Aktuelle Intel/AMD Prozessoren und Chipsets?



  • Hallo,
    es steht bei mir mal wieder ein allgemeines PC Hardware-Upgrade an.
    Das letzte liegt mehr als 3 Jahre oder so zurück.
    (Habe z.Zt. einen Core2Duo E6600)
    Sprich ich war die letzten drei Jahre hinterm Mond was PC Hardware angeht.
    Wie lauten die aktuellen gängigen mid-Range Prozessoren und Chipsets von Intel?
    Oder ist AMD wieder konkurrenzfähig?

    Klar, werd ich noch ausführlich googeln. Aber vielleicht kann mir hier einer mal des ersten Schwung geben?
    Danke!



  • Es muss 'Core I' im Namen haben, dann schaust du auf einen Preis der für dich passt, und das Modell nimmst du dann 😉

    AMD ist leider nicht konkurrenzfähig was die Leistung betrifft.

    Ich kaufe hier für die Firma für Bürobedarf prinzipiell i5 oder günstige i7 Systeme.



  • Du willst einen Intel 4770k, 4670k, 4570 oder 4400 und ein Mainboard mit Z87 oder Z97 Chipsatz mit 1150 Sockel.

    https://www.cpubenchmark.net/cpu_list.php
    http://www.intel.com/content/www/us/en/processors/processor-numbers.html?iid=prod_core2duo+body_processornumbers

    Und ja, die k Versionen lohnen sich, mein 3570k läuft @4GH und wird selbst bei 23°C Umgebungstemperatur unter Vollast nicht wärmer als 60°C, und beim Idlen takten die sich eh runter.



  • scrontch schrieb:

    und Chipsets von Intel?

    Bei welchen speziellen Anforderungen ist das denn relevant?



  • cooky451 schrieb:

    Du willst einen Intel 4770k, 4670k, 4570

    Ersetz die 70 am Ende durch ne 90. Haswell Refresh ersetzt die alten Prozessoren mit etwas mehr Leistung für gleiches Geld.



  • Naja, ein i5-4590 wird's vermutlich auch tun. Bzw. wenn man keine sehr CPU-intensiven Anwendungen/Spiele verwendet, dann wird's auch ein i3-4330 tun. Sind ganz schnuckelige Teile, sollte man nicht unterschätzen.
    Und ob man ein Z-Chipset braucht ist auch die Frage. Was können die denn mehr?

    Günstigeres Chipset und i5 statt i7 sind gleich €120~150 weniger.
    Und 30-40% billiger (nur auf CPU + Board bezogen), das ist schon nicht wenig.

    @scrontch
    Ich denke es wäre gut wenn du kurz schreibst in welchem Preisrahmen sich das ganze abspielen soll, und was "das" ist.
    Also wenn du schreibst Komplettsystem mit X GB SSD + Y GB RAM + Z Grafikkarte + ..., und was alles zusammen kosten darf, dann kann man konkret was empfehlen.
    Oder wenn du schreibst du brauchst nur Board + CPU + RAM (wie viel?) und wie viel diese drei Komponenten kosten dürfen, dann kann man auch was empfehlen.

    Nur "Mittelklasse" ist schwierig, da jeder ne andere Vorstellung von "Mittelklasse" hat.

    Ich würde z.B. alle "Core i" CPUs mit Socket 1150 als "Mittelklasse" einstufen. Für Enthusiasten muss ein Socket 2011-3 her, und für bekloppte ein Dual Socket 2011-3. Und "günstig" wären dann die ganzen Atom/Celeron/Pentium Teile.

    Und...

    scrontch schrieb:

    Oder ist AMD wieder konkurrenzfähig?

    Nicht wirklich.
    Wenn man sich z.B. den AMD FX-9370 bzw. FX-9570 anguckt...
    In den meisten Benchmarks/Anwendungen wird das Ding vom etwa gleich teuren i5-4670K versägt, z.T. gröber. In einigen wenigen Benchmarks/Anwendungen ist der der AMD allerdings vorne.
    Dafür braucht ein System mit dem FX-9570 im Idle ca. 10W mehr und unter Last ca. 170W (!) mehr.

