Informatiklehrer



  • semeltheone schrieb:

    Dazu kann ich nur sagen ihr seit noch gut dran.

    Mein Lehrer ist dermaßen inkompetent das es kracht:

    HTML<---Programmiersprache 😕

    Ihr dürft eure HTML Seiten nicht mit einem HTML Editor schreiben, da wird euch ja die ganze Arbeit abgenommen. 😕

    So, jetzt druckt euch den HTML Code aus und malt erstmal alle Korrespondierenden Tags farbig an.

    Cookies machen das Internet schneller 😕

    Es gibt drei Linkarten: Intralink, Extralink, Interlink 😕

    Jo, solche Aussagen kenn ich auch. Aber nicht ganz so krass 🙂 Syntaxhighlighting ist was für Leute dies nicht ohne können *gg*

    Aber die drei Linkarten sind doch ma cooool 🙂 ich nehm immer gleich alle drei damits auch bei jedem Browser klappt *ggg*

    UND COOKIES MACHEN DAS INTERNET SCHNELLER !!! *wegschmeissvorlachen* ich glaub wenn mir das ein Lehrer erzählen wollen würde, ich könnt' mich nicht halten und würd vom Stuhl fallen. Respekt in Ehren, aber DAS ginge mir zuweit *gggggg*

    Unser Lehrer wollte uns erzählen mit Cookies Internetseiten auf unsere Festplatten zugreifen könnten. Das kann ich ja noch einigermaßen verstehen, wenn überall von spionage über Cookies etc. berichtet wird. Das bedeutet zwar was KOMPLETT anderes, aber ich kann verstehen wenn sich Leute davon Irre führen lassen. Aber ein Informatik-Lehrer?
    Naja ich habe ihm dann erklärt wie das mit den Cookies funktioniert und er war mir sehr dankbar 🙂



  • Hi,

    ich weiß gar nicht, was du hast. Deine Lehrerin hat doch vollkommen recht. Guck dir mal vernünftige Homepages an, dort werden alle drei Linkarten verwendet. So hast du dann erstens volle Kompatibilität mit allen Browsern.

    Und das mit den Cookies stimmt doch auch, mit jedem Cookie, das übertragen wird, verdoppelt sich die Bandbreite für 30 Sekunden. Hast du das nicht gewusst?

    😃

    ChrisM

    PS: Unsere Info"lehrer" (dürfen die eigentlich Lehrer heißen, wenn jeder zweite Schüler besser coden kann?) sind auch nicht besser. Nächstes Jahr komme ich sogar in den persönlichen Genuss eines HTML-Kurses (mir wurde berichtet, damit fängt dieser Lehrer immer an).



  • Hi!

    Ich bin in der 12 und wir machen gerade Automatentheorie.
    Deterministische und nicht deterministische etc.

    Ist recht theoretisch (kommt ja auch aus der theoretischen Informatik ;)),
    aber vom Nviau her kann ich mich net beklagen.

    Vorher haben wir Assembler gemacht 😃



  • Wir (Stufe 12, Info GK - LK gibts nich) fuckeln momentan mit Binärbaum, Suchbaum, Huffmannbaum und mittlerweile mit nem Termbaum rum...
    ...benutzt wird Delphi.



  • Um auch mal was zum Thema Informatiklehrer zu sagen:
    Unser Infolehrer stinkt jede Stunde nach Bier (wirklich üble Fahne [Haben den auch in Mathe, aber da stinkt er nicht... liegt vielleicht daran, dass Info in die Randstunden fällt ;)]). Teilweise halte ich ihn für inkompetent, Dauerzitat zum Beispiel: "Was macht denn jetzt die Prozedur 'lies'?"
    Sie sieht so aus:

    PROCEDURE lies(VAR c: CHAR);
       REPEAT c := UPCASE(READKEY) UNTIL c IN E;
    END;
    

    Ich bin in der 11. Klasse, habe aber Informatik mit der 12 und 13 zusammen, weil es zu wenig Leute wählen (warum eigentlich?). Zur Zeit sind wir über Zeiger zu Automaten und Sprachstrukturen gekommen, wollen ab nächster Stunde mit Assembler und Micorsim beginnen und danach Java anfangen. Obwohl das zu hoch für ihn sein wird... 🙄



