Minecraft - Weiterentwicklung lahmt



  • http://de.minecraftwiki.net/wiki/Versionsgeschichte#1.6

    Im Juli kam ja wieder ein Update raus, aber bis auf ein paar kleine Schönheitsänderungen gab's im wichtigsten Bereich, dem Gameplay eigentlich keine nennenswerten Neuerungen.

    Was ist aus dem geplanten Quest-Mode und den Dorf-NPCs geworden?
    Da wurden ja vor 24 Monaten schon große Neuerungen versprochen, aber viel getan hat sich diesbezüglich eigentlich nicht.



  • Das ist doch immer so wenn man im voraus bezahlt, da darf man sich keine Illusionen machen ...



  • Ich find's trotzdem doof.

    Man kommt zu der Meinung, dass sich notch auf den Lorbeeren ausruht und nur noch 2-4 h die Woche am Quellcode rumarbeitet.
    Anders kann man sich die wenigen Änderungen in der Changelog nicht erklären.

    Mancher schafft so etwas auch als Freizeitprojekt.



  • Stillstand schrieb:

    Man kommt zu der Meinung, dass sich notch auf den Lorbeeren ausruht und nur noch 2-4 h die Woche am Quellcode rumarbeitet.

    Eher noch weniger Zeit. Notch hat sich vor Monaten schon offiziell aus der Minecraft Entwicklung verabschiedet um sich neuen Projekten zu widmen.



  • Ihr müsst aber auch bedenken dass Minecraft nun mal in Java geschrieben ist, und kleine Änderungen daher viel Zeit benötigen.



  • Stillstand schrieb:

    Im Juli kam ja wieder ein Update raus, aber bis auf ein paar kleine Schönheitsänderungen gab's im wichtigsten Bereich, dem Gameplay eigentlich keine nennenswerten Neuerungen.

    Im Gameplay wohl nicht, aber scheinbar fangen sie endlich an Minecraft nach und nach in Richtung der seit Ewigkeiten angekündigten Plugin-API anzupassen.

    Mich selbst stören die fehlenden Features weniger, da man vieles mit Mods nachbessern kann. Leider ist dies immer eine Sackgasse für Updates, solange die Plugin-API nicht endgültig steht. Berühmtestes Beispiel ist wohl RedPower2 (Von Vielen vermisst).

    Java Programmierer schrieb:

    Ihr müsst aber auch bedenken dass Minecraft nun mal in Java geschrieben ist, und kleine Änderungen daher viel Zeit benötigen.

    Das liegt mit Sicherheit nicht an Java, sondern wenn vermutlich an einer mangelhaften Strukturierung des Projektes.



  • Java Programmierer schrieb:

    Ihr müsst aber auch bedenken dass Minecraft nun mal in Java geschrieben ist, und kleine Änderungen daher viel Zeit benötigen.

    Das liegt mit Sicherheit nicht an Java, sondern wenn vermutlich an einer mangelhaften Strukturierung des Projektes.

    Die Basis des Spiels wurde auch nur von einer Person gemacht über längere Zeit und keiner Armee von Software Entwicklern, bei dem alles durchgeplant wurde.

    Innerhalb der Entwicklung gab es ein größeren "Umbau" der Struktur, aber Refactoring zu betreiben macht das Rausbringen von neuen Inhalten auch nicht schneller.



  • Ich bezweifel dass es an der mangelnden Strukturierung liegt, es machen doch genug Mods vor was so alles möglich ist. Ich glaube eher dass so manche Sachen eben viel leichter klingen als sie sind. Vor allem die vielen Bugfixes klingen recht zeitaufwändig.

    Leider ist dies immer eine Sackgasse für Updates, solange die Plugin-API nicht endgültig steht

    Kommt auch drauf an wie gut diese dann ist. Weil bei Mods kann man ja alles machen, bei ner API eben nur was unterstützt wird....
    Insofern ist die Gefahr groß dass das nur ne Enttäuschung wird.