    Die FX-8xxxx sind weniger gierig, die brauchen unter Last "nur" ca.60W mehr (im Idle aber genau so 10W mehr).

    Was Preis/Leistung angeht sind die AMDs also schon irgendwie OK. Aber halt nur wenn man die Leistung nicht langfristig benutzt, denn die z.B. 170W mehrverbrauch schlagen sich auch bald merkbar auf der Stromrechnung nieder, wenn man das System jeden Tag stundenlang in dem Bereich betreibt.



  • Hallo, danke mal soweit, gute Infos dabei!

    Also, ich suche ein low- bis mid-Range System.
    Für gelegentliches ("casual") Spielen (aber auch 3D Spiele, z.Zt haupzsächlich World-of-Tanks, welches ich bei nur mässigen Grafikeinstellungen mit nur ca.20fps spielen kann, Auflösung 1920x1080).
    Grafik und Festspeicher (SSD) wurden schon seit nicht allzu langer Zeit mal wieder angepasst, deshalb wär jetzt wieder mal CPU/Mobo/RAM dran.

    Aktuell sagt meine Windows 7 Performance info:

    Component Details Subscore
    Processor Intel(R) Core(TM)2 CPU 6600 @ 2.40GHz 5,9
    Memory (RAM) 3,00 GB 5,9
    Graphics ATI Radeon HD 4800 Series 7,5
    Gaming graphics 2303 MB Total available graphics memory 7,5
    Primary hard disk 39GB Free (119GB Total) 7,3

    => Base score 5,9
    Determined by lowest subscore

    Ich würde diesen gern auf etwa 7,5 bringen, so dass das System wieder ausgeglichener ist.
    Außer ihr würdet mir raten doch noch mehr in die GraKa zu stecken, bei gleichem Grundsystem?
    Die 3GB RAM sind übrigens DDR2 und mehr Volumen geht auf dem Mobo auch nicht.
    Ich würd auf dem neuen Mobo dann gleich mit 4GB (DDR3?) starten und es sollte auf jeden Fall bis 8GB ausbaufähig sein.

    An das Chipset würd ich mal folgende Minimalanforderungen stellen:
    - Bis min 8 GB RAM in 4 slots.
    - SATA3 (6Gb/s)
    - USB3
    - Gigabit Ethernet
    Aber kommentiert das ruhig.
    Der Rest ist mir ziemlich egal. RAID brauch ich nicht.
    Typischerweise hab ich immer so ca 40-50 EUR max für meine Mobos gezahlt.
    Für CPU möcht ich nicht mehr als 120 EUR ausgeben.
    Übertakten hab ich eigentlich nicht vor, außer wenn's ein Kinderspiel ohne Aufpreis und ohne zusätzliches Lüftergedöns wär. (Also mit dem Intel Boxed Lüfter)

    Also Budget etwa:
    Mobo 40 EUR + CPU ca. 120 EUR + 4 GB RAM.
    oder
    doch lieber das äquivalente Budget in ne neue GraKa?



  • Ok, Prozessor wohl doch eher 200 EUR dass es was wird 🙂



  • Bei dem Budget und deinen Anforderungen (nur gelegentlich spielen) würde ich einfach gar keine Grafikkarte kaufen und dafür in eine einigermaßen nette CPU + aftermarket Kühler investieren, die Grafikeinheiten die da drauf sind sollten für gelegentliches Spielen locker reichen und dafür ist bleibt dein PC immer schön flott und leise. Weniger als 8GB RAM würde ich auch nicht kaufen (zumindest willst du Module die mindestens 4GB groß sind IMO. Die sind immer noch ziemlich günstig.)



  • Intel Core i5-4590 für ~ 175
    ASUS B85M-E (C2) für ~ 70

    Wenn du ins Gehäuse reinbringst würd ich dazu noch empfehlen:
    Thermalright Macho 120 Rev. A
    bzw.
    Thermalright HR-02 Macho Rev. A (BW) für ~ 35

    Und evtl. gleich 2x 8 GB RAM.



