Berufseinstieg Diplom Informatiker



  • Hey Leute,

    ich hab gerade mein Studium der "Diplom Informatik Nebenfach Mathematik" mit einem sehr guten Notendurchschnitt beendet und stehe derzeit vor dem Problem der Job-Suche.

    Da meine Interessen und somit auch insbesondere mein Studium recht technischer Natur sind/waren, habe ich mich bisher fokussiert als Softwareentwickler von Embedded-Systemen in C/C++ etc. bei Dienstleistern beworben. Ich lese nun aber immer öfter, dass Dienstleister mit Zeitarbeitsfirmen gleichzusetzen sind und man da eher die Finger von lassen sollte. Ich bin jetzt etwas irritiert welche Alternativen man hätte, welche sich insbesondere für theoretisch orientierte, eher technisch begeistert Absolventen eignen würden. Beispielweise stelle ich mir einen Job als Consultant einer Bank eher grausam vor und denke dass dies eher den Wirtschaftsinformatikern überlassen werden sollte.

    Was ich mich weiterhin frage ist, was man allgemein als Gehalt verlangen darf als Absolvent mit einem sehr guten Notendurchschnitt (jedoch ohne wirkliche praktische Erfahrungen)? Ich lese im Internet von Brutto-Gehältern zwischen 40.000 und 50.000€ jährlich. Bisher habe ich in der Regel 45.000€ Brutto/Jahr als Wunsch angegeben, meint ihr ich verkaufe mich da unter Wert?

    Vielen Dank im Voraus für eure Hilfen.

    Schönen Sonntag an alle 🙂



  • MatheStein schrieb:

    Da meine Interessen und somit auch insbesondere mein Studium recht technischer Natur sind/waren, habe ich mich bisher fokussiert als Softwareentwickler von Embedded-Systemen in C/C++ etc. bei Dienstleistern beworben. Ich lese nun aber immer öfter, dass Dienstleister mit Zeitarbeitsfirmen gleichzusetzen sind und man da eher die Finger von lassen sollte.

    Kommt etwas auf den Dienstleister an.

    Und auch auf Deine Reisebereitschaft. Du arbeitest ja nicht auf einer Baustelle, wo Du Dir das Kreuz kaputt machen musst, damit der Festangestellte nicht krank wird und Du nach Lust und Laune ausgetauscht wirst.

    Kann man ins Auge fassen, Du darfst ja beim Bewerbungsgespräch auch Rückfragen stellen: Du bist qualifiziert. Du wirst nicht nur eingestellt, um Dich nach belieben auszutauschen - denn man müsste erstmal wieder einen Qualifizierten haben, um Dich austauschen zu können.

    Du darfst ruhig kritische Rückfragen stellen. Ich sage in den letzten Jahren bei Bewerbungsgesprächen häufiger "Nein", als dass ich abgelehnt werde (Was aber in der Regel schnell zum Ausdruck gebracht wird, wenn der Personaler verstanden hat, dass ich nicht jubelnd dastehe, nur weil er mir einen Job hinhält.)

    MatheStein schrieb:

    Ich bin jetzt etwas irritiert welche Alternativen man hätte, welche sich insbesondere für theoretisch orientierte, eher technisch begeistert Absolventen eignen würden.

    Hier schrieb ich die Tage schon etwas, was für Dich ebenso gilt.

    http://www.c-plusplus.net/forum/320644

    MatheStein schrieb:

    Beispielweise stelle ich mir einen Job als Consultant einer Bank eher grausam vor und denke dass dies eher den Wirtschaftsinformatikern überlassen werden sollte.

    Jow... allerdings solltest Du berücksichtigen, dass Geld in der Regel genau da gemacht wird... von Verdienst will ich da ja gar nicht sprechen, aber Freunde, die eher im Wirtschaftsbereich arbeiten können eher weniger, verdienen aber eher mehr.

    MatheStein schrieb:

    Was ich mich weiterhin frage ist, was man allgemein als Gehalt verlangen darf als Absolvent mit einem sehr guten Notendurchschnitt (jedoch ohne wirkliche praktische Erfahrungen)? Ich lese im Internet von Brutto-Gehältern zwischen 40.000 und 50.000€ jährlich. Bisher habe ich in der Regel 45.000€ Brutto/Jahr als Wunsch angegeben, meint ihr ich verkaufe mich da unter Wert?