  • lol.
    Wenn ich das richtig mitbekommen habe, gibt es bei uns inzwischen nicht mal mehr einen freiwilligen Informatikkurs. Letztes Jahr (11. Klasse) gabs den noch, haben sich recht viele angemeldet (20 oder 25 Leute). Aber das sind fast mit jeder Stunde weniger geworden und am Ende des ersten Halbjahres war dann keiner mehr da 😉
    Mein Lehrer war garnicht mal soo übel inkompetent, da hatte ich an der Schule schon schlimmere, aber so richtig den Plan hatte er auch nicht. Am Anfang hab ich noch auf den Schulrechnern brav mitgearbeitet. Irgendwann wurde mir das zu doof, weil ich so schnell fertig war und dann nur rumgesessen bin. Dann hab ich meinen Laptop mitgebracht und meinen Kram programmiert und Musik gehört. Ich war dann eigentlich nur noch für Fragen des Lehrers da, falls der was wissen musste 😃 Irgendwann war's mir dann zu doof und ich bin nicht mehr hin.
    Für Programmieranfänger war's meiner Meinung ok, aber sowas hat man bei uns auch schon in der 8. Klasse gemacht, deswegen hatte ich ein etwas höheres Niveau erwartet 😞



  • *lol* Wenn ich das hier so hoere, scheine ich es ja noch relativ gut getroffen zu haben an meiner Anstalt - zumindest was peinliche Auftriit des Infolehrers betrifft.

    Insgesammt haben wir ~4 "Informatiklehrer", von denen aber eigentlich nur 2 als halbwegs kompetent zu bezeichnen sind und keinen LK.
    Einer von diesen beiden hat vor 15Jahren sogar mal in Assembler gecoded *wow* - da kann man wirklich noch ein bissel Eindruck schinden mit den schoen gruenen Zeilen im TurboPascal. 😃

    Also auch wenn deren Wissen (inzwischen...?) nicht ueber TurboPascal/Delphi und ein bissel HTML hinausreicht - das bissel wird wenigstens gut vermittelt.
    Ausser der Aussage, dass FrontPage gut geeignet sei, auch groessere Homepages zu erstellen und man seine Pascal-Programmen in so viele Prozeduren wie nur irgendmoeglich unterteilen sollte, ist da noch nichts wirklich peinliches vorgekommen.

    Bin lediglich erstaunt, was einige hier schon alles an Themen durchgenommen haben. 😃
    In den ersten beiden Semestern liess der Pauker uns mal ein bissel mit Pascal/Delphi/FrontPage rumspielen - keine weitere Thematik, ausser was sind Arrays / wie funktioniert Dateiverarbeitung in Pascal usw.
    Und in den aktuellen Semestern gab es verkettete Listen mit Pointern und Sortieralgorithmen (zB. Quicksort).
    Also wirklich uebelst langweilig. 🙄



  • dEUs schrieb:

    Dann hab ich meinen Laptop mitgebracht und meinen Kram programmiert und Musik gehört. Ich war dann eigentlich nur noch für Fragen des Lehrers da, falls der was wissen musste 😃 Irgendwann war's mir dann zu doof und ich bin nicht mehr hin.

    Nicht schlecht, nur was tun, wenn man noch kein eigenen Laptop hat. 🙄
    Ich habe mir zumindest irgendwann dann mal einen SNES-Emulator runtergeladen und Chrono-Trigger gezoggd. 😋
    BTW: Gibt es bei euch nur freiwilligen Info-Unterricht? 😕

    dEUs schrieb:

    Für Programmieranfänger war's meiner Meinung ok, aber sowas hat man bei uns auch schon in der 8. Klasse gemacht, deswegen hatte ich ein etwas höheres Niveau erwartet 😞

    Leider sind wohl in jedem Info-GK o.ae. auch absolute Programmieranfaenger und darunter auch solche, die absolut nichts dazulernen.
    Muss IMHO auch schwierig sein, dort alle beschaeftigt zu halten.



  • Nobuo T schrieb:

    dEUs schrieb:

    Dann hab ich meinen Laptop mitgebracht und meinen Kram programmiert und Musik gehört. Ich war dann eigentlich nur noch für Fragen des Lehrers da, falls der was wissen musste 😃 Irgendwann war's mir dann zu doof und ich bin nicht mehr hin.

