Windows 10 - 4 GB RAM für Standardaufgaben



  • Liebäugle mit einem Surface Pro 4. Benötige es nur für Notizen in One Note und Web-Recherche.
    8 GB Ram gibt es aber erst ab 1449 Euro, wobei das Einstiegsmodell bei 999 liegt. Prozessor und Speicher sind für meine Vorhaben unbeachtlich.

    Da ich schon seit Jahren nicht mehr mit Windows gearbeitet habe: wieviel GB RAM sind für's flüssige Arbeiten (Office, Web) notwendig?


  • Mod

    4GB sollten reichen.


  • Mod

    (wenn du nicht wie ich viele Tabs offen hast, mein Browser liegt immer bei rund 8-12 GB)

    BTW: Hatte die selbe Idee, Notebook wegschmeißen und Surface Pro 4 holen -> zu viele negative Reviews gelesen bis jetzt. Würde mich dementsprechend über einen Erfahrungsbericht nach ein paar Monaten freuen 🙂 👍

    MfG SideWinder


  • Mod

    SideWinder schrieb:

    (wenn du nicht wie ich viele Tabs offen hast, mein Browser liegt immer bei rund 8-12 GB)

    Du hast wohl 50 Youtube tabs offen?! wtf?



  • SideWinder schrieb:

    (wenn du nicht wie ich viele Tabs offen hast, mein Browser liegt immer bei rund 8-12 GB)

    Und ich dachte schon ich hätte mit ca. im Schnitt 7 Fenster * 6 Tabs viele Seiten offen.
    Mein Speicherverbrauch liegt da mit FF gerade bei unter 2 GB.



  • Firefox ist ja wahrscheinlich auch 32 Bit? Da kann er sich auch nicht mehr holen, auch wenn ers gern machen würde 😉



  • Netbook, DualCore-Atom, keine HD-Graphics, 32 Bit Windows 10, 2 GB RAM -> Windows 10 läuft nach gefühlter tagelanger Rumrödeln durch Updates und reboots jetzt flink. 👍 Arbeiten mit Firefox kein Problem, auch mehreren offenen Tabs und Youtube-Videos.

    4 GB sollten bei 64 Bit-OS aber denke ich schon sein.



  • 4 GB sollten bei 64 Bit-OS aber denke ich schon sein.

    Das erscheint mir etwas knapp. Je nach aktiven Prozessen sind bei mir bei Win7 2 bis 5 GB belegt. Das ist bei Win10 sicher nicht weniger. Daher würde ich nicht unter 8 GB starten.



  • Mechanics schrieb:

    Firefox ist ja wahrscheinlich auch 32 Bit? Da kann er sich auch nicht mehr holen, auch wenn ers gern machen würde 😉

    Nope:

    $ file firefox
    firefox: ELF 64-bit LSB shared object, x86-64, version 1 (SYSV), dynamically linked (uses shared libs), for GNU/Linux 2.6.24, BuildID[sha1]=b7fb53e39c4e51d87ec38f43d103757bb4eacb6f, stripped



  • Erhard Henkes schrieb:

    […] Je nach aktiven Prozessen sind bei mir bei Win7 2 bis 5 GB belegt. […]

    Danke für die Antworten.
    Das lässt aber die Frage offen, wie Windows mit relativ wenig Speicher umgeht. Sei es, weil das System relativ wenig RAM mitbringt oder man ressourcenhungrige Programme verwendet. Ich habe deshalb auf Erfahrungsberichte gehofft.

    Ich werde testen und berichten. Ob's ein Langzeittest wird, weiss ich aber noch nicht. Ich habe das iPad Pro die letzten Tage ausprobiert, und da muss sich das Surface *für meine Anwendungsbereiche* schon ganz schön anstrengen. Auf der anderen Seite hänge ich SideWinder's Gedanke von einem und nur einem Gerät an und da hilft das iPad nicht weiter. Wobei ein entsprechend ausgestattetes Surface preislich schon einem brauchbaren Notebook und einem iPad pro entspricht. Wie gesagt, ich werde berichten.


