AppStore für Ubuntu
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Ubuntu tut sehr viel für Benutzer aber wenig für Entwickler. Das ist mein Eindruck. Das sieht man auch gut, wenn man sich verschiedenen Plattformen anschaut und vergleicht, wieviele Anwendungen dafür geschrieben worden sind. (Der nachfolgende Vergleich hinkt etwas, ich weiß):
Seit dem Release des Iphones wurden 300.000 Anwendungen dafür geschrieben, letzte Woche wurde die 100.000 Anwendung im Android Market veröffentlicht. Für Ubuntu sind es ca. 2500 Anwendungen gewesen, seit dem Release im Jahr 2004. Die Quelle dafür hab ich gerade nicht, sie wurde aber bei der letzten UDS genannt. Will man als Entwickler ein Programm für Ubuntu schreiben tut man sich nach wie vor schwer eine gute Einführung zu finden: Welches Soundsystem soll man benutzen, wie paketiert man sein Programm usw.
Das Software Center (seit 10.10 auch für kostenpflichtige Programme) ist nach wie vor ein Witz für Entwickler, die ihr Programm auf dieser Plattform veröffentlichen wollen. Die Regeln dafür sind imho derzeit noch strenger, als eine Iphone App in den Appstore zu bekommen.
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W0lf schrieb:
(Der nachfolgende Vergleich hinkt etwas, ich weiß):
Der hinkt nicht nur, der sitzt im Rollstuhl. Und ein Rad klemmt.
Die Ausgangslage ist einfach völlig anders. Das Zielpublikum ist völlig anders. Die Entwickler sind völlig andere und ihre Motivationen sind völlig anders.
Ehrlich gesagt tue ich mir gerade schwer, Gemeinsamkeiten zu finden, die den Vergleich legitimieren würden.
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nman schrieb:
W0lf schrieb:
(Der nachfolgende Vergleich hinkt etwas, ich weiß):
Der hinkt nicht nur, der sitzt im Rollstuhl. Und ein Rad klemmt.
Die Ausgangslage ist einfach völlig anders. Das Zielpublikum ist völlig anders. Die Entwickler sind völlig andere und ihre Motivationen sind völlig anders.
Ehrlich gesagt tue ich mir gerade schwer, Gemeinsamkeiten zu finden, die den Vergleich legitimieren würden.
Was ist denn das Zielpublikum und inwiefern unterscheiden sich die Entwickler?
Ich benutze Ubuntu und besitze ein Androidhandy. Ich existiere:-)
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W0lf schrieb:
Was ist denn das Zielpublikum und inwiefern unterscheiden sich die Entwickler?
Ich benutze Ubuntu und besitze ein Androidhandy. Ich existiere:-)zB jede Webseite die dynamischen Inhalt anbietet hat einen Grund eine iPhone/Android App anzubieten. Denn durch die komplett andere Nutzung eines Handys gegenueber eines PCs ist auch die Anforderung an Anwendungen unterschiedlich.
Davon abgesehen sind Mobiltelefone auch ein Markt fuer Fun-Apps, wie zB Spiele oder iFart&Co. Das sind ebenfalls Sachen die Niemand fuer Ubuntu entwickeln wuerde.
Deshalb sind die Voraussetzungen komplett anders. Es muss mehr Apps fuer Mobiltelefone geben, sonst ist das ein Armutszeugnis fuer die mobil Plattform.
Denn eine Desktop App muss deutlich komplexer sein als die Standard mobil Apps...
PS:
wenn ich mir so meinen iPod und mein iPad ansehe:
da sind vielleicht 5 Anwendungen oben die ich so in der Form auch auf den PC habe oder gerne haette. Und das sind alles Spiele.
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Ganz genau: Spiele sind ein großes Thema. Nach wie vor kann man aus der Ubuntu Community hören, dass sich viele über mehr Spiele auf Ubuntu freuen würden.
