Etwas vom "D-Day"



  • EnERgYzEr schrieb:

    @scrub: Ah, willst du jetzt auch aus Deutschland auswandern, weil wir in
    unserer Vergangenheit Scheiße gebaut haben?

    nein, aber ich kann dieses gelaber von heldentum und "es gab ja auch gute soldaten" nicht mehr hören, von "sie haben nur befehle befolgt und konnten nicht anders" mal gar nicht zu reden.

    EnERgYzEr schrieb:

    Auch Deutschland hatte für den Krieg Gründe, die aus unserer Sicht nicht
    ausreichend bzw. einfach nur dumm waren. Also fühlten sich die Soldaten im
    Recht. Dessertiert wird meist dann wenn man glaubt, dass die Situation
    für einen persönlich ausweglos ist. Aber nicht vorher (meist)? Warum nur?
    Weil man an seinem Land hängt!

    ah, massenvernichtung und eroberungsfanatismus sind also nicht ausreichend und dumm. also wirklich, noch mehr kann man ja nicht untertreiben.

    wer nach der nachricht von der invasion noch an einen ausweg geglaubt hat, war einfach nur bescheuert. es war doch klar, daß die alliierten nicht ausm boot steigen, kurz "hallo" sagen und dann wieder abziehen; die invasion war offensichtlich der anfang vom endgültigen ende. eine gute gelegenheit, zu desertieren.

    EnERgYzEr schrieb:

    scrub schrieb:

    tolle definition von "held": jemand, der einen sinnlosen kampf kämpft. perfekt.

    Übrigens: Ehrt die usa im Irak nicht auch wieder ihre Helden? Der Irak-Krieg
    war auch ein Angriffskrieg und trotzdem gibt es dort tapfere / gute Soldaten.

    ein soldat kann per se nicht gut sein. schließlich mordet er aus niederen motiven (kann man überhaupt aus höheren motiven morden?!?). tapfer waren soldaten, die dem feind ins auge sehen mußten. aber die amerikaner im irak morden feige aus dem dunkeln.

    EnERgYzEr schrieb:

    Und wie würdest du einen amerikanischen Soldaten bezeichenen, deralleine das Fort rettet und damit auch die Hilfe für seine verletzten
    Kameraden sichert? Ich würde damit die Definition von "Held" als erfüllt sehen,
    obwohl der Irak-Krieg falsch ist.

    so einen soldaten gibt es aber nicht. kein einzelner kann sich gegen eine übermacht verteidigen. und selbst wenn, wäre es die pure pflichterfüllung, sonst nichts. denn die alternative, aufzugeben, existiert bei dir ja anscheinend nicht. mein vorschlag: heldentum abschaffen, dann gibts auch keine ekelhaften glorifizierungsphrasen mehr, kein traditionsgedöns und so.



  • Hallo

    @scrub

    Ich habe selten in meinem Leben so einen Bloedsinn / Schwachsin lesen muessen 😡

    Du verurteilst eine Generation die vor ca. 60 Jahren gelebt hat nach heutigen Masstaeben
    Wenn es nicht so ernst waere koennt man ja ueber deine Argumentation lachen
    aber so ....

    MfG
    Klaus



  • schließlich mordet er aus niederen motiven (kann man überhaupt aus höheren motiven morden?!?).

    Definition von Morden: Vorsätzlichen Töten aus niederen Motiven.
    Also nein. 🙄



  • scrub schrieb:

    so einen soldaten gibt es aber nicht. kein einzelner kann sich gegen eine übermacht verteidigen. und selbst wenn, wäre es die pure pflichterfüllung, sonst nichts. denn die alternative, aufzugeben, existiert bei dir ja anscheinend nicht. mein vorschlag: heldentum abschaffen, dann gibts auch keine ekelhaften glorifizierungsphrasen mehr, kein traditionsgedöns und so.

    darf ich zusammenfassen:

