Eure Lieblingsend- oder -bossgegner



  • ➡ Kangaxx (Baldur's Gate 2): Warum? Einkerkerung


  • Mod

    Baumkopf Holzfaust schrieb:

    ➡ Kangaxx (Baldur's Gate 2): Warum? Einkerkerung

    Ich müsste zwar länger über meinen Lieblingsboss nachdenken, aber: Wow, so unterschiedlich kann Geschmack sein. Kangaxx ist wohl einer meiner meistgehassten Gegner. Nicht, weil er relativ schwierig zu besiegen ist, sondern wegen dem Design: Seine Stärke beruht auf einem billigen Trick, der die Regeln des Spiels umgeht. Der (einfachste) Weg zum Sieg besteht ebenfalls aus billigen Tricks, die die Regeln des Spiels ins Absurde beugen.
    Ich mag lieber faire, gut gemachte Herausforderungen. Gerne auch so schwer, dass man fast verzweifelt und sich hinterher selbst auf die Schulter klopfen kann, wenn man sie gemeistert hat. Möglichst keine Scriptsequenzen oder Spezialkämpfe, die kaum mit dem sonstigen Spiel zu tun haben.

    Vermutlich wäre mein Lieblingsboss daher vermutlich gar kein Boss, sondern ein ganz normaler, schwerer Gegner.



  • Wie wäre es mit dem Endgegner von Max Payne 2?



  • Ich mag lieber faire, gut gemachte Herausforderungen. Gerne auch so schwer, dass man fast verzweifelt

    Das halte ich fuer widerspruechlich. Der Schwierigkeitsgrad ist meist Mass der Unfairness.

    Ansonsten: Ich mag Ornstein und Smough aus Darksouls 2.



  • Der Butcher aus Diablo 1. Wenn man ihn das erste mal trifft - Holy Moly, das war ein Gefühl.


  • Mod

    knivil schrieb:

    Ich mag lieber faire, gut gemachte Herausforderungen. Gerne auch so schwer, dass man fast verzweifelt

    Das halte ich fuer widerspruechlich. Der Schwierigkeitsgrad ist meist Mass der Unfairness.

    Nein, ich meine die Art von Unfairness, bei dem die Regeln bewusst ignoriert werden. Dieser Kangaxx ist so ein Beispiel: Der benutzt einen Angriff, der eigentlich ein paar gravierende Nachteile hätte, nämlich dass es ein Nahkampfangriff ist und dass man ihn bloß wenige Male pro Tag benutzen kann. Bloß für ihn gelten diese beiden Einschränkungen nicht. Er kann unendlich oft mit dem 1-hit Kill angreifen, auf Distanz, alle 6 Sekunden. Keine anderer Gegner im Spiel kann das, der Spieler selbst kann das auch nicht; denn die Regeln im Handbuch sagen ganz klar, dass dieser Angriff die genannten Nachteile hat. Bloß für Kangaxx gelten die Regeln nicht.

    Der genannte Butcher ist hingegen ein wunderbares Beispiel für schwer aber fair: Es ist im Prinzip ein ganz normaler Gegner, wie man ihn im späteren Spiel massenhaft trifft, bloß 3 Level bevor man normalerweise auf solche Gegner trifft. Er hat aber keine speziellen Eigenschaften. Er haut ganz normal zu, bloß eben stärker als gewohnt. Er weicht ganz normal aus, bloß eben besser. Er fällt ganz normal tot um, wenn man ihn genug haut, bloß eben später. Das ist aber alles im Rahmen der üblichen Spielregeln, die beliebig große Unterschiede zwischen Angriffskraft, Lebenskraft und Ausweichfähigkeit zwischen Gegner zulassen. Ein großer Teil des Spiels besteht sogar da drin, dass der Spieler diese Werte bei sich so sehr steigert, dass er quasi zum Butcher für die normalen Monster wird. Da ist es ganz erfrischend, auch einmal auf einen "bigger fish" zu treffen.



  • Sephiroth in den Kingdom Hearts spielen.
    Mir geht jedes mal die Muffe wenn er sein One Winged Angle attack macht die nur 1HP zurücklässt und ich hoffe das ich das rechtzeitig weit genug weg bin um die Nachfolgeattacken nicht abzubekommen um schnell ein Heilitem einzuwerfen. War ich Stolz als ich den das erste mal klein hatte.



  • Der Endkampf gegen Bohan in Heavenly Sword.

    Weniger wegen Bohan selbst, sondern wegen der Inszenierung. Mitten auf dem Schlachtfeld zwischen den Soldaten. Bei jedem Schlag von Nariko oder Bohan fegt es die umstehenden einfachen Soldaten vom Boden. Das war so genial.



  • Keiner, ich finde Bossgegner nerven nur und bereichern nicht das Spiel.
    Außerdem haben sie oftmals unfaire Vorteile die es im sonstigen Spiel nicht gibt, der Bosskampf dient also nur dazu, dem Spieler möglichst viel Zeit zu stehlen, bis das Spiel endgültig durchgespielt ist.
    Außerdem arten Bosskämpfe immer in Stress aus und sind somit etwas, was die Spielewelt nicht braucht.

    Gute Spiele kommen auch ohne Bosskämpfe aus.



  • Do not feed the TROLLORI.



  • knivil schrieb:

    Ansonsten: Ich mag Ornstein und Smough aus Darksouls 2.

