Arbeit in der Schweiz annehmen?
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@junix
Von dieser Meinung wofür die Arbeitslosenversicherung (Betonung auf Versicherung) gedacht ist, weiche ich auch nicht ab.
Und von dem oben genannten Post war das meiner Meinung nach ein Paradefall für das wofür die Arbeitslosenversicherung gedacht war.
Deshalb hat es mich geärgert das sich alle drüber aufgeregt haben das er das in Anspruch nehmen will.Ich seh da nicht den Widerspruch (welche Stelle genau meinst du?), meiner Meinung nach kann man es den Leuten nicht vorwerfen das sie sich so verhalten (höchstens ein wenig moralisch verwerflich, selber hätte ich allerdings keine Lust mich von jemanden abhängig zu machen und deswegen werd ich alles tun um niemals solche Almosen/Leistungen vom Staat nicht beziehen zu müssen solange ich nicht drauf angeweisen bin).
Mich ärgerts zwar aber ich werf es eigentlich nicht den Leuten vor wenn sie dreist Leistungen beziehen auf die sie eigentlich keinen Anspruch haben sollten.
Da wurde über zuviele Fehler im System jahrelang hinweggesehen, und jetzt dürfen es wahrscheinlich die wirklich bedürtigen vermutlich am schlimmsten ausbaden.
Der beste Ansatz den Hartz hat so er jedenfalls in die Praxis umgesetzt wird ist dafür zu sorgen das man als bezieher von staatlichen Leistungen (was meiner Meinung nach z.b. Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe aber nicht Arbeitslosengeld sind, das der Staat da mitlerweile ordentlich nachzahlen muss da er die versicherung falsch kalkuliert hat ist ja ne andere geschichte) auch öfter mal dazu verpflichtet wird was dafür zu tun.
Vollständig über seine Zeit verfügen zu können (also 30 Tage frei im Monat)ist einfach zuviel Wert.
Eventuell sollte man auch drüber nachdenken nur sachliche Leistungen zu gewähren und keine monetären was nochmal ein starker Anreiz ist selber Geld zu verdienen.
Wobei hier dann natürlich einem Schwarzmarkt wieder Tür und Tor geöffnet wird...
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*hust* ich glaub ihr missbraucht meinen thread ein bisschen

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Hallo,
also von allen europäischen Ländern ist natürlich die Schweiz eins der problematischten. Und, wie schon erwähnt wurde, 350 statt 30km sind natürlich auch etwas happig. Ich meine wenn du Freitag losfährst (nach der Arbeit), biste 2 - 4 Stunden unterwegs (je nach Verbindung, und das auch nur geschätzt) und bist wahrscheinlich total müde. Also der Freitag fällt dann schonmal für 90% aller Aktivitäten flach. Und sonntags müsstest du dann auch die Zeit wieder einberechnen, damit du Montag fit auf der Arbeit bist.
Wenn du allerdings den Job sicher hast, die Ferne zu deiner "Heimat" verkfraften kannst (Freunde, Freundin, Eltern etc.), tu es! Mehr Geld ist natürlich immer gut, und die Schweiz ist mit Sicherheit auch ein schöner Ort. Allerdings, wenn man noch nie alles hinter sich gelassen und ein neues Leben aufgebaut hat, kann man nur Vermutungen anstellen.
Aber, da das ja alles Dinge sind, über die du dir schon Gedanken gemacht hast, würd ich mir einfach ne Liste machen, mit Vor- und Nachteilen. Diese würde ich dann nach deiner Wertigkeit ordnen und gegenüberstellen. Anschließend kannst du das vielleicht etwas klarer und besser beurteilen, als wenn du immer kreuz und quer denkst und evtl. gar nicht mehr genau weisst, was dir wie wichtig ist. So würd ich das angehen.

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*hust* ich glaub ihr missbraucht meinen thread ein bisschen
öhm sorry um was zum thema zu sagen
ich würd so rechnen... überlegen was mir die zeit wert ist die ich durch das hin und herfahren verliere... darauf packst du noch dein jetziges gehalt, die zusätzlichen fahrtkosten und die anderen eventuellen unannehmlichkeiten mit dennen du rechnest (zweitwohnung kostet ja auch ne stange und wie andere schon sagten musst du da ja auch was konsumieren und da ist es ja anscheinend entsprechend teuer)
dann noch die sicherheit deines arbeitsplatzes gewichten im vergleich zu deinem jetzigen. eventuell noch aufstiegschancen die du jetzt hast oder vermutest in dem anderen betrieb zu habenwenn du das alles aufsumierst und zu dem schluss kommst das diese summe kleiner ist als das dir gebotene gehalt, würd ich welchseln...
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Ehm, jo. Ich lass mich jetzt auch nicht weiter auf ne Arbeitslosen-Diskussion ein..
Nur soviel: Wer staendig ueber Arbeitslose/Asylbewerber (etc.) zu meckern weiss, dem wuensche ich, dass er selbst mal in dieser Situation ist. Nicht boese gemeint, aber das wurde den Horizont etwas erweitern und die Augen fuer Dinge oeffnen, die ihr so nicht seht. so, basta
SnorreDev schrieb:
Was fuer ein Problem hast du mit der US Tastatur? Ich kann mit der Eeutschen nicht schreiben

Naja, das Problem ergibt sich auch erst, wenn Du mal ne Woche mit US-Tastatur arbeitest, dann mal ne Woche D, dann wieder US, etc.. Das kann echt muehsam werden..

