Ihr sollt wieder zu Amerika aufschauen!



  • randa schrieb:

    Ich fühle mich nur verarscht, weil ich deinen Post kritisiert hab und es sich nun herausstellt das das bloß show war. Das ist albern.

    Hört sich eher so an, als wärest du in deinem Stolz verletzt.

    Das mit dem Extremismus ist so eine Sache. Jeder hat etwas extremistisches in seinen Gedanken. Es kommt nur darauf an, ob man versteht damit umzugehen oder ob es in Aggression ausartet.



  • Hier (kommt mir halt vor) gibts einige Leute, die ziemlich gegen Bush sind, und den Hass auf den Amis auslassen! In Deutschland gabs auch mal einen Hitler, wie wärs, wenn alle Amis den Hass, den Sie auf Hitler hatten, auf alle Deutschen ausweiten? Auch nicht unbedingt fair! Also, wenn wir was gegen die Militärmaschinerie haben, dann geht das (meiste) auf Mr. Bushs Rechnung.
    Über die amerikanische Bevölkerung kann ich mich nicht beklagen... Ich mag MDonalds und Burgerking, spiel gern auf meinem P4 ect.
    Ich würd vorschlagen, dass jeder, der etwas gegen die amerikanische Bevölkerung hat, auf Dinge verzichten sollte, welche in den USA entwickelt wurden. Mal sehen, wie es sich dann lebt...



  • Aus dem Artikel im ersten Posting:

    Den Terroristen gab Kerry mit auf den Weg: «Ihr werdet verlieren und wir werden gewinnen.»

    Echt jetzt? Osama & Co haben sich solche Tips geben lassen und Kerry dann einfach laufen lassen?

    randa schrieb:

    Doch kann ich mich nicht entsinnen, die Propagandamaschine hier irgendwo angesprochen zu haben... Ich fühle mich nur verarscht, weil ich deinen Post kritisiert hab und es sich nun herausstellt das das bloß show war

    Doch hast Du. 2. Seite, erstes Posting von Dir.
    Hier also meine echte Meinung:

    Ivo schrieb:

    Nur eins: Warum sollten wir zu einer fettgefressenden, Chips, Cola und Fernsehen Generation aufsehen?

    Auch die Deutschen verfetten. Die Jugend in D und USA unterscheidet sich bestimmt nicht sehr. Gemeint waren ja wohl auch mehr die Leistungen der Amerikaner...

    FlameDiver schrieb:

    die ammis sind alle krank im kopf! ... jeder rennt mir mehreren knarren... meinen sie sie haben immer recht... ich traue diesen menschen nicht!

    Wie schon erähnt: Hier in D sind Drogen (+Alkohol) in kleineren Mengen legal. Regt sich niemand mehr auf. In den USA ist es halt genau anders rum. Drogen verboten, Waffen erlaubt. Aber auch hier erschiesst ein Ehemann seine Frau... drüben gibt es Jay & Silent Bob;-) Außerdem kenne ich so einige Leute die illegal Waffen besitzen. Kommt man sehr einfach ran. Hier darf man sie halt nicht so ohne weiteres zeigen.
    Und vermutlich hassen uns die Amerikaner weil wir Drogen erlauben und Waffen verbieten.

    randa schrieb:

    ...Menschen rund um die Welt genauso, weil diese mit amerikas Kultur nichts anfangen können...
    Wirklich neidisch wäre ich, wenn amerika tatsächlich so wäre, wie es die Propagandamaschine uns weismachen will

    Ich verstehe immer noch nicht was Du meinst. Es klingt so als sei da irgendwo eine dunkle Macht die die Welt verdummen will? Eine Regierung muß Ihre Politik erklären. Nennst Du das schon Propaganda? So lange es kritisch hinterfragt wird ist es meiner Meinung keine Propaganda. Und hier in D wurde gewaltig kritisch hinterfragt...
    Oder meinst Du die Hollywood Filme? Kennst Du "21 Gram"? Oder "Requiem for a Dream? Wenn die Leute nicht ständig solche Filme sehen wollen... liegt das an den Leuten. (Ich habe diese Filme auch nur einmal angeschaut. Und werde es in nächster Zeit nicht wieder tun.)

    Wieso können die Menschen mit der Kultur nichts anfangen? Meinst Du jetzt den Beduinen der sich MTV reinzieht? Oder Ms Burka die selbst entscheiden soll wen sie heiratet?

    EnERgYzEr schrieb:

    Uns kann deren Militär leider nicht kalt lassen, denn das ist das einzige, was
    uns (als Staat) und den Rest der Welt daran hindert wirkliche Kritik an diesem
    Land zu äußern...
    Wie also sollen wir uns gegen so eine Macht behaupten? Neben der EU
    kristallisieren sich ja auch wieder neue Supermächte hervor (China, Indien,...)
    Wir sollten hoffen, dass sich diese Unterdrückung der weltweiten Freiheit durch
    die USA nicht in einen 3. WK steigert...

    Es klingt so als wenn Schröder seine Meinung nicht sagen würde, weil er Angst vor einer Invasion hätte. Das Schröder nicht am Irakkrieg teilgenommen hat war deutlich genug. Ein Nein wird vielleicht diplomatisch verpackt, bleibt aber ein Nein. Militär hin oder her.

