Anwendungsentwickler vs Systemintegration



  • Hi, beide Bildungsgänge interessieren mich. Kenne mich auch in beiden aus, also ich kann mir sehr viel zusammenreimen auch das Hierarchische (7Layer) etc für systemintegration also das lernen und Konsorten würde mich wohl nicht schockieren. Bin 30 Jahre und habe realschule. Mit Pc einiges probiert. Habe C++ Erfahrung. Mein Lebenslauf ist kein Papier wert. Mit welcher dieser Ausbildung wäre ich bei der Jobsuche besser beraten? Lese bei programmierjobs zB zu 90% Studium als Kriterium und nach den zwei Jahren programmierausbildung wird man wohl nicht allzu viel gelernt haben? Welche Ausbildung wäre die bessere standalone ausbildung? Danke!



  • @ycbm sagte in Anwendungsentwickler vs Systemintegration:

    Mit welcher dieser Ausbildung wäre ich bei der Jobsuche besser beraten? Lese bei programmierjobs zB zu 90% Studium als Kriterium und nach den zwei Jahren programmierausbildung wird man wohl nicht allzu viel gelernt haben?

    Studium als Softwareentwickler ist vorteilhaft, zumindest wenn ich in meinem Umkreis schaue - aber nicht notwendig.

    Um mich als Beispiel zu nennen, ich habe während des Abendgymnasiums den Quereinstieg in die Softwareentwicklung geschafft, wobei es nicht im Bereich C++ war. Einzige "Ausbildung", welche ich hatte, war Fachkraft für Lagerlogistik, auch wenn ich inzwischen Medieninformatik studiere.

    Einige Kollegen sind mit einer Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung bei guten Firmen untergekommen und haben sich gut gemacht. Anderer damaliger Mitschüler ist inzwischen DevOps-Irgendwas und hatte Fachinformatiker für Systemintegration gelernt.

    Wegen Covid-19 derzeit ist die Einschätzung weniger leicht als zuvor, wobei ich eher zur Fachrichtung Anwendungsentwicklung raten würde. Nur ist Programmieren nicht mehr so besonders, wie viele meinen. Viele Schüler bringen sich einiges selbst bei und wenn man nicht viel zu bieten hat (später im Job, ich meine jetzt nicht die Ausbildung), braucht man nicht erwarten, dass man durchs Hände aufhalten seine 60k reingeschoben bekommt.



  • @patrik-kuehl danke für die Antwort!



  • @ycbm
    Falls Du nochmal online sein solltest: mir fällt gerade auf, dass Du von Bildungsgängen sprichst. Wenn damit Umschulungen gemeint sind, kann ich davon nur abraten. Es sind i.d.R. Bildungsträger, wo Du den Gesellenbrief in Kombination mit ein Praktikum erwirbst. Die klassische duale Berufsausbildung (wo Du zwei bis drei Jahre im Betrieb aktiv dabei bist) lohnt sich da ungemein mehr.

    Finanzierung wird schwer sein, mit Deinen 30 Jahren kann ich mir vorstellen, dass gewisse Verpflichtungen vorliegen. Mit etwas Biss ist es möglich, ich warte auch auf eine Erholung des Arbeitsmarktes, um den Fokus auf das Studium mithilfe einer guten Werkstudentenstelle erhöhen zu können.

    Notfalls am Wochenende Stunden in irgendeinen Nebenjob kloppen. Viel Erfolg!


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