Ausbildung zum Fachinformatiker/Systemintegrator
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Ich finde es vollkommen in Ordnung ein Studium nach nem Jahr abzubrechen. Wenn es halt nicht das richtige ist. Das läßt sich auch leicht begründen. Erstes Semester hat kein Spaß gemacht, dann 2. noch versucht, ob's nicht vielleicht nur gewöhnungsbedürftig war. Und danach gesagt gut, das war's nicht, ich such mir was anderes. Finde ich in Ordnung.
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Jester schrieb:
Ich finde es vollkommen in Ordnung ein Studium nach nem Jahr abzubrechen. Wenn es halt nicht das richtige ist. Das läßt sich auch leicht begründen. Erstes Semester hat kein Spaß gemacht, dann 2. noch versucht, ob's nicht vielleicht nur gewöhnungsbedürftig war. Und danach gesagt gut, das war's nicht, ich such mir was anderes. Finde ich in Ordnung.
Sicher ist das in Ordnung und ich habe das da oben natürlich übertrieben dargestellt. Trotzdem ist das ein kleiner negativer Fleck im Lebenslauf, den man erstmal durch etwas anderes positives wegmachen muss. Wenn man eine niedrigere Qualifikation als jemand anderes hat und vielleicht sogar irgendwelche Dinge abgebrochen hat, dann muss man mehr leisten als der andere, um nach oben zu kommen. Man hat in jedem Fall eine schlechtere Ausgangslage.
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Zum Thema abstraktes Denken:
Was hast du davon wenn du mit Vektorräumen und ∞ komplexeste
Gleichungen lösen kannst?Es geht garnicht darum, wie oft du das in der Praxis benötigst. Es geht darum, wie du ja selber drüber geschrieben hast, das logische und abstrakte Denken zu schulen. Überleg mal, wie der Schulstoff aussehen würde, wenn wir noch noch Sachen durchnehmen würden, die dir später in der Praxis begegnen...
Dass du übrigens nach einem Jahr abgebrochen hast ist absolut in Ordnung. Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Hauptsache, du hast jetzt keinen Durchhänger.
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Ich fang ab dem 1.10 mein BA Studium zum Diplom-Ingenieur Fachrichtung Informationstechnik - Ingenieurinformatik an und glaube das ist das beste was mir passieren konnte

