Nebenfach Mathe in Informatik



  • Hi,

    findet ihr es sinnvoll, im Nebenfach Mathematik im Studiengang B.Sc. Informatik die Kurse Analysis II, Maßtheorie und Stochastik zu belegen?

    Stochastik scheint ja für manche Arbeitsgebiete der Informatik recht wichtig zu sein, bspw. Mustererkennung. Eine gesunde Grundlage an Analysis ist für Stochastik wiederrum wichtig (ohne Nebenfach hätte ich nur Analysis I für Mathematiker), Maßtheorie ebenso.

    Allerdings befasst sich die Informatik ja eher mit diskreten Strukturen, womit sich aus der Analysis ja erstmal nur wenig direkt anwenden lässt.
    Wäre stattdessen deshalb ein weiterführender Kurs in Numerik sinnvoller? Allerdings kommt mir Stochastik ohne Maßtheorie / Ana II irgendwie beschnitten vor 😉

    Unabhängig von meinen konkreten Gedankengängen die Frage: Wie ist das Nebenfach Mathematik im Studiengang Informatik optimal aufgebaut? Welche Teilwissenschaften sind als Ergänzung sinnvoll, welche nicht?

    Ohne das Nebenfach habe ich folgende Mathekurse:
    Lineare Alebra I (für Mathematiker)
    Analysis I (für Mathematiker)
    Diskrete Mathematik und Numerik (für Informatiker)



  • Mir faellt spontan kein Mathekurs ein, der nicht geeignet ist, um ein Informatikstudium sinnvoll zu ergaenzen. Natuerlich ist Numerik sinnvoll, aber ohne das zugrunde liegende Verstaendnis ... Also wenn du dich z.B. mit Numerik von Differentialgleichungen befasst, dann solltest du dich schon etwas tiefer mit Differentialgleichungen befassen, ganz ohne Numerik. Gleiches gilt fuer Zahlentheorie, Statistik, Stochastik, Logik, ...

    Natuerlich gibt es in Biologie, Chemie, Physik und Linguistik auch nette Ergaenzungen fuer das Fach Informatik.

    optimal

    Gibt es nicht. Wenn es dich interessiert, dann mach es. Ansonsten lass es sein.


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