    Nicht schlecht, nur was tun, wenn man noch kein eigenen Laptop hat. 🙄
    Ich habe mir zumindest irgendwann dann mal einen SNES-Emulator runtergeladen und Chrono-Trigger gezoggd. 😋
    BTW: Gibt es bei euch nur freiwilligen Info-Unterricht? 😕

    In der 8. Klasse gibt's nen Pflichtkurs. Aber drüber gibt's garnix mehr, inzwischen nciht mal mehr nen freiwilligen. Auf LK-Niveau gab's auch nie was, weil die Lehrer dafür zu wenig drauf haben. Früher gab's in der 12. wohl sowas wie nen GK, gibt's inzwischen aber nicht mehr.
    Aber SNES-Emu is doch auch ganz cool 😉

    Nobuo T schrieb:

    dEUs schrieb:

    Für Programmieranfänger war's meiner Meinung ok, aber sowas hat man bei uns auch schon in der 8. Klasse gemacht, deswegen hatte ich ein etwas höheres Niveau erwartet 😞

    Leider sind wohl in jedem Info-GK o.ae. auch absolute Programmieranfaenger und darunter auch solche, die absolut nichts dazulernen.
    Muss IMHO auch schwierig sein, dort alle beschaeftigt zu halten.

    Ja, klar. Aber da es nicht Pflicht war, hätten sie es ein wenig anspruchsvoller machen können, so dass die absoluten Anfänger (die eh nach n paar Wochen wieder verschwunden sind) garnicht erst gekommen wären und der Rest auf nem etwas höheren Niveau hätte unterrichtet werden können. Aber naja, bei dem Niveau, das für mcih echt noch interessant wäre, wäre das dann wohl Einzelunterricht für mcih gewesen, da sonst niemand mitgekommen wäre 🙄



  • Hi,
    also so wie ich das bis jetzt mitbekomme habe, machen wir den in der 12 (atm bin ich 11.) wieder weiter mit TurboPascal für Windows 1.0 (kann ich schon gut - hab sogar die WinCRT erweitert damit man Grafik bentuzen kann - war der Haupinformatiklehrer an unserer Schule ganz begeistert und hat nicht eine Funktion verstanden....), machen dann noch irgendwie Datenbanken und Prolog (aber der Hauptteil wir TP sein).

    Naja und eigentlich sind alle Lehrer an unserer Schule inkompetent....
    Sogar die Absicherung der PCs haben sie nicht ordentlich hinbekommen. Mann muss núr im Abgesicherten Modus neustarten und dann kann man sich ohne Passwort als Admin einloggen (WinXP) ....

    MfG

    Alexander Sulfrian

    [EDIT]
    Ach und nochwas: Immer wenn ich meiner Informatiklehrerin was von HTML erklären will, sagt sie nur, dass sie das schon immer so gemacht hat wie sie das jetzt macht und noch nie Probleme hatte. Aber sie meint, sie hätte noch nie eine Seite online gestellt und weiß nicht ob es dann Probleme gibt....



  • geeky schrieb:

    Wir (Stufe 12, Info GK - LK gibts nich) fuckeln momentan mit Binärbaum, Suchbaum, Huffmannbaum und mittlerweile mit nem Termbaum rum...
    ...benutzt wird Delphi.

    Warum machen wir das nicht? Bei uns gibt es nur UML, UML, UML... Bis zum Umfallen. Algorithmen wie Quicksort oder Baumstrukturen werden eigentlich gar nicht gelehrt. 😡 Der ganze IT-Unterricht ist dadurch auch sehr theoretisch, die Rechner werden so gut wie nie benutzt. (Wo ist eigentlich das *gähn* Smiley?) Dass solche Algorithmen gelehrt werden, finde ich um einiges wichtiger als dass man ein ganzes Jahr nur Rechtecke mit Linien verbindet, vor allem, da objektorientiertes Design ohne UML eigentlich leichter ist. Die Algorithmen entscheiden ja schließlich, ob und wie gut ein Programm funktioniert. Da hilft dann nur, sich solche Dinge selbst beizubringen... 🙄



  • Mit UML werden wir auch ständig gequält 😉
    Was mich nervt dass wir für jeden Schei** ne eigene Klasse machen sollen...


  • Mod

    Steven schrieb:

    vor allem, da objektorientiertes Design ohne UML eigentlich leichter ist. Die Algorithmen entscheiden ja schließlich, ob und wie gut ein Programm funktioniert.

    Bitte erklären.

    Es gibt sicherlich Alternativen zu UML, dennoch würde mich konkret interessieren was Du unter objektorientierem Design verstehst und wie Du dieses darstellst...

    Abgesehen davon ist bei größeren Projekten das Design noch wichtiger als die Algorithmen, denn wenn das Design nicht stimmt, nützt der beste Algorithmus nix.



