Warum sind Torrents so langsam?



  • Michael E. schrieb:

    Kabel-Deutschland-Kunde? Die drosseln nach einem bestimmten Volumen die P2P-Verbindungen drastisch. Stand letztens irgendwo bei heise.

    Würde mich interessieren wie die "P2P-Verbindungen" klassifizieren.



  • Mich auch. Hab nur den Wortlaut aus den AGB übernommen.



  • Hat P2P nicht einen bestimmten Port? Außerdem ist doch das Limit pro Tag, und nicht pro Monat, wenn ich mich recht erinnere?! 10 GB pro Tag muss man erstmal schaffen...



  • Artchi schrieb:

    Hat P2P nicht einen bestimmten Port? Außerdem ist doch das Limit pro Tag, und nicht pro Monat, wenn ich mich recht erinnere?!

    Ne, der ist bei allen gängigen P2P-Protokollen völlig frei wählbar. Aber Bittorrent-Traffic lässt sich auch so erkennen.



  • Artchi schrieb:

    10 GB pro Tag muss man erstmal schaffen...

    Wo ist das Problem? Das schaffe ich in einer Stunde. :p



  • 10GB pro Tag sind gar nichts, wenn man bedenkt, dass Kabel Deutschland günstige 100MBit/s-Anschlüsse anbietet. Dann braucht man 15 Minuten für 10GB.



  • hustbaer schrieb:

    Michael E. schrieb:

    Kabel-Deutschland-Kunde? Die drosseln nach einem bestimmten Volumen die P2P-Verbindungen drastisch. Stand letztens irgendwo bei heise.

    Würde mich interessieren wie die "P2P-Verbindungen" klassifizieren.

    Da wird wohl Deep Packet Inspection (DPI) genutzt.
    Mit dem Glasnost-Tool von dieser Seite soll man das testen können, nach dem was ich so gelesen habe: http://www.measurementlab.net/measurement-lab-tools



  • Christoph schrieb:

    Aber Bittorrent-Traffic lässt sich auch so erkennen.

    Falls du damit verschlüsselte Bittorrent-Verbindungen meinst: hast du dazu nähere Informationen?
    Ich wüsste nämlich nicht wie man das mit vertretbarem Aufwand hinbekommen sollte.



  • hustbaer schrieb:

    Christoph schrieb:

    Aber Bittorrent-Traffic lässt sich auch so erkennen.

    Falls du damit verschlüsselte Bittorrent-Verbindungen meinst: hast du dazu nähere Informationen?

    Nähere Infos dazu hab ich nicht, aber alleine über die Verbindungsmuster sollte sich schon einiges herleiten lassen: Sehr viele Verbindungen von überwiegend dynamischen IPs, das könnte der ISP auch einfach generell als "P2P" kategorisieren und drosseln, völlig egal, ob das nun Bittorrent oder ein anderes P2P-Protokoll ist.

    Aber ich meine auch mal gelesen zu haben, dass die Verschlüsselung von Bittorrent Schwachstellen hat, die eine Erkennung des Traffics zulassen, aber dazu habe ich leider auch keine genaueren Infos. Im Zweifelsfall versucht der ISP sich einfach zu verbinden auf deinen vermuteten Bittorrent-Port. Schafft er das, kann er die Verbindung sofort wieder trennen und von nun an allen Traffic, der auf den Port geht, als "Bittorrent" kategorieren und drosseln.



  • Christoph schrieb:

    Im Zweifelsfall versucht der ISP sich einfach zu verbinden auf deinen vermuteten Bittorrent-Port. Schafft er das, kann er die Verbindung sofort wieder trennen und von nun an allen Traffic, der auf den Port geht, als "Bittorrent" kategorieren und drosseln.

    Nur dass der PC die Verbindung annimmt heisst noch nix, das könnte irgendein Programm sein.
    Er müsste also nen Handshake machen um zu verifizieren dass es wirklich ein BitTorrent Client ist.
    Was ich mir schwierig vorstelle, wenn man zum Key-Exchange nen Hash über einen Teil des Torrents braucht. Und an das Torrent kommt er nicht so ohne weiteres dran.

    Wobei der ISP auch einfach sagen könnte "Privatleute brauchen keine eingehenden Verbindungen annehmen zu können => wir drosseln einfach alles was in der Richtung aufgebaut wurde".


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