Ich stand vor einer ähnlichen Entscheidung, dass ich nicht genau wusste ob ich studieren oder eine einfache Ausbildung machen sollte, und nun hab ich beides. *gG* Das mir ein reines Studium zu trocken und praxisfern ist, wurde mir recht schnell klar. Aber eine "einfache" Ausbildung zum Fachinformatiker war mir zu wenig, da wirklich Viele das machen und eigentlich überall wo ich mich informiert hatte war man der Meinung dass man mit einer normalen Ausbildung nicht mehr weit kommt und die weiteren Entwicklungsmöglichkeiten auch nicht berauschend sind. Aber ich denke die Entscheidung hängt auch sehr mit den eigenen Wünschen und Vorlieben zusammen.
Ich mach meine Ausbildung beim Weltmarktführer in Sachen Fahrzeugvernetzung und denke ich werde sehr viel Spaß haben obwohls bestimmt schwer wird.
Wenn man die Möglichkeit hat zu einem BA-Studium und auch die Leistung bringt, sollte man das auf jedenfall machen.@Sonnenschein84
An welcher BA studierst du denn?
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Hallo,
Gregor schrieb:
Wenn du aufsteigen willst, dann brauchst du Fähigkeiten (und Wissen), die du dir als Fachinformatiker nur schwer aneignen kannst.
Es gibt mittlerweile Fortbildungsmöglichkeiten, das habe ich bereits gepostet. Natürlich bist du dann mehr oder weniger "Spezialist" in nem bestimmten Bereich und nicht so vielseitig. Allerdings bezweifle ich sehr stark, dass man als Netzwerspezi oder Security-Engineer diese ganze Theorie benötigt. Schaden wirds wohl auch nicht, aber wenn man doch weiss, dass man in diesen Bereich geht, isses imho Wissen, was keiner braucht.
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Hi!
Zu meinem Semester Informatik hätte ich vielleicht noch hinzuschreiben sollen,
dass ich das während der Klasse11 paralell zum Schulbetrieb gemacht habe.
Hab auch den Ersten Schein für Informatik in der Hand, ich könnte also wenn ich
wirklich an die Uni wollte ein Semester verkürzen.Und was was ich da gesehen habe war absolut nicht mein Fall.
Ok, es war die Uni Bonn, die ist bekannt für viel Theorie, aber selbst mit viel
gutem Willen konnte ich nichts praktisch brauchbares aus dem Lehrstoff
ziehen -selbst nicht mit viel Fantasie.Natürlich hat man mit einer weniger hohen (Aus)Bildung weniger Chancen
als ein Uni Absolvent, aber ich höre immer wieder von Leuten mit denen ich
mich unterhalte, dass die Unistudenten nur theoretisch gut sind, praktisch nicht
Zum Thema Einseitigkeit:
Lernt man wirklich nur für eine Schiene bei der FI Ausbildung?
Kann ich mir fast nicht vorstellen..
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BTW: Ich finde es interessant, dass Leute, die keinen Zugang zu Theorie bzw. abstraktem Wissen haben, dieses immer vollkommen ablehnen bzw. geringschätzen. Es kommt bei solchen Leuten einfach nicht vor, dass sie ihre eigene Meinung mal selbst hinterfragen und sich überlegen, für was Leute soetwas eigentlich lernen. Es wird nicht in Frage gestellt, ob einem hier vielleicht etwas fehlt. Es wird einfach behauptet, dass das doch eh keiner in der Praxis braucht. Auf die Idee, dass man vielleicht effizienter, effektiver und korrekter arbeiten kann, wenn man diverse konkrete Dinge auf eine abstrakte Ebene bringt, indem man beispielsweise mathematische Strukturen in diesen erkennt und damit arbeitet, kommt keiner.
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@Talla ich studiere in Glauchau (Sachsen) und kann auch nur sagen, dass es für mich die beste Entscheidung war
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@Gregor
Vielleicht können Studierte bestimmte Problemlösungen besser zerlegen.
Eventuell können Studierte auch einen super Lösungs-Algo dazu basteln.
Nur, was sich in meinen 10 Jahren Berufstätigkeit bis jetzt herausgestellt hat -> teilweise fehlt den Studierten dann der Praxisbezug. Mir nutzt keine super theoretische Lösung wenn Sie praktisch nicht umgesetzt werden kann.
Es ist immer ein geben und ein nehmen.
In der Forschung und Entwicklung kann ich es verstehen, dass studierte Informatiker oder überhaupt Studierte "besser" arbeiten können.
Aber manchmal fehlt einfach der praktische Lösungsbezug.Wenn ich nicht weiss für was ich hier mache und wie die Gegebenheiten sind und das Umfeld für dass ich die Lösung entwickle, dann wird die Lösung in den meisten Fällen suboptimal sein.
Ich denke dass zusammenarbeiten von Studierten und BA'lern / Ausgebildeten FI's bringt einfach die beste Qualität.
Die einen haben gelernt super Abstraktionen des Problems zu machen, die anderen "sollten!" den Betrieb kennen und evtl. Lösungen daraufhin auch bewerten.
Jeder hat seine Vor- und Nachteile.
Just my 2 cents
Edit: Wow.. was für Bandwurmsätze.. sorry

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Gregor schrieb:
Es kommt bei solchen Leuten einfach nicht vor, dass sie ihre eigene Meinung mal selbst hinterfragen und sich überlegen, für was Leute soetwas eigentlich lernen
Ich hinterfrage meine Meinung schon, allerdings kann ich für meinen Bereich diese Notwendigkeit einfach nicht feststellen. Dass man mit nem Studium bessere Aufstiegsmöglichkeiten und Einstellungschancen hat, ist ja unbestritten, aber so ein bisschen Denken kann man als "AZUBI" auch schon, gerade wenn Interesse da ist.
Gregor schrieb:
Es kommt bei solchen Leuten einfach nicht vor, dass sie ihre eigene Meinung mal selbst hinterfragen und sich überlegen, für was Leute soetwas eigentlich lernen. Es wird nicht in Frage gestellt, ob einem hier vielleicht etwas fehlt.Es wird einfach behauptet, dass das doch eh keiner in der Praxis
Naja, ich weiss eben, wie das in der Ausbildung ist. Für bestimmte Bereiche halte ich dieses "abstrakte Denken", welches man an der Uni lernt, eben nicht für unbedingt notwendig.
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MikeSPK schrieb:
Ich denke dass zusammenarbeiten von Studierten und BA'lern / Ausgebildeten FI's bringt einfach die beste Qualität.
Hauptsache es pfuscht kein BWLer rein

