heikles Thema



  • etechniker schrieb:

    Ich glaube du hast noch niemanden gesehen, der wirklich fertig war wegen Drogen.

    Ich hab da mehr als genung gesehen denke ich, deswegen finde ich auch Deinen Vorschlag Schwachsinn. Ich glaube Du hast keine Vorstellung was das für den Menschen bedeuten würde. Du würdest damit vieles schlimmer machen, aber jeder hat eben seine Definition von Hilfe.



  • Naja, bei der Polizei jemanden zu verpfeifen ist sicherlich nicht die Lösung, es sei denn, es sei denn, derjenige ist seinem Tod schon sehr nahe und lässt sich anders nicht helfen. Selbst Leute, die regelmäßig Crack oder Heroin nahmen, konnten schon geheilt werden - AUCH OHNE DIE POLIZEI ! Wenn man jemanden verpfeift, der schon extrem down ist von den Drogen, könnte ich mir vorstellen, dass derjenige dann keinen Sinn mehr im Leben sieht und sich was antuen will. Außerdem verbaut man ihm durch diese Sache seine Zukunft, glaubt ihr irgendjemand stellt noch jemanden ein, der schonmal wegen einem Drogendelikt im Gefängnis saß. Drogenabhängige sind Opfer unserer Gesellschaft und nicht die Verbrecher, deshalb muß man ihnen helfen und sie nicht bestrafen.



  • Wegen Drogendelikten im Gefängnis? In Deutschland? Ich habe von keinem Fall gehört in dem man wegen bloßem Konsum verurteilt wurde. Wenn die Mengen den üblichen Bedarf überschreiten dann wird es kritisch, ansonsten hat man meines Wissens nicht viel zu befürchten.



  • @Dominic: Ich bin froh, nicht DEIN bester Freund zu sein! Lässt du alle deine Freunde so hängen. Wenn ein Freund in einer äußerst aussichtslosen Lage steckt, dann MUSS man eben auf das Äußerste zurückgreifen. Würdest du einen Freund wirklich verrecken lassen?



  • im knast gibts die meisten drogen.. da verreckt er sowieso.

    und therapie kriegt er nicht. nur wenn er sich selber bemüht.

    so sieht es aus. wenn er will, dann gehts, ansonsten nicht.
    und die entscheidung kann kein mensch beeinflussen.

    das einzige, was geht, ist ... jemanden zwangsentmündigen zu lassen.

    geht aber nur mit angehörigen.. und bedarf einer masse arbeit.. mit 2 unabhängigen psychologischen gutachten und richterbeschluss.. dauert über jahre..

    hab ich hinter mir, ich weiß wovon ich rede.

    also: entweder der knabe will, oder nicht, ob da freunde sind oder nicht, ist einem wirklich drogenabhängigen shitegal.

    das einzige, was freunde oft machen, ist.. ihn in seiner abhängigkeit zu bestärken, indem sie ihn immer wieder auffangen, geld geben, essen machen oder sonstiges, und er nimmts und macht weiter..



  • Jetzt hab ichs hinter mir. Ich war gerade bei ihm.

    Leider ist die ganze Sache im Streit geendet, und ich bin dann freiwillig gegangen, bevors geknallt hätte.

    Wie ich vermutet habe sieht er sein Problem überhaupt nicht, bzw. spielt es herunter.
    Ich hab auch versucht, ihm zu erklären dass ich nicht ihn verurteile, sondern nur sein momentanes Verhalten. Tja, hat er nicht verstanden, und kam sich persönlich angegriffen vor. Das war dann der Punkt wo Reden einfach nichts mehr genützt hat, und ich bin besser gegangen...

    Ich werde jetzt den Kontakt erstmal beenden, vielleicht fängt er sich ja wieder...mal sehen...