    Was ich an Indien kritisieren würde wäre sein ungerechtes Kastensystem. Den untersten Kasten oder kastenlosen bleibt nur ein dahinvegitieren, ohne eine Chance auf Besserung. An der Spitze befindet sich eine nationalistische Führung die sich gerade zur Atommacht aufgeschwungen hat. Demokratie: In ländlichen Regionen werden die Stimmen dorfweise an den Meistbietenden verkauft. Im Gegensatz zu China wo die "Eine Familie, ein Kind" Politik bald zu einer Stagnation der Bevölkerung führend wird, wird Indien immer weiter wachsen. 2050 werden es 1,5 Milliarden Inder sein. Mit diesem Land werden wir noch bestimmt unseren Spaß haben. Die Grenzen zu China und Pakistan sind noch nicht geklärt, immer mehr Inder müssen durch die Armut (welche sich noch verschlimmern wird) das Land verlassen. Das erzeugt Konflikte in anderen Ländern. zB. leben sehr viele Inder als Gastarbeiter in den arabischen Ländern.

    Wie es mit China und den Menschenrechten aussieht wurde ja auch bereits angesprochen. Wenn es einen WK III gibt dann bestimmt zw diesen beiden Ländern. Möglicherweise werden die USA auf Seiten Chinas dabeisein. Die USa scheinen sich in letzter Zeit sehr um China zu bemühen. Selbst in der Taiwan Frage befürwortet man im Falle einer friedlichen Einigung die Wiedervereinigung.

    Mir als Europäer ist eine Führungsmacht USA 1000 * lieber als Indien oder China. Eine Inder oder Chinese sieht das natürlich anders :D. Wie das ein Araber in 50 Jahren sieht? Wer weiß...

    Real schrieb:

    Sie sind nur so fortgeschritten, weil viele europäische Wissenschaftler nach Amerika gegangen sind und sich in anderen Ländern das geholt haben was sie brauchten (Ressourcen, Sklaven)!

    Sie sind ein großer Wirtschaftsraum der logischerweise auch viel "schafft". Man schaue sich mal an wieviele Afrikaner durch die Kolonialgeschichte nach Frankreich/England/Niederlande gezogen sind. Darunter auch recht gute Leute. (Hat man ja während der EM in Portugal gesehen.) Sind die Deutschen vielleicht deshalb nicht weitergekommen? 😃
    Lassen Deutsche Firmen nicht auch irgendwo zu Billigstpreisen produieren? Sind D/Japan nicht auch in bestimmten Branchen führend? Ohne Ressourcen/Einwanderer.
    270 Millionen industrialisierte Amerikaner machen die USA zu einer Weltmacht.

    EnERgYzEr schrieb:

    ??????? Was das angeht, sind wir wohl eines der friedlichsten Länder geworden.

    ??? Deutsche Truppen stehen im Kosovo, in Afgahnistan...
    Was wäre gewesen wenn die Amis nicht so freundlich gewesen wären den Kosovo Konflikt für uns zu "lösen"? Die vertriebenen Albaner haben ja schließlich die Mazedonier in ihrem eigenen Land zur Minderheit gemacht und hätten bestimmt auch Albanien mit in den Krieg hineingezogen.
    Hätte sich dann Schröder hingestellt: "Los Jungs, da müssen wir eingreifen. Notfalls mit Waffengewalt!" Gäbe es die USA nicht, oder hätte mal keinen Bock gehabt, wäre es unsere Aufgabe gewesen... zumindest mit den Flüchtlingswellen klar zu kommen. Aber so sind wir mal wieder um eine Angriffskriegsdiskussion herumgekommen. "Wo die USA schonmal dabei sind Serbien zu bombadieren... wir sind die Guten und helfen nacher beiden Seiten beim Wiederaufbau." Wie man aktuell in den Zeitungen lesen kann werden momentan die Serben im Kosovo ziemlich drangsaliert. Die Kfor (momentan unter Deutschem Oberkmd) soll da ja für Ruhe sorgen. Tolle Leistung. Ein wirklich friedenstiftendes Land dieses D. Bald ja auch im Sicherheitsrat...
    Von den Einsatz in Afgahnistan will ich jetzt mal gar nicht anfangen. Kann man ja ständig in den Zeitungen lesen.

    Dann wurde noch kritisiert das für den Irakkrieg kein Uno Mandat hereingeholt wurde.
    Wenn die Uno also in einer sehr deutlichen Form den Irakkrieg gebilligt hätte, wäre er also gerecht? Die Entscheidung über Krieg oder Frieden wird also am besten von Staaten wie Rußland oder China entschieden? Hätten sich die USA im Vorfeld etwas mehr Mühe gegeben hätten sie die Resolution bekommen. Rußland hätte einen Milliardenkredit oder irgend ein symbolisches Abrüstungsabkommen bekommen, China bekäme irgendwelche Handelsvorteile oder käme in die G8, Frankreich würde den nächsten UNO Generalsekretär stellen, und über Total Fina an den Ölvorkommen beteiligt ... und schon hätten wir eine Zustimmung.
    Der Bush hat sich aber wohl gedacht: "Warum einmal für den Krieg zahlen und dann auch noch Schmiergeld für die ganzen Looser abdrücken?" Damals nach WK II waren diese 5 vielleicht die mächtigsten Länder der Erde. Der Sicherheitsrat hat damals die wirklichen Machtverhältnisse repräsentiert. Heute tut er das nicht mehr. Für die Verhinderung eines WK II ist der Sicherheitsrat vielleicht gut. Wenn es aber um Interventionen geht... ohne oder gegen die USA wohl kaum möglich.

