E-Technik frage



  • Wenn ich das richtig verstehe, geht's Dir nur um die Zustände "1" und "0" bei der Wechselspannung (bitte nicht schlagen für diesen "Vergleich") und nicht darum, das Signal an sich zu digitalisieren.
    Dafür tut's ein Transistor am Eingang und einer am Ausgang Deiner Digitalschaltung, die die Pegel anpassen. Allerdings bekommst Du am Ausgang dann keine Wechselspannung sondern ein Rechtecksignal. Wenn das trotzdem ok ist, würde ich es so machen.
    Wenn Du ganz sauber arbeiten willst, kannst Du das ganze noch mit Optokopplern galvanisch trennen.
    Natürlich brauchst Du für den Ausgang dann eine Hilfsspannung, evtl. gibt's aber auch integrierte Schaltkreise für sowas.

    Gruß - Xaron



  • Ein Gleichrichter bringt mir nichts, dann habe ich ja - obwohl eine Wechselspannung anliegt - zwischendurch kein Signal. Ich will aber - egal in welcher Phase der Wechselstrom ist - einen glatten Pegel bekommen (Spannung kann ich ja anpassen, ist ja kein Problem).

    Das mit dem Transistor habe ich nicht verstanden. Am Ausgang kann ich mir das noch mit zwei Transistoren (jeweils verkehrherum) parallel geschaltet vorstellen (Aber dann brauche ich Transistoren für 12 V). Aber wie am Eingang? Was kommt an die Basis, was an den Kollektor und was an den Emitter?

    Ich glaube, ich versuche mal eine Schaltung zu entwickeln, die mir aus dem Wechselstrom einen Gleichstrom macht. Erst mit zwei Dioden und dann mal schauen, was passiert, wenn ich noch einen Kondensator mit einbaue.



  • Hmm... dann verstehe ich wohl nicht, was Du genau vor hast.

    Wenn Du natürlich eine Gleichspannung aus der Wechselspannung erzeugen möchtest, geht das am besten über einen Brückengleichrichter mit nachgeschalteten Elkos + Spannungsstabilisator.

    Ich dachte, Du wolltest die Amplitude der Wechselspannung auswerten?

    Gruß - Xaron



  • Ne, ich wollte nur wissen, ob eine Wechselspannung vorhanden ist oder nicht (eine vorhandene Wechselspannung soll als 1 bewertet werden und wenn keine vorhanden ist, möchte ich eine 0 am Eingang haben). Und aus einer nicht vorhandenen Wechselspannung mache ich auch keine Gleichspannung 🙂

    Was sind denn Elkos?



  • Loggy schrieb:

    (Aber dann brauche ich Transistoren für 12 V)

    🤡 😃

    Mach einfach am Eingang einen Brückengleichrichter (4 Dioden oder fertig zu kaufen). Dahinter packst du einen Elko und einen Spannungsregler auf 5?V . Hängt halt davon ab was für Logikbausteine du verwendest welchen Spannungsregler du brauchst. CMOS hat andere Pegel als TTL.
    Am Ausgang würde ich mit dem 0/1 Signal einfach die Basis eines Transistors durchschalten, an den Kollektor hängst du dein Wechselspannungssignal vom Eingang und am Emitter greifst du dann dein Ausgangssignal ab.



  • Hey, ich bin erst im ersten Semester, also nicht lachen *g*.

    Wenn ihr mir noch erklärt, was ein Elko ist, bekomme ich den Eingang hin. Beim Ausgang bin ich mir da aber nicht so sicher, denn der Ausgangswechselstrom muss ich doch dann auch auf 5 Volt begrenzen (könnte ich natürlich mit einem Schwingkreis hochtreiben). Und habe ich dann nicht nur die Hälfte der Amplituten am Ausgang?

    Ich seh schon, am besten warte ich noch 1 Semester damit...



  • Hi,

    ich hab zwar keine Ahnung davon, aber ist ein Elko nicht ein Elektrolytkondensator, also ein normaler Kondensator? Falls ich Müll schwalle, aber bitte nicht schimpfen. 😉

    ChrisM



  • Loggy schrieb:

    Hey, ich bin erst im ersten Semester, also nicht lachen *g*.

    Wenn ihr mir noch erklärt, was ein Elko ist, bekomme ich den Eingang hin.

    Ich vermute mal du bist auf ner Uni, was ? 😃 An der FH wird man schon erschlagen, wenn man nicht weiß was ein Schütz oder ein Varistor ist...
    Oder studierst du Informatik 😃

    Das mit dem Ausgang meinte ich folgendermaßen : Du benutzt dein Ausgangssignal (sagen wir 0V oder 5V) dazu einen Transitor deine 12V AC durchschalten zu lassen. Ganz so einfach wie ichs oben beschrieben habe gehts nicht, da müssten noch einige Widerstände rein, aber ich dachte das bekommst du schon selber hin 😉 Nach dem 2ten Semester solltest du das dann echt packen...



  • Ja, ich studiere Elektrotechnik und Informationstechnik an der TU Darmstadt (im ersten Semester). Weiß aber trotzdem nicht, was ein Varistor ist und was ein Schütz ist. Wir hatten in E-Technik erst die Grundlagen in Gleichstrom (Stern-Dreieck Umwandlung, gesteuerte Quellen, Leistungsanpassung, usw) und erst ein paar Dinge in Wechselstrom (Wechselstromrechnung in der Komplexen Ebene, Filter (Hochpass, Tiefpass, Bandpass), Schwingkreis, Transformatorersatzschaltungen, Zweitore in Reihe, Paralel). Ist aber schon eine ganze Menge, wie ich finde.

    Ja, das mit dem Widerstand kriege ich theoretisch schon hin. Das Problem ist nur, dass ich dann auch noch den Widerstand des Verbrauchers kennen muss, den ich hinten anstecke, um dort den Spannungsfall zu berechnen.

    Und Transistoren leiten doch nur in eine Richtung! Deshalb würde ich mit deiner Schaltung die Schwingung zwischen pi und 2pi überhaupt nicht durchschalten.



  • Doch, mit einem FET (Feldeffekttransistor), oder zwei gegensinnig-parallelgeschalteten bipolaren oder die Wechselspannung einer Gleichspannung überlagern und anschliessend die beiden Anteile wieder voneinander trennt.



  • ChrisM schrieb:

    Hi,

    ich hab zwar keine Ahnung davon, aber ist ein Elko nicht ein Elektrolytkondensator, also ein normaler Kondensator? Falls ich Müll schwalle, aber bitte nicht schimpfen. 😉

    ChrisM

    I.a. richtig. Nur ist ein Elko gepolt. D.h. Du musst dir beim einbauen Gedanken über + und Minus machen.


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