  • hustbaer schrieb:

    Und evtl. gleich 2x 8 GB RAM.

    Ack. Kostet aktuell unter 140€. Die Zeiten, wo man "bis zu 8GB RAM" in ein Board bekam, sind zum Glück ja schon seit Jahren vorbei.



  • @scrontch
    Schreib mal was du davon hältst?
    Vermutlich zu teuer nehme ich an... 🤡

    Wobei ich nicht wüsste wo man sinnvoll sparen könnte.
    CPU-Kühler brauchst du natürlich nicht unbedingt, bzw. könntest du später nachbestücken. Wobei das wohl die wenigsten machen werden. Wenn das System schon mal läuft, naja ... dann läuft es ja, und wozu dann nochmal €35 investieren.
    Zahlt sich mMn. aber voll aus, da so ein Macho schon nochmal ein gutes Stück leiser ist als der "boxed" Kühler.

    Nur 1x 8 GB RAM kaufen wäre auch doof.
    Weil RAMs halt doch paarweise übereinstimmen sollten, und is halt die Frage ob du das exakt selbe Modul noch nachbekommst wenn du aufrüsten willst. 2x4 ginge noch. Dann wärst du halt - wenn du nix wegwerfen/verkaufen willst - auf 24 GB maximalausbau limitiert. Das wäre vermutlich verschmerzbar.



  • hustbaer schrieb:

    Was Preis/Leistung angeht sind die AMDs also schon irgendwie OK. Aber halt nur wenn man die Leistung nicht langfristig benutzt, denn die z.B. 170W mehrverbrauch schlagen sich auch bald merkbar auf der Stromrechnung nieder, wenn man das System jeden Tag stundenlang in dem Bereich betreibt.

    Wer einen Rechner über 4 Jahre lang nutzt, und das scheint der TS zu tun, denn der Core2Duo 6600 ist aus dem Jahre 2010, der wird auf alle Fälle keine Freude an einem Rechner mit hohem Strombedarf haben.
    Denn bei > 4 Jahre Nutzungszeit schlägt sich der höhere Stromverbrauch auf alle Fälle negativ nieder.

    @TS
    Broadwell und Skylake stehen vor der Tür, bist du wirklich sicher, dass du jetzt noch auf alte Technologie setzen möchtest?

    Wenn der Core2Duo noch tut und mehr Rechenpower nicht wirklich dringend ist, würde ich noch etwas warten.

    In der Zwischenzeit kannst du deinen alten Rechner aber schon mal mit einer SSD ausstatten.



  • scrontch schrieb:

    Die 3GB RAM sind übrigens DDR2 und mehr Volumen geht auf dem Mobo auch nicht.

    Das glaube ich dir nicht.
    Da hat ja mein alter Core2Duo mehr RAM als deiner und der ist 2 Jahre älter mit entsprechend älterem Mainboard und Chipsatz.

    Wieviel geht, das entscheidet der Chipsatz. Guck also ins Intel Datenblatt, da steht's drin.
    Wenn du zu wenige Steckplätze für neuen Speicher hast, dann musst du halt alten durch neuen Speicher ersetzen.

    Ich würd auf dem neuen Mobo dann gleich mit 4GB (DDR3?) starten und es sollte auf jeden Fall bis 8GB ausbaufähig sein.

    Vergiß das gleich mal und starte gleich mit 8 GB RAM. Besser sogar 16 GB.

    Grund:
    Die Konsolen haben schon 8 GB und zukünftige Spiele, inkl. Konsolenports werden diese 8 GB RAM auch ausnutzen, dann werden 4 GB wieder zu wenig sein.

    - SATA3 (6Gb/s)

    Wegen den SSDs sollte dein zukünftiges System auf jeden Fall SATA6 haben.
    Wenn dann würde ich eher auf USB 3 verzichten als auf SATA6.

    - Gigabit Ethernet

    Hat inzwischen doch jedes Mainboard.

    Typischerweise hab ich immer so ca 40-50 EUR max für meine Mobos gezahlt.

    Bei Intel CPUs musst du für die Mobos mit 90 € rechnen.
    50 € ist eher die Preisspanne für brauchbare Mobos für AMD CPUs.

