Amerikanische Politik - Wir Europäer waren auch nicht besser...



  • Hallo

    der Grund duerfte der gleiche sein oder

    MfG
    Klaus



  • gast schrieb:

    ... Naja, jedenfalls bringen die Amerikaner keine schwarzen Sklaven in ihre Kolonieen, sie rotten auch nicht ganze Völker aus, machen aber im Grunde nichts anderes als wir Euröpäer zur Zeit der Kolonialisierung.
    ...

    🙄
    Beschäftige dich mal mit der amerikanischen Geschichte. Nur mal zwei Stichpunkte:

    - Grund des Amerikanischer Bürgerkriegs zwischen Nord und Süd (zum Thema Sklaven)
    - "Eroberung" des Westens nach der Unabhängigkeit der USA (zum Thema ganze Völker ausrotten)

    Du hast damit recht, dass dies heute nicht mehr gemacht wird, aber auch nicht in Europa, oder?? Und von der Geschichte her unterscheiden sich dadurch wohl Europa und die USA wohl kaum. So gut wie jeder Staat auf dieser Erde hat Dreck am Stecken! Nur dass so einiges unter den Teppich gekehrt oder abgeschwächt wird und anderes dafür extra hervorgehoben und überspitzt.
    Die Geschichte wird nun mal immer vom Gewinner geschrieben und nicht von neutralen, objektiven Unbeteiligten.

    Und das mit der Gelegenheit kannst du auch so ziemlich vergessen. Wenn jemand eine Gelegenheit sucht, dann findet er sie auch, egal wie absurd sie eigentlich ist. Und wenn man keine Rüge fürchten muss, dann kann man ja auch tun und lassen was man will. Wenn das ganze auch noch aus Machtsucht und aus Lust und Laune gemacht wird, ist es noch sehr viel schlimmer. Es gibt soviele Menschen, die keinen Krieg wollen und dennoch entscheiden wenige, dass es einen geben soll und das nicht mal richtig gerechtfertigt. *kopfschüttel*



  • AJ schrieb:

    - Grund des Amerikanischer Bürgerkriegs zwischen Nord und Süd (zum Thema Sklaven)

    Als ob die sich wegen ein paar Sklaven gegenseitig die Köppe einschlagen würden.


  • Mod

    Bashar schrieb:

    AJ schrieb:

    - Grund des Amerikanischer Bürgerkriegs zwischen Nord und Süd (zum Thema Sklaven)

    Als ob die sich wegen ein paar Sklaven gegenseitig die Köppe einschlagen würden.

    Naja... vielleicht nicht Grund, aber auf jeden Fall Katalysator.

    Mein oberstes Ziel in diesem Krieg ist es, die Union zu retten; es ist nicht, die Sklaverei zu retten oder zu zerstören. Könnte ich die Union retten, ohne auch nur einen Sklaven zu befreien, so würde ich es tun; könnte ich sie retten, indem ich alle Sklaven befreite, so würde ich es tun; und könnte ich die Union retten, indem ich einige Sklaven befreite und andere nicht, so würde ich auch das tun. Alles was ich in Bezug auf die Sklaverei und die Schwarzen tue, geschieht, weil ich glaube, dass es hilft, die Union zu retten.



  • AJ schrieb:

    Beschäftige dich mal mit der amerikanischen Geschichte. Nur mal zwei Stichpunkte:
    [...]
    - "Eroberung" des Westens nach der Unabhängigkeit der USA (zum Thema ganze Völker ausrotten)

    -v, plz.



  • Ich finde es witzig wie man heutige Amys mit den Europ. vor > 80 Jahren vergleichen kann.

    Damals wusste man auch nicht das man die Kartoffel essen kann.



  • Mal abgesehen davon, dass man das schlecht vergleichen kann (heute - damals; wie schon gesagt), noch andere Anmerkungen:

    gast schrieb:

    Natürlich ist es nicht gerechtfertigt, einfach nach Laune einen Krieg zu führen, aber ich denke mal dass das ein Zeichen von natürlicher, menschlicher Schwäche namens Machtsucht ist. Wenn man die Vormachtstellung in der Welt hat, will man sich da ein bisschen austoben, so wies auch die Europäer früher gemacht haben.

