ARM Cortex/Bootloader/µOS Assembler Programmierung



  • Servus,

    ich würde mich sehr für die veryLow-Level Programmierung von Hardwarearchitekturen insteressieren, direkt nach dem IPL. Also Bootloader und Betriebssystem, sowie Treiber. Nur ich finde keinen Übergang von Assembler zur Elektrotechnik. Es gibt Schaltpläne und Diagramme, aber die schildern nur die Anschlussweise. Wie kann ich denn von einem Hersteller erfahren, wie ich seine Hardware ansprechen muss? Ausgangspunkt ist z.B. das Beagleboard v C4/5. Architektur ist ARM. Ein weiterer Grund ist, dass ich das Board evtl. mit GPS oder RFID Hardware erweitern möchte (wann auch immer ich das nötige Know-How dazu habe) und eben Treiber erstellen muss, die auf die GPIOs zugreift bzw. missbraucht. Und die Hardware ist eigentlich immer gleichgestrickt: Versorgung & Daten.

    Ich hab das Buch Embedded Technologies, allerdings setzt man nur mit Linux ein bootbares System auf und dann wird über hunderte von Seiten über die Hardware berichtet, aber keine Zeile Code und keine zusammenhängende Beispiele. Deshalb die Frage, hat jmd einen Tipp? z.B das Buch Assembly Language Programming ARM Cortex-M3 hält sich an die Cortex M3 Architektur und kann ich damit dann nur Cortex M3 programmieren oder auch mein BeagleBoard? Irgendwie gibt es doch Bootloader oder Kernels und Treiber, die die Hardware erkennen?

    gruß Philipp



  • Zuerst: Falls es dir nicht wirklich vor allem um die low level ARM programmierung in Assembler geht, wuerde ich sehr empfehlen, ein Linux auf das Beagle Board zu tun, statt da selbst was zusammen zu murxen. Distris wie Angstrom funktionieren da eigentlich ganz gut und man kann sie auch so anpassen, dass z.B. die GPIOs und der I2C-Bus genutzt werden koennen.

    Das gesagt, ist Linux auch oft eine Referenz fuer praktische Code-Beispiele auf dieser Plattform.

    Das Beagle Board hat einen Cortex A8. Da gibt es zum M3 einige kleine Unterschiede (die ich jetzt auch nicht im Detail kenne), aber beide sind AFAIK ARMv7 und damit solltest du grundsaetzlich mit einem Buch fuer M3 auch etwas auf dem A8 zustande bringen. Das letzte Wort hat bei Peripheriezugriffen natuerlich die Chip-Dokumentation (Lieblingssuchmaschine - fuer das Beagle board sollte sich was finden lassen).


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