    - Severloh (und viele andere Soldaten weltweit) gibt es nicht ("so einen
    soldaten gibt es aber nicht").
    - keiner kann sich gegen eine übermacht behaupten (beweist die geschichte
    nicht anderes?)
    - wenn sich jemand mit seinem leben für sein land eingesetzt hat, ist das pure
    pflichterfüllung
    - weg mit der tradition 😕 😕

    ein paar anmerkungen von mir:
    - mit den "ekelhaften glorifizierungsphrasen" drückt ein land/volk seine
    dankbarkeit aus. Wärest du nicht stolz auf ein Bundesverdienstkreuz?
    - Pazifismus ist ja schön und gut - aber man muss sich damit abfinden,
    dass es zur Zeit noch Kriege gibt
    - Das Ausland hat größtenteils nichts dagegen, wenn wir unsere Soldaten ehren
    oder findet es teils sogar merkwürdig, dass wir ihren einsatz nicht würdigen
    - Nachgeben im richtigen Moment ist wichtig und gut - aber die soldaten im
    2. wk konnten weder n-tv sehen noch objektive zeitungen lesen.



  • Durhaus schrieb:

    16 schrieb:

    Weil es in seiner Überheblicheit und dem Irrglauben an die Überlegenheit seiner Rasse einen Krieg begonnen hat das es nie gewinnen konnte, durfte.

    Gewinnen konnte schon. Hat zum Glück nicht. Es gab einige Punkte, an denen der Krieg auch durchaus eine andere Wendung hätte nehmen können.

    Nicht wirklich, vorerst hätte man den Krieg gewinnen können aber die Atombombe
    hätte dann letzten endes halt doch zu einer Niederlage geführt.



  • scrub schrieb:

    [
    ah, massenvernichtung und eroberungsfanatismus sind also nicht ausreichend und dumm. also wirklich, noch mehr kann man ja nicht untertreiben.

    Was hat Massenvernichtung mit der Mehrheit der Soldaten in diesem Krieg zu tun.
    Glaubst du ersthaft, daß die Soldaten der Front vom SS-Offizier in einem KZ gewußt haben.

    Klar, er hat ja jeden Tag die Bildzeitung gelesen und CNN gesehen.
    Tasache ist, sein Oberbefehlshaber sagt: Die Gegner sind die bösen. Kämpfe.
    So ist das bei Soldaten. Wenn man jetzt mal bestimmte Greultaten weg läßt und nur den Krieg sieht, sehe ich da durchaus parallelen zum IRAK.



  • Klug schrieb:

    Durhaus schrieb:

    16 schrieb:

    Weil es in seiner Überheblicheit und dem Irrglauben an die Überlegenheit seiner Rasse einen Krieg begonnen hat das es nie gewinnen konnte, durfte.

    Gewinnen konnte schon. Hat zum Glück nicht. Es gab einige Punkte, an denen der Krieg auch durchaus eine andere Wendung hätte nehmen können.

    Nicht wirklich, vorerst hätte man den Krieg gewinnen können aber die Atombombe
    hätte dann letzten endes halt doch zu einer Niederlage geführt.

    Nicht wenn der Krieg die Entwicklung der A-Bombe verhindert/verzögert hätte... .

    Wäre Hitler im Osten nicht so barbarisch gegen die dortige Bevölkerung vergegangen, wäre der Krieg gewonnen worden, da die Bevölkerung die Unterdrückung/Terrorisierung durch die Sowjets leid war und bereit an der Seite Deutschlands zu kämpfen. Aber für Hitler warens ja nur "Untermenschen".



  • Diesen menschenverachtenden Faden bitte schließen! Danke!



  • EnERgYzEr schrieb:

    Auch Deutschland hatte für den Krieg Gründe, die aus unserer Sicht nicht ausreichend bzw. einfach nur dumm waren. Also fühlten sich die Soldaten im Recht.

    er hat den zusammenhang hergestellt, nicht ich. außerdem ging es nur um die untertreibung als solche.

    EnERgYzEr schrieb:

    - mit den "ekelhaften glorifizierungsphrasen" drückt ein land/volk seine
    dankbarkeit aus. Wärest du nicht stolz auf ein Bundesverdienstkreuz?

    sicher wäre ich stolz. aber ich würde es sicher nicht bekommen, weil ich andere ermordet habe, oder? schließlich geht von deutschland ja theoretisch nie mehr ein angriffskrieg aus, es gäbe also auch keine gelegenheit für mich.