    Ganau, hast ja Recht. Der Vergewaltiger handelt ja auch nur nach einer natürlicher, menschlicher Schwäche namens sexuellem Verlangen. Der will sich doch auch nur ein bisschen austoben.

    gast schrieb:

    Irgendwann werden die Amis auch müde und hören auf und werden Ruhe geben, so wies die Europäer versuchen.

    Genau, wir sagen einfach nichts gegen Vergewaltiger, weil sie ja so wie so irgendwann müde werden und aufgeben.

    gast schrieb:

    Man darf den Amerkianern einfach keine Gelegenheit dazu geben, nochmal einen Krieg wie im Irak zu führen, doch leider erkennt das kaum ein Mensch, und die Henker von Nick Berg und ihre Kollegen erst recht nicht.

    Auch das könnte man wieder übertragen...

    Na ja, vielleicht ist das ein bissl übertrieben. Aber kann man nicht sagen, dass man da nichts gegen sagt...


  • Mod

    Unix-Tom schrieb:

    Ich finde es witzig wie man heutige Amys mit den Europ. vor > 80 Jahren vergleichen kann.

    Wieso nicht, schließlich werden geschichtliche Vergleiche ja auch gerne für den Beweis herangezogen, daß die US-Politik seit Anbeginn der Zeit böse ist... da werden die Pestdecken herangezogen, der Bürgerkrieg, Perl Harbour, Hiroshima, Vietnam, Irak... diese Argumentationskette wird benutzt um zu zeigen, daß die USA ein böses Land ist das schon immer nur aggressive Politik betrieben hat.

    Das ist auch unsinnig, da hier die jeweils verantwortlichen Personen voneinander unabhängig agierten. Aber es hält niemanden davon ab das zu tun (siehe Telepolis).

    Also sind wohl auch solche Geschichtsvergleiche zwischen Europa und USA - wenn auch wenig sinnvoll - durchaus als Argumentationsmittel zulässig. Hier geht's ja sowieso nicht darum inhaltliche Argumente zu bringen, sondern nur ein eigenes Überlegenheitsgefühl auszuleben... Sachargumente wären vergebliche Liebesmüh.

    Ich finde viel witziger, wenn sich die Europäer als die Guten hinstellen... der Schwanzlose hat es leicht, Enthaltsamkeit zu predigen!

    Die Europäer haben - namentlich allen voran der dt. Ex-Außenminister Klaus Kinkel - auf dem Balkan mit ihren bescheidenen Mitteln ein solches Chaos angerichtet, und das noch dazu direkt vor der Haustür... kann zwar nicht mit dem Irak mithalten, aber für unsere bescheidenen Mittel ist es auch nicht schlecht, was hier angerichtet wurde. Und damit meine ich nicht etwa nur Kosovo, sondern alles was zum Zerfall von Jugoslawien beigetragen wurde, z.B. die Anerkennung von Kroatien durch Deutschland, die historischen Ketten zwischen Serbien und Frankreich, etc.

    Insofern können sich die Europäer natürlich beruhigt zurücklehnen, sich die Schultern klopfen was für gute Menschen sie doch sind, weil sie die armen afghanischen Mudschahedin - äh, ich meine natürlich politisch Verfolgten - hier aufpäppeln und gegen den Irak-Krieg sind.



  • Daniel E. schrieb:

    -v, plz.

    was willst du mir damit sagen? 😕



  • AJ schrieb:

    Daniel E. schrieb:

    -v, plz.

    was willst du mir damit sagen?

    Die Option -v (für "verbose") kann man vielen *nix-Programmen übergeben, um die traditionell schweigsamen Programme zu ausführlicheren Ausgaben zu zwingen.
    Anscheinend will Daniel E. eine ausführlichere Erklärung des von ihm zitierten Satzes.