    Durchschnitt heißt, dass da der Berufsanfänger, wie auch der Crack mit jahrelanger Erfahrung drin verrechnet wird. Der Berufsanfänger vermutlich eher mit 35k€ im Monat, der Crack eher mit 70k€. Im Schnitt kommt dann was um die 45k€ raus.

    Dass Du Informatik und Mathe erfolgreich studiert hast, freut mich für Dich.
    Wenn Du nun aber Geld verdienen möchtest, musst Du auch einen Job haben, der Deine Qualifikation benötigt. Wenn Du einen Job annimmst, der lediglich einen Entwickler benötigt, wirst Du auch wie ein normaler Entwickler ohne Berufserfahrung bezahlt. Oder Du bekommst den Job nicht, weil man sich jemanden sucht, der vielleicht kein Mathegenie ist, aber Erfahrung im Entwickeln hat.

    Auch kommt es drauf an, wo Du Dich bewirbst. Große Firmen zahlen meist besser als Kleine, dafür hast Du in kleinen andere Vorteile. Musst Du auf dem Weg zur Arbeit große Entfernungen zurücklegen? Geld ist nicht alles. Bei meinem letzten Bewerbungsgespräch fragte ich auch nach Urlaub "Standard halt". Ich fragte, was Standard ist: 28 Tage (und eher leise: wenn man 24 Überstunden macht). Also 25 Tage. Und der Rest der Überstunden? "Verfällt."
    Aktuell habe ich 32 Tage Urlaub im Jahr. Ich arbeite 40 Stunden pro Woche, jede Überminute wird ausgeglichen.
    Bei einem früheren Job waren Überstunden auch mit dem Gehalt abgegolten. Bei einer vereinbarten 40 Stundenwoche arbeitete ich im Schnitt 42 Stunden pro Woche, macht ein geschenkter Arbeitstag im Monat. Irgendwann kam der Personaler auf mich zu und meinte, ich entspreche nicht den gewünschten Erwartungen. Andere arbeiten 50 Stunden pro Woche, einzelne Admins sogar 70 Stunden.

    Was meinst Du? Verkauft Du Dich unter Wert? Worauf legst Du denn wert?
    Das Gehalt alleine sollte es jedenfalls nicht sein...



  • Erst einmal vielen Dank für deine ausführliche Antwort 🙂

    Ich hatte eigentlich gehofft erst einmal nach einem recht theoretischen Studium Fuß zu fassen in der Praxis (wobei ich derzeit immer noch am überlegen bin ob ich evtl. noch meinen Dr. machen sollte, da mir der Professor das angeboten hatte). Dabei würde ich gerne möglichst viel Erfahrung und Kontakte sammeln, sodass ich mich irgendwann (falls möglich recht zeitnah) in irgendeinem Bereich selbständig machen kann (wobei ich noch absolut keine Ahnung habe in welchem Bereich, ich hoffe das ändert sich sobald ich mehr Einsicht in die Arbeitswelt erlangt habe).
    Weiterhin spielt bei mir die finanzielle Komponente auch eine relative hohe Rolle, also gutes Geld ist mir fast so wichtig wie interessante Arbeit, insbesondere weil ich noch einen recht hohen Studentenkredit abzahlen muss.

    Viele Grüße und vielen Dank nochmal 🙂



  • MatheStein schrieb:

    Ich hatte eigentlich gehofft erst einmal nach einem recht theoretischen Studium Fuß zu fassen in der Praxis (wobei ich derzeit immer noch am überlegen bin ob ich evtl. noch meinen Dr. machen sollte, da mir der Professor das angeboten hatte).

    Wenn Du Spaß an der Ausbildung hast... ich sag mal so, den Doktor wirst Du vermutlich nie mehr so einfach bekommen, wie zur Zeit.

    MatheStein schrieb:

    Dabei würde ich gerne möglichst viel Erfahrung und Kontakte sammeln, sodass ich mich irgendwann (falls möglich recht zeitnah) in irgendeinem Bereich selbständig machen kann (wobei ich noch absolut keine Ahnung habe in welchem Bereich, ich hoffe das ändert sich sobald ich mehr Einsicht in die Arbeitswelt erlangt habe).

    Du bist Theoretiker, zielst auf Erfahrung und Kontakte, wobei die Erfahrung in der Konstellation mit Sicherheit auf kurz oder lang ignoriert wird. Du hast absolut keine Ahnung, in welchem Bereich, aber willst möglichst sofort selbstständig sein...

