Amerikanische Politik - Wir Europäer waren auch nicht besser...
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Hi!
Wir mussten für die Schule so'n komisches Essay lesen, und das hat mich ein bisschen zum überlegen gebracht:
Irgendwie schimpft ja fast jeder über die Amerikaner / bzw. über ihre Regierung. Dabei waren wir Europäer aber auch nicht recht viel besser, ich mein, wir waren sogar schlechter! Naja, jedenfalls bringen die Amerikaner keine schwarzen Sklaven in ihre Kolonieen, sie rotten auch nicht ganze Völker aus, machen aber im Grunde nichts anderes als wir Euröpäer zur Zeit der Kolonialisierung.
Deshalb würd ich Vorschlagen, dass all jene, die so gegen Bush sind, einfach aufhören nur über die bösen, bösen Amerikaner zu schimpfen, sondern auch über unsere "Vorgänger" in Europa.
Natürlich ist es nicht gerechtfertigt, einfach nach Laune einen Krieg zu führen, aber ich denke mal dass das ein Zeichen von natürlicher, menschlicher Schwäche namens Machtsucht ist. Wenn man die Vormachtstellung in der Welt hat, will man sich da ein bisschen austoben, so wies auch die Europäer früher gemacht haben.
Irgendwann werden die Amis auch müde und hören auf und werden Ruhe geben, so wies die Europäer versuchen.
Man darf den Amerkianern einfach keine Gelegenheit dazu geben, nochmal einen Krieg wie im Irak zu führen, doch leider erkennt das kaum ein Mensch, und die Henker von Nick Berg und ihre Kollegen erst recht nicht.
Ich hoffe, ich hab euch ein bisschen zum denken angeregt, was das meckern über die Amerikanische Politik angeht!
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Du musst ganz klar zwischen Gegenwart und Vergangenheit unterscheiden.
Früher waren wir auch böse Nazis und heute sind wir zivilisierte Europäer und das war deutlich nach der Amerikageschichte.
An der Evolution wird es nicht liegen, sondern vielmehr an der Lebenseinstellung&Regierung und die kann sich von Generation zu Generation drastisch unterscheiden.Also finde ich schon das wir insofern wir das HEUTE besser machen, wir über die Amerikaner lästern können.
Das deren Verhalten nicht daran liegt das wir genetisch bessere Menschen sind ohne den Drang zu Gewalt ist schon klar, zumal die meisten Amerikaner immernoch ex-Europäer sind

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Na ja, die Amerikaner sind in der Politik echt ein paar Jahrhunderte hinten, aber niemand denkt daran, wie weit sie in mit der Technologie sind!
Und niemand lästert über die Europäer, weil die mit der Technologie hinten sind!
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dreaddy schrieb:
und heute sind wir zivilisierte Europäer
*lol*
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Amerika grundlegend zu verurteilen ist halt für die Europäer zum guten Ton geworden ... Die meisten begannen aber erst mit der Bush-regierung den Anti-Amerikanismus zu schüren. Als wenn Reagan oder die anderen so viel schlauer gewesen wären

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Marc++us schrieb:
dreaddy schrieb:
und heute sind wir zivilisierte Europäer
*lol*
Aberaber, das sind doch böse Einzeltäter, der Europäer ist dank vorbildlicher Demokratie zu einem friedliebenden Menschen geworden der keiner Fliege was antun würde.
Das waren doch alle Psychopathen die ins Ausland gegangen sind um ihre Triebe zu befriedigen, da sie in Europa nicht mehr akzeptiert wurden.
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Hallo
Einzeltaeter

Das halte ich fuer ein Geruecht (aber fuer ein schlechtes)
Ein gewisser Teil der Europaeer ist absolut verroht und versaut
(Sehr veiel Deutsche - schau mal in Richtung Tschechien oder Thailand)
Die Kinderprost. in Thailand koennen vielen Deutschen gar nicht jung genug seinMfG
Klaus
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Man darf den Amerkianern einfach keine Gelegenheit dazu geben, nochmal einen Krieg wie im Irak zu führen,
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voll deiner meinung! der nächste öl-staat gehöhrt uns! will keine 2€ pro liter benizn bezahlen!
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Wir sollten die Australier hassen, die sind schließlich alle kriminell.
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KlausB schrieb:
Die Kinderprost. in Thailand koennen vielen Deutschen gar nicht jung genug sein
Hm, die Masse dieser Zielgruppe fliegt inzwischen nach Phnom Penh, Kambodscha.
In Thailand gibt's da deutlichen Gegenwind seitens der Regierung. Es nervt doch inzwischen sehr, daß einem alle Leute dumm anschauen wenn man sagt, man fliege nach Thailand... selbst wenn's beruflich ist.