    Was wird sonst noch so an den USA gehasst? Genau: Sie haben das Kyoto Protokoll nicht unterschrieben. Was mag sich da der Bush gedacht habe? Vielleicht das wenn die Inder nur 0,3 Kinder mehr kriegen eh alles fürn A*** ist. Vielleicht dachte er auch daran das die Deutsche Industrie allgemein auf dem Umweltsektor führend ist? Mit den ganzen Patenten und so kriegen die US Konzerne da erstmal kein Bein in die Tür. Warum also den Krauts gleich den ganzen US Markt schenken um irgend einen indischen Furz zu kompensieren? Also hat ers nicht unterschrieben PUNKT

    Jetzt macht auch die oben angesprochene "Wahre Kritik" an den USA Sinn. Ist Euch schonmal aufgefallen das man von den ganzen Ökoterroristen nichts mehr hört? Wackersdorf, Gorleben, ... wo sind die alle? Die hecken bestimmt ein USA-Invasion aus. Mit den vorgeschobenen Grund natürlich das die USA die Welt unterdrücken würde. Besonders dieser böse Bush und seine kurrupte Machtklicke die in irgendwelchen Gefängissen übelst foltert. Aber gegen den normalen Ami hat man ja gar nichts...
    das sagen Sie! Aber in Wirklichkeit wollen Sie die USA erobern um dort Ihre BIO Produkte zu verkaufen!!! Dann wird hier ne Windkraftanlage errichtet, dort ein Wasserkraftwerk, hier ein Vogelpark,... auf das die Amis sich daran gewöhnen. Bei den Krauts hats nach dem zweiten Weltkrieg ja auch funktioniert...



  • gast schrieb:

    Ich würd vorschlagen, dass jeder, der etwas gegen die amerikanische Bevölkerung hat, auf Dinge verzichten sollte, welche in den USA entwickelt wurden. Mal sehen, wie es sich dann lebt...

    Nehmen wir nur die Produkte welche von richtigen Amerikanern entwickelt wurden.
    Nicht von in Amerika lebenden Ausländern. Dann gehts uns eigentlich nicht so schlecht.
    Müssen sogar einen GOV einbürgern weil bei ihnen keine besseren rumlaufen.


  • Mod

    Dr Strangelove schrieb:

    Was wird sonst noch so an den USA gehasst? Genau: Sie haben das Kyoto Protokoll nicht unterschrieben. Was mag sich da der Bush gedacht habe? Vielleicht das wenn die Inder nur 0,3 Kinder mehr kriegen eh alles fürn A*** ist. Vielleicht dachte er auch daran das die Deutsche Industrie allgemein auf dem Umweltsektor führend ist? Mit den ganzen Patenten und so kriegen die US Konzerne da erstmal kein Bein in die Tür. Warum also den Krauts gleich den ganzen US Markt schenken um irgend einen indischen Furz zu kompensieren? Also hat ers nicht unterschrieben PUNKT

    Ein wahres Wort gelassen ausgesprochen.

    Warum die USA sicherlich auch gehasst werden: weil die USA (bzw deren Präsident) offensichtlich immer nur Politik für die USA macht.

    US first - egal ob Demokrat oder Republikaner, das ist US-Leitlinie. Sollte ein für die Welt nützliches Ziel mit "US first" vereinbar sein, bekommt es die volle Unterstützung der USA. Falls nicht, dann eben nicht.

    Mir erscheint das eine sehr pragmatische und realistische Weltsicht zu sein. Natürlich sehr kaltschnäuzig gegenüber allen anderen, aber verständlich.

    Im Gegensatz dazu stehen deutsche Ansätze der "Welt"politik, wo man deutsche Interessen prozentual zur Weltbevölkerung sieht und dabei manchmal übersieht, daß man mittelfristig nur helfen und schützen kann, wenn man stark ist. Gibt man aber die eigene Stärke auf, kann man irgendwann niemandem mehr helfen.


  • Mod

    Unix-Tom schrieb:

    gast schrieb:

    Ich würd vorschlagen, dass jeder, der etwas gegen die amerikanische Bevölkerung hat, auf Dinge verzichten sollte, welche in den USA entwickelt wurden. Mal sehen, wie es sich dann lebt...

    Nehmen wir nur die Produkte welche von richtigen Amerikanern entwickelt wurden.
    Nicht von in Amerika lebenden Ausländern. Dann gehts uns eigentlich nicht so schlecht.
    Müssen sogar einen GOV einbürgern weil bei ihnen keine besseren rumlaufen.

    Aber sie machen das recht clever! [Ok, zur Zeit unter Bush ist diese Linie anders, aber das ändert sich rasch wieder]

    Sie bürgern gute Wissenschaftler und Techniker aus aller Welt ein, und geben den Leistungsbereiten einen Nährboden. Es ist egal, ob ein Produkt von einem eingebürgerten Chinesen entwickelt wurde, es kommt einer US-Firma zu Gute!

    Und das ist eine sehr sinnvolle Politik. Kanada praktiziert das seit einigen Jahren auch verstärkt mit großem Erfolg.