  • Mod

    asdfgh... schrieb:

    Erhard Henkes schrieb:

    […] Je nach aktiven Prozessen sind bei mir bei Win7 2 bis 5 GB belegt. […]

    Danke für die Antworten.
    Das lässt aber die Frage offen, wie Windows mit relativ wenig Speicher umgeht. Sei es, weil das System relativ wenig RAM mitbringt oder man ressourcenhungrige Programme verwendet. Ich habe deshalb auf Erfahrungsberichte gehofft.

    Wenn dir der Speicher tatsächlich ausgeht und du Auslagerungsdateien eingeschaltet hast, dann wird es halt extrem langsam. Unbenutzbar langsam. Das ist aber keine Windowsspezialität. Die fahren ähnliche Strategien wie alle anderen auch. Das heißt, erst wird möglichst nur Zeug ausgelagert, das gerade nicht benutzt wird. Dann dauert es eben erst einen (langen) Moment, wenn diese Teile später wieder gebraucht werden, aber es ist ertragbar. Wenn jedoch der Platz so knapp wird, dass die Vordergrundanwendungen anfangen, ausgelagert zu werden, kann man Arbeit am System praktisch vergessen¹.

    Meiner Meinung nach machen Computer wesentlich mehr Spaß, seit man immer genug Speicher für alles hat. Ich lege daher größten Wert auf eine ausreichende Speicherausstattung. Ist ja normalerweise nicht so teuer. Schade, dass das bei deinem Modell leider anders ist. 4 GB ist die Menge, die bei dem, was ich unter "Standardaufgaben" verstehe, so gerade ganz knapp nicht mehr ausreicht.

    ¹: Der Effekt kommt mir heute auch wesentlich schlimmer vor, als in den 1990ern, als so etwas noch häufiger passierte, aber halbwegs tolerierbar war. Liegt das da dran, dass RAM-Speichergeschwindigkeiten stärker gestiegen sind als Festspeichergeschwindigkeiten?



  • SeppJ schrieb:

    […]Auslagerungsdateien[…] Das ist aber keine Windowsspezialität. Die fahren ähnliche Strategien wie alle anderen auch.

    Ja, ähnliche. Und das Thema ist kompliziert, wie du weisst. Ich wollte deshalb ganz bewusst keine Diskussion um die zugrunde liegende Technologie anstoßen. Erfahrungsberichte helfen da eher weiter.

    Das Problem mit dem Surface ist, dass es als digitaler Notizblock mit 8 GB relativ teuer wird. Als Hauptgerät verwenden macht mehr Sinn, aber dann sind wir in meinem Fall bei 2500 Euro. Ob es überhaupt als solches brauchbar ist, wird sich zeigen.


  • Mod

    asdfgh... schrieb:

    Das Problem mit dem Surface ist, dass es als digitaler Notizblock mit 8 GB relativ teuer wird. Als Hauptgerät verwenden macht mehr Sinn, aber dann sind wir in meinem Fall bei 2500 Euro. Ob es überhaupt als solches brauchbar ist, wird sich zeigen.

    Dann würde ich sagen, sind 4 GB als Notizblock absolut ausreichend. Wenn das wirklich der Hauptrechner wäre, an dem man intensiv im Netz surft oder auch mal ausgefallene Intensivanwendungen ausführt, dann würde ich 4 GB als knapp zu wenig einstufen.

    Ein Problem dabei ist, dass sich solche Einschätzungen meiner Erfahrung nach später immer wieder verschieben. Zuerst sind die 4 GB für den Notizblock absolut ausreichend. Dann findet man den Notizblock super bequem und macht immer mehr damit. Und schwupps, ist es das Hauptgerät. Und dann ärgert man sich, dass es für diese Anwendungen dann doch nicht mehr so bequem ist 😕

    Ist es eigentlich ausgeschlossen, die Dinger aufzurüsten? Ich kenne mich mit diesen Modellen nicht so genau aus. edit: Anscheinend wohl nicht 😞 . Würde ich persönlich als Mangel ansehen, da RAM eines der wenigen Dinge ist, bei denen ein Upgrade auch heutzutage noch äußerst sinnvoll sein kann.



