Visuelle oder textuelle Programmiersprachen?



  • @pmqtt Du denkst was ist nicht wie? Ich rede ja gerade davon dass einfach aufgebaute Sprache umständlich zu verwenden sind, und dass es toll wäre (aber unrealistisch ist), wenn man "einfach aufgebaut und zu erlernen" mit "einfach und effizient in der Anwendung" kombinieren könnte. Lies meinen Beitrag vielleicht nochmal, ich denke nicht dass er sehr schwer verständlich formuliert ist.

    Davon abgesehen: Was soll "die Programmiersprache Lambda" sein?



  • @hustbaer Sorry du hast recht, ich wollte dich gerade glaub ich falsch verstehen.

    Die Programmiersprache lambda ist die Umsetzung des Lambda Kalküls in eine Syntax. Ich kenne z.B eine Umsetzung in t.Lambda im Buch von Achim Clausing Amazon Link.



  • Lambda-Kalkül ist mir natürlich ein Begriff. Aber eben keine Programmiersprache die einfach nur "Lambda" heisst. Merke: "t.Lambda" != "Lambda" 😉

    Ansonsten kann man natürlich noch überlegen wie man "einfach" und "mächtig" in meinem Beitrag verstehen möchte. Dinge wie Lambda-Kalkül sind relativ einfach aufgebaut und gleichzeitig recht "mächtig" in dem Sinn dass man mit relativ wenig Zeilen relativ viel machen kann. Eine solche Kombination gäbe es dann also sehrwohl. So hab ich das aber eben nicht gemeint, auch wenn es vielleicht nicht 100% klar formuliert war. Ich meine nicht nur einfach aufgebaut sondern auch einfach zu lernen. Und mächtig in der Anwendung in dem Sinn dass man schnell und effizient damit arbeiten kann und idealerweise nicht all zu viel Code braucht.

    Und das geht halt IMO einfach nicht zusammen. Leider.


  • Mod

    Ich denke, wir sollten den Begriff der "Ausdrucksstärke" mit in die Diskussion werfen. Also mit wie wenigen Programm man wie viel Effekt erzielt. Es ist etwas anderes, ob eine Sprache nicht für komplexe Abläufe geeignet ist, weil sie ausdrucksschwach ist (d.h. dafür sehr viel Code benötigt), als eine Sprache, in der es schwierig ist, komplexe Abläufe darzustellen, weil man in der Sprache die Komplexität nicht hinreichend abbilden kann (z.B. könne die Ausdrücke zu unflexibel sein, oder Programme schwer zu strukturieren sein). Visuelle Programmiersprachen fallen da eher in letzteres.



  • @alfafan99 sagte in Visuelle oder textuelle Programmiersprachen?:

    Warum sind visuelle Programmiersprachen einfacher als textuelle?

    Warum kann man mit visuellen Programmiersprache nicht das gleiche Spektrum an Möglichkeiten abdecken, wie mit textuellen Programmiersprachen? 😃



  • @hustbaer sagte in Visuelle oder textuelle Programmiersprachen?:

    Lambda-Kalkül ist mir natürlich ein Begriff. Aber eben keine Programmiersprache die einfach nur "Lambda" heisst. Merke: "t.Lambda" != "Lambda" 😉

    Ansonsten kann man natürlich noch überlegen wie man "einfach" und "mächtig" in meinem Beitrag verstehen möchte. Dinge wie Lambda-Kalkül sind relativ einfach aufgebaut und gleichzeitig recht "mächtig" in dem Sinn dass man mit relativ wenig Zeilen relativ viel machen kann. Eine solche Kombination gäbe es dann also sehrwohl. So hab ich das aber eben nicht gemeint, auch wenn es vielleicht nicht 100% klar formuliert war. Ich meine nicht nur einfach aufgebaut sondern auch einfach zu lernen. Und mächtig in der Anwendung in dem Sinn dass man schnell und effizient damit arbeiten kann und idealerweise nicht all zu viel Code braucht.

    Und das geht halt IMO einfach nicht zusammen. Leider.

    Du hast dich klar ausgedrückt, ich habe nur selektiv gelesen und wollte dich nur so verstehen. Ist keine Absicht gewesen, sondern einfach nur Menschlich vor allem am Abend.
    Und Ja natürlich aus du recht t.lambda ist nicht Lambda.

    Ausdrucksstärke krankt glaube ich auch daran, dass es schwer zu definieren ist. Für einige kann es die Anwesenheit von Regeln sein und für andere deren Abwesenheit. Wiederandere mögen Ausdrucksstärke definieren als die Möglichkeit sich möglichst kurz zu halten.



  • Ist nicht in allen Kontexten "blöckchen zusammenklicken" einfacher als selber machen?
    Ich würde überdies verrückt werden wenn ich immer so arbeiten müsste.

    Meiner Ansicht nach haben Scratch und Konsorten nur in Schulen vllt was zu suchen. Oder vielleicht in Sachen für Kinder oder Spielen (zb Minecraft Mods).



  • Ich glaube visuelle "Programmierumgebungen" sind oft gut wenn man mit Baumstrukturen arbeitet. Audio-Effekte/Synthesizer kann man schön über diverse Filter/Bausteine zusammenklicken. Ich hab sowas auch schonmal für Shader gesehen (nicht in Spielen sondern in 3D Programmen ala Max/Maya). Keine Ahnung ob das aktuell "üblich" ist oder eher eine kurzlebige Randerscheinung war.

    Allgemein denke ich mir: wenn's recht "special purpose" ist, und wenn man eher mit baumartigen Strukturen/Data-Flows zu tun hat, dann ist grafisch zusammenklicken schon nett. Je mehr "general-purpose" und je komplexer es wird, sehe ich grafisch zusammenklicken aktuell aber eher als problematisch/Bremse.



  • @hustbaer sagte in Visuelle oder textuelle Programmiersprachen?:

    Ich hab sowas auch schonmal für Shader gesehen...
    Allgemein denke ich mir: wenn's recht "special purpose" ist, und wenn man eher mit baumartigen Strukturen/Data-Flows zu tun hat, dann ist grafisch zusammenklicken schon nett

    Die Erfahrung habe ich auch gemacht. Beim 'normalen' programmieren extrem nervig, bei Shadern oder Vfx-Graphen genial. Vorallem wenn jeder Knoten direkt auch sein Resultat anzeigt. Super hilfreich und keine Spielerei.



  • Bei dem Thema fällt mir wieder das "werkkzeug" von Farbrausch ein. Auch ein geniales Teil 🙂


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