    Mfg,
    MastaFlasH



  • Ich denke du musst auf jeden Fall mit ihm reden, nach 10Jahren Freundschaft
    muss so etwas einfach möglich sein. Ich selbst habe immer nein gesagt zu allem
    was über normale Zigaretten und Alkohol hinausgeht. Man kann mangelnde Weisheit
    durch Intelligenz ausgleichen, ebenso umgekehrt. Aber dennoch werde ich einem der
    so etwas gerade durchmacht viel schlechter helfen können als ein anderer der es
    durchmachte und geschafft hat. Du weißt wie es ist und wie es mit dem aufhören ist,
    rede mit ihm.
    Mein bester Kumpel ist glücklicherweise genau wie ich, wir nehmen beide nichts
    härteres als Alkohol und normale Zigaretten und haben die härteste Probe erfolgreich
    bestanden (Amsterdamm mit 4anderen im Zimmer die gekifft haben und uns mehrfach
    was angeboten haben) 👍
    In ner Freundschaft muss man offen reden können ohne dass man sich danach verstritten hat,
    außer bei Mädchen bei denen gehört Streit dazu 🤡

    Rede mit ihm du hast ja selber die Erfahrung mit dem aufhören gemacht. Ich würd
    mit ihm aber als Freund reden und nicht so, dass er die Freundschafft vergessen
    kann wenn er es nicht sein lässt.



  • meine erfahrung: die schlimmste droge ist alkohol.

    ich stelle sie dem heroin gleich. klar, heroin geht schneller, alk ist super schleichend.. aber alk ist grausam.

    kiffen ist dagegen nicht abhängig machend.. die paar wenigen, die mal kiffen.. die zählen nix gegen diese größte droge.. alk, die im kleinen genossen vielleicht nett sein kann.. die aber von massen von mensch nicht unter kontrolle gehalten wird.

    und merken tun sie es zu spät.

    kein pamphlet gegen alkohol, nur gegen suchtmenschen, die es sich selber nicht eingestehen.
    und diesen menschen können freunde nur dadurch helfen, daß sie eine klare stellung
    gegen die jeweilige droge beziehen, bzw. gegen das verhalten des freundes.
    und wenn er nicht will... geht nix.

    sucht ist ein thema, daß kein mensch .. auch kein angehöriger oder freund nur mit sich allein ausmachen sollte.

    geht in gruppen, "angehörige oder freunde von suchtabhängigen" (aa zum beispiel bietet solche.. und viele andere organisationen).. die einzige chance, wirklich tätig werden zu können. sie werden meist von experten geleitet, die ohne moral klarheit schaffen über die KRANKHEIT SUCHTT und möglichkeiten des umgangs mit eigenem suchtverhalten, bzw. mit freunden, bekannten oder eltern, die süchtig sind. man kann auch einzelberatung machen, kostet meist nix.

    so long



  • Ich hab nicht den ganzen Thread durchgelesen, deshalb sorry, sollte ich etwas widerholen, was andere bereits gesagt haben. Ist dem so, betrachte es als eine Bekräftigung des bereits gesagten.

    Ich hab dein Posting durchgelesen, und als erstes kam mir das Gespräch mit einem sehr guten Arbeitskollegen in den Sinn, das ich von Do Nacht auf Fr. hatte...

    Die Kernaussage dieses Gesprächs: Freundschaften kommen und gehen. Manchmal muss man in den sauren apfel beissen und sich eingestehen, dass sich - früher vereinte - Wege getrennt haben. Mir scheint, bei dir hier ist es etwas ganz ähnliches. Eure wege haben sich getrennt. Da er scheinbar nicht auf Andeutungen und das Gewedel mit dem Zaunpfahl deinerseits reagieren kann/will, solltest du dich darauf besinnen, dass du zunächst mal für DEIN Leben verantworktlich bist, dann kommen die anderen Leben zum Zug. Auf diesem Grundgedanken solltest du die logisch richtige Entscheidung fällen können.

    Nichts desto trotz scheint dir etwas an deinem (ich sag jetzt mal Frech) Ex-Kumpel was zu liegen. Da du ihm aber auf die "normale" art und weise nicht helfen kannst, scheint es zwecklos. Bis auf eine bestimmte Aktion. Ich hab das mit einer Ex-Freundin von mir gemacht, es hat funktioniert. Allerdings ist das natürlich kein Garant dafür, dass es immmer funktioniert. Ich wollte damit nur zum Ausdruck bringen, dass ich die Theorie nicht einfach aus der Luft gegriffen habe.