Die Annahme, dass das Publikum, was Ubuntu benutzt, sich so sehr von den Leuten unterscheidet, die ein Android- oder Iphone besitzen, ist imho schlicht falsch. Ich warte z.B. nach wie vor, dass sich jemand mal die Mühe macht eine einfache Sync-Möglichkeit für mein Android und z.B. Rhythmbox zu schreiben. Dafür würde ich sogar etwas Geld bezahlen.
Ein weiteres Programm wäre z.B. eine schicke Notizenverwaltung für Ubuntu(quasi Tomboy bloß in gut und brauchbar). Wäre nett, wenn die sich ebenfalls mit meinem Smartphone syncen würde.
Ein Programm, was Statistik über meine Joggingstrecken führt für Ubuntu wäre auch nett. (Wieder mit Sync-Möglichkeit) wäre auch schick. und und und.
Ich kann dir noch ein Dutzend Apps nennen, die ich im Software Center für Ubuntu sofort kaufen würde, wenn es sie geben würde.
Ich glaube, du liegst mit deiner Annahme genauso falsch wie nman, dass das alles ganz unterschiedlich zu betrachten ist und keinen Markt darstellt.btw.
Shade Of Mine schrieb:
zB jede Webseite die dynamischen Inhalt anbietet hat einen Grund eine iPhone/Android App anzubieten. Denn durch die komplett andere Nutzung eines Handys gegenueber eines PCs ist auch die Anforderung an Anwendungen unterschiedlich.
Das ist ein ganz furchtbarer Gedanke, dass es für jede Webseite jetzt unbedingt eine App zum klicken geben muss. Ich glaube, der Grund liegt eher darin, dass die Entwickler verstanden haben, dass man den Leuten für Webseiten kein Geld aus der Tasche ziehen kann, sondern einen kleinen Mikrokosmos schaffen muss für den die Leute wieder bereit sind etwas Geld auszugeben.
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W0lf schrieb:
Ganz genau: Spiele sind ein großes Thema.
Sorry, aber was du da schreibst ist einfach fern jedweder realitaet.
Schau dir die Spiele an die beim iPhone ganz vorne sind. Fuer die zahlt niemand auf einem Desktop Rechner.Was Linux braucht sind nicht so 5min haha Spiele, sondern ordentliche Spiele wie CoD, Civilization, Starcraft, etc. Das sind die Spiele die Linux fehlen. Die kleinen mini Spiele gibt es genug. Dafuer zahlt man aber nur auf einem Handheld. Deshalb kommt da natuerlich nicht viel nach (bedenke: die meisten mini Spiele sind ja schon seit den 90ern auf Linux vorhanden).
Ein Programm, was Statistik über meine Joggingstrecken führt für Ubuntu wäre auch nett. (Wieder mit Sync-Möglichkeit) wäre auch schick. und und und.
Ich kann dir noch ein Dutzend Apps nennen, die ich im Software Center für Ubuntu sofort kaufen würde, wenn es sie geben würde.Viele dieser Anwendungen machen auf einem PC keinen Sinn. Die Joggingstatistik brauchst du auf dem geraet mit dem du Joggen gehst (ansonsten: jogmap.de - ist schon alles vorhanden fuer den Desktop)
Natuerlich ist eine sync moeglichkeit auf den PC dann durchaus SInnvoll, aber das essentielle Tool ist das auf dem Handheld. Denn das erleichtert dir dort die Arbeit. Nachtraeglich in eine Liste eintragen kann ich auch ohne PC
Aber Start-Stop druecken und den Rest macht die Anwendung, DAS ist das wofuer die Leute Geld zahlen.Ich glaube, du liegst mit deiner Annahme genauso falsch wie nman, dass das alles ganz unterschiedlich zu betrachten ist und keinen Markt darstellt.
In der Firma analysieren den mobilen Markt aktuell ziemlich gut. Wir betrachten das natuerlich aus einem Marketingstandpunkt, aber da bekommt man auch viel anderes mit.