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Hallo
der Grund duerfte der gleiche sein oder
MfG
Klaus
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gast schrieb:
... Naja, jedenfalls bringen die Amerikaner keine schwarzen Sklaven in ihre Kolonieen, sie rotten auch nicht ganze Völker aus, machen aber im Grunde nichts anderes als wir Euröpäer zur Zeit der Kolonialisierung.
...
Beschäftige dich mal mit der amerikanischen Geschichte. Nur mal zwei Stichpunkte:- Grund des Amerikanischer Bürgerkriegs zwischen Nord und Süd (zum Thema Sklaven)
- "Eroberung" des Westens nach der Unabhängigkeit der USA (zum Thema ganze Völker ausrotten)Du hast damit recht, dass dies heute nicht mehr gemacht wird, aber auch nicht in Europa, oder?? Und von der Geschichte her unterscheiden sich dadurch wohl Europa und die USA wohl kaum. So gut wie jeder Staat auf dieser Erde hat Dreck am Stecken! Nur dass so einiges unter den Teppich gekehrt oder abgeschwächt wird und anderes dafür extra hervorgehoben und überspitzt.
Die Geschichte wird nun mal immer vom Gewinner geschrieben und nicht von neutralen, objektiven Unbeteiligten.Und das mit der Gelegenheit kannst du auch so ziemlich vergessen. Wenn jemand eine Gelegenheit sucht, dann findet er sie auch, egal wie absurd sie eigentlich ist. Und wenn man keine Rüge fürchten muss, dann kann man ja auch tun und lassen was man will. Wenn das ganze auch noch aus Machtsucht und aus Lust und Laune gemacht wird, ist es noch sehr viel schlimmer. Es gibt soviele Menschen, die keinen Krieg wollen und dennoch entscheiden wenige, dass es einen geben soll und das nicht mal richtig gerechtfertigt. *kopfschüttel*
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AJ schrieb:
- Grund des Amerikanischer Bürgerkriegs zwischen Nord und Süd (zum Thema Sklaven)
Als ob die sich wegen ein paar Sklaven gegenseitig die Köppe einschlagen würden.
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Bashar schrieb:
AJ schrieb:
- Grund des Amerikanischer Bürgerkriegs zwischen Nord und Süd (zum Thema Sklaven)
Als ob die sich wegen ein paar Sklaven gegenseitig die Köppe einschlagen würden.
Naja... vielleicht nicht Grund, aber auf jeden Fall Katalysator.
Mein oberstes Ziel in diesem Krieg ist es, die Union zu retten; es ist nicht, die Sklaverei zu retten oder zu zerstören. Könnte ich die Union retten, ohne auch nur einen Sklaven zu befreien, so würde ich es tun; könnte ich sie retten, indem ich alle Sklaven befreite, so würde ich es tun; und könnte ich die Union retten, indem ich einige Sklaven befreite und andere nicht, so würde ich auch das tun. Alles was ich in Bezug auf die Sklaverei und die Schwarzen tue, geschieht, weil ich glaube, dass es hilft, die Union zu retten.
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AJ schrieb:
Beschäftige dich mal mit der amerikanischen Geschichte. Nur mal zwei Stichpunkte:
[...]
- "Eroberung" des Westens nach der Unabhängigkeit der USA (zum Thema ganze Völker ausrotten)-v, plz.
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Ich finde es witzig wie man heutige Amys mit den Europ. vor > 80 Jahren vergleichen kann.
Damals wusste man auch nicht das man die Kartoffel essen kann.
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Mal abgesehen davon, dass man das schlecht vergleichen kann (heute - damals; wie schon gesagt), noch andere Anmerkungen:
gast schrieb:
Natürlich ist es nicht gerechtfertigt, einfach nach Laune einen Krieg zu führen, aber ich denke mal dass das ein Zeichen von natürlicher, menschlicher Schwäche namens Machtsucht ist. Wenn man die Vormachtstellung in der Welt hat, will man sich da ein bisschen austoben, so wies auch die Europäer früher gemacht haben.
Ganau, hast ja Recht. Der Vergewaltiger handelt ja auch nur nach einer natürlicher, menschlicher Schwäche namens sexuellem Verlangen. Der will sich doch auch nur ein bisschen austoben.
gast schrieb:
Irgendwann werden die Amis auch müde und hören auf und werden Ruhe geben, so wies die Europäer versuchen.
Genau, wir sagen einfach nichts gegen Vergewaltiger, weil sie ja so wie so irgendwann müde werden und aufgeben.
gast schrieb:
Man darf den Amerkianern einfach keine Gelegenheit dazu geben, nochmal einen Krieg wie im Irak zu führen, doch leider erkennt das kaum ein Mensch, und die Henker von Nick Berg und ihre Kollegen erst recht nicht.
Auch das könnte man wieder übertragen...
Na ja, vielleicht ist das ein bissl übertrieben. Aber kann man nicht sagen, dass man da nichts gegen sagt...
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Unix-Tom schrieb:
Ich finde es witzig wie man heutige Amys mit den Europ. vor > 80 Jahren vergleichen kann.
Wieso nicht, schließlich werden geschichtliche Vergleiche ja auch gerne für den Beweis herangezogen, daß die US-Politik seit Anbeginn der Zeit böse ist... da werden die Pestdecken herangezogen, der Bürgerkrieg, Perl Harbour, Hiroshima, Vietnam, Irak... diese Argumentationskette wird benutzt um zu zeigen, daß die USA ein böses Land ist das schon immer nur aggressive Politik betrieben hat.
Das ist auch unsinnig, da hier die jeweils verantwortlichen Personen voneinander unabhängig agierten. Aber es hält niemanden davon ab das zu tun (siehe Telepolis).
Also sind wohl auch solche Geschichtsvergleiche zwischen Europa und USA - wenn auch wenig sinnvoll - durchaus als Argumentationsmittel zulässig. Hier geht's ja sowieso nicht darum inhaltliche Argumente zu bringen, sondern nur ein eigenes Überlegenheitsgefühl auszuleben... Sachargumente wären vergebliche Liebesmüh.
Ich finde viel witziger, wenn sich die Europäer als die Guten hinstellen... der Schwanzlose hat es leicht, Enthaltsamkeit zu predigen!
Die Europäer haben - namentlich allen voran der dt. Ex-Außenminister Klaus Kinkel - auf dem Balkan mit ihren bescheidenen Mitteln ein solches Chaos angerichtet, und das noch dazu direkt vor der Haustür... kann zwar nicht mit dem Irak mithalten, aber für unsere bescheidenen Mittel ist es auch nicht schlecht, was hier angerichtet wurde. Und damit meine ich nicht etwa nur Kosovo, sondern alles was zum Zerfall von Jugoslawien beigetragen wurde, z.B. die Anerkennung von Kroatien durch Deutschland, die historischen Ketten zwischen Serbien und Frankreich, etc.
Insofern können sich die Europäer natürlich beruhigt zurücklehnen, sich die Schultern klopfen was für gute Menschen sie doch sind, weil sie die armen afghanischen Mudschahedin - äh, ich meine natürlich politisch Verfolgten - hier aufpäppeln und gegen den Irak-Krieg sind.
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Daniel E. schrieb:
-v, plz.
was willst du mir damit sagen?

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AJ schrieb:
Daniel E. schrieb:
-v, plz.
was willst du mir damit sagen?
Die Option -v (für "verbose") kann man vielen *nix-Programmen übergeben, um die traditionell schweigsamen Programme zu ausführlicheren Ausgaben zu zwingen.
Anscheinend will Daniel E. eine ausführlichere Erklärung des von ihm zitierten Satzes.Ein "Was?" oder "Hä?" wäre vielleicht verständlicher, aber nicht l337.
