gibt es bald keine Festplatten mehr wegen Cloud Computing??
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satanfreze schrieb:
Dieses "Cloud-Computing" ist zwar eine interessante Idee, die sich aber glaube ich nur bei Unternehmen umsetzen wird.
jede größere firma hat seit jahren eine it-abteilung und zentrale server. wenn du das jetzt "Cloud-Computing" nennen willst bitte.
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satanfreze schrieb:
Wenn ich an meinem Computer arbeite, möchte ich nicht abhängig von der Zuverlässigkeit anderer sein. Wenn dann mal etwas ausfällt, oder es sogar zu einem Serverausfall kommen sollte, könnte ich nicht weiterarbeiten. Dieses "Cloud-Computing" ist zwar eine interessante Idee, die sich aber glaube ich nur bei Unternehmen umsetzen wird. (Aufgrund der Flexibilität, die dieses System bietet)
Für Heimnutzer ist die gute, alte Festplatte immer noch der beste und sicherste Platz, um seine Daten zu speichern.
Ich denke dass es umgekehrt wird. Cloud Computing macht für privatpersonen mehr Sinn. Sehen wir uns Dienste wie Flickr, youtube, Dropbox,... an.
Es ist soviel besser die Daten online zu speichern um sie austauschen zu können. Während es in Firmen wenig Sinn macht die Daten aus der Hand zu geben. Natürlich kann man jetzt ja sagen dass eine Firma prinzipiell Cloud Computing betreibt, da es zentrale Server gibt die die Daten speichern (und durch redundanz abgesichert sind).
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Ich vertrete die Kompromisshaltung: Ich finde zwar einfachen Datenaustausch ganz schön, aber ich habe meine Programme und Daten trotzdem lieber daheim.
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Festplatten werden auch noch weiterhin broduziert. Auch wenn bald nur noch SSDs. Es wird weitgehend die Bevölgerung nicht mit ausreichend schnellem Internet versorgt, dass an die Hälfte ihre PCs mit nicht lokalem Betriebssystem, laufen lassen könnten.
Es gibt auch gar nicht so viel Sokets. Das wäre eine Internetlast steigerung um über 1000% oder mehr. Wobei hier mit 100% vollständig gemeint ist, wie nach dem Originalen und nicht wie bei der BILD. Es könnte sogar sein, dass dadurch noch mehr Strom verbraucht wird. Da mehr Server aufgesetzt werden müssen, die Telekom ebenfalls, und der PC beim klienten zu Hause nach wie vor Trotzdem Strom braucht. Also wirklich Efizent scheint die Idee nicht so zu sein.
Es wird beim allten bleiben, lokales hat zu Hause zu sein.
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Shade Of Mine schrieb:
Ich denke dass es umgekehrt wird. Cloud Computing macht für privatpersonen mehr Sinn. Sehen wir uns Dienste wie Flickr, youtube, Dropbox,... an.
Es ist soviel besser die Daten online zu speichern um sie austauschen zu können.
Dafür gibt's doch rapidshare & Co.
Wozu braucht ich da ne Cloud?
Die Cloud ist ja eigentlich eher dazu gedacht die eigenen Daten privat zu speichern und nicht mit anderen zu teilen.Und solange Festplatten zuverlässig genug sind, wird es auch kaum Privatkunden geben die das Angebot nutzen werden.
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Genau schrieb:
Festplatten werden auch noch weiterhin broduziert. Auch wenn bald nur noch SSDs. Es wird weitgehend die Bevölgerung nicht mit ausreichend schnellem Internet versorgt, dass an die Hälfte ihre PCs mit nicht lokalem Betriebssystem, laufen lassen könnten.
Guter Punkt.
Cloud Computing bedeutet ja eigentlich, daß man ein Spiel wie z.b. eines von Steam anstatt in 4 h über die Steamplattform in 15 Sekunden über die Cloud laden können muß, damit man es auf dem Computer auch wie bei der Festplatte in 15 Sekunden starten kann.
Und jetzt übertragt mal 8 GB (die Größe eines modernen Spieles) in 15 Sekunden über das Internet.
Von daher werden Privatkunden Festplatten immer brauchen und selbst wenn die Leitungen besser werden wird das nichts nützen, weil die Spieldaten auch von Jahr zu Jahr größer werden und daher weiterhin lokal geladen werden müssen.
Cloud Computing macht eigentlich nur Sinn, wenn man sich von den traditionellen lokalen Computerspielen trennt und Computerspiele auch nur als Stream anbietet.
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Oil of Olaz schrieb:
Und jetzt übertragt mal 8 GB (die Größe eines modernen Spieles) in 15 Sekunden über das Internet.
Die Spiele werden aber nicht zum Starten komplett zum User gestreamt
Der bekommt nur das, was er braucht.
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Es gab mal eine Zeit, in der der Privat-Mensch keinen elektronischen Rechner zur Verfügung hatte. Man kannte elektr. Rechner nur aus dem Beruf, als man an einem sogenannten Terminal saß, welches wiederum an einem Großrechner (meist von IBM) hing. Wenn man seinen Arbeitsplatz verließ war es aus mit der Nutzung der elektronischen Rechner. Das war für IBM & Co. eine optimale Geldmaschine, da man damit den Privat-Mensch an der kurzen Leine hielt. Und Firmen waren gezwungen, die Software vom Großrechner-Anbieter zu nutzen. Die Software war an der Hardware gekoppelt, die wiederum an langjährigen und teuren Wartungsverträgen hing.
Doch dann kam CBM (Commodore Business Maschine) auf den Plan und machte es kleinen Firmen und dem Privat-Mensch möglich elektr. Rechner zu nutzen. Es wurde der erste Personal Computer PET von CBM erfunden. Und zu einem Preis, den sich jeder leisten konnte. Ein elektr. Rechner mit eigener Rechenleistung. Und noch wichtig: mit eigenem Massenspeicher; auch wenn das zuerst nur eine Datasette war. Es war eine Revolution! Jeder Mensch hatte ab da an die Möglichkeit zu Hause oder im Büro über seine eigene Rechneranlage zu verfügen. Mit der Software eines Drittanbieters, freie Wahl hieß das. Man war von IBM & Co. Vertragszwängen unabhängig. Man konnte sich seine EDV-Welt so gestalten, wie man es selber für richtig hielt.
Diese Generation der Anwender stirbt so langsam aus. Anscheinend hat die neue junge Anwender-Generation diese Geschichte vergessen.

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Oh man hier will jemand jämmerlich Panik machen! Die konkurenten wie Seagate und Samsung und Maxtor würden da niemals mit machen! Weil dann der Verkauf von HDDs(SSDs) rapide eingehen würde. Das wäre ein weitere Wirtschaftskrise!
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Anti-Spiritueller schrieb:
Oh man hier will jemand jämmerlich Panik machen! Die konkurenten wie Seagate und Samsung und Maxtor würden da niemals mit machen! Weil dann der Verkauf von HDDs(SSDs) rapide eingehen würde. Das wäre ein weitere Wirtschaftskrise!
ja, es wäre endlich schluß mit nutzlos tausendfach redundant gespeicherten daten...
möcht ja nicht wissen wieviel speicher die windows beispielbilder verbrauchen die keiner verwendet
