibts als idee einer optionalen packetverwaltung.

    php/perl/python/ruby/eiffel/c/c++/java/lisp/objective c... und vieles mehr

    bildbearbeitung gibts viele... musst du suchen, was dir passt. ich brauch nur irgenwelche Incscape und ähnliche programme für malen von kästchen 😉

    schwer: ein guter editor. emacs ..*hüstel*, ansonsten halt xcode... es gibt ein paar opensource und free editoren, aber mühseelig.

    code::blocks läuft hervorragend, netbeans und eclipse ebenfalls.

    dosbox für uraltspiele geht auch.

    mit windows und 'dual'... ob die spiele dort laufen..., keine ahnung 🙂

    was ich sagen muss: man muss sich mit ihm beschäftigen.
    wenn man den mac als programmierwerkzeug nutzt, muss man in seine tiefen schauen.
    mir macht sowas spaß und er hat sich bewährt bisher.

    so long



  • shisha schrieb:

    Auch spiel ich ab und an gern mal eine Runde. Ich habe eine Menge alter Spiele und ein bis zwei modernere (Dragon Age , Modern Warfare).
    Auf das Spielen möchte ich nicht zu 100% verzichten.

    Du kannst Dir ein Windows-Dual-Boot-System per Bootcamp installieren, das funktioniert ausgezeichnet.

    Ich bin mittlerweile Linux (Debian-Abarten) gewohnt und wenn ich es richtig verstehe ist unter der Macoberfläche auch nur ein BSD.
    Wieviel Linux ist der Mac denn noch?

    Naja, MacOS X besteht aus dem XNU-Kernel, der sich ursprünglich aus Mach- und 4.3BSD-Teilen zusammensetzte. Apple hat dann viel 4.3BSD-Code durch FreeBSD-Code ersetzt. Auf XNU setzt dann Darwin auf, das sich ebenfalls viel Code von div. freien Softwareprojekten wie FreeBSD und natürlich auch von proprietären Sachen wie NextStep ausborgt.

    Mit GNU/Linux hat OS X überhaupt nichts zu tun, die Unix-Teile sind allergrößten Teils BSD. Du kannst aber natürlich auch GNU-Userspace-Tools nachinstallieren, was die allermeisten Unixer zumindest teilweise auch tun.

    Hat der Mac eine Art Paketverwaltung?

    Ja, mehrere sogar. Ich verwende zur Installation von wget, postgresql, curl, git und vielen anderen Tools, die ich ständig verwende, Fink, wenn ich einen neueren Mac hätte, würde ich aber vmtl. entweder MacPorts oder lieber noch das sehr vielversprechende Homebrew benutzen.

    Wie sieht es mit Programmvielfalt auf dem Mac aus?

    Gut. Die meisten FOSS-Programme laufen mittlerweile auch auf OS X und es gibt eine riesige Free- und Shareware-Community. Wenn Dir zB. gängige Opensource-Editoren nicht zusagen, kannst Du Dir zB. den ausgezeichneten Textmate mal näher ansehen.

    ein GrafikProgramm (Bildbearbeitung)
    ein Solitaire ^^
    ein 3-D Bearbeitungsprogramm (Blender oder so)
    guten Editor
    gutes Office
    volle Javaunterstützung

    • http://seashore.sourceforge.net/ (angepasster Gimp-Port)
    • Ich mag kein Solitaire, gibt aber massig Freeware-Varianten und die Dinger aus den kdegames bzw. gnome-games oä.
    • Blender läuft unter OS X.
    • Keine Ahnung, was Du jetzt benutzt. Emacs und vim laufen natürlich unter OS X, jEdit und Co. natürlich ebenfalls. Ich kenne auch ein paar Fans von Smultron bzw. dessen Nachfolger Fraise. Und wie bereits gesagt, ist TextMate auch sein Geld Wert, wenn man nicht schon Emacs oä. verwendet.

    ( Was ich immer wieder gerne mal spiele ist Warcraft 3 und Baldurs Gate 2)

    WarCraft 3 gibts sogar nativ für den Mac, Baldurs Gate kannst Du per CrossoverMac, Wine, … spielen.

    Und sowieso, meint ihr ein Mac lohnt sich?

    Ja. Ich verwende meinen seit mittlerweile 7 Jahren und auch wenn Flashspiele udgl. langsam zu ressourcenfressend sind, wird mein nächstes Laptop auch wieder ein Mac werden. Bestens funktionierendes Unix ohne jegliche Bastlerei ist genau das, was ich auf mobilen Geräten mag.

    Ich habe mir meinen damals unter der Annahme gekauft, dass ich das MacOS X notfalls immer noch gegen ein GNU/Linux austauschen könnte, sah dazu aber niemals auch nur den geringsten Anlass.

    Zu meiner Techniksozialisierung: Auf meinen Desktops läuft ebenfalls GNU/Linux und auf meinen Servern natürlich auch.



  • Ein kumpel von mir hat sich eines gekauft und alles was er vermisst laeuft auf einem virtualisierten winxp. dann geht der uebergang schmerzloser.