Deshalb denke ich, dass du falsch liegst

Es gibt diesen Markt fuer mini Apps auf einem PC nicht. Der ist einfach nicht vorhanden. uU kann man ihn kreieren - das mag sein (werden wir naechstes Jahr dank Apple ja merken). Aber aktuell ist er nicht da. Bedenke dass der Android und der Blackberry markt ja schon nicht wirklich das gelbe vom ei sind.Schau dir einfach nur mal den Shareware Markt unter Windows an. Dass Geld fuer Linux Anwendungen zu bekommen noch ein eck schwerer ist (da die mentalitaet Linux == alles gratis sich ziemlich eingebrannt hat bei vielen leuten) ignorieren wir mal. Mit so kleinen Anwendungen Geld zu machen ist schwer, richtig schwer. Und ohne Geldmacherei -> kein Angebot.
Das ist ein ganz furchtbarer Gedanke, dass es für jede Webseite jetzt unbedingt eine App zum klicken geben muss. Ich glaube, der Grund liegt eher darin, dass die Entwickler verstanden haben, dass man den Leuten für Webseiten kein Geld aus der Tasche ziehen kann, sondern einen kleinen Mikrokosmos schaffen muss für den die Leute wieder bereit sind etwas Geld auszugeben.
Der Grund sind Push Notifications und dass man sowieso eine mobile Variante bauen muss (wegen dem geringen Screenspace).
Da liegt es nahe das gleich als App zu machen (um push zu bekommen) und auch noch Geld zu kassieren (wenn nicht durch den verkauf, dann durch in-app werbung).Weiters kann man auf mobilen geraeten die Daten neu und anders aufbereiten. Und was man nicht vergessen sollte, gerade auf den iOS devices ist es so, dass viele Firmen einfach nur vertreten sein wollen. Man will praesenz zeigen und know how sammeln, da es ein komplett neuer Markt ist, der erst erforscht werden muss. Der Desktop Markt ist bekannt. Man weiss genau womit man wie Geld machen kann.
Aber oft ist der Ansatz: wir brauchen eine iPad app - was koennten wir tun. Niemand sagt aber: wir brauchen eine Ubuntu-App. Denn wozu? Wenn eine Desktop App dann Windows (wegen der marktmacht). Aber das wollen die Leute nicht. Also eine Webapp - das kommt aktuell gut.
Spannend wird es natuerlich wenn der Mac App Store rauskommt den Apple fuer OS X 10.7 vorgestellt hat. Denn wenn Apple etwas kann, dann ist das verkaufen. Auch passt die Mentalitaet der Kunden fuer Software zu zahlen. Aber aktuell wird er sehr sehr skeptisch betrachtet. Vorallem wird Apple so wie es jetzt aussieht die Apps die auf den iOS devices am meisten verkauft werden eh nicht zulassen (keine Funapps).
Und im prinzip wuenscht du dir ja soetwas wie den Mac App Store. Ubuntu bietet sowas ja schon an, macht das auch sehr gut, aber ich weiss nicht wieviele zahl-apps da jetzt dort drin sind. Die marktmacht ist einfach zu gering.
uU ist der Adobe Marketplace da noch interessanter. Der ist dem Apple AppStore noch am aehnlichsten. Dennoch sind auch dort die Umsaetze nicht wirklich toll. Der wirkliche Vorteil des Adobe Marketplace ist einer fuer Entwickler - weniger fuer Konsumenten. Denn es ist einfach eine App zu erstellen die was halbwegs sinnvolles macht und sie online zu stellen.
Aber dennoch, obwohl AIR so ziemlich ueberall laeuft, also einen viel groessen Markt anspricht als Ubuntu, laeuft es nicht wirklich toll.
Das alles ist der Grund warum es diese massig mini Apps nicht gibt. Ein weiteres Problem ist aber auch: es gibt ja schon alles am Desktop. Du willst notizen? gnome tomboy. Du willst eine Einkaufsliste: einkaufsliste-mobil.de. etc. Es gibt keinen Grund das alles neu fuer Ubuntu zu schreiben. Es ist schon alles da.
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W0lf schrieb:
Was ist denn das Zielpublikum und inwiefern unterscheiden sich die Entwickler?
Ich benutze Ubuntu und besitze ein Androidhandy. Ich existiere:-)Ja, ich benutze auch Ubuntu und iOS. Ich entwickle auch hin und wieder für beide Plattformen, aber das sagt überhaupt nichts.