    Es belibt eine (letzte) Möglichkeit, deinem Fruend zu "helfen". Oft hilft bei bestimmten Problemen ein seelischer "impact" welcher die drastischen Folgen des eigenen Verhaltens vor Augen führt.
    Was dir nun bleibt (da du dich sowieso von deinem Freund trennen solltest) wäre eine Trennungs "zeremonie", in welcher du ihm sein Drogenproblem zum Vorwurf machst und als Hauptgrund für die Trennung vor Augen führst. Sollte ihm etwas an der Freundschaft gelgen haben, so wird ihn das zum nachdenken anregen.
    Das Ganze ist allerdings nicht ohne Risiko. Das Problem ist: Du kannst nicht kontrollieren in welche Richtung dein Freund sich nach dem Impact bewegt. Entweder in den vorgesehen Weg, dass er über sein LEben bilanz zieht und sich "bessert", oder er flüchtet ganz in die Gefilde der Drogen, etc. (wobei er da ohnehin früher oder später landet) Es ist allerdings äusserst wahrscheinlich (je nach dem wie nahe ihr euch gestanden habt), dass sich der Impact positiv auswirkt.

    Das ganze hat allerdings folgen. De Facto ist es so, dass ich zu meiner ExFreundin bis vor einer Woche keinen Kontakt mehr hatte über 4 Jahre hinweg. Und selbst jetzt ist unserVerhältnis noch gestört. Du solltest dich also darauf vorbereiten gehasst zu werden....

    Ich bin etwas mühe, daher mag mein Posting etwas verwirrend erscheinen. Bei unklarheiten / nachfragen .... ungeniert posten... cih versuche dann nachzubessern.

    Gute Nacht
    Viel Erfolg
    -junix



  • @ Junix : Ähnlich wie du es geschrieben hast, habe ich, als ich mich gestern mit ihm getroffen, es schon versucht.
    Nur hat dieser "Impact" leider nur zu einer Abwehrreaktion seinerseits geführt. Und ich habe ihn mit einigem konfrontiert : Seine immer mehr negativ werdene Charakterentwicklung, in erster Linie seine verdammte Lügerei(und er lügt viel, selbst bei total belanglosen Dingen..als wär das zwanghaft),
    dass er für die Drogen Schulden macht. (momentan ca. 800 Euro für das Koks),
    auf Drogen Auto fährt, dass er seine Arbeit und Schule vernachlässigt, etc..

    Die Antwort (ziemlich wortwörtlich) : "Sag mal gehts dir noch ganz gut? Du hast es gerade nötig dich hier aufzuspielen, was soll der Mist? Kannst eigentlich wenn du so drauf bist wieder veschwinden!"

    Tja, er ist der Meinung, weil ich den Mist eine Zeitlang mitgemacht habe...könnte ich ihm nichts diesbezüglich sagen.
    Ich glaube aber gerade deswegen, sollte er auf mich hören... 😮

    Nur momentan sind die Fronten verhärtet, und auch wenn er ein guter Freund von mir war(eventuell noch ist), werde ich jetzt erstmal keine Energien mehr in die Sache investieren. Wenn er sich nicht helfen lassen will, dann kann ich nichts machen.
    Trotzdem, traurig...

    Mfg,
    MastaFlasH



  • WebFritzi schrieb:

    @Dominic: Ich bin froh, nicht DEIN bester Freund zu sein! Lässt du alle deine Freunde so hängen. Wenn ein Freund in einer äußerst aussichtslosen Lage steckt, dann MUSS man eben auf das Äußerste zurückgreifen. Würdest du einen Freund wirklich verrecken lassen?

    Deine letzte Frage ist dumm, deswegen werde ich sie nicht beantworten!
    Wieviel ist ein Freund wert, der aus angeblicher Hilfe seinen Freund bei der Polizei verpfeift? Wer der Meinung ist, man lässt ein Freund hängen, weil man ihn nicht anzeigt, ist in meinen Augen ... (ich finde keine Worte dafür!). Wie kann ein Mensch so blind und engstirnig sein und denken eine Anzeige bei der Polizei löst ein Drogenproblem.



  • MastaFlasH schrieb:

    Seine immer mehr negativ werdene Charakterentwicklung, in erster Linie seine verdammte Lügerei(und er lügt viel, selbst bei total belanglosen Dingen..als wär das zwanghaft),
    dass er für die Drogen Schulden macht. (momentan ca. 800 Euro für das Koks),
    auf Drogen Auto fährt, dass er seine Arbeit und Schule vernachlässigt, etc..

    Natürlich lügt er, die Welt eines Drogenkonsumenten ( also eines Konsumenten der zum Abhängigen tendiert ) ist eine einzige Lüge. Mit den Schulden, dass ist normal und eine riesengroße Dummheit. Macht er die Schulden bei dem Dealer, kann das irgendwann mal sehr böse für ihn enden.