    Ein "Was?" oder "Hä?" wäre vielleicht verständlicher, aber nicht l337. 😉


  • Mod

    Wunderschöner Kommentar zu der Diskussion:

    http://de.biz.yahoo.com/040526/299/41uko.html



  • Dass „Realpolitik“ aber die Notwendigkeit zum Handeln bedeutet, auch wenn es keine Chance gibt, dabei unschuldig zu bleiben, wird nicht erkannt.

    der einzige zwang, etwas tun zu müssen, entsteht durch den egoismus dieser nation. wir wollen das, also nehmen wir es uns. das ist das sture verfolgen eigener interessen, ohne rücksicht auf verluste. die dort beheimateten werden nur als zu behandelnde masse betrachtet, deren schicksal im zweifel zur nebensache erklärt wird, damit die eigenen interessen befriedigt werden können.

    Die Schulen in Afghanistan jedenfalls können nur gebaut werden, weil Amerikaner und Briten zuvor den „schmutzigen“ Part im Antiterrorkampf übernommen hatten.

    hätten die die schulen denn auch gebaut?!? natürlich nicht- es liegt ja nicht im eigeninteresse. 🙄

    Amerika, das ist für viele das Land der Egoisten, der Schein-Demokraten und Brutalen.

    egoisten- siehe außenpolitik
    scheindemokratie- siehe der "ausgang" der letzten zettelfaltungsorgie
    brutalität- wie war das mit den waffengesetzen?!?

    die nazis nicht zu vergessen, die in legalen verbünden ein lustiges treiben veranstalten.... ist schon ein tolles land, echt! 👎 👎 👎



  • Hallo

    @scrup

    lese bitte deinen Beitrag nochmal durch
    er strotzt vor Antiamerikanismus
    und dies mit Argumenten die so grottenschlecht sind
    echt zum kotzen

    Nur Anti und nicht echtes zu sagen
    (scheiss Amis)

    MfG
    Klaus



  • und du warst immerhin faul genug, auf diesen pauschalvorwurf auszuweichen anstatt entgegengesetzt zu argumentieren- warum, wenns doch so einfach ist?!? stage is yours, klausi- hau rein, aber bloß nicht daneben *g*



  • Hallo

    Die Schulen in Afghanistan jedenfalls können nur gebaut werden, weil Amerikaner und Briten zuvor den „schmutzigen“ Part im Antiterrorkampf übernommen hatten.

    hätten die die schulen denn auch gebaut?!? natürlich nicht- es liegt ja nicht im eigeninteresse

    Vorher:
    keine Schulen (ausser Koranschulen)
    keine Maedchen durften von Aerzten behandelt werden
    keine Hilfe fuer Beduerftige (ist im Islam Pflicht)

    Nach dem Krieg:
    Aufbau von Schulen
    freie Wahlen
    Hilfe fuer Beduerftige
    usw...

    Nicht das ich etwa pro-Ami bin
    aber was du hier ablaesst ist echt richtiger Zeitgeist
    (Bloede Ami.....) :p 🤡

    MfG
    Klaus



  • Na dann will ich auch mal meinen Senf dazu geben: 😃

    Zu Amerika:
    Ist ja nicht so das es ein absolut böses Land ist aber die hervorstechensten Merkmale von Amerika sind schon:
    - Egoismus (->siehe Umweltpolitik, Außenpolitik)
    - Aroganz ( Foltern und Misshandeln angebliche Terroristen, und regen sich über die Entführung und Ermordung eigener Leute auf.)

    Zu Deutschland:
    - Die absoluten Amerikaner-Arschkriecher. Aber jetzt ist Deutschland ja ganz stolz, dass es Amerika die Stirn geboten hat und zum Irak-Krieg NEIN gesagt hat. (Was auch gut war)

    Achja und meckert nicht über Rechtschreibfehler es ist scbon spät :p



  • @TDKBacke
    Danke für die Aufklärung.

    @Daniel E.
    Ich spiele auf die "Behandlung" der amerikanischen Ureinwohner an. Nicht jeder Stamm wurde "nur" in ein Reservat gesteckt...