    Im Gegensatz dazu lassen wir arbeitswillige und gut ausgebildete Leute gar nicht ins Land, sondern holen nur den Bodensatz rein. Ein hervorragend ausgebildeter Chinese oder Inder, der 10 Jahre in Deutschland arbeiten will, damit er ordentlich Geld scheffeln kann und dann wieder zurückgehen will, der bekommt keine Arbeits- oder Aufenthaltserlaubnis. Das ist unlogisch.


  • Mod

    @Marcus: Wobei man aber auch dazusagen muss, dass es bereits sehr viele Arbeitslose Deutsche gibt denen man den Job doch vorher geben sollte.

    MfG SideWinder



  • gast schrieb:

    In Deutschland gabs auch mal einen Hitler, wie wärs, wenn alle Amis den Hass, den Sie auf Hitler hatten, auf alle Deutschen ausweiten?

    Wenn?? Also was ich so mitbekomme, gibt es wohl genügend Leute in anderen Ländern, die genau das tun. Sie weiten den Hass auf Hitler und der damaligen Bevölkerung (obwohl da auch schon nicht alle für Hitler waren) auf die heutige Bevölkerung aus.

    gast schrieb:

    Ich würd vorschlagen, dass jeder, der etwas gegen die amerikanische Bevölkerung hat, auf Dinge verzichten sollte, welche in den USA entwickelt wurden. Mal sehen, wie es sich dann lebt...

    Ganz gut, denn auf viel müsstest du nicht verzichten und wenn ich spontan an "US-Entwicklungen" denke, dann denke ich es wäre sogar gut, wenn wir auf so einiges verzichten könnten.



  • SideWinder schrieb:

    @Marcus: Wobei man aber auch dazusagen muss, dass es bereits sehr viele Arbeitslose Deutsche gibt denen man den Job doch vorher geben sollte.

    Wieso denn das? Bei gleicher Qualifikation wäre es doch egal, wer von beiden den Job bekommt. Oder siehst du da noch einen Unterschied?



  • SideWinder schrieb:

    @Marcus: Wobei man aber auch dazusagen muss, dass es bereits sehr viele Arbeitslose Deutsche gibt denen man den Job doch vorher geben sollte.

    Nein, das siehst Du falsch.

    Wenn es einen Deutschen mit der gleichen Qualifikation gaebe und eine entsprechende Stelle, dann waere sie ja besetzt. Aber das ist ja nicht der Fall.

    Du gehst auch schon diese typische Denkrichtung... bei uns wurden Auslaender immer nur fuer Hilfsarbeiten genommen, aber das ist unser Denkfehler - wir muessen anfangen ueberdurchschnittlich gute Auslaender bei uns arbeiten zu lassen, damit der generelle Stand der Produkte besser wird. Gleichzeitig schwaecht man damit auch die Konkurrenz in anderen Laendern, da man dort gute Leute abzieht bzw diesen Laendern vorenthaelt.

    Zur Zeit fahren wir aber den Unsinn, dass wir z.B. massenweise chinesische Studenten ausbilden und sofort nach Ende des Studiums fast deportieren... stattdessen muesste man sie mit sanfter Gewalt (sprich: Moeglichkeit Geld zu scheffeln) festhalten.


  • Mod

    Also wenn ich 2 Leute habe die gleich qualifiziert sind, nehme ich denjenigen der aus meinem Land kommt. Nicht aus rassistischen Gründen sondern ganz einfach um die Arbeitslosigkeit im eigenen Land zu verringern. Sonst verkaufe ich ja meine Identität, hole nur noch billigere Ausländer die hier arbeiten und meine Landsleute sind komplett arbeitslos -> das Geld scheffeln die Ausländer. Dadurch schaffe ich wieder Platz für Rassismus und verschenke mein Geld ans Ausland.

    BTW: Die entsprechenden Stellen werden des Öfteren nur deswegen mit Ausländern besetzt weil die auch für weniger Geld arbeiten. Nicht immer ist der Grund "Wir haben keine eigenen Leute die qualifiziert dafür sind.".

    MfG SideWinder



  • Ich glaub ich verles' mich da gerade ... wenn beide in Deutschland leben ist das doch wohl scheißegal wen von beiden du nimmst. Nimmste den deutschen liegt der Ausländer dir auf der Tasche, nimmste hingegen den Ausländern ists der Deutsche ... also wo bitte verhälst du dich dann positiv ggü. deinem Land? Das was du meinst gilt nur für die Ausländer, die extra wegen dieser Arbeitsstelle immigrieren würden. Dann ist es natürlich klar dass man den Deutschen nimmt bevor noch ein Ausländer kommt gegenüber dem ich Zusagen machen muss und innerhalb eines Zeitfensters entsprechende Hilfen zusage.

    Deine diesbezügliche Aussage ist IMHO mehr als hinterfragungswürdig.


  • Mod

    Pass jetzt gut auf was du genau sagst, danke.

    Ich rede hier von Leuten die man extra aus dem Ausland holt.