    EnERgYzEr schrieb:

    - Pazifismus ist ja schön und gut - aber man muss sich damit abfinden, dass es zur Zeit noch Kriege gibt

    genau, und wenn mein auto nen platten hat, dann find ich mich auch damit ab und fahre fortan fahrrad. jawoll, alles klar.
    NEIN, MAN DARF SICH NICHT DAMIT ABFINDEN, DENN DIE GLEICHGÜLTIGKEIT ÖFFNET DEM UNTERGANG TÜR UND TOR!!!

    EnERgYzEr schrieb:

    - Das Ausland hat größtenteils nichts dagegen, wenn wir unsere Soldaten ehren oder findet es teils sogar merkwürdig, dass wir ihren einsatz nicht würdigen

    ja, kein wunder- sie machens ja selbst. und was für herrschaften die dort in bronze gießen... das ist ja alles ganz süß, und wenn sies brauchen, bitte, einem säugling sollte man ja den schnuller nicht wegnehmen. leute, die sowas brauchen, sind einfach nur bescheuert und armselig. als wenns nichts anderes gäbe, zu dem man aufblicken könnte.

    EnERgYzEr schrieb:

    - Nachgeben im richtigen Moment ist wichtig und gut - aber die soldaten im 2. wk konnten weder n-tv sehen noch objektive zeitungen lesen.

    ne, aber wenn ich mit meiner nachschubeinheit innerhalb weniger monate aus der normandie in die ardennen verlegt werde, kann ich mir schon ausmalen, daß nicht alles nach plan laufen kann. wenn ich mit meiner panzerdivision verlegt werde und die hälfte meiner kameraden nicht mitverlegt werden, kann ich mir auch denken, was mit denen passiert ist. wenn die siege, von denen ich im frisierten rundfunk höre, immer näher am rhein errungen werden, kann ich mir vorstellen, daß sich die front richtung heimat verschiebt. wenn ich luftwaffenpilot bin und kaum noch kameraden habe, weiß ich, in welcher lage die luftwaffe ist. wenn ich dann noch die augen aufmache und den ganzen himmel voller feindflugzeuge sehe, weiß ich, daß ich nicht gewinnen kann, denn ohne luftunterstützung stehe ich auf verlorenenem posten.



  • Hallo

    ne, aber wenn ich mit meiner nachschubeinheit innerhalb weniger monate aus der normandie in die ardennen verlegt werde, kann ich mir schon ausmalen, daß nicht alles nach plan laufen kann. wenn ich mit meiner panzerdivision verlegt werde und die hälfte meiner kameraden nicht mitverlegt werden, kann ich mir auch denken, was mit denen passiert ist. wenn die siege, von denen ich im frisierten rundfunk höre, immer näher am rhein errungen werden, kann ich mir vorstellen, daß sich die front richtung heimat verschiebt. wenn ich luftwaffenpilot bin und kaum noch kameraden habe, weiß ich, in welcher lage die luftwaffe ist. wenn ich dann noch die augen aufmache und den ganzen himmel voller feindflugzeuge sehe, weiß ich, daß ich nicht gewinnen kann, denn ohne luftunterstützung stehe ich auf verlorenenem posten

    und was willst du uns damit sagen 😕

    sollten dann alle (???) ihre Kameraden im Stich lassen und abhauen

    gerade im Osten war allen (???) klar (43/44/45) der Krieg geht verloren
    aber nachdem sie gesehen hatten was da der Zivilbevoelkerung in den von derroten Armee befreiten Laendern passiert ist war doch klar was der deutschen Zivilbevoelkerung bevorstand
    UND DANN ABHAUEN ?????
    😕 😕 😕 😕

    Da zeugt deinerseit doch von grenzenlosen Zynismus

    MfG
    Klaus



  • KlausB schrieb:

    Hallo

    ne, aber wenn ich mit meiner nachschubeinheit innerhalb weniger monate aus der normandie in die ardennen verlegt werde, kann ich mir schon ausmalen, daß nicht alles nach plan laufen kann. wenn ich mit meiner panzerdivision verlegt werde und die hälfte meiner kameraden nicht mitverlegt werden, kann ich mir auch denken, was mit denen passiert ist. wenn die siege, von denen ich im frisierten rundfunk höre, immer näher am rhein errungen werden, kann ich mir vorstellen, daß sich die front richtung heimat verschiebt. wenn ich luftwaffenpilot bin und kaum noch kameraden habe, weiß ich, in welcher lage die luftwaffe ist. wenn ich dann noch die augen aufmache und den ganzen himmel voller feindflugzeuge sehe, weiß ich, daß ich nicht gewinnen kann, denn ohne luftunterstützung stehe ich auf verlorenenem posten

    und was willst du uns damit sagen 😕

    sollten dann alle (???) ihre Kameraden im Stich lassen und abhauen

    gerade im Osten war allen (???) klar (43/44/45) der Krieg geht verloren
    aber nachdem sie gesehen hatten was da der Zivilbevoelkerung in den von derroten Armee befreiten Laendern passiert ist war doch klar was der deutschen Zivilbevoelkerung bevorstand
    UND DANN ABHAUEN ?????
    😕 😕 😕 😕

    Da zeugt deinerseit doch von grenzenlosen Zynismus

    MfG
    Klaus

    👍 Guter Beitrag!

    P.S. Ich hätts begrüßt, wenn Adolf Hitler den WK1 nicht überlebt hätte, aber das ist ein anderes Thema... .



  • scrub schrieb:

    EnERgYzEr schrieb:

    - mit den "ekelhaften glorifizierungsphrasen" drückt ein land/volk seine
    dankbarkeit aus. Wärest du nicht stolz auf ein Bundesverdienstkreuz?

    sicher wäre ich stolz. aber ich würde es sicher nicht bekommen, weil ich andere ermordet habe, oder? schließlich geht von deutschland ja theoretisch nie mehr ein angriffskrieg aus, es gäbe also auch keine gelegenheit für mich.

    1.) Wird das Bundesverdienstkreuz für zivile Verdienste verliehen - Also dafür
    das du z.B. Leute rettest. Dürfen die denn an "ekelhaften
    glorifizierungsphrasen" teilhaben?

    2.) Nehmen wir an Kriegen teil (Afghanistan, Kosovo,...)

    scrub schrieb:

    genau, und wenn mein auto nen platten hat, dann find ich mich auch damit ab und fahre fortan fahrrad. jawoll, alles klar.
    NEIN, MAN DARF SICH NICHT DAMIT ABFINDEN, DENN DIE GLEICHGÜLTIGKEIT ÖFFNET DEM UNTERGANG TÜR UND TOR!!!

    ich wollte damit sagen, dass es realitätsfremd ist zu glauben, dass es nie
    wieder Krieg geben wird. Natürlich dürfen wir uns damit nicht abfinden und
    bei der nächsten Bundestagswahl z.B. die Parteien abstrafen, die voller
    Begeisterung in einen Krieg ziehen wollten 😡



  • Humanist schrieb:

    Diesen menschenverachtenden Faden bitte schließen! Danke!

    Diesen diskussionsverbietenden Poster bitte aus dem Forum aussperren! Danke!



  • Mal ne Frage schrieb:

    KlausB schrieb:

    Hallo

    ne, aber wenn ich mit meiner nachschubeinheit innerhalb weniger monate aus der normandie in die ardennen verlegt werde, kann ich mir schon ausmalen, daß nicht alles nach plan laufen kann. wenn ich mit meiner panzerdivision verlegt werde und die hälfte meiner kameraden nicht mitverlegt werden, kann ich mir auch denken, was mit denen passiert ist. wenn die siege, von denen ich im frisierten rundfunk höre, immer näher am rhein errungen werden, kann ich mir vorstellen, daß sich die front richtung heimat verschiebt. wenn ich luftwaffenpilot bin und kaum noch kameraden habe, weiß ich, in welcher lage die luftwaffe ist. wenn ich dann noch die augen aufmache und den ganzen himmel voller feindflugzeuge sehe, weiß ich, daß ich nicht gewinnen kann, denn ohne luftunterstützung stehe ich auf verlorenenem posten

    und was willst du uns damit sagen 😕

    sollten dann alle (???) ihre Kameraden im Stich lassen und abhauen

    gerade im Osten war allen (???) klar (43/44/45) der Krieg geht verloren
    aber nachdem sie gesehen hatten was da der Zivilbevoelkerung in den von derroten Armee befreiten Laendern passiert ist war doch klar was der deutschen Zivilbevoelkerung bevorstand
    UND DANN ABHAUEN ?????
    😕 😕 😕 😕

    Da zeugt deinerseit doch von grenzenlosen Zynismus

    MfG
    Klaus

    👍 Guter Beitrag!

