leerzeichen



  • Ja, ich finde auch das sie den Code in die Länge ziehen, aber ich mag diese Eigenart am programmierstil, aber nehmen wir an ich möchte später beruflich programmieren, sollte ich mir das abgewöhnen ... oder ?



  • Fragözeichen schrieb:

    Ja, ich finde auch das sie den Code in die Länge ziehen, aber ich mag diese Eigenart am programmierstil, aber nehmen wir an ich möchte später beruflich programmieren, sollte ich mir das abgewöhnen ... oder ?

    Nö. Dann kommt es halt darauf an, was für Coding Styles in deiner Firma vorgeschrieben sind. Und ob überhaupt. Bei uns beispielsweise ist das recht frei, es gibt nur wenige Vorschriften. Im Grunde kann ich so programmieren, wie ich will.



  • Danke 🙂



  • Gewöhn dir das direkt vernünftig an, nämlich if (bedingung) . Du wirst mit der Zeit merken, dass man das doch am besten lesen kann. Extrawürste mögen für einen Anfänger verlockend sein, bringen aber später bei der Zusammenarbeit Probleme.
    Andere Beispiele für Unarten, die man sich nicht angewöhnen sollte:
    - Ungarische Notation ( int iCount ). Wird oft benutzt bevor das Typsystem als Abstraktion verstanden worden ist.

    • int wo eigentlich size_t oder unsigned gemeint ist. Wenn Zahlensysteme, (Integer-)Datentypen, Zeiger noch nicht verstanden sind.
      - redundante Logik ( if (bedingung == true) . Mag für einen Anfänger leichter lesbar sein, nervt aber Fortgeschrittene und ist unnötig wortreich und fehleranfällig ( bedingung = true etc.)
      Es gibt viele dieser möglichen Anfängerfehler in C++ und eigenartige Formatierung von if gehört dazu.


  • TyRoXx schrieb:

    Gewöhn dir das direkt vernünftig an, nämlich if (bedingung) . Du wirst mit der Zeit merken, dass man das doch am besten lesen kann.

    Es gibt viele dieser möglichen Anfängerfehler in C++ und eigenartige Formatierung von if gehört dazu.

    Wie bitte? Du bestimmst einfach, dass if (bedingung) das Optimum an Lesbarkeit darstellt? Das sehe ich anders. Kann ich überhaupt nicht gut lesen. Und nu? 😉 In 1000000 Firmen wird's anders gemacht. In 1000000 APIs, mit denen man vielleicht irgendwann mal arbeiten muss, wird's anders gemacht. Und abgesehen davon ist es einfach nicht möglich, allgemeingültig zu sagen, dass Style X für alle Menschen am besten lesbar ist.



  • TyRoXx schrieb:

    Gewöhn dir das direkt vernünftig an, nämlich if (bedingung) . Du wirst mit der Zeit merken, dass man das doch am besten lesen kann. Extrawürste mögen für einen Anfänger verlockend sein, bringen aber später bei der Zusammenarbeit Probleme...

    Um mal _matzes Antwort zu unterstreichen: Schön, das DU es so besser lesbar ansiehst, es gibt aber nicht einen Programmierstil (um genau zu sein war der von dir genannte Stil in keinen Projekt, in dem ich mitgearbeitet habe, in Verwendung - Ich kenne ihn, aber nicht aus meiner Praxis).

    Viel wichtiger als jemand einen Stil aufzuzwingen ist, das man sich in einem Projekt nach Möglichkeit einheitlich an einen Stil hält. Nicht selten ist dies in einen Projekt vorgegeben.

    Ich persönlich preferiere hier den zweiten Stil vom fragesteller (das ist auch der von mir bislang an jeder Arbeitsstelle vorgefundene Stil), anders sah es z.B. bei dem Einrückungsstil aus. In meiner Vergangenheit hatte ich hier z.B. überwiegend mit dem BSD-Stil zu tun, kenne aber auch den K&R-Stil aus der Praxis.

    @Fragözeichen: Nutze in privaten Projekten den Stil den du besser lesen kannst, in Projekten bei denen du mit Anderen zu tun hast den Projektstil. Wichtig ist nur: bleibe einheitlich in einem Projekt.



  • Finde das auch fürchterlich.



  • _matze schrieb:

    Wie bitte? Du bestimmst einfach, dass if (bedingung) das Optimum an Lesbarkeit darstellt?

    Ich bestimme es nicht, sondern stelle es fest. Viele erfahrene Programmierer sehen das genauso. Ich weiß ja nicht in was für Anstalten ihr arbeitet, aber die insgesamt häufigste Variante ist die von mir empfohlene.

    _matze schrieb:

    Das sehe ich anders. Kann ich überhaupt nicht gut lesen.

    Vielleicht weil du es anders gewohnt bist?

    _matze schrieb:

    Und nu? 😉 In 1000000 Firmen wird's anders gemacht. In 1000000 APIs, mit denen man vielleicht irgendwann mal arbeiten muss, wird's anders gemacht.

    In Firmen wird alles Mögliche gemacht. Ist das jetzt alles gut oder wie?
    Nenn doch mal professionelle Projekte, die if( oder so vorschreiben.

    _matze schrieb:

    Und abgesehen davon ist es einfach nicht möglich, allgemeingültig zu sagen, dass Style X für alle Menschen am besten lesbar ist.

    Aber für die meisten.

    - Stroustrup (er missachtet in dem Beispiel andere Formatierungs- und Stilregeln für die Kompaktheit, aber das Leerzeichen nach dem if spart er nicht ein)
    - Boost (bsp. Asio)
    - diverse Referenzen
    - Linux
    - sogar Lua
    ...



  • TyRoXx schrieb:

    Ich bestimme es nicht, sondern stelle es fest.

    Aha. Und das gleich für uns alle mit, oder wie?

    TyRoXx schrieb:

    Viele erfahrene Programmierer sehen das genauso. Ich weiß ja nicht in was für Anstalten ihr arbeitet, aber die insgesamt häufigste Variante ist die von mir empfohlene.

    Anstalten? Kein Grund, gleich beleidigend zu werden. 🙄 Btw, hier im Thread steht es gerade 3 zu 1. 😉

    TyRoXx schrieb:

    Vielleicht weil du es anders gewohnt bist?

    Vielleicht bist du if(bedingung) einfach nicht gewohnt? 🙄

    EDIT: Bei einigen deiner genannten Gott-Referenzen wird auch bei Funktionsaufrufen ein Leerzeichen dazwischengequetscht. Du machst das aber nicht. Ja verdammt, was machen wir denn jetzt? 😃



  • Ich hab mir mal eben den Code vom VLC-Mediaplayer angesehen, und da wird ÜBERALL, also nach while, for, if oder Funktionsaufruf/Definition, ein Leerzeichen gesetzt.

    Nur bei Funktionsdeklarationen nicht.

    Oh, und die verwenden auch goto.

    Hmmm wenn man runterscrollt ändert sich plötzlich der Style komplett, jetzt ist alles auf einmal durcheinander.

    Okay, nach noch mehr Code merkt man, dass man den VLC-Code lieber nicht als Style-Referenz heranziehen sollte.


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