    MfG SideWinder



  • Wieso aufpassen? Ich hinterfrage deine Aussagen ... fühlste dich jetzt schon unter Druck gesetzt? *kopfschüttel*

    Im übrigen verhalten sich die wenigsten Unternehmen patriotisch. Das darf ein Unternehmen auch gar nicht, denn es muss um seine eigene Existenz kämpfen. Wenn man jemand aus dem Ausland holen kann, der gleich oder sogar noch höher qualifiziert ist und trotzdem weniger kostet wird jedes Unternehmen den billigeren holen - sag' ich jetzt einfach mal so denn ICH würde es nicht anders machen.



  • Ich verstehe immer noch nicht was Du meinst.

    Das müssen wir schnell ändern 😉

    Es klingt so als sei da irgendwo eine dunkle Macht die die Welt verdummen will?

    So ist es.

    Eine Regierung muß Ihre Politik erklären. Nennst Du das schon Propaganda?

    Keineswegs. Wüsste nicht wo ich das tat.

    So lange es kritisch hinterfragt wird ist es meiner Meinung keine Propaganda. Und hier in D wurde gewaltig kritisch hinterfragt...

    Propaganda bleibt Proaganda. Kritische Hinterfragung ist das Gegenmittel zu Propaganda.
    Ich hatte dir ja oben schon mein Zitat als Antwort gegeben, aber ich wiederhole mich hier nochmal:

    ...Oder sie sind naiv und merkens nicht

    Sorry, das ist das einzige was ich dazu sagen kann. Zugegeben: Die Medienkonzerne erwecken sehr geschickt die Illusion von Pluralismus und Hinterfragung, doch das gegenteil ist der Fall. Schaut doch noch mal aufmerksam N24 und ntv zu den entsprechenden Themen. Vor allem wenns um terrorismus geht.

    Wieso können die Menschen mit der Kultur nichts anfangen?

    Weil sie tausende Kilometer entfernt sind. Weil sie größere, bedeutendere Kulturen haben. Weil sie andere Mentalitäten haben, etc...<liste kann noch lange fortgesetzt werden>
    Oder schlicht und ergreifend, weil sie Opfer amerikanischer Politik wurden (auch nicht selten, im Gegenteil *g*)

    Oder meinst Du die Hollywood Filme?

    Sagte ich ja schon: Ja. Unter anderem.

    Kennst Du "21 Gram"? Oder "Requiem for a Dream?

    Ne. 😉 Damit ichs auch verstehe, kannst du ja mal erklären, worums da geht.

    @AJ: Ich verstehe nicht warum ich in meinem Stolz gekränkt sein sollte?
    Wenn einer ne show abzieht, um zu provozieren, fühl ich mich schlicht verarscht. Aber es ist kein großes Drama, zu dem was ich gesagt hab, steh ich, und FlameDiver hat seine Aussage ja nicht revidiert, und war sein Post inakzeptabel.

    Also, wenn wir was gegen die Militärmaschinerie haben, dann geht das (meiste) auf Mr. Bushs Rechnung.

    Ohne klugscheißen zu wollen, will ich eines klarstellen, was nicht nur meine eigene Meinung darstellt, sondern Fakt ist: Die Politik der us-Regierung ist nichts temporäres, etwas, das sich bald ändern wird. Die Poltitik ist bis auf Ausnahmen fortsetzung alter Politik unter anpassung an die moderne Zeit. Egal ob Bush, Kerry, Clinton, Gore, oder Reagan. Es bleibt in den Prinzipien dasselbe, nur wie Klug die jeweiligen Präsidenten vorgehen, damit Illegale sachen nicht an die Öffentlichkeit gelangen, unterscheidet sich. Es ist die Mentalität, die rechte Bewegung, die die Politik bestimmt.

    Ich würd vorschlagen, dass jeder, der etwas gegen die amerikanische Bevölkerung hat, auf Dinge verzichten sollte, welche in den USA entwickelt wurden. Mal sehen, wie es sich dann lebt...

    Zugegeben, sicherlich würde das in wirklichkeit wenigen gefallen. Es ist (für die Kritiker) eine Art Hassliebe bzw Abhängigkeit, die uns mit denj usa verbindet und die die Amerikanische Wirtschaft (Medien, Industrie) sehr geschickt eingefädelt hat. Europa im zweiten Weltkrieg gerettet und gleich den großen Markt erschlossen. Ein Geniestreich, muss man sagen.
    Ich esse aber trotzdem lieber einen Döner, zum Mittag lieber Sarmale (Krautwickel mit Reis), beim Grillen lieber Mic (kleine Würstchen, rumänische Spezialität) usw. Der Deutschstämmige entsprechend seine Speisen.
    Bei Filmen ist das natürlich was anderes. Ebenso bei Computersachen. Doch wenigstens habe ich die Amerikanische Kultur nicht den ganzen Tag im Nacken.

    Edit: kleine Klarstellung...



  • Wie es mit China und den Menschenrechten aussieht wurde ja auch bereits angesprochen. Wenn es einen WK III gibt dann bestimmt zw diesen beiden Ländern.

    Alles Schwachsinn. Niemand weiß es.

    Möglicherweise werden die USA auf Seiten Chinas dabeisein. Die USa scheinen sich in letzter Zeit sehr um China zu bemühen.

    Das hat ja ganz pragmatische Gründe...


  • Mod

    CengizS schrieb:

    Wieso aufpassen? Ich hinterfrage deine Aussagen ... fühlste dich jetzt schon unter Druck gesetzt? *kopfschüttel*

    Nein aber zwischen deinen Zeilen habe ich den einen oder anderen Satz gefunden (offenbar aber nur erfunden) 🙂

    MfG SideWinder



  • Marc++us schrieb:

    US first - egal ob Demokrat oder Republikaner, das ist US-Leitlinie.