  • 4GB sind für normale Aufgaben völlig ausreichend. Ich arbeite an einem Rechner mit soviel Speicher (mit einem 64-Bit Windows 7), und mache mehr als nur ein bisschen im Netz surfen und Notizen schreiben.



  • Notizblock

    Es gibt noch Papier. Da kann man einfach mit einem Bleistift arbeiten.

    Wenn man sich 8 GB bei einem modernen Gerät nicht leisten kann, ist das Gerät IMHO völlig daneben und schon jetzt "überteuert" und "veraltet". Wirtschaftlicher Nonsense.

    Aktuell kann man diskutieren, ob man mehr als 8 GB benötigt. Das würde ich klar verneinen, da in großen Firmen mit dieser Ausbaustufe problemlos gearbeitet wird.
    Dennoch schätze ich meinen Stand-PC mit 32 GB, da man damit interessante speicherintensive Aufgaben zumindest testen kann. Zumeist lassen sich letztendlich aber Lösungen unter 8 GB finden.



  • SeppJ schrieb:

    Wenn jedoch der Platz so knapp wird, dass die Vordergrundanwendungen anfangen, ausgelagert zu werden, kann man Arbeit am System praktisch vergessen¹.
    (...)
    ¹: Der Effekt kommt mir heute auch wesentlich schlimmer vor, als in den 1990ern, als so etwas noch häufiger passierte, aber halbwegs tolerierbar war. Liegt das da dran, dass RAM-Speichergeschwindigkeiten stärker gestiegen sind als Festspeichergeschwindigkeiten?

    Also ich kann mich noch an das Gerattere beim Swappen erinner. Alter Schwede, war das lästig! Falls du wirklich "Swappen mit Festplatte heute vs. Swappen mit Festplatte früher meinst", dann liegt das ziemlich sicher daran dass sich die HDD-Geschwindigkeit kaum geändert hat, aber der RAM Verbrauch vieler "typischer" Anwendungen massiv gestiegen ist.
    (Die HDDs sind zwar heute sehr viel schneller beim linear Lesen/Schreiben. Nur beim Swappen ist zumindest das Lesen mehr oder weniger random, wo dann fast nur die IOPS Leistung zählt. Und bei der hat sich ja kaum 'was getan.)

    Solltest du allerdings den (mMn. eher realistischen) Vergleich "Swappen mit SSD heute vs. Swappen mit Festplatte früher" meinen, dann weiss ich nicht so genau wovon du sprichst. Denn Swappen mit SSD finde ich zwar lästig, aber lange nicht so lästig wie damals mit den HDDs.


  • Mod

    hustbaer schrieb:

    Solltest du allerdings den (mMn. eher realistischen) Vergleich "Swappen mit SSD heute vs. Swappen mit Festplatte früher" meinen, dann weiss ich nicht so genau wovon du sprichst. Denn Swappen mit SSD finde ich zwar lästig, aber lange nicht so lästig wie damals mit den HDDs.

    Ich meinte schon HDD. Heute ist beim Swappen auf HDD erst einmal 15 Minuten Stillstand angesagt, früher waren es deutlich weniger.

    Bei SSDs bin ich glaube ich noch nie überhaupt in die Verlegenheit gekommen. Meine Rechner mit flotten SSDs sind RAM-mäßig recht üppig ausgestattet, weil's eben die besseren Rechner sind. Mein kleines Atomnotebook hat zwar technisch gesehen auch eine SSD, aber das ist noch die erste oder zweite Generation, die noch nicht sonderlich flott war.


Log in to reply