    Das klingt eher nach Chaos, als nach Plan.

    MatheStein schrieb:

    Weiterhin spielt bei mir die finanzielle Komponente auch eine relative hohe Rolle, also gutes Geld ist mir fast so wichtig wie interessante Arbeit, insbesondere weil ich noch einen recht hohen Studentenkredit abzahlen muss.

    Der Kredit ist zinsfrei? Bafög?

    Ich kann Dir mit unbekannten Zahlen nix raten, zumal auch die Frage ist, ob der Kredit Dich belastet oder ob Du ihn als Investition verstehst. Du bist Mathematiker, Du wirst Dir das also ausrechnen können, ab welcher Zahl Du beeindruckt sein solltest.
    Nehmen wir an, Du brauchst genauso lange den Kredit zurück zu zahlen, wie Du ihn genommen hast. Ich weiß ja nicht, in welchem Luxus Du gelebt hast. Rechne Dir aus, wann Du schuldenfrei bist und ob das ein Problem oder eine Investition darstellt.



  • MatheStein schrieb:

    Was ich mich weiterhin frage ist, was man allgemein als Gehalt verlangen darf als Absolvent mit einem sehr guten Notendurchschnitt (jedoch ohne wirkliche praktische Erfahrungen)? Ich lese im Internet von Brutto-Gehältern zwischen 40.000 und 50.000€ jährlich. Bisher habe ich in der Regel 45.000€ Brutto/Jahr als Wunsch angegeben, meint ihr ich verkaufe mich da unter Wert?

    Xin schrieb:

    Durchschnitt heißt, dass da der Berufsanfänger, wie auch der Crack mit jahrelanger Erfahrung drin verrechnet wird. Der Berufsanfänger vermutlich eher mit 35k€ im Monat, der Crack eher mit 70k€. Im Schnitt kommt dann was um die 45k€ raus.

    1. Generell halte ich 45k€ nach einem sehr guten Universitätsabschluss in Informatik als Einstiegsgehalt für genau richtig. Wenn Du von einer FH kommst, solltest Du vielleicht etwas niedriger ansetzen. Bei 38k€ oder so. Letztendlich ist es aber natürlich eine Frage des Arbeitsmarktes. Wenn Du mit 45k€ keinen Job findest, geh halt auf 40k€ runter.

    3. Das hängt natürlich auch vom Ort und vom Unternehmen ab. Bei einem riesigen Unternehmen in München würde ich an Deiner Stelle eher etwas mehr verlangen, wenn Du Dich irgendwo in Ostdeutschland bewirbst, dann eher etwas weniger.

    2. @Xin: Diese Durchschnittsgehälter, die der Fragsteller da gepostet hat, sind Durchschnittseinstiegsgehälter. Das sind keine Gehälter für Leute, die 10 Jahre im Geschäft sind.

    3. Du sagst, dass Du _jetzt_ mit Deinem Diplom fertig wirst. Ich vermute, dass das heißt, dass Du relativ lange für Dein Studium gebraucht hast. Unter Umständen könnte das ein Punkt sein, wegen dem Du Zugeständnisse beim Gehalt machen musst.

    4. Wie "sehr gut" ist Dein Abschluss denn? IMHO kommt es da schon etwas auf die Nachkommastelle an. Ich glaube, die Durchschnittsnote bei Informatikdiplomen liegt bei 1,7 oder so. Wenn man das berücksichtig, dann ist eine 1,0 oder eine 1,1 etwas anderes als eine 1,45. Ich weiß allerdings nicht, ob das für die Unternehmen relevant ist.



  • Noch einmal vielen Dank für eure Hilfen 🙂

    Mein Studium hat tatsächlich recht lange gedauert. Dies liegt zum einen daran, dass ich einiges an Zusatzleistungen erbracht habe, hauptsächlich im mathematischen Bereich, welche in meiner Studienordnung nicht vorgeschrieben waren. Zum anderen hatte ich während des Grundstudium einige private Probleme, welche mich etwas zurückgeworfen haben.

    Meine Abschlussnote liegt bei 1,2 wobei Diplomarbeit und mündliche Diplomabschlussprüfung jeweils mit 1,0 bewertet wurden.