    Ok, Dieser Ansatz ist zu kritisieren. Wenn man zum Beispiel die Handelsabkommen/Zölle betrachtet die die heimische Industrie begünstigt. Agrar/Flugzeuge/Stahl/... um Arbeitsplätze in den USA zu halten. Allerdings kennen wir sowas auch. Unsere Agrarsubventionen/Zölle/Auflagen schädigen massiv die Entwicklungsländer. Man kann da noch einige andere Bereiche aufzählen.
    Für "US first" gibt es also auch Äquivalente in Europa...

    Marc++us schrieb:

    Im Gegensatz dazu stehen deutsche Ansätze der "Welt"politik, wo man deutsche Interessen prozentual zur Weltbevölkerung sieht und dabei manchmal übersieht, daß man mittelfristig nur helfen und schützen kann, wenn man stark ist. Gibt man aber die eigene Stärke auf, kann man irgendwann niemandem mehr helfen.

    Deinen letzten Abschnitt verstehe ich nicht. (Beispiele?) Meinst Du das sich Deutschland innerhalb der EU übernommen hat? Neue EU-Beitrittsländer, Masstricht Kriterien, ...
    Oder meinst Du das internationale Engagement? Also Kosovo/Afgahnistan/Entwicklungshilfe, ...
    Im Prinzip hast Du Recht. Schröder & Co müssen sich in erster Linie um D kümmern...

    Marc++us schrieb:

    Im Gegensatz dazu lassen wir arbeitswillige und gut ausgebildete Leute gar nicht ins Land

    Gibt es denn nicht schon die Greencard? Soweit ich gelesen habe soll sie ja ein Flop gewesen sein. Siemens holt die Inder nich nach D, sondern geht nach Indien. Und die Mittelständler... ob die so ohne weiteres einen Crack aus Neu Dehli kriegen?

    Was ist ein GOV?

    @randa:

    Propaganda:
    Du machst mich noch ganz wuschelig! Eben habe ich schon die Buchstaben von ntv zusammengezählt... ich komme aber nicht auf 23. 🤡
    Was viel kritisiert wird ist das die Journalisten zunehmend schlampiger arbeiten und das immer mehr OFF Topic a la Küblböck in den Nachrichten landet. Du aber sagst das gezielt Nachrichten manipuliert werden? Könnte das ev ein subjektiver Eindruck sein? Wenn ich zB. "Die Welt" lese fühle ich mich manipuliert. Wenn es um SPD/Grüne/Schröder geht, sind die Artikel meist abwertend geschrieben. In der morgendlichen Presseschau habe ich bereits einen Fühler für Welt Schlagzeilen entwickelt. Die Welt ist aber nur eine Zeitung. Man kann auch andere lesen...
    Genauso wird es mit NTV sein. (Hab selbst keinen Fernseher.) ARD und ZDF werden ihre Unabhängigkeit in den letzten 5 Jahren nicht eingebüst haben.

    Aber wo wir schonmal dabei sind: Was stört Dich genau? Werden vielleicht ständig Terrornachrichten abgesetzt? Oder auf die Auswirkungen eines Anschlages auf diesen oder jenen Kurs spekuliert?

    Kultur:
    Du hälst andere Kulturen für bedeutender als die westliche Kultur? Nehme ich jetzt mal als Verzweiflungskinnhaken für die westliche Arroganz hin...
    Westliche Kultur wird in 100 Jahren nur noch MTV sein. Weil die anderen Staaten die Menschenrechte (Meinungsfreiheit, freie (Eigen)Entwicklung, Schutz für Willkür), den Individualismus übernommen haben werden.

    Zu dem Filmen: Bei Requiem for a Dream geht es darum wie einem die Drogenabhängigkeit herunterreist. 21 Grams enthüllt unter anderem den amerikanischen Traum. Vom Tellerwäscher zum Millionär...
    --------------------------------------- Spoiler --------------------------------------
    Requiem for a Dream: Es geht um ein Pärchen einen Freund und einer Mutter. Sie haben Träume, eine Zukunft, ... Am Ende ziehen die beiden Männer los um Drogen in einer Stadt einzukaufen. Es gibt Komplikationen. Der eine verliert einen Arm wegen den ganzen entzündeten Einstichen und landet in einer Klapse. -> Dead End. Der andere kann noch arbeiten... und wird im Rahmen einer "Entziehungskur" im Stassenbau eingesetzt und unter menschenunwürdigen Bedingungen ausgebeutet.
    Die Frau hält es auch nicht mehr ohne Drogen aus, landet in der Prostitution, am Ende macht sie Gruppensexparties um an Drogen zu kommen.
    Die Mutter ist von Medikamenten abhängig und wird am Ende von Pflegern wieder mit Drogen ruhig gestellt.

    Dieser Film zeigt eindeutig die Schattenseiten der amerikanischen Gesellschaft. Er richtet sich zwar primär gegen Drogen, ist aber kein eitel Sonnenschein Hollywood. Privatisierte Gefängnisse, das Gesundheitssystem, vereinsamtes Leben, alles keine USA Werbung.