@Yoschi: Hm, meine Meinung: Das kann ja nicht gut gehen. So machst Du das bestimmt nicht lange. Zieh um (z.B. sueddeutsche Grenze), lohnt sich.
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Nur soviel: Wer staendig ueber Arbeitslose/Asylbewerber (etc.) zu meckern weiss, dem wuensche ich, dass er selbst mal in dieser Situation ist. Nicht boese gemeint, aber das wurde den Horizont etwas erweitern und die Augen fuer Dinge oeffnen, die ihr so nicht seht. so, basta
da sich hier ja auch ziemlich viele studenten rumtreiben gehe ich mal davon aus das die wissen wie es ist arbeitslos zu sein. man muss sich doch ständig um nen neuen Job bemühen um sich über wasser zu halten (es sei denn man lässt sich von den eltern finanzieren)...
ob ich nun offizel beim Arbeitsamt gemeldet bin oder nicht trägt glaub ich kaum zu einer Horizonterweiterung bei...
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Windalf schrieb:
Nur soviel: Wer staendig ueber Arbeitslose/Asylbewerber (etc.) zu meckern weiss, dem wuensche ich, dass er selbst mal in dieser Situation ist. Nicht boese gemeint, aber das wurde den Horizont etwas erweitern und die Augen fuer Dinge oeffnen, die ihr so nicht seht. so, basta
da sich hier ja auch ziemlich viele studenten rumtreiben gehe ich mal davon aus das die wissen wie es ist arbeitslos zu sein. man muss sich doch ständig um nen neuen Job bemühen um sich über wasser zu halten (es sei denn man lässt sich von den eltern finanzieren)...
ob ich nun offizel beim Arbeitsamt gemeldet bin oder nicht trägt glaub ich kaum zu einer Horizonterweiterung bei...
Hm, ist wohl n'Unterschied, ob Du als Studi mal "n'Moment" Arbeitslos bist, oder ob Du bereits im Berufsleben stehst und nach nem halben Jahr Arbeitslosigkeit Deine Zukunft aufn Müll werfen kannst.
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Hm, ist wohl n'Unterschied, ob Du als Studi mal "n'Moment" Arbeitslos bist, oder ob Du bereits im Berufsleben stehst und nach nem halben Jahr Arbeitslosigkeit Deine Zukunft aufn Müll werfen kannst.
da ich was das betrifft noch nicht im Arbeitsleben stehe kann ich da zugegebener Maßen nicht so viel zu sagen, aber nach so nem langweiligen Qualitätsmanagment Seminar hab ich den Dozenten genau zu diesem Punkt gefragt der Chef von ner Personalabteilung ist/war.
Er meinte das solche auf Arbeitslosigkeit zurückzuführenden Lücken nicht mehr so bewertet werden wie früher.(weils ja mitlerweile fast jeden mal erwischt) Wenn man drauf angepsrochen wird sollte man allerdings nicht mit ich habe nen Jahr zu Hause rumgesessen antworten oder ähnlich antworten...
Ist zwar wohl nich gerne gesehen wird aber nicht mehr als K.O Kriterium behandelt wie früher...solche Lücken im Lebenslauf machen jedenfalls eigentlich nur bei höher qualifizierten Probleme.
Wer auf nem Bau arbeitet oder weiss ich was macht. Da spielt es eigentlich eine untergeordnete Rolle ob du nen halbes Jahr nix gemacht hast...
und die schwer (besonders zu einem von der Gewerkschaft geschneiderten Tarif)vermittelbaren sind halt geringer qualifizierten...
und eigentlich existiert das problem das man freiwillig nicht arbeiten geht nur im niedriglohnsektorwenn dir ein Jahresgehalt von 35000 und mehr geboten wird, werden wohl nur wenige freiwillig die Arbeitslosenhilfe/Sozialhilfe (ist ja heute beschlossen worden, das es ab 2005 das gleiche ist)wählen.
wenn man aber ne Familie versorgen muss und netto nur 1000 rausbekommt, lohnt es sich halt bei den vom staat angebotenen transferleistungen nicht arbeiten zu gehen.