Audio DSPs mit Digitaleingang aber ohne ASRC



  • Mir ist aufgefallen dass alle DSPs von denen ich ne ausreichend genaue Beschreibung gefunden habe, und die einen digitalen Eingang haben (z.B. S/PDIF), einen ASRC zwischen dem S/PDIF und dem DSP haben.

    Wozu das gut ist, ist mir klar - der DSP will (kann) halt nur mit "seiner" fixen Sample-Frequenz arbeiten, egal was beim Eingang reinkommt, daher der ASRC.

    Jetzt die Frage: kennt ihr DSPs die einen Digitaleingang ohne einen solchen ASRC haben? Also welche die den Digitaleingang als Clock-Source verwenden können.

    Also entweder welche die überhaupt nur eine fixe Samplefrequenz unterstützen, oder, besser: welche die nen synchronen SRC für zumindest 44.1 und 48 kHz haben. Der DSP selbst sollte dabei wenn geht mit 88.2, 96, oder 192 kHz arbeiten (wo dann ja keine Konvertierung nötig wäre).

    ps: Ich suche kein komplett fertiges Gerät sondern eher ein Kit wie sie z.B. von MiniDSP angeboten werden.



  • Dürfte schwierig sein, wenn S/PDIF als Adapter definiert ist.

    Als Clock-Source könnte man genausogut das nehmen, was hinter dem Konverter herauskommt, bzw. was sich im Treiber einstellen lässt oder anderswo.

    Früher ging das gar nicht on the fly, mein Emax 2 rechnet eine ganze Weile, um z.B. 2 Sec Samples von 16 Bit 39 khz auf 16/44.1 umzurechnen.

    Das hier: http://www.thomann.de/de/antelope_isochrone_trinity.htm

    ..ist vermutlich nicht, was du suchst, aber nicht ganz ohne Grund so teuer? 😉

    ( irgendwie symphatisch...: http://www.thomann.de/de/doepfer_msy2.htm 😃 )



  • Haha, ne, das ist gar nicht das was ich suche.
    Hab' mich mittlerweile aber schon fast damit abgefunden dass es sowas wohl einfach nicht geben wird.

    Ich hab - schon seit längerem - den Wunsch mir selbst ein DSP Lautsprecher-Steuerungssystem oder wie man das nennen soll zu basteln. Blöderweise hab ich nur keinen Plan von Digitalelektronik. Das
    http://www.hypex.nl/product/2012-11-23-14-16-32/dlcp.html
    kommt der Sache schon recht nahe. Nur da ist eben wieder der ASRC. Und der "stört" mich irgendwie. Weil das ja eigentlich auch alles ohne SRC gehen müsste, und ich mir auch fast sicher bin dass ein ASRC mehr Mist bauen wird als ein SSRC. Andrerseits hab ich jetzt schon ein paar Beiträge in diversen Foren gefunden wo behauptet wird dass die heutigen Hardware-ASRCs ziemlich gut sein sollen - also im Endeffekt weniger Artefakte erzeugen als z.B. ein AD Wandler.



  • Hast vermutlich schon den hier als Referenz? -> www.thomann.de/de/behringer_dcx2496_ultradrive_pro_lautsprechermanagement.htm
    (viele Freunde...)

    Für Basteleien mit Digitalfiltern macht sich auch der Raspberry ganz gut
    http://www.klangfuzzis.de/showthread.php?713545-Und-es-geht-doch-brutefir-Convolution-auf-dem-Raspberry-oder-Der-100-�-Convolver



  • Was meinste mit "haben"? Besitzen tu ich keinen Ultradrive, nein. 😉 Aber kennen tu ich ihn natürlich.

    Was den Pi angeht... wie tut man da mit den digitalen Ein- und Ausgängen?

    Was ich mir auch schon überlegt habe ist einfach so ein Studio USB Teil zu kaufen (Focusrite Scarlett 18i8 oder sowas) und dann alles in Software zu machen. Das ginge dann mit nem Pi oder auch mit jedem beliebigen PC. Jack drauf, Brutefir o.ä. drauf, Party. Oder so 🙂



  • Es gibt eine grobe Beschreibung der Audiokarte für den Pi auf einer Amazonseite:
    http://www.amazon.de/Wolfson-Audio-Card-für-Raspberry/dp/B00IOS77RY

    Interessant ist: Das Scarlett-Teil hatte ich mir auch angesehen und 😋
    Das Blöde ist halt: viele Eingänge, viele Ausgänge. Irgendwie brauche ich das nicht unbedingt.
    Schlagzeugspuren und Effekte kann man direkt in Cubase fertigstellen, oder Live irgendein GM-Modul, Drummodul o.ä. mit mehreren Ausgängen (fürs Mischpult). Andererseits...(schon so gut wie gekauft, aber ZoomR24 hat erstmal Vorrang (Minimoog wiederbeleben), auch recht gut, zumal zusätzlich als Controller einsetzbar und ohne PC).

    Digitale Filtergeschichten als Software zu machen, ist auf jeden Fall zu empfehlen. Wenn du das als Hardware haben willst, kannst du dir das zum Teil anfertigen lassen. Hier und da lassen sich auch noch fertige Bauteile/Schaltpläne usw. von namenhaften Herstellern besorgen. Und im im Internet gibt es recht nette Hardwarecracks oder Umbauanleitungen.


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