    Bei Intel CPUs kosten gute Mobos mehr.

    Für CPU möcht ich nicht mehr als 120 EUR ausgeben.

    Ein Corei5 bzw. Quad Core sollte es schon mindestens sein, also leg 30 € drauf, dann passt das.

    Für 120 € kriegst du nur nen Dual Core i3 und der ist zum Zocken nicht mehr Zeitgemäß.
    Für Büroarbeiten reicht er allerdings.

    Also Budget etwa:
    Mobo 40 EUR + CPU ca. 120 EUR + 4 GB RAM.

    Vergiss es, zumindest mit Intel.

    Bei AMD findest du vielleicht etwas, aber halt mit all den anderen Nachteilen.

    doch lieber das äquivalente Budget in ne neue GraKa?

    Keine Ahnung, ich zocke WoT auf einem Core2Duo E6550 mit Geforce 550 Ti und das läuft mit angemessener Grafikdetaileinstellung angemessen und flüssig.
    Allerdings zocke ich nicht in FullHD, sondern in 1650*1080.

    Bezüglich den Grafikeinstellungen bin ich allerdings kein Grafikfetischist, es soll bei mir nur angemessen sein und das ist es. Ich habe keine Low End Texturen bei WoT.



  • cooky451 schrieb:

    Bei dem Budget und deinen Anforderungen (nur gelegentlich spielen) würde ich einfach gar keine Grafikkarte kaufen und dafür in eine einigermaßen nette CPU + aftermarket Kühler investieren, die Grafikeinheiten die da drauf sind sollten für gelegentliches Spielen locker reichen

    Er will WoT in FullHD spielen, da reicht eine integrierte GPU ganz sicher nicht, wenn schon seine dedizierte GPU dafür nicht reicht.

    Sinnvoller wäre es vielleicht, das Geld in CPU+Mobo+RAM zu stecken und die alte GPU im neuen Rechner weiterzuverwenden, das bringt mehr als die integrierte GPU.



  • hustbaer schrieb:

    Nur 1x 8 GB RAM kaufen wäre auch doof.
    Weil RAMs halt doch paarweise übereinstimmen sollten, und is halt die Frage ob du das exakt selbe Modul noch nachbekommst wenn du aufrüsten willst. 2x4 ginge noch. Dann wärst du halt - wenn du nix wegwerfen/verkaufen willst - auf 24 GB maximalausbau limitiert. Das wäre vermutlich verschmerzbar.

    Wer seinen Rechner in den nächsten 5 Jahren, des TS typische Nutzungszeit, auf 24 GB aufrüsten möchte, der hat beim Speicherkauf sicher keine Geldprobleme und könnte somit auch die alten Module komplett rausschmeißen und durch neue ersetzen.

    Meiner Meinung nach wird er 24 GB in den nächsten 5 Jahren nicht brauchen, zumindest nicht für Spiele.
    Die werden auf Konsolen optimiert, die haben nur 8 GB.
    Für den PC kann man aufgrund des Overheads OS+sonstige Software im Hintergrund also mit 16 GB rechnen. Das reicht üppig.



  • Warte noch etwas schrieb:

    hustbaer schrieb:

    Was Preis/Leistung angeht sind die AMDs also schon irgendwie OK. Aber halt nur wenn man die Leistung nicht langfristig benutzt, denn die z.B. 170W mehrverbrauch schlagen sich auch bald merkbar auf der Stromrechnung nieder, wenn man das System jeden Tag stundenlang in dem Bereich betreibt.

    Wer einen Rechner über 4 Jahre lang nutzt, und das scheint der TS zu tun, denn der Core2Duo 6600 ist aus dem Jahre 2010, der wird auf alle Fälle keine Freude an einem Rechner mit hohem Strombedarf haben.
    Denn bei > 4 Jahre Nutzungszeit schlägt sich der höhere Stromverbrauch auf alle Fälle negativ nieder.