    21 Grams: Ein Vater mit einem starken Willen beginnt ein neues Leben. Dann wird er wegen einer Tätowierung entlassen. ->Hire&Fire. Vermutlich will man ihn auch nicht, weil man spürt das er ein Angehöriger der Unterklasse ist. Er bekommt eine richtig schlechte Arbeit. Sein Glaube an Gott gibt ihm aber Halt. (Arbeite hart und glaube an Gott, dann schaffst Du es. Sowas würde ein Konservativer in den USA sagen.)
    Dann überfährt er einen Mann mit seinen Töchtern.

    Am Ende geht alles zu Bruch. Er bestraft sich selbst für seine Tat, bzw wird bestraft. Er sieht ein, das egal was er macht, er kommt aus der Scheiße nicht heraus.
    Der amerkanische Traum sagt: Jeder hat eine Chance.
    Dieser Film sagt: Es kommen immer Dinge dazwischen die dich vollkommen aus der Bahn werfen können. Und gehörst Du der Unterschicht an, kannst Du es nicht ablegen und bleibst unten. Ein starker Wille birgt auch Destruktives.

    Diese Filme enthüllen den "amerikanischen Traum". Auf der anderen Seite führe ich diesen Film an um zu zeigen das Hollywood auch selbstkritische Filme produziert. Das sie nicht sehr verbreitet sind, liegt daran das man nachher richtig down ist.
    --------------------------------------- Spoiler Ende ----------------------------------

    Was ich in meinen ganzen vorherigen Postings sagen wollte war das wir auch nicht besser sind. Wenn wir für Kyoto sind, dann aus Eigeninteresse. Ob die Welt am Ozonloch untergeht? Die ganzen Horrorszenarien in den 80'ern, wo sind die geblieben? Ich fühle keine Umweltkatastrophen.

    Was mich an der Anti USA Bewegung am meisten stört ist, das ich mich von IHNEN manipuliert fühlen. Die vorgebrachten Argumente halte ich oft für schwachsinnig. Gegendarstellungen fallen immer unter den Tisch.
    Ich war schon oft bei "Linken" Treffen. Die Gewerkschaften sind so Arsch biedern, die kritischste Frage an den USA Hasser auf dem Podium war, ob er einen guten Flug hatte. Ansonsten absolut tote Hose.
    Ein andermal hat ein Iraqi sein Land als Hort der Freiheit und Glücksleigkeit dargestellt. Nur die Sanktionen würden das Land unten halten. Und ->ICH<- war der einzigste der kritische Fragen gestellt hat. Die anderen Typen haben bestimmt auch gewusst das er lügt, wollten sich aber wohl nicht ihren "USA ist das Böse"-Abend verderben.
    Und wenn ich zu Attac gehe fühle ich mich erst recht manipuliert. Ein stupides herunterbeten von eigentlich nicht haltbaren Vorwürfen. Was mir fehlt sind die kritischen Stimmen. Leute die nicht telepolisverseucht sind.
    Zu Attac gehe ich manchmal noch. Die anderen habe ich abgeschrieben.



  • SideWinder schrieb:

    Also wenn ich 2 Leute habe die gleich qualifiziert sind, nehme ich denjenigen der aus meinem Land kommt.

    genau das ist die aktuelle deutsche gesetzeslage...



  • Dr Strangelove schrieb:

    Was viel kritisiert wird ist das die Journalisten zunehmend schlampiger arbeiten und das immer mehr OFF Topic a la Küblböck in den Nachrichten landet. Du aber sagst das gezielt Nachrichten manipuliert werden? Könnte das ev ein subjektiver Eindruck sein?

    Teilweise natürlich ja, teilweise ist es aber fankt. Ob die Medien bewusst Manipulieren, das will ich eigentlich gar nicht mal so unterstellen. Sie schwimmen eher mit dem Strom, werden politisch unter druck gesetzt oder sonstiges, deshalb werden nachrichten immer pro-westlich und damit auch pro amerikanisch sein. Welche Gründe sie genau haben (die Bosse), das will ich gar nicht erst spekulieren. Vielleicht sind es ganz einfache Motive, wie das man sich einfach der westlichen Gesellschaft zugehörig fühlt und damit gar nicht den Wunsch verspürt, die Muslimische Welt (oder andere) mal korrekter darzustellen. Nach dem Motto "Wir sind hier, wir sind auf der Seite des Westens. So ist es nunmal." Könnte aber auch anders sein.

    ARD und ZDF werden ihre Unabhängigkeit in den letzten 5 Jahren nicht eingebüst haben.

    Ich habe das gefühl, das sie ein bisschen schon eingebüßt haben Aber letztlich bleiben ARD und ZDF (neben Phönix) immernoch die Juwelen des Deutschen Fernsehens, was nachrichten und unabhängigkeit betrifft. 👍

    Aber wo wir schonmal dabei sind: Was stört Dich genau? Werden vielleicht ständig Terrornachrichten abgesetzt? Oder auf die Auswirkungen eines Anschlages auf diesen oder jenen Kurs spekuliert?

    Ja, das stört mich. Ich möchte mal beispielhaft inhaltlich ungefähr wiedergeben, was ich letztens in den Nachrichten gehört hab.