    P.S. Ich hätts begrüßt, wenn Adolf Hitler den WK1 nicht überlebt hätte, aber das ist ein anderes Thema... .

    Ich nicht, ich hätte es eher begrüßt, wenn andere Leute die Höhe der Reparationszahlungen festgelegt hätte, dann hätte es nämlich auch keinen 2. WK gegeben.

    Die Siegermächte des 1. WK sind meiner Auffassung nach zu einem großen Teil dafür verantworlich das es einen 2. WK geben konnte.
    Adolf Hitler war lediglich das Ventil fürs Volk welches nach dem 1. WK Jahrelang mit unverschämten Reparationszahlungen gedemütigt worden sind.

    Hätte Deutschland den 2. WK gewonnen dann würde das vermutlich auch heute so in den Geschichtsbüchern stehen, aber Geschichte wird nunmal meist lediglich von den Siegermächten geschrieben während ein großer Teil der Wahrheit verloren geht.



  • Wahrheit schrieb:

    Die Siegermächte des 1. WK sind meiner Auffassung nach zu einem großen Teil dafür verantworlich das es einen 2. WK geben konnte.
    Adolf Hitler war lediglich das Ventil fürs Volk welches nach dem 1. WK Jahrelang mit unverschämten Reparationszahlungen gedemütigt worden sind.

    Ah ja.
    Ich greife dich tätlich an, verliere den Kampf und werde dafür von dir bestraft. Deiner Argumentation zufolge bist du also selbst schuld, wenn ich anschliessend versuche, dich umzubringen, weil meiner Meinung nach die Strafe zu hart war?
    Hört sich so an, als ob du eine grosser Fan des offenen Strafvollzugs und der sanften Integration von Straftätern wärst!?

    Und wie wirklich unverschämt diese Reparationszahlungen doch waren! Zanzig lange Jahre brauchte Deutschland, bis es wieder soweit aufgerüstet hatte, dass es meinte, sich erneut mit der Welt anlegen zu können. Ohne die Reparationen hätte es vielleicht nur 10 Jahre gedauert, wäre das nicht toll gewesen!?

    KlausB schrieb:

    Du verurteilst eine Generation die vor ca. 60 Jahren gelebt hat nach heutigen Masstaeben

    Die Anzettelung des Krieges daran war auch nach damaligen Maßstäben nicht gerechtfertigt und ist somit zu verurteilen. Glaubst du, dass z.B. der derzeitige Krieg gegen den Irak in 60 Jahren anders zu bewerten sein wird?



  • KlausB schrieb:

    Hallo

    ne, aber wenn ich mit meiner nachschubeinheit innerhalb weniger monate aus der normandie in die ardennen verlegt werde, kann ich mir schon ausmalen, daß nicht alles nach plan laufen kann. wenn ich mit meiner panzerdivision verlegt werde und die hälfte meiner kameraden nicht mitverlegt werden, kann ich mir auch denken, was mit denen passiert ist. wenn die siege, von denen ich im frisierten rundfunk höre, immer näher am rhein errungen werden, kann ich mir vorstellen, daß sich die front richtung heimat verschiebt. wenn ich luftwaffenpilot bin und kaum noch kameraden habe, weiß ich, in welcher lage die luftwaffe ist. wenn ich dann noch die augen aufmache und den ganzen himmel voller feindflugzeuge sehe, weiß ich, daß ich nicht gewinnen kann, denn ohne luftunterstützung stehe ich auf verlorenenem posten

    und was willst du uns damit sagen 😕

    daß einer von vielen richtigen zeitpunkten klar für jeden erkennbar war.

    KlausB schrieb:

    sollten dann alle (???) ihre Kameraden im Stich lassen und abhauen

    wenn man jemandem das leben rettet, dann läßt man den wohl nicht im stich, oder?