  • shisha schrieb:

    An zweiter Stelle sollte mein Studium stehen, hierfür sollte es alle möglichen IDEs und Compiler + OpenGL 3.x Unterstützung geben.

    Auf Mac OS X läuft kein MS Visual Studio C++, das könntest du eventuell fürs Studium benötigen. Ich brauche es zumindest hin und wieder, wegen Projektdateien.

    Außerdem gibt es auf Mac OS X OpenGL bis Version 2.2.
    OpenGL 3.0 und neurer, also 4.0 kriegst du nicht.

    Bezügl. Java ist es ähnlich. Die Java Runtime wird AFAIK von Apple in zusammenarbeit mit Sun (nun Oracle?) entwickelt und damit ist die verfügbare Javaversion von der Mac OS X Version abhägngig.
    Das aktuelel Java unter Mac OS X ist alt.

    Native Spiele gibt es für Mac OS X kaum, außerdem müßtest du dann die, die du schon hast noch einmal für Mac kaufen wenn du sie auf Mac OS X spielen willst.
    Dann kommt noch dazu, daß Mac Spiele sehr lange 50 € und mehr kosten. Low Budget Spiele findest du fast gar keine.

    Zum Schlu0 sei noch erwähnt, daß alle obigen Punkte genau dann behebbar sind, wenn du auf deinem Mac ein Windows 7 System installierst, das geht, da Apple ja inzwischen x86 CPUs verbaut, aber wenn man wegen all dem sowieso Windows 7 installieren muß, dann kann man sich auch gleich fragen ob man nicht besser gleich ein normales PC Notebook kauft.

    Denn das Preis/Leistungsverhältnis bezügl. der Performance ist beim Mac Book schlechter.
    Du zahlst Unsummen drauf, nur damit es ein Mac ist und bekommst für das gleiche Geld trotzdem weniger Hardwarerohleistung auf einem normalen PC Notebook.

    Wenn dir also Leistung wichtig ist, dann bist du mit einem PC Notebook günstiger.
    Und Windows 7 soll ja eigentlich inzwischen sehr angenehm sein.
    Wenn du noch Unix brauchst, dann kannst du auf einem PC Notebook ja immer noch ein Linux nebenbei draufmachen.

    Ach und bevor ich es vergesse.
    Der Support für eine Mac OS X Version ist sehr sehr kurz. AFAIK bis maximal 1 Jahr nach Release der nächsten OS X Version.
    D.h. wenn sagen wir mal 2011 eine neue OS X Version rauskommt, dann wird die alte OS X Version nur bis 2012 supported und jedes Upgrade kostet dich dann nochmal so ca. 100 €.
    Windows 7 wird dagegen im Vergleich sehr lange supported. Ich habe noch irgendwas bis 2020 mit neustem Service Pack in Erinnerung.

    Um das ganze Thema also auf den Punkt zu bringen.
    Ein Mac lohnt sich nur, wenn du Mac OS X brauchst.
    OS X sollte hier bei der benatwortung dein Schwerpunkt sein.
    Wenn du OS X nicht brauchst, dann kauf dir lieber ein PC Notebook.

    Und bevor ich es vergesse.
    Eine Mac Tastatur hat in der Regel keine entf Taste, beim Programmieren kann das schon sehr lästig sein.
    Und die Zeichen {[]} sind auf einer deutschen Mac Tastatur noch viel schlechter zugänglich, als bei einer deutschen PC Tastatur.
    Ich würde dir also, wenn schon ein Mac, dringend zu einem Mac mit US Tastaturlayout raten. Zumindest fürs Programmieren.
    Umlaute fehlen dann natürlich.

    Auch spiel ich ab und an gern mal eine Runde. Ich habe eine Menge alter Spiele und ein bis zwei modernere (Dragon Age , Modern Warfare).
    Auf das Spielen möchte ich nicht zu 100% verzichten.

    Falls es native Mac Versionen von deinen alten Spielen gibt, dann müßtest du diese Spiele alle erneut als Mac Version kaufen. Pro Spiel also ca. 50 €.
    Alternativ dazu brauchst du für deinen Mac eine Windows Installation, dann gehen auch die alten Spiele unter Windows auf dem Mac.

    Wieviel Linux ist der Mac denn noch?

    Gar nix.
    Der Mac ist höchstens Unix, aber definitv kein Linux.

    Und sowieso, meint ihr ein Mac lohnt sich?

    Also ich bin zu dem persönlich Entschluß gekommen, daß sich für mich ein Mac nicht lohnen würde.
    Mac OS X brauche ich nicht, meine Spiele laufen alle unter Windows und für Unix Feeling habe ich Linux, das inzwischen, wenn ich an Ubuntu denke, sich auch zu einem sehr pflegeleichten und ergonomischen Betriebssystem gemausert hat.
    Darüberhinaus zahle ich beim Mac extra Geld für die Marke Apple drauf, beim PC Notebook habe ich mehr Auswahl und bekomme in der Regel auch mehr Leistung fürs Geld. Zumal Apple auch nur mit Wasser kocht.
    Wenn Apple, dann nur wegen Mac OS X, das ist das einzige Kriterium und Alleinstellungsmerkmal das für Apple genau dann spricht, wenn man OS X haben will.