    Würde für den Anfang ja auch reichen wenn die Obfuscation immer gleich bleiben würde (falls das überhaupt geht, kenn mich da nicht so aus). Ich meine MCP updated ja auch immer und somit wird der Sourcecode letztlich auch nicht sicherer, es werden nur jedesmal sämtliche Mods unbrauchbar.



  • DarkShadow44 schrieb:

    Ich bezweifel dass es an der mangelnden Strukturierung liegt, es machen doch genug Mods vor was so alles möglich ist.

    Diese sind nicht gegen die Minecraft-exe geschrieben, sondern gegen spezielle Bibliotheken die mittels Reverse-Engeeniering etc. gebaut wurden sind. Und das es große Probleme mit Minecraft und Modding gibt wird in diversen Foren zu den Thema auch immer wieder deutlich.

    Mit jeder Version müssen die Mod-Bastler teilweise extreme Zeit investieren um die Mods wieder zum laufen zu bekommen. Selbst die Mods die teilweise eine recht große Entwicklergemeinde haben (z.B. BuildCraft) brauchen nicht selten mindestens 4-6 Wochen um die Anpassungen an die jeweilige Version vornehmen zu können.

    DarkShadow44 schrieb:

    Leider ist dies immer eine Sackgasse für Updates, solange die Plugin-API nicht endgültig steht

    Kommt auch drauf an wie gut diese dann ist. Weil bei Mods kann man ja alles machen, bei ner API eben nur was unterstützt wird...

    Sofern die Minecraft-Entwickler sich an die Möglichkeiten der großen Community-APIs (z.B. Forge) halten, wird es durchaus klappen. Es existiert schon seit langer Zeit eine Seite auf denen die Anforderungen gesammelt werden.

    DarkShadow44 schrieb:

    Insofern ist die Gefahr groß dass das nur ne Enttäuschung wird.

    Es wäre ein gewaltiger Schritt wenn eine _stabile_ API entstehen würde, Forge z.B. wechselt relativ häufig Schnittstellen (davon abgesehen das die Dokumentationen meist massiv veraltet sind, und man Schwierigkeiten hat nötige Informationen zu bekommen).

    DarkShadow44 schrieb:

    Würde für den Anfang ja auch reichen wenn die Obfuscation immer gleich bleiben würde (falls das überhaupt geht, kenn mich da nicht so aus).

    Wäre ein Widerspruch zu Obfuscation.



  • asc schrieb:

    Diese sind nicht gegen die Minecraft-exe geschrieben, sondern gegen spezielle Bibliotheken die mittels Reverse-Engeeniering etc. gebaut wurden sind

    Ja sie sind gegen eine dekompilierte Version von Minecraft geschrieben.
    Aber trotzdem beweisen Mods doch was man alles in Minecraft an Features einbauen kann, wäre ja nicht schwer sowas auf den original Minecraftklassen nachzubauen. Die Bedeutung des Codes bleibt ja erhalten.

    asc schrieb:

    Sofern die Minecraft-Entwickler sich an die Möglichkeiten der großen Community-APIs (z.B. Forge) halten, wird es durchaus klappen

    Ja wenn sie sich an die Vorgaben der Community halten, wusste nicht dass da schon Anforderungen gesammelt wurden. Aber ob auch wirklich alle umgesetzt werden steht ja auch offen.

    asc schrieb:

    DarkShadow44 schrieb:

    Würde für den Anfang ja auch reichen wenn die Obfuscation immer gleich bleiben würde.

    Wäre ein Widerspruch zu Obfuscation.

    Naja in erster Linie will man Obfuscation ja damit das Reverse Engineering erschwert wird.
    Aber da MCP sowieso jedes mal angepasst wird könnten sie sich das ja eigentlich sparen oder ?
    Ich meine wenn sie nicht mehr Informationen preisgeben wollen als MCP bekommt(z.B. lokale Variablen, etc.) würde eine immer gleich verschleierte Version ja reichen.



  • DarkShadow44 schrieb:

    ...würde eine immer gleich verschleierte Version ja reichen.

    Ein Obfudcator erzeugt in der Regel immer unterschiedliche Bezeichnungen, gleiche Bennenungen über verschiedene Versionen würde dem Prinzip eigentlich zuwieder laufen.


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