    Gruß 🙂



  • MatheStein schrieb:

    Mein Studium hat tatsächlich recht lange gedauert. Dies liegt zum einen daran, dass ich einiges an Zusatzleistungen erbracht habe, hauptsächlich im mathematischen Bereich, welche in meiner Studienordnung nicht vorgeschrieben waren. Zum anderen hatte ich während des Grundstudium einige private Probleme, welche mich etwas zurückgeworfen haben.

    Du solltest Dir genau überlegen, wie Du das dem Arbeitgeber verkaufst. Ich glaube, "Zusatzleistungen" lassen sich besser verkaufen als "private Probleme". Natürlich hat jeder für derartige Probleme Verständnis. Aber die sollten besser absolut offensichtlich abgeschlossen sein und man sollte nicht denken, dass Dich derartige Probleme schnell wieder aus der Bahn werfen könnten.

    Mit Deinem Notenschnitt würde ich an Deiner Stelle aber sehr selbstbewusst umgehen. Aus meiner Sicht ist der wirklich gut.

    Noch etwas: Das Gehalt hängt auch von der Branche und der Art der Tätigkeit ab. Wenn Du sehr technisch arbeiten möchtest, dann musst Du in dem Zusammenhang vielleicht auch ein paar Abstriche beim Gehalt hinnehmen.



  • Vielen Dank 🙂

    Ich frage vllt mal anders, wie lässt sich den heut zu Tage als Informatiker noch gut Geld verdienen bzw. welche Grundbausteine sollte man als Absolvent legen um irgendwann einmal gutes Geld zu verdienen. Wie nützlich ist dabei unter anderem eine Promotion?

    Gruß 🙂



  • MatheStein schrieb:

    Zum anderen hatte ich während des Grundstudium einige private Probleme, welche mich etwas zurückgeworfen haben.

    Mein Studium hat 12 Semester gedauert bei 8 Semester Regelstudienzeit.

    Ich würde an Deiner Stelle auch mit den privaten Problemen sehr selbstbewusst umgehen. Ist halt so. Ein weiteres Projekt im Bereich Lebenserfahrung erfolgreich abgeschlossen und Dich dann sehr erfolgreich wieder dem Studium gewidmet.

    Nur sehr selten plant jemand seinen Lebenslauf und bekommt diesen dann auch umgesetzt: So respektabel das ist, so unwahrscheinlich ist es auch.

    Die meisten Leute, die ich kenne haben oder hatten private Probleme bis hin zu sehr gravierenden privaten Problemen. Menschen, die einfach nur durch straight durch ihren Lebenslauf gegangen sind, verfügen in der Regel über wenig Lebenserfahrung, glauben oftmals, dass sie besonders was drauf haben, weil sie haben es ja auch geschafft, einen perfekten geraden Lebenslauf hinzubekommen und haben Probleme, wenn's dann irgendwas hakt.
    Nur wenige verstehen, dass ein perfekt aussehender Lebenslauf eher viel Glück ist und viele Lebensläufe, die zielstrebig aussehen sind entweder von den Eltern vorgeschrieben oder Zufall.

    Jede gemeisterte, persönliche Krise ist auch der Beweis, dass Du in einer Zeit, wo es besonders schwer war, die Richtung wieder gefunden hast und Dein Ziel erreicht hast - was mit den Noten wohl so passt. Auch das ist eine Qualifikation!

    Leute mit einem geraden Lebenslauf finden ihren Job. Aber Personaler gucken deswegen nicht negativ auf einen Lebenslauf, bei dem man sieht, dass derjenige auch neben dem direkten Weg Lebenserfahrung gesammelt hat.

    MatheStein schrieb:

    Ich frage vllt mal anders, wie lässt sich den heut zu Tage als Informatiker noch gut Geld verdienen bzw. welche Grundbausteine sollte man als Absolvent legen um irgendwann einmal gutes Geld zu verdienen.

    Wer als Informatiker programmiert wird automatisch zum Handwerker, zum Arbeiter.

    Ich wollte Software entwickeln und ich möchte auch, dass mir mein Beruf Spaß macht. Ich verbringe 8 Stunden am Tag damit - den Großteil des Tages verbringe ich mit Arbeiten. Und da ist Zufriedenheit wichtiger als 10000 Euro mehr oder weniger. 10000 Euro zusätzlich werden mir bei anderen Firmen ohne Verhandlung angeboten, aber ich denke eher drüber nach wann ich Stunden (und damit Gehalt) reduzieren kann, um mehr Zeit zu haben.