    In England wurden verdächtige festgenommen...Polizei warnt vor Anschlägen...Geheimdienste wurden eingeschaltet...Es werden Ziele vermutet in...Dies und das wäre besonders betroffen....hätte folgende Konsequenzen...[nochmal] Polizei wird in hohe Alarmbereitschaft versetzt...Hier und Hier auf der Welt gibt es noch Terrorwarnungen [Amerika wurde hier nat. erwähnt]...
    **[jetzt kommts]**Warnungen sind vermutlich mehrere Jahre alt...Es besteht eigentlich keine akute Warnung...es besteht keine Gefahr...

    Merkt ihr was? Es wird sogar offen gesagt, das man sich hier überhaupt keinen Stress machen muss. Aber die ganzen Spekulationen und Berichte, die am Anfang des Beitrags gelabert wurden, bleiben trotzdem hängen. Die Worte am ende überhört man da schnell, vor allem, wenn ein sicherheitsbedürftiger Bürger unserer Gesellschaft sich bereits total einbgeschissen hat. Und tatsächlich bin ich der überzeugung, das nicht die geringste Terrorgefahr besteht. Und wenn sie besteht (auch ich kann mich irren), dann bestand sie schon vor 5 oder 10 oder 15 Jahren.
    Das selbe übrigens, wenn im Irak über eine Terrororganisation gesprochen wird, die (achtung) verbindungen zu Al-Quaeda haben soll. Da lach ich mir immer wieder einen ab. Wer sagt das, woher wisst ihr das, warum "haben soll"? So erweckt man den eindruck, das praktisch jede Organisation, die uns suspekt vor kommt, irgendwelche verbindungen zu Al-Quaeda hat. Am ende sogar die ETA im Baskenland *g* *kopfschüttel*

    Kultur:
    Du hälst andere Kulturen für bedeutender als die westliche Kultur? Nehme ich jetzt mal als Verzweiflungskinnhaken für die westliche Arroganz hin...
    Westliche Kultur wird in 100 Jahren nur noch MTV sein. Weil die anderen Staaten die Menschenrechte (Meinungsfreiheit, freie (Eigen)Entwicklung, Schutz für Willkür), den Individualismus übernommen haben werden.

    Ich halte China für die bewundernswerteste Kultur in der Geschichte der Menschen, und ich habe großen respekt davor. Tatsächlich ist aber die westliche die bedeutendste, in dem Sinne, das sie den größten Einfluss auf die Weltgeschichte hatte (mit Abstand, zugegeben). Aber in dem Falle erlaube ich mir, überzeugter patriotischer Europäer zu sein und nur von der Europäischen Kultur zu reden. Die Amerikaner sind eine seichte Kopie der langen Kulturellen geschichte Europas, und heute noch mehr als damals schon.
    Das die welstliche Kultur "in 100 Jahren nur noch MTV" sein soll halte ich für überspitzt. Diese dumme MTV-Sache legt sich wieder, die Jugen hatte schon immer irgendwas, mit dem Blödsinn angestellt werden konnte, und die alte Generation hat schon immer gepredigt, wie schlimm es doch mit der Jugen heutzutage geworden ist... alles imho nichts dramatisches.

    Was ich in meinen ganzen vorherigen Postings sagen wollte war das wir auch nicht besser sind. Wenn wir für Kyoto sind, dann aus Eigeninteresse. Ob die Welt am Ozonloch untergeht? Die ganzen Horrorszenarien in den 80'ern, wo sind die geblieben? Ich fühle keine Umweltkatastrophen

    Ich schon. Und nur weil wir in Deutschland sind (ein gemütlicher Platz in der etwas nördlichen Ecke Europas, wo alles grün und saftig ist), heißt das noch lange nicht, das die Ökologie nicht schlimmer wird. Allein der Gedanke, das Milliarden Tonnen Öl jeden Tag verbrannt werden, gibt mir immer wieder zu denken. Wieviel Ruß und Abgase sind das wohl in Kubikmeter? Verdammt viel. Wieviel Holz wird täglich abgeholzt? usw...Ich bin kein Öko, aber ich mache mir trotzdem sorgen. Vor allem weil ich genau weiß, das es sich nicht bessert, es bleibt nicht mal auf dem aktuellen Niveau, nein, es steigert sich sogar noch. Schlimm genug.

    Was mich an der Anti USA Bewegung am meisten stört ist, das ich mich von IHNEN manipuliert fühlen. Die vorgebrachten Argumente halte ich oft für schwachsinnig. Gegendarstellungen fallen immer unter den Tisch.

    So ist das nunmal. Auch die Front gegen die USA verlässt ihre Wurzeln und wird selbst stupide und einfältig. Weil es heute noch am ehesten akzeptiert wird, wenn man mal was gegen die usa hat. Heut gehts noch. Vor einiger Zeit war das weniger akzeptiert. Ich wurde selbst manchmel schief angeguckt oder angegrinst. Ich habe vor 5 Jahren mal einen Artikel für die Schülerzeitung geschireben, der gar nicht glimpflich mit den usa umgegangen ist, aber nicht gehässig oder hetzerisch war (im gegenteil eher diplomatisch). Dabei ging es vor allem um amerikanschie Verbrechen in Lateinamerika, tweilweise auch in Arabien. Der Direktor hat ihn abgelehnt. Vor einem Jahr dann ein ähnlicher Artikel, und er wurde angenommen. Es war der gleiche Direktor.


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