    MastaFlasH schrieb:

    Tja, er ist der Meinung, weil ich den Mist eine Zeitlang mitgemacht habe...könnte ich ihm nichts diesbezüglich sagen.
    Ich glaube aber gerade deswegen, sollte er auf mich hören... 😮

    Das ist normal, dass auf diese Ausrede zurück gegriffen wird. Das ist Dummfick, denn er sollte auf Dich hören, aber er wird Dir das immer wieder sagen. Ich kenne das.

    Du wirst machen können was Du willst, er hört nicht auf. Dieser Mensch muß ganz allein denken und sagen, dass er damit aufhören will und wenn er soweit ist musst Du ihm helfen.



  • Du würdest ihn also verrecken lassen. Schade, dass es solche Menschen wie dich gibt...



  • Dominic schrieb:

    Dieser Mensch muß ganz allein denken und sagen, dass er damit aufhören will

    Oh, ein wahrer Satz von dir. Genau! Und auf diesem Weg sollte man ihm auch helfen.



  • WebFritzi schrieb:

    Du würdest ihn also verrecken lassen. Schade, dass es solche Menschen wie dich gibt...

    blödgeschwätz.

    man merkt, daß du keine erfahrung mit drogenabhängigen hast, sonst wüßtest du, das
    die einzige hilfe ist, die ein freund oder angehöriger bieten kann, dem suchtabhängigen die hilfe zu entsagen, solange er sich nicht für eine therapie, bzw. einen wandel entschieden hat. denn diesen wandel muss er selber entscheiden.

    webfritzi, es gibt in berlin eine menge kundige stellen, die sich mit diesen themen auseinandersetzten. bitte informier dich!



  • WebFritzi schrieb:

    Du würdest ihn also verrecken lassen. Schade, dass es solche Menschen wie dich gibt...

    WebFritzi mit diesem Satz zeigst Du mir, dass Du nicht nur wenig sondern überhaupt keine Ahnung hast! Und wenn Du das über mich behauptest dann ist nicht der Satz dumm sondern Du! Sorry das musste ich sagen, denn Du schreibst so einen unglaublich geilen Schwachsinn!

    WebFritzi schrieb:

    Dominic schrieb:

    Dieser Mensch muß ganz allein denken und sagen, dass er damit aufhören will

    Oh, ein wahrer Satz von dir. Genau! Und auf diesem Weg sollte man ihm auch helfen.

    Wie ... bist Du eigentlich? Ich habe nie gesagt, dass ich ihm nicht helfen würde, im Gegenteil ich habe dasselbe Problem schon hinter mir. Nur habe ich es ohne eine Anzeige geschafft und hatte in keinster Weise daran gedacht, weil Probleme mit dem Gesetz werden einen Menschen nicht vom z.B. Koksen abhalten. Dadurch wird er mehr Koksen ( oder andere Drogen nehmen ), aber wie gesagt jeder hat seine Definition von Hilfe, Du hast eben diese, weil Du keine Ahnung davon hast.



  • Dominic schrieb:

    Ich habe nie gesagt, dass ich ihm nicht helfen würde

    Hab ich jemals behauptet, dass du das gesagt hast?

    @elise + Dominic: Hab nochmal drüber nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass ihr recht habt. Aber ich frage mich immernoch, ob das mit dem Anzeigen nicht vielleicht doch was bringen könnte. Natürlich kann es auch hier wieder passieren, dass er sich nur um so mehr in die Drogen stürzt, denkt, alle Welt habe sich gegen ihn verschworen und dass nur die Drogen sein einziger Freund sind. OK, wenn ich so drüber nachdenke, ist das wohl der wahrscheinlichste Vorgang. 🙄

    @Dominic: Ich war nur ein wenig auf Konfrontation aus. Sorry. War wirklich etwas dumm. ➡[/Männliches Getue] 😉



  • WebFritzi schrieb:

    @elise + Dominic: Hab nochmal drüber nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass ihr recht habt.

    Also hälst Du mich nicht mehr für einen der seinen Freund angeblich verrecken lassen würde, ich bin erstaunt. Manchmal sollte man über eine Sache gründlicher Nachdenken bevor man sie schreibt. 😉

    WebFritzi schrieb:

    Aber ich frage mich immernoch, ob das mit dem Anzeigen nicht vielleicht doch was bringen könnte.

    Nein!
    Die Begründung steht in meinen vorherigen Postings.



  • - zuviel -



  • - zuviel -


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