    Rechne dir 10W Mehrverbrauch mal durch.
    Mit sagen wir mal ~4h Nutzung pro Tag auf 4~5 Jahre.

    https://www.google.com/?gws_rd=ssl#q=(10+watts)++(4+hours%2Fday)++(4+years)+*+(0.2%2Fkwh)

    Warte noch etwas schrieb:

    Meiner Meinung nach wird er 24 GB in den nächsten 5 Jahren nicht brauchen, zumindest nicht für Spiele.
    Die werden auf Konsolen optimiert, die haben nur 8 GB.
    Für den PC kann man aufgrund des Overheads OS+sonstige Software im Hintergrund also mit 16 GB rechnen. Das reicht üppig.

    Ich hab doch geschrieben "Das wäre vermutlich verschmerzbar." Was ist daran schwer zu verstehen?
    Oder musst du einfach grundsätzlich alles kommentieren was hier jemand geschrieben hat der nicht du selbst bist?

    Warte noch etwas schrieb:

    Broadwell und Skylake stehen vor der Tür, bist du wirklich sicher, dass du jetzt noch auf alte Technologie setzen möchtest?

    OMG.
    Es steht immer 'was vor der Tür.
    Und wenn was brandaktuell ist ist es Revision 1 und hat Bugs, dann wartet man auf Revision 2. Und wenn Revision 2 heraussen ist ... dann steht der nächste Wechsel bereits vor der Tür.
    => Unsinn.
    Kaufen wenn man kaufen will und aus. Alles andere ist Quark. Denn egal wann man kauft, man kann sich 6 Monate später ärgern dass man jetzt 'was besseres bekommen hätte.



  • Hallo,
    was das abwarten angeht stimme ich hustbaer zu. Was neues wird es immer geben.
    Ich hätte sogar keine Probleme damit eine ältere Prozessor-Generation zu kaufen, sodenn das Preis-Leistungsvermögen stimmt.
    Lediglich in Punkto CPU-Socket und RAM sollte das Mobo einigermassen zukunftssicher sein.
    Meine Updatezyklen sind sogar noch geringer als ihr dachtet.
    Ich tausch zwar etwa alle 2-3 Jahre was aus, aber das Mobo hab ich schon seit viel länger, denke so 6-7 Jahre!
    Also CPU wurde schon einmal upgegraded (über eBay, ursprünglich E4300), RAM , die GraKa schon zweimal und ne SSD kam rein.

    Was den RAM angeht, habt ihr mich überzeugt. Min 8GB 🙂

    Was das Budget angeht, Geld hätt ich zwar genug, aber mehr als 300 EUR zu investieren seh ich z.Zt. noch als unwirtschaftlich, zumal ich von der Leistung her grad noch so leben kann.
    Wenn das Upgrade also viel teurer wird schieb ich das ganze noch etwas raus, nicht wegen neuester Technik, sondern um der Abschreibung der alten HW wegen.



  • hustbaer schrieb:

    Warte noch etwas schrieb:

    hustbaer schrieb:

    Was Preis/Leistung angeht sind die AMDs also schon irgendwie OK. Aber halt nur wenn man die Leistung nicht langfristig benutzt, denn die z.B. 170W mehrverbrauch schlagen sich auch bald merkbar auf der Stromrechnung nieder, wenn man das System jeden Tag stundenlang in dem Bereich betreibt.

    Wer einen Rechner über 4 Jahre lang nutzt, und das scheint der TS zu tun, denn der Core2Duo 6600 ist aus dem Jahre 2010, der wird auf alle Fälle keine Freude an einem Rechner mit hohem Strombedarf haben.
    Denn bei > 4 Jahre Nutzungszeit schlägt sich der höhere Stromverbrauch auf alle Fälle negativ nieder.

    Rechne dir 10W Mehrverbrauch mal durch.
    Mit sagen wir mal ~4h Nutzung pro Tag auf 4~5 Jahre.

    https://www.google.com/?gws_rd=ssl#q=(10+watts)++(4+hours%2Fday)++(4+years)+*+(0.2%2Fkwh)

    Man nutzt den aber nicht durchgehend im IDLE Modus, deswegen stimmt das mit den 10 W nicht.
    Außerdem ist dein Preis für die KWh zu niedrig angesetzt. Normal wären heutzutage in Deutschland etwa 0,27 €.