    +1, wäre mir jetzt auch erst mal eingefallen. Nur dieser Schaufel-Angriff von Smough ist nicht sonderlich gut designed. (Die hit-detection ist broken, die Hitbox des Hammers ist nicht exakt da wo er angezeigt wird, und Smough's Körper selbst macht auch Schaden, auch wenn man z.B. hinter ihm steht. Aber dafür kann man zur Not die Säulen im Raum nutzen.) Ansonsten ist eigentlich alles ausweichbar, nur eben recht schwer. Andere Kandiaten wären Ghom und Rakanoth auf Hell und mit "schlechtem" Equipment. (Aus Sicht eines DHs.) Bei Ghom gibt es immer 1-2 kleine Plätze die nicht mit Gas gefüllt sind, und man muss sich eben so durch den Raum bewegen, dass man nie lange im Gas steht. Rakanoth onehittet einen, aber durch den 1-sekündigen 100% dodge Skill braucht man nur gutes Timing. Auf Inferno werden aber beide Bosse leider nur zu einem recht dummen Equipment-Cap, Ghom lässt jetzt gar keinen Platz mehr frei, was bedeutet man braucht einfach genug life per hit / resists, und bei Rakanoth killen einen einfach die kleinen Viecher wenn man nicht genug Equip hat. Dafür ist Butcher aber ganz nett auf Inferno. 👍



  • Ganz klassisch: Der Cyberdemon aus Doom.



  • knivil schrieb:

    Do not feed the TROLLORI.

    Das würde ich auch sagen. So viele Trolle hier, die Bossgegner gut finden, das ist nicht normal und kann nur Getrolle sein.
    Wir sind wohl die einzigen normalen Computerspieler hier in diesem Thread, die es besser wissen was gut für ein Spiel ist.



  • Ich fand die Drachen in Baldurs Gate 2 und Thron ziemlich gut.

    Am fiesesten sind PKs in Diablo2 und auch immer wiedermal Championgruppen in D2, teils aufgrund gegenseitig verstärkenden Auren (schnell und höherer Schaden und Amplify Damage usw.), teils aufgrund von Bugs (Blitzschaden der Geister/Souls auf dem Weg zu Baal z.B.).

    Der Butcher in Diablo1 hat in D2 glaube ich seinen Nachfolger in Duriel.
    Duriel ist mal schwer, mal leicht, am schlimmsten für (Bogen) Ama und Sorc, je nachdem, was für eine. Die Ama kann zur Not auf Speer und Schild umschalten, dann gehts, die Sorc kann so oder so, aber es braucht meist etwas Übung.
    Bei (Lowlevel) Assas habe ich einen netten Trick gefunden: Zur Seite treten, Schattenkrieger machen lassen, nachcasten nicht vergessen, selber Sterne werfen (klappt auch bei Mephisto ganz gut).

    Challenging ist für alle Charaktere ist vor allem der äh, wie heisst der noch? na, sagen wir mal so: die letzte (rechte Gruppe) vor Diablo und die letzte Gruppe vor Baal,... und natürlich ein Haufen netter kleiner Zombipuppen + sonstnochwasfieses unten an einer Treppe).

    Die Bosskämpfe bei Silver waren eigentlich alle durchweg nett gestylt.

    Kangaxx? Kommt drauf an. Zu schwach darf man natürlich nicht sein (und naja, ein wenig pimpe ich hier und da per hex oder console, z.B. Imoen mit etwas mehr Gimmicks (Schrei der Todesfee, Baalkindbonus etc.) starten lassen (Imoen muss sowieso an die viel stärkere (und eher witzigere) von BG1 angepasst werden, und mit den Zusatzkünsten freut man sich, wenn man sie wieder hat) 😉 ) . Viel witziger fand ich aber den Beholder, der in der Unterwasserstadt die Kiste bewacht.

    In Final Fantasy und Co gibts natürlich hier und da total symphatische Bossgegner 😉
    (und die hier waren natürlich auch super www.youtube.com/watch?v=DhfM1_6bItk )

    In Oblivion fand ich u.a. die Bewachung des Kornfeldes - Quest ziemlich gut. Leider gab es später eher zuwenig Challenges dieser Art. Die Befreiung der Händlertochter-Quest fand ich, sofern man das auch gleich am Anfang macht, herrlich unheimlich.



  • 8589934592 schrieb:

    Am fiesesten sind PKs in Diablo2

    Was ist das?





  • Kenner der Bosse schrieb:

    8589934592 schrieb:

    Am fiesesten sind PKs in Diablo2

    Was ist das?

    Playerkiller. Oft kommen andere Spieler mit wesentlich höheren Leveln (erklären Feindschaft) und killen dich in der Regel aus dem Hinterhalt. Der letzer Playerkiller an den ich mich erinnere, kam bei einem (Normal) Baalrun rein, eine lvl 95 sorc, die uns alle, (so lvl30) die wir in hinter einem Bot in Normal hingen, problemlos von hinten gekillt hatte. Mit welchem Zauber, weiß ich nicht mehr, bevor ich was mitbekam, war mein char ja auch schon k.o. (Söldner auch) und ein Teil von meiner sauer zusammengespaarten Kohle weg.



  • Wirklich witzig sind eigentlich auch die meisten Endgegner aus Pandoras Tower. Dort musste man an die Endgegner noch mit Taktik rangehen. Kein Endgegner ist dort wirklich schwer wenn man einmal die Taktik kennt aber diese muss man erstmal rausfinden. Vor allem den Flammentyp mit dem 2 Schwertern hab ich als sehr Spaßig in Erinnerung da man sich dauernd rechtzeitig an die Decke hängen musste um seinen Schwertern zu entgehen.



  • Fedaykin schrieb:

    Kein Endgegner ist dort wirklich schwer wenn man einmal die Taktik kennt aber diese muss man erstmal rausfinden.

    Das gilt auch für Shufflepuck Cafe:

    http://www.youtube.com/watch?v=0usLtjT3csQ

    Gegen alle Gegner gibt es eine ganz bestimmte Technik mit der man gegen die Gegner gewinnt.



  • Der Drache in Giana Sisters 🤡


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