  • Unsere IT-Lehrer sind so wie ich gehört habe alle nicht so die Experten, und vor
    allem ist es furchtbar wie gut sich unserer mit der Sprache auskennt ständig
    macht der was falsch weil ers einfach nicht kann und dabei hat er sogar nen
    Buch zur Sprache 🙄

    HTML-Programmierung haben wir auch, mit Frames 🤡

    Dann kommen ab und an kluge Sätze, wie: "In der IT-Welt wird fast nur C++ eingesetzt,
    Sprachen wie Delphi benutzt keiner wir nehmen Java auch nur weil es kostenlos ist
    und man leicht auf C++ umsteigen kann."
    Die Compiler von Borland und Microsoft kosten ja Geld 🤡

    Könnt hier noch viel erzählen, aber das lassen wir besser, ich halt meist die klappe
    und bekomm dafür ne gute Note und helf den Mitschülern



  • Ich denke schon, dass Geld im Bezug auf Bildung inzwischen eine zu große Rolle spielt. Das macht sich halt gerade im Bereich Informatik bemerkbar, da gute Hardware und Software halt doch Geld kostet und man sich nicht immer das beste und aktuellste leisten kann. Vielleicht noch nicht einmal mit Förderungen vom Bildungministerium...Wir benutzen halt auch noch Delphi4 und für Java so einen blöden Klickbunti-Editor. Da würde mir aber eigentlich schon Notepad reichen 😃


  • Mod

    Griffin schrieb:

    Das macht sich halt gerade im Bereich Informatik bemerkbar, da gute Hardware und Software halt doch Geld kostet und man sich nicht immer das beste und aktuellste leisten kann.

    Das gilt auch für die Lehrer!

    Die Guten sind vor 3-4 Jahren alle in die Industrie und haben ihre Jobs hingeschmissen.



  • Marc++us schrieb:

    Steven schrieb:

    vor allem, da objektorientiertes Design ohne UML eigentlich leichter ist. Die Algorithmen entscheiden ja schließlich, ob und wie gut ein Programm funktioniert.

    Bitte erklären.

    Natürlich mach ich mir bei größeren Projekten schon vorher Notizen, welche Klassen ich brauche und wie diese miteinander in Beziehung (Vererbung) stehen. Allerdings brauch ich dazu keine Formvorschriften a la UML. Das Design des Programmes ist am Ende sowieso ähnlich zum Entwurf mit UML, nur dass ich mir den Aufwand und die Zeit für die Zeichnerei spare. 😉

    Marc++us schrieb:

    Abgesehen davon ist bei größeren Projekten das Design noch wichtiger als die Algorithmen, denn wenn das Design nicht stimmt, nützt der beste Algorithmus nix.

    ...andererseits nutzt mir ein Packprogramm, das nicht packt, natürlich auch nichts. :p
    Im Ernst: Natürlich ist beides wichtig, aber bei uns werden die Algorithmen völlig vernachlässigt. Wenn unser IT-Lehrer eine Quicksort-Routine schreiben soll, fängt der wahrscheinlich erstmal an, ein Sequenzdiagramm dazu zu zeichnen... 🙄



  • Marc++us schrieb:

    Das gilt auch für die Lehrer!

    Die Guten sind vor 3-4 Jahren alle in die Industrie und haben ihre Jobs hingeschmissen.

    Hap, damit hast du natürlich ganz klar Recht! Es sollten regelmäßig Seminare oder Lehrgänge für sowas geben, da die Entwicklung auf dem Gebiet der Informatik auch sehr rasant voranschreitet. (wobei es diese Weiterbildung bestimmt gibt)



  • Berichte über meinen Informatikunterricht dürfen nicht fehlen. Ich habe 2002 Abitur gemacht. 1999 hatten wir ein halbes Jahr Informatik in der Zehnten. Der Lehrer war lustig, aber Programmierung wurde nicht gemacht, sondern Textverarbeitung. Ich finde, dass Textverarbeitung wichtig ist, denn viele verwechseln eine Textverarbeitung mit einer Schreibmaschine und knallen ans Zeilenende jedesmal ein Absatz.

    Im Schuljahr darauf gab es Informatik ganzjährig: Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Pascal. In Schuljahr 12 machten wir nur Pascal und gegen Ende spielten wir mit dBase III. Im letzten Schuljahr hat der Lehrer aber die Vogel abgeschossen: Das ganze Jahr über machten wir "Präsentation mit Powerpoint". Während ein anderer Kurs Prolog hämmerte, durften wir eine Präsentation über Onkel Pauls 80. Geburtstag machen und im anderen Semester eine Präsentation über ein selbstgewähltes Thema, in meinem Falle C++.

    Die Bewertung der Präsentationen war auch total idiotisch. Es wurde gezählt, wie viele Animationen und Töne die Präsentation beinhaltete. Wer keine Animationen und keine Töne hatte, bekam null Punkte, obwohl Animationen und Töne in Präsentationen im richtigen Leben ungern gesehen/gehört werden. Animationen und Töne sind, wenn es zu viele sind, kontraproduktiv.