    Gehen wir also mal davon aus, dass du pro Tag den Rechner 5 h nutzt, wovon aber 1 h unter Volllast ist (wer am Wochenende mal am Stück 5 h zockt, der kommt spielend auf solche Zahlen) dann hätten wir folgende Rechnung:

    ((170+10*4)*365*4)/1000*0.27 = 82.78 €

    Für 82 € macht es schon Sinn, über eine Intel CPU nachzudenken und den Aufpreis dafür zu zahlen.
    Das gilt umso mehr, je eher man den Rechner unter Last nutzt.

    Ich hab doch geschrieben "Das wäre vermutlich verschmerzbar." Was ist daran schwer zu verstehen?
    Oder musst du einfach grundsätzlich alles kommentieren was hier jemand geschrieben hat der nicht du selbst bist?

    Mir ging's um die 24 GB.
    Dieser Maximalwert ist irrelevant. Wer darüber nachdenken muss, der wird beim Aufrüsten auch kein Problem haben, alte Riegel aus dem Rechner zu werfen.

    Mit 8 GB sollte man über die Runden kommen, wer auf Nummer sicher gehen will, verbaut gleich 16 GB RAM. Mehr wird er, bei normalen Gebrauch in den nächsten 5 Jahren nicht benötigen.

    Warte noch etwas schrieb:

    Broadwell und Skylake stehen vor der Tür, bist du wirklich sicher, dass du jetzt noch auf alte Technologie setzen möchtest?

    OMG.
    Es steht immer 'was vor der Tür.
    Und wenn was brandaktuell ist ist es Revision 1 und hat Bugs, dann wartet man auf Revision 2. Und wenn Revision 2 heraussen ist ... dann steht der nächste Wechsel bereits vor der Tür.
    => Unsinn.
    Kaufen wenn man kaufen will und aus. Alles andere ist Quark. Denn egal wann man kauft, man kann sich 6 Monate später ärgern dass man jetzt 'was besseres bekommen hätte.

    Nein, das ist so nicht richtig.
    Den 1 Feature mehr kann schon den Unterschied ausmachen, ob man den Rechner ein paar Jahre oder deutlich mehr Jahre nutzen kann.

    Als ich mein Notebook mit Pentium M CPU gekauft habe, habe ich z.B. auf den Dothan Kern gewartet anstatt gleich ein NB mit Banias Kern zu kaufen.
    Das waren damals nur 5 Monate länger warten, aber es half mein Notebook viele Jahre länger zu nutzen.
    Denn der Dothan Kern beherrscht im Gegensatz zum Banias Kern noch PAE. Damit konnte ich auch noch alle Ubuntu Distributionen nach Ubuntu 12.04 einsetzen ohne mich selbst um das Kernel backen zu kümmern. Denn ab Ubuntu 12.10 werden für die 32 Bit Version nur noch Kernel die PAE voraussetzen mitgeliefert.

    Kurz vor der Einführung des Athlon 64 machte das warten den Unterschied aus zwischen:
    Man hat einen 64 Bit Rechner UND, damals viel wichtiger, einen Rechner mit Cool'n Quiet Technologie UND SSE2 Support.
    SSE2 Support ist hier gegenüber den früheren Athlons ein wesentliches Feature, denn das Flash Plugin setzt SSE2 seit 2012 auf Linux Installationen vorraus.
    Bei CPUs, die kein SSE2 unterstützen ist man aufgeschmissen oder man muss sich mit kaum optimierten langsamen Bastellösungen wie z.b. Gnash zufriedengeben.
    Und Flash brauche ich bis heute noch, so komisch das auch sein mag.

    Tja und Cool n Quiet machte den Unterschied aus zwischen man hat nen lauten Barton, der sehr heiß wird, viel Strom verbraucht und dabei immer sehr laut ist oder man hat einen Athlon 64, der dank Cool n Quiet im IDLE Modus kaum noch zu hören ist.

    Nicht viel anders war der Sprung vom Pentium 4 auf den Core2Duo.