    @KlausB
    Leider ist teilweise was dran, was scrub schreibt.
    Und sollte man es einfach so abtuen, nur weil es sich zu sehr nach Antiamerikanismus anhört??


  • Mod

    AJ schrieb:

    @Daniel E.
    Ich spiele auf die "Behandlung" der amerikanischen Ureinwohner an. Nicht jeder Stamm wurde "nur" in ein Reservat gesteckt...

    Ja und?

    Das ist vorbei, alle Beteiligten sind tot.

    Woraus kann ich da jetzt irgendwas für die Neuzeit ableiten?

    Das schlägt doch gerade bei der US-Geschichte eher zurück... die meisten Beteiligten an den Indianerkriegen kamen doch aus Europa und waren erst kurze Zeit im Westen, das waren Europäer. Und die Indianer in Südamerika wurden nicht von Argentiniern und Brasilianern ausgerottet, sondern von Spaniern und Portugiesen.

    Aber mal abgesehen davon - diese Aufrechnerei, was soll beweisen?

    Bist Du Schuld an der Judenvernichtung in Deutschland? Fühlst Du Dich mitschuldig und übernimmst Du dafür Verantwortung? Oder sagst Du, das war vor meiner Zeit, ich will sowas nicht wiederholt sehen, aber ich habe keine Beziehung zu dem Ereignis.

    Falls Du Dich gemäß 1) entscheidest, dann gestehe ich Dir zu, daß Du heute lebende US-Amerikaner für die Indianermorde verantwortlich machen kannst. Aber dann beschwere Dich nie, wenn Dich mal ein älterer Franzose oder Belgier als Nazi beschimpft.

    Diese Revanchismus-Keule wird gegen die Deutschen seit Jahren geschwungen, und anscheinend hat der geprügelte Mob nun endlich die Möglichkeit gefunden, diese Keule gegen einen anderen zu schwingen. Peinlich und lächerlich.

    Bin mal gespannt wann der deutschen Gutmenschfraktion auffällt, wieviele Leute die Franzosen in Mittel- und Nordafrika gekillt haben... dann distanzieren wir uns auch von den Franzosen und bauen wieder einen Schutzwall am Rhein.

    Ich frage mich wirklich, woher dieses kollektive Überlegenheitsgefühl kommt, daß zur Zeit gegen die Amis aufgefahren wird.



  • @KLausB zum THema Schulen: In der Regel sind es selten die USA (Canada, Mexiko, ... z.B. waren ja unbeteiligt, gehören aber auch zu "Amerika"!) welche den "Aufbau" planen und vor Allem bezahlen... UNd ich halte es nicht für wirklich toll, den Erlöser zu markieren, aber alles was man tut ist, zu Wüten wie eine Horde besoffne bei ner Kneipenschlägerei. (alles kaputt schlagen)

    @Marc++us: Ich glaube weniger an ein Überlegenheitsgefühl. Viel eher denke ich, es ist ein ausleben der Chance endlich die ewigen Vorwürfe gegen das "alte Europa" zurückzugeben. Früher haben die Aliierten dem "alten Europa" die Kritk um die Ohren gehauen, und das "alte Europa" bevormundet. Nun sieht man eine Chance den Spiess zu drehen.

    Ich denke auch, dass es wohl nötig wäre, den USA einen "Dämpfer" zu versetzen. Das arrogante Auftreten dieses Landes bzw. dessen Vertreter übertrifft bei Weitem jedes andere Land. Sei es nun in Klima/Energie Fragen oder in Weltpolitischen Fragen. Und keiner unserer ach so hochentwickleten Staaten wagt es, Paroli zu bieten bzw. die Bürger der USA gleich zu behandeln, wie ihre eigenen Bürger von den USA behandelt werden...

    -junix



  • Marc++us schrieb:

    Woraus kann ich da jetzt irgendwas für die Neuzeit ableiten?

    Genau auf das wollte ich eigentlich hinaus. Es bringt eigentlich nicht viel immer die ollen Kamellen wieder aufzuwärmen. (Ich weiß keine besonders offensichtliche Art und Weise 🙄 )


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