Ich fasse mich kurz dabei, warum Du Ubuntu und den iOS-Appstore nicht vergleichen kannst (die meisten Argumente treffen in ähnlicher Weise auch für Android zu):
- Apple kontrolliert die Plattform. Es gibt keine sinnvolle Möglichkeit, ohne den Appstore Anwendungen aufs iOS zu bekommen bzw. zu verkaufen.
- iOS hat interessante Hardware. Für mobile Plattformen mit Multitouch, Mikrofon, GPS, Accelerometer, Gyroskop, extrem hochauflösendem Screen etc. zu entwickeln, macht einfach Spaß. Besonders wenn die APIs recht modern sind.
- Für oben genannte Plattformen lassen sich leicht massig Programme schreiben, die bis jetzt in der Form schlichtweg nicht möglich waren. Nimm Shazam, Foursquare, … Natürlich wären die auch für andere Plattformen möglich, aber cool und massentauglich sind sie nur am Mobiltelefon. (Ganz zu schweigen von Runkeeper oä.)
- Die API kann man leicht modernisieren, wenn man die gesamte Plattform kontrolliert.
- Apple hat völlig andere Größenordnungen von Manpower als Canonical. Die spielen nicht annäherungsweise in der selben Liga.
- Wenn Canonical irgendwas macht, was der FOSS-Community nicht passt, dann wird Ubuntu eben geforkt und die Userbase wird fragmentiert. Wenn Apple etwas macht, was der FOSS-Community nicht passt, ist das völlig egal.
- Der AppStore erlebt einen enormen Goldrausch. Seit bekannt wurde, was sich damit verdienen lässt, möchte jeder den nächsten AppStore-Hit haben und viele Firmen buttern auch entsprechende Ressource da rein. Unabhängig davon, ob das realistisch ist oder nicht.
- Selbst wenn sich mit dem AppStore kein Geld machen lässt, braucht jeder, der was auf sich hält, eine iOS-App. Einfach weil die Plattform so in ist.
- Weil Multitouch zu völlig neuen Benutzungsparadigmen führt, ist es in sehr vielen Fällen sinnvoll, komplett neue Anwendungen zu schreiben. Die IMDB-Seite am iPad oder Wikipedia am iPad bzw. iPhone sind viel angenehmer als ihre Browser-Pendants. Und die machen noch nichtmal sooo viel anders.
- Zum letzten Punkt gibt es auch einen guten Talk der letzten WWDC. Kernpunkt darin ist, dass sich etwa das iPad bei guten Anwendungen für den Benutzer mit dem Start der Anwendung in genau das verwandelt, was die Anwendung ist. Wenn jede PC-Anwendung interfacetechnisch den gesamten Platz für sich beanspruchen würde, würde nicht nur ich fluchen. (Meine Zusammenfassung ist nicht so toll, schau Dir ggf. die Präsentation an.)
- iOS-Anwendungen sind sehr stark design driven. Auf der Plattform ist es einfach völlig normal, mit dem Interaktions-Design anzufangen und erst dann Entwickler darauf loszulassen. Am PC macht das kaum jemand.
- Apple hatte immer eine vergleichsweise starke Shareware-Kultur. Apple-User sind es gewöhnt, für kleine Anwendungen zu bezahlen, wenn sie gut sind. Wenn das jetzt plötzlich bequemer geht, ist das eine für den Benutzer sehr gute Sache und hilft unterm Strich auch Entwicklern. Die müssen sich zwar mit dem Reviewprozess etc. herumschlagen, werden aber mit viel mehr Publicity und höheren Verkaufszahlen belohnt.
- Apples Appstore läuft nur auf Geräten, deren Besitzer bereit waren, für gute Usability und gutes Design Geld auszugeben. Typischerweise viel Geld. Die Annahme, dass so jemand eher größere Mengen von kostenpflichtigen Anwendungen einkauft, als der durchschnittliche PC-Benutzer, ist nicht völlig von der Hand zu weisen.