    MatheStein schrieb:

    Wie nützlich ist dabei unter anderem eine Promotion?

    Promotion ist automatisch mehr Geld, wenn Du in einer Firma bist, die einen Doktor braucht. Den braucht man normalerweise nicht zum qualifizierten Entwickeln, Du bekommst dann einen billigen Codemonkey, der den Spaß hat, den Du gerne hättest und über Deine dämlichen Ideen flucht, weil Du als Theoretiker zwar tolle Ideen, aber keine praktische Erfahrung hast. Ja, ist ein Klischee, aber nicht selten ist ja auch ein Großbrand Wahrheit darin. 😉

    In einer kleinen Firma wird man Dich ganz einfach für das bezahlen, was Du da tust. Eine Putzfrau bekommt schließlich auch kein sechsstelliges Gehalt, wenn sie promoviert hat...
    Aber es ist leichter eine Stelle als Putze zu bekommen, als eine gutbezahlte Stelle für die man einen qualifizierten Doktor sucht. Mit Doktor steigen da nur einfach Deine Chancen...

    Du musst für Dich entscheiden was Du willst. Der Vorteil als Informatiker ist ja, dass man auch gut leben kann, wenn man in dem Job eher weniger verdient. Ich kenne Deine Ansprüche zwar nicht, ich würde mir auch mehr Gehalt wünschen, aber ich tauche gerne, was leider ein teures Hobby ist und viel warmes Wasser mit bunten Fischen gibt's in Dland nur im Herbst wenn man sich die Farbe bei den Fischen dazudenkt... 😉
    Dieses Jahr verreise ich nicht mehr: Die Hobbykasse ist leer. Ich gehe dafür Montags halbwegs freiwillig zur Arbeit...

    Hab Spaß am Leben. Wenn Du Spaß an Bildung hast, promoviere!
    Wenn Du Kohle haben willst, kauf Dir ein Buch über ABAP.



  • Noch einmal vielen Dank 🙂

    Wo wir gerade bei dem Thema SAP sind, wie findet man als Absolvent, der bisher keinerlei Kontakt zu SAP und ähnlichem hatte, am besten Zugang zu dieser Thematik und diesem Berufsfeld?

    Gruß 🙂



  • MatheStein schrieb:

    Wo wir gerade bei dem Thema SAP sind, wie findet man als Absolvent, der bisher keinerlei Kontakt zu SAP und ähnlichem hatte, am besten Zugang zu dieser Thematik und diesem Berufsfeld?

    Du könntest dich zum Beispiel bei SAP oder einer Firma im SAP-Umfeld bewerben? ^^

    Und Bücher kann man kaufen. 😉



  • Hi,

    du hattest in deinem Eröffnungsposting geschrieben, dass dich die technische Schiene besonders interessiert und du dir gut die Sparte Embedded Software vorstellen kannst.

    Der Bereich Embedded Software ist ingenieurslastiger und wird damit besser bezahlt. Ganz besonders, wenn du dich bei Unternehmen im IG-Metall Tarif bewirbst.

    Solltest du eine Gehaltsvorstellung im Anschreiben/beim Vorstellungsgespräch nennen müssen, dann informiere dich vorher immer individuell.

    Die genannten 38-40k sind für einen Softwareentwickler (mit Diplom) zum Einstieg wohl ok, aber für eine Ingenieursstelle (mit Diplom) ist das Gehalt zu gering. Da darfst du ruhig 45k verlangen. Besonders mit deinem Abschluss.

    Bei IG-Metall gebunden Unternehmen sind sogar 50k und mehr drin. Hier kommt es aber auch immer auf die Einstufung der Stellen an.

    Und ein ganz wichtiger Tipp: nimm an einem Bewerbungstraining teil. Bei meiner Uni gibt es die von unterschiedlichsten Veranstaltern kostenlos. Dort lernt man nicht nur das Schreiben von Bewerbungen, sondern auch übliche Gehälter und Tipps für die Bewerbungsgespräche.

    Die großen Versicherungs-/Finanzdienstleister wie MLP bieten eigentlich immer kostenlose Trainings für Studenten an.

    Viel Erfolg bei deinem Berufseinstieg!

    Und lass dich vom Praxisschock nicht fertig machen 😉


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