    Die Unterschiede zum nächsten Feature können also wie Tag und Nacht sein.
    Und wenn der TS die integrierte GPU einsetzen will, dann wird ihn Skylake auch wesentlich weiter bringen als Haswell.

    Es ist somit nicht egal, wann man kauft.
    Es gibt gute lohnende Zeitpunkte und es gibt schlechte.

    Und was die Revisionen anbelangt, das ist zwar richtig, aber die CPU werden von Intel meist schon sehr gut getestet. Schwere Bugs gab es in der Vergangenheit nur wenige.
    Relevanter sind da die Mainboards, aber da passiert schon in 3 Monaten sehr viel beim Mainboard Revisionsrefrseh, so dass die Wartezeit auch nicht besonders lange ist.

    Und ich sagte ja, wenn der alte Rechner noch tut und es auch nicht dringend ist, dann macht das Bisschen warten nichts aus.
    Aber der Unterschied, dass man eine neue CPU, weil sie wichtige relevante Features hat, viel länger einsetzen kann, das ist schon wesentlich und gilt umso mehr, je länger man plant einen Rechner zu verwenden.

    Ohne Not, nicht zu warten, dass können die sich leisten, die
    A) zu viel Geld haben
    oder
    😎 alle 1,5 Jahre sowieso einen neuen Rechner kaufen und gar nicht vorhaben, den Rechner länger zu nutzen.

    Für alle anderen, die einen Rechner sehr lange einsetzen, den Cent zweimal umdrehen müssen, bevor sie kaufen usw. bringt warten oftmals viel mehr.

    Ich bin damit jedenfalls noch nie falsch gefahren. Bei mir hat sich das immer gelohnt. Gerade auch, weil ich CPUs sehr lange einsetze und dann irgendwann auch Features relevant werden, die damals noch kein Thema spielten.

    Zwischen dem Ivy Bridge und Haswell sind z.B. noch folgende Features hinzugekommen, die nur der Haswell bietet:
    AVX2, TXT, gather, BMI1, BMI2, FMA3.
    Und dazu noch eine wesentlich bessere iGPU.

    Beim kommenden Skylake dürften die wichtigsten Features folgende sein:
    1. neuer Sockel, relevant, falls man später die CPU updatet.
    2. Unterstützung von DDR4 RAM. Das ist insbesondere dann relevant, wenn man plant, später aufzurüsten. Ansonsten ist es natürlich schneller und spart geringfügig etwas mehr Strom.
    3. Iris Pro Level 12 iGPU
    4. SATA Express
    5. AVX-512F, Intel MPX, Intel ADX

    Und wer ein Notebook kaufen will, der sollte auf alle Fälle auf Broadwell warten, weil der Stromverbrauch beim Broadwell gegenüber Haswell noch einmal drastisch sinken wird.

    Warten ist also sinnvoll und ich habe es nie bereut. Der geduldige fängt den Fisch.



  • scrontch schrieb:

    Lediglich in Punkto CPU-Socket und RAM sollte das Mobo einigermassen zukunftssicher sein.

    Skylake wird nen neuen Sockel einfordern und jetzt?

    Meine Updatezyklen sind sogar noch geringer als ihr dachtet.
    Ich tausch zwar etwa alle 2-3 Jahre was aus, aber das Mobo hab ich schon seit viel länger, denke so 6-7 Jahre!

    Tja, dann wird's schwer mit Haswell.
    Es sind nämlich keine Haswell Refreshs geplant.

    Was den RAM angeht, habt ihr mich überzeugt. Min 8GB 🙂

    Ja, war angesichts der Fakten wohl auch nicht schwer.

    PS:
    Du wirst dann auch gleich ein 64 Bit OS benötigen, damit es sich lohnt.
    Ich sag's nur der Vollständigkeit halber.

    Was das Budget angeht, Geld hätt ich zwar genug, aber mehr als 300 EUR zu investieren seh ich z.Zt. noch als unwirtschaftlich, zumal ich von der Leistung her grad noch so leben kann.

    In so einem Fall entscheide ich mich immer fürs Warten, damit es sich später richtig lohnt.


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