    KlausB schrieb:

    gerade im Osten war allen (???) klar (43/44/45) der Krieg geht verloren
    aber nachdem sie gesehen hatten was da der Zivilbevoelkerung in den von derroten Armee befreiten Laendern passiert ist war doch klar was der deutschen Zivilbevoelkerung bevorstand

    zu dem, was der deutschen zivilbevölkerung und auch den deutschen soldaten bevorstand, gibts einen wunderschönen dialog im film "stalingrad"
    "warum sagst du ihnen nicht, daß sie keine chance mehr haben? warum kapituliert ihr nicht?"
    "du weißt doch, was uns dann erwartet."
    "und, haben wir denn was anderes verdient?"

    und genau die, die die hitlerkoalition von 1933 gewählt haben, und das war nunmal eine mehrheit der deutschen, hat nichts anderes verdient.

    wir sind nun einmal verantowrtlich für den krieg, und deshalb haben wir uns auch nicht zu beschweren über das, was uns angetan wurde- denn wir haben es zuerst dem gegner angetan.

    so, und jetzt verpiß dich in deine rechte traditionalistenecke, aus der du rausgekrochen bist 😡



  • Jansen schrieb:

    Ah ja.
    Ich greife dich tätlich an, verliere den Kampf und werde dafür von dir bestraft.

    Das Deutsche Reich wurde in den 1. WK hineingerissen.

    1. In der Zeit waren all die Länder nur im Kreisrausch die fanden Krieg sogar so richtig geil. Das gilt für ganze Europa.
    2. Das Deutsche Reich hatte einen Bündnisvertrag mit Österreich.
    Da Österreich wegen dem ermordeten Prinz den Krieg begannen hat mußte
    das Deutsche Reich das Bündnis einhalten und ebenfalls in den Krieg ziehen.
    Da das den anderen Ländern drumherum nicht gefiel und ebenfalls beweisen wollten wie toll sie Krieg führen können traten diese ebenfalls in den Krieg ein und so begann der 1. WK.

    Und wie wirklich unverschämt diese Reparationszahlungen doch waren! Zanzig lange Jahre brauchte Deutschland, bis es wieder soweit aufgerüstet hatte, dass es meinte, sich erneut mit der Welt anlegen zu können. Ohne die Reparationen hätte es vielleicht nur 10 Jahre gedauert, wäre das nicht toll gewesen!?

    Ohne Reparationszahlungen hätte Hitler gar nicht die notwenidge Unterstützung im Volk gehabt um einen Krieg anzuzetteln oder gewählt zu werden.



  • Wahrheit schrieb:

    2. Das Deutsche Reich hatte einen Bündnisvertrag mit Österreich.
    Da Österreich wegen dem ermordeten Prinz den Krieg begannen hat mußte
    das Deutsche Reich das Bündnis einhalten und ebenfalls in den Krieg ziehen.

    ne, wenn deutschland nicht in blankoscheckmanier gesagt hätte "jo, die ösis wollen angreifen, paßt schon", dann wäre es nicht zum krieg gekommen. und schon gar nicht, wenn die ösis nicht unter fadenscheinigster ausrede den krieg begonnen hätte.



  • Wahrheit schrieb:

    Das Deutsche Reich wurde in den 1. WK hineingerissen.

    Ja klar. Und verloren haben sie ihn auch nur durch einen feigen Dolchstoß ...

    <a href= schrieb:

    Wikipedia">Der Krieg begann am 4. August 1914 mit dem Einmarsch deutscher Truppen in das neutrale Belgien.

    Um bei meinem obigen Beispiel zu bleiben: selbst wenn mein kleiner Bruder mich dazu angestiftet hätte, dich anzugreifen, ändert das irgendwas an meinem (Un)Recht, mich für meine Bestrafung für den ersten Angriff mit einem zweiten Angriff an dir zu rächen?



  • Jansen schrieb:

    <a href= schrieb:

    Wikipedia">Der Krieg begann am 4. August 1914 mit dem Einmarsch deutscher Truppen in das neutrale Belgien.

    Die Wikipedia gibt auch nur das wieder was von den Siegermächten in die Geschichtsbücher eingetraten wurde.

    Zur Erinnerung, eine der Kapitulationsbedingungen für Deutschland war,
    daß sie sich selbst im Versailler Vertrag als alleinige Kriegsverursacher
    beschuldigen mußten.
    Dadurch wird die Aussage "Deutschland ist alleiniger Schuldner" nicht wahrer.


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