    Nen Mac würde ich mir also momentan nicht kaufen.
    Und bezgül. Notebook würde ich selbst momentan eher richtung ARM Cortex A9 basiertes Notebook mit Linux drauf schielen, denn spielen tue ich auf meinem Notebook eigentlich gar nicht mehr. Diese Rolle übernimmt mein Desktoprechner.
    Wichtige Kriterien für mein Notebook sind also eine lange Akkulaufzeit, sehr geringes GEwicht (< 1 kg), 12" Display, Tastatur mit normaler Tastaturgröße, also kein EeePC bzw. Netbook, kein Lüfter.
    All diese Dinge sind IMO nur mit einer ARM CPU unter einen Hut zu bringen.

    Einsatzzwecke habe ich genannt... naja Multimedia hab ich vergessen.
    DVDs und Musik sollte kein Problem darstellen.[/quote]



  • Gib mir ein Beispiel von einem Notebook, welches auf ARM läuft und welches auch effektiv verfügbar ist? Ich bin ein riesen Fan von ARM; die neuen Smart Phones mit Qualcomm Snapdragon sind beispielsweise einfach der Hammer und schlagen beinahe jedes Netbook um Längen. Aber einen Laptop damit finde ich nirgends 😞



  • /rant/ schrieb:

    Gib mir ein Beispiel von einem Notebook, welches auf ARM läuft und welches auch effektiv verfügbar ist?

    Nun, darauf warte ich noch. Die sollen aber bald kommen.
    Die mit Cortex A9 kommen AFAIK nächstes Jahr.

    Solange muß mein altes Centrino Notebook halt noch durchhalten.



  • /rant/ schrieb:

    Gib mir ein Beispiel von einem Notebook, welches auf ARM läuft und welches auch effektiv verfügbar ist? Ich bin ein riesen Fan von ARM; die neuen Smart Phones mit Qualcomm Snapdragon sind beispielsweise einfach der Hammer und schlagen beinahe jedes Netbook um Längen. Aber einen Laptop damit finde ich nirgends 😞

    google nach "allfine PC703", ARM@533Mhz 128MB ram 7"... ja, recht wenig, aber man bekommt es fuer 99euro und soviel schlechter als die damaligen eeePC ist es nicht, finde ich.
    Ansonsten das nexus one, das hat schon ordentlich power eigentlich :), jedenfalls wenn man nativ ddrauf coded.



  • Die Frage die du dir stellen solltest ist, warum du überhaupt ein Macbook willst. Scheinbar kennst du dich mit macs nicht aus, also kanns nicht daran liegen, dass MacOS so benutzerfreundlich ist. Die Hardware die dahinter steckt ist im Prinzip auch nichts anderes als das was im PC steckt, bis auf ein paar kleinigkeiten, daran wirds dann wohl auch nicht liegen. Soviel ich weiss sind macs relativ teuer, der Preis wird dann wohl auch kein Argument für dich sein. Macbooks sehen schrecklich aus, aber das ist wohl geschmackssache.

    Naja, Warcraft3 müsste auch auf dem Mac laufen. Openoffice läuft auf dem Mac. Bildbearbeitungsprogramme gibts auch für den Mac, der Mac war schließlich mal das System für Bildbearbeiter. Java wird es wohl auch für den Mac geben. Also eigentlich sollte ein Mac für dich in Ordnung sein.
    Aber die größere Auswahl hast du unter Windows, leider auch bei der Art von Software die man gar nicht haben will.



  • Eine bekannte hat einen Mac. Sieht super aus. Funktioniert auch Super.
    Habe dann mal versucht über den USB eine Kamera anzustecken. SonyTeil. Ging nicht.
    Also achte darauf das Mac Firewire hat.
    Habe versucht einen Scanner anzustecken auf USB. Ging nicht.
    Sie macht es nun über Analogkonverter. Kosten 100€.
    Kauf dir eine Scanner der Macfähig ist. Nicht billig aber gibt es ja.
    Habe versucht Windows 7 zu installieren. Ging nicht da noch nicht unterstützt von Bootcamp. Office Mac ist ja drauf. Ist zwar nun ein etwas sehr teurer Office-Mac mit verschiedenene Spielereinen des Touchpad aber sie ist zufrieden eine Mac für 1500€ zu haben der gut mit Iphone kann.



  • Handelt es sich etwa um ein Mac Book?

    Notebooks (PC oder Mac ist egal) liefern meist an der USB Buchse zu weniger Strom als vom Standard vorgeschrieben und das führt dann zu Problemen.
    Ein USB Hub mit eigener Stromversorgung dazwischen sollte das Problem lösen.

    Desktoprechner haben dieses Problem nicht, denn da liegt meist genug Saft an der USB Buchse an.



  • Efchop schrieb:

    Notebooks (PC oder Mac ist egal) liefern meist an der USB Buchse zu weniger Strom als vom Standard vorgeschrieben

    ich glaub, das ist eher andersrum: Die Geräte verlangen mehr Strom über den USB-Port, als der Standard ihnen zugestehen würde


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