- Am AppStore gibt es Unmengen winziger Anwendungen wie Fart-Apps, Lichtschwert-Simulatoren, RSS-Reader für jeden erdenklichen Einsatzzweck, eine App pro bekannterer Website, … Ob davon ausreichend viele wirklich Gewinn abwerfen, weiß niemand. Aber siehe oben: Die Entwickler hatten Spaß daran, irgendjemand erhoffte sich Geld und man hat mal die Plattform kennengelernt und kann dann auch was größeres umsetzen.
Ich könnte Dir noch viele andere Gründe aufzählen, warum der Vergleich nicht sinnvoll ist. Du musst auch nicht mit allen übereinstimmen, aber in Summe ändert das trotzdem nichts daran, dass es absolut nicht sinnvoll ist, die beiden Plattformen auf diese Weise vergleichen zu wollen.
Du machst auch den Fehler, "kostenpflichtig" implizit mit "funktioniert gut" gleichzusetzen. Niemand garantiert Dir, dass ein kostenpflichtiges Programm besser benutzbar ist, als ein Gratis-Gegenstück. Ich habe bereits genug kostenpflichtige Software unter GNU/Linux verwendet und die meiste davon war unbenutzbarer Schrott, den ich dennoch in Kauf nehmen musste, weil er irgendeine Aufgabe erfüllte, die ich erledigt brauchte. Auf meinem privaten Rechner würde ich solchen Mist niemals anrühren. Lieber ein unfertiges FOSS-Tool mit Potential als etwas halbgares kostenpflichtiges, wo ich dann natürlich keine Ahnung habe, wie die Update-Situation aussieht etc.
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Ach ja, auch wenn das hier jetzt vielleicht anders aussieht:
- Ich mag Ubuntu sehr gerne.
- Ich mag iOS sehr gerne und erwarte mir in Zukunft viel von Android.
- Ich halte den Vergleich einfach nicht für angemessen.
- Ich sehe a) kein aktuell erreichbares Szenario, wie sich kostenpflichtige Non-Spiele-Software unter Ubuntu mit einem Appstore-artigen Programm durchsetzen sollte. Andererseits sehe ich b) auch keine Szenarien, wie die Community davon stark profitieren sollte.
- Ich habe in der Vergangenheit bereits öfters mit GNU/Linux-Software Geld verdient, allerdings mit keinem Geschäftsmodell, das irgendwie von einem Appstore profitieren würde.
Kurz: Ich glaube einfach nicht, dass innerhalb der nächsten Jahre ein kostenpflichtiger AppStore (außer evtl. Steam und Konsorten) für GNU/Linux wirklich interessant werden wird. Es gibt keinen Bedarf von Seiten der Entwickler und auch keinen Bedarf von Seiten der Community.
Am Mac ist das anders, der MacStore unter OS X wird meiner Einschätzung nach ziemlich gut laufen. Allerdings ist da die gesamte Ausgangssituation völlig anders (ie. neue Entwickler die den Sprung von iOS zum Mac machen, starke Shareware-Kultur etc.).
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Mit Quickly hat Ubuntu doch etwas für die einfache Entwicklung von Anwendungen getan. Desktop-Entwicklung ist aber was ganz anderes als Mobil-App-Entwicklung. Und für den Desktop findet die meiste Innovation ja zZ eher im Web statt. Damit muss man sich dann um das OS, Libraries, Installation, Cracker etc. keine Sorgen machen.
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Ergänzend zu dem was gesagt wurde: Der Markt für Desktopanwendungen schrumpft eh von Tag zu Tag und der Großteil von Software wird wohl bald eh nur noch als Webanwendung angeboten werden (auch auf Mobilgeräten). Versuchen mit einem Desktop AppStore einen großen Markt aufzubauen kann nur schiefgehen, das ist aber auch nicht Ubuntus schuld. Der Mac AppStore wird auch nicht die zig-tausende Auswahl haben.
Und wehe gleich kommt einer der sich für besonders schlau hält und erklärt dass das Blödsinn sei, weil sein Photoshop, Eclipse und GCC ja gar nicht im Browser laufen...