Hardwareinformationen auslesen
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Moin,
ich suche eine Möglichkeit sowohl unter Linux als auch unter Windows einen eindeutigen Schlüssel zu erstellen (Zum Verschlüsseln eines Ordners).
Ich habe mir überlegt, dass ich hierzu einige Seriennummern der Hardware auslese und aus dieser dann einen Schlüssel bilde, den Ordner verschlüssele und dann zum Entschlüsseln den Schlüssel erneut bilde.
Ebenfalls denkbar wäre das Auslesen der BIOS-Seriennummer oder des Passworts, wenn machbar.
Unter Windows wird immer die WMI empfohlen, wenn möglich würde ich aber das Programm aber so allgemein wie möglich halten.
Gibt es da eine Idee das zu lösen? Vielleicht mittels Assembler?
Danke schon mal.
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Das geht nicht. Es gibt keine eindeutigen Nummern in einem Computer. Alles ist per Software änderbar. Benutz ein Passwort oder etwas vergleichbares.
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Das Entschlüsseln soll aber hardwaregebunden passieren und nicht Benutzergebunden.
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matze-o schrieb:
Das Entschlüsseln soll aber hardwaregebunden passieren und nicht Benutzergebunden.
Tja. Geht nicht. Designfehlentscheidung. Du kannst zwar natürlich der Hardware ein paar Zahlen entlocken, aber es wäre absolut nicht garantiert, dass diese a) einzigartig sind (das sind sie ganz bestimmt nicht) b) nicht fälschbar sind (das sind sie ganz bestimmt nicht) oder c) sich nicht verändern (das tun sie sobald ein unbedarfter Nutzer diese ändert, weil er nicht erwartet, dass irgendjemand diese Zahlen braucht).
Du könntest spezielle Hardware verwenden, wie einen Dongle. Oder einfach einen USB-Stick mit einem selbst generierten Schlüssel drauf. Oder speicher den Schlüssel auf der Festplatte des Entschlüsselungsrechners. Diese Verfahren wären für das was du willst geeignet.
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Zum Glück noch keine Designfehlentscheidung, erstmal Machbarkeitsanalyse

Leider kann ich den Schlüssel auch nicht auf einem Entschlüsselungsrechner speichern, weil es nur einen Rechner im System gibt und in diesem die zu verschlüsselnde Partition eingebaut ist.
Ich suche jetzt eine Möglichkeit den Flashspeicher, die SSD, oder ein anderes Medium für den Gebrauch in einem anderen System unbrauchbar zu machen.
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Es gibt Hardwaredongles die eine Unique ID haben (USBKey oder so ist ein mögliches Produkt).
Alternativ ist die MAC-Adresse der Netzwerkkarte kein schlechter Kandidat, aber wie die Vorposter schon gesagt haben: Keiner garantiert Dir, dass das Dongle oder die Netzwerkkarte nicht an einem anderen Rechner eingesetzt werden.
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ogni42 schrieb:
Alternativ ist die MAC-Adresse der Netzwerkkarte kein schlechter Kandidat, aber wie die Vorposter schon gesagt haben: Keiner garantiert Dir, dass das Dongle oder die Netzwerkkarte nicht an einem anderen Rechner eingesetzt werden.
Zustimm mit dem Dongle. Wer jedoch die Festplatte klaut, klaut auch den Dongle gleich mit.
Die MAC-Adresse würde ich als einen besonders schlechten Kandidaten ansehen. Entgegen landläufiger Meinung ist das praktisch eine reine Softwarenummer und nicht an die Hardware gebunden. MAC-Adressen ändere ich in der Praxis häufiger als IP-Adressen.
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Aber wie ist es denn bei einem Dongle? Wenn man Zugriff auf den Dongle hat, kann man dann nicht "mitlauschen", welche Informationen der Dongle an den PC sendet und der Software dann diesen emulieren?
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Auch wenn ich denke, dass ein Mix mehrerer HW-Seriennummer, MAC-Adressen u.ä. schon ein recht guter Schutz ist, muss man auch bedenken was passiert, wenn der Kunde mal Komponenten tauscht. Netzwerkkarte kaputt, MAC-Adresse anders, Ordner nicht mehr zu entschlüsseln. Hier müsste man dann ähnlich wie Windows eine erneute Aktivierung ermöglichen.
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matze-o schrieb:
Aber wie ist es denn bei einem Dongle? Wenn man Zugriff auf den Dongle hat, kann man dann nicht "mitlauschen", welche Informationen der Dongle an den PC sendet und der Software dann diesen emulieren?
Klar, Dongle-Emulationen zu bekannter SW findet sich im Netz. Die Frage ist eigentlich nicht, ob ein Schutz knackbar ist, sondern wieviel Aufwand sich jemand machen muss, um diesen zu knacken. Also ist die eigentliche Frage: wie gut und wertvoll ist die zu schützende SW?