OOM



  • Hallo zusammen,

    ich habe bald mündliches Abitur und dafür muss ich die Grundlagen der OOP kennen. Diese sind mir schon vertraut, da ich als Hobby gerne programmiere. Auf einem Arbeitsblatt steht, dass es drei Phasen der OOM gibt: OO - Analyse (UML), OO - Design (GUI) und OO - Programmierung.

    Warum sollte das OO - Design mit zur Analyse gehören? Die meisten Programme, die ich schreibe, sind Konsolenprogramme und haben gar keine Oberfläche. Ich erachte diesen Punkt als sinnlos, da er nichts mit OOP zu tun hat. Wenn ich eine GUI habe, dann heißt das nicht, dass mein Programm OOP ist. Wie seht ihr das?

    Vielen Dank
    lg, freakC++



  • Das OO-Design hat nichts mit bunten Bildern zu tun - da geht es eher darum, die richtigen Klassen für dein Problem und ihre Beziehungen untereinander zusammenzustellen.



  • freakC++ schrieb:

    Auf einem Arbeitsblatt steht...

    ...mehr als mehrdeutiges.

    In der OO-Analyse kommen vor allem Hilfmittel wie Checklisten vor, man versucht heraus zu finden, was der Kunde wirklich will, welche Klassen es in etwa gibt, welche Funktionalität zu erfüllen ist... Dies kann zum Teil schon mit UML erfolgen, es können aber genauso gut rein textuelle Beschreibungen, Skizzen usw. sein.

    Das OO-Design hat nichts (oder zumindest nur sehr, sehr wenig) mit der GUI des fertigen Programmes zu tun (völlig davon abgesehen das auch ein Konsolenprogramm eine Form von UI ist). In erster Linie geht es in diesem Schritt darum die Analyseergebniss mit UML zu Modellieren, was zumeist mit Hilfe grafischen Programmen geschieht.

    Die OO-Programmierung ist schließlich dafür dar, die Vorgaben vom Design umzusetzen (je nach Tiefe der Modellierung mit größeren oder kleineren Freiheitsgraden).

    Noch ein Nachtrag: Es kann durchaus sein das die Phasen mehr oder weniger ineinander übergehen oder in stetiger Abfolge sind (Abhängig von Vorgehensweise).



  • Danke für eure Erklärungen.


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