    Die Kritik, Informatiklehrer müssten aufgrund der rasanten Entwicklung in der Informatik an Weiterbildungen teilnehmen, teile ich nicht. Der Informatikunterricht muss nicht auf der Höhe der Entwicklung sein, denn im Informatikunterricht müssen Grundkenntnisse vermittelt werden. Wichtige Sortieralgorithmen (Bubblesort, Quicksort, Mergesort usw.), Objektorientierung, Suchverfahren usw. gibt's doch schon seit geraumer Zeit. Die Grundkenntnisse gilt es zu vermitteln. Man muss auch nicht zig Programmiersprachen lernen, denn wenn man eine Programmiersprache kann, kann man auch alle ähnlichen Programmiersprachen. Der Einstieg erfolgt am besten mit Pascal; Pascal wurde von Niklaus Wirth allein wegen dem Lehraspekt so entwickelt. Will man Objektorientierung, kann man wenig Problemen auf Java oder C++ umsatteln. (Niklaus Wirth hat doch Modulo oder s. ä. entwickelt, eine Lehrsprache für die Objektorientierung; Modulo ist auch eine Möglichkeit.)

    Was man überhaupt nicht im Informatikunterricht braucht, ist Delphi oder eine sonstige Entwicklungsumgebung. Ein freier Editor (Emacs!) und ein freier Übersetzer (davon gibt's reichlich) kosten nicht nur weniger, sondern man kann damit auch vernünftig lernen. Ich habe mal als Einsteiger die Erfahrung gemacht, dass Entwicklungsumgebungen wie Delphi einen geradezu erschlagen; man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht. Auch wenn solche Entwicklungsumgebungen aktueller Stand der Technik sind, so sind sie doch im Informatikunterricht ungeeignet.

    Völlig fehlentwickelt ist ein Informatikunterricht an einer mir bekannten Privatschule; dort wird den Schülern Videoschnitt beigebracht. Es ist zum Glück nicht mein Geld.

    In den Informatikunterricht gehören auch Grundkenntnisse in der Tabellenkalkulation und in der Textverarbeitung. Ich habe während eines Betriebspraktikums in einem Planungsbüro die Erfahrung gemacht, dass nicht jeder damit sinnvoll umgehen kann. Die Vize-Chefin (zugleich Tochter des Chefs) hatte in Excel eine Tabelle mit Preisen eingehämmert. Sie druckte die Tabelle aus und meine Aufgabe war es, zu überprüfen, ob die Summe am Ende auch stimmte. Die Summe wich von der tatsächlichen Summe geringfügig ab. Die Frau hatte doch tatsächlich die Zahlen eingehämmert, aber nicht die Summe über die Summenfunktion errechnet, sondern die Summe vor dem Bildschirm mit dem Taschenrechner errechnet und unter die Zahlenreihe getippt. Man muss sich mal klar werden, was das für die Produktivität und Volkswirtschaft bedeutet, wenn in vielen Büros dieser Republik eine solche Unkenntnis herrscht. Es wird zusätzlich noch Kapital verschwendet, wenn man gutes Geld für Excel ausgibt, aber sich nicht einmal der Grundfunktionen Excels bedient. Bei der Bundeswehr bat mich eine Beamtin von der StOV, ihr ein bisschen bei Excel zu helfen. Sie wusste nicht mal, was Kopf- und Fußzeilen sind. Man muss sich mal bewusst werden, wieviel Kapital auch beim Staat wegen mangelnden Grundkenntnissen in der Informationsverarbeitung verschleudert wird; beim Staat ist Verschwendung aber nichts neues. Die Beamtin hätte sich mal lieber in Excel richtig einfuchsen sollen, dann hätte sie auch mehr Zeit gehabt, mit ihrem Lieblingskasernenfeldwebel Kaffee zu trinken.



  • hu

    habe das jetzt zwar net durchgelesen 😛 - aber - hey !
    sei doch froh ... unsere könnte das gar net *fg*....

    wir machen so nen scheiss in delphi (das heißt - sie erzählt was - schreibts an die tafel - oder per beamer an die wand - wir schreiben ab - bei wem das net klappt - pech gehabt - helfen kann sie auch net 😞 😛 - wenn jemand ne frage hat - öööhm - fragt sie einen von uns der mehr ahnung davon hat .. *omg*)

    sorry - aber sowas infolehrerin ^^ 👎

    bye bye


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