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Gregor schrieb:
BTW: Ich finde es interessant, dass Leute, die keinen Zugang zu Theorie bzw. abstraktem Wissen haben, dieses immer vollkommen ablehnen bzw. geringschätzen. [..]
Ich lehne die Theorie nicht grundsätzlich ab.
Hat sicherlich seinen Zweck, aber nicht für mich.
Ich komme damit eben nicht so gut klar wie mit praxisbezogenen Themen.Ums noch weiter zu vereinfachen:
Weil ich mit Theorie nicht so gut zurechtkomme bevorzuge ich die Praxis.
Ja, auch mit learning by doing & (selbstverständlich) Studium der entsprechenden
Texte/Bücher kann man lernen.Aber ob ich nun eine verkappte Einstellung dazu habe oder nicht, ich
möchte es nicht machen. Fertig
Und theoriefern heißt nicht unbedingt praxisfern wie ich deinem letztem Satz
zwischen den Zeilen rauslesen zu glaube.
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Headhunter schrieb:
Lernt man wirklich nur für eine Schiene bei der FI Ausbildung?
Kann ich mir fast nicht vorstellen..Du lernst übrigens auch ein wenig Programmieren und was Datenbanken sind. Allerdings wirklich zu wenig um damit angeben zu können.

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interpreter schrieb:
MikeSPK schrieb:
Ich denke dass zusammenarbeiten von Studierten und BA'lern / Ausgebildeten FI's bringt einfach die beste Qualität.
Hauptsache es pfuscht kein BWLer rein

*g*
*BWL-Schein unterm Tisch versteck*Ich war jung.. und brauchte das Geld

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Headhunter schrieb:
Und theoriefern heißt nicht unbedingt praxisfern wie ich deinem letztem Satz
zwischen den Zeilen rauslesen zu glaube.Das wollte ich nicht ausdrücken. Tut mir leid, falls sich das so angehört hat. Ich bin bei meiner Meinung sicherlich durch meine Interessensgebiete vorgeschädigt. In denen geht es ohne Theorie wirklich nicht, nichtmal ansatzweise. Sicherlich gibt es auch Bereiche, in denen man wenig Theorie benötigt. Ich würde aber nicht drauf wetten, wenn ich die entsprechende Theorie dort nicht kennen würde. (wobei man natürlich meistens auch ohne Theorie auf einer gewissen Ebene in einem Bereich arbeiten kann)
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Ein Problem bei UNIs ist sicherlich, dass die Professoren usw. davon ausgehen, dass sich die Studenten die Praxis (zum Beispiel das Programmieren) selbst beibringen. Viele Studenten realisieren einfach nicht, dass das von ihnen erwartet wird. Das Resultat sind dann diese vollkommen praxisuntauglichen Absolventen, von denen hier hin und wieder berichtet wird.
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Optimizer schrieb:
Ich muss ganz ehrlich sagen, während des Grundstudiums habe ich mich des öfteren gefragt, wozu dieser ganze Schwachsinn gut sei.
Aber seit ich das Vordiplom in der Hand habe, fallen mir immer wieder bei Gelegenheiten Dinge auf, wo mir die Mathematik weitergeholfen hat.Ich hoffe nur, daß ich diese Erfahrung nicht unbedingt mache... geht aber wohl vielen so. "Was, HM, wozu brauche ich das?" Das ändert nichts daran, daß es vielleicht doch besser wäre, vorher zu wissen, wozu man das braucht.
Wie es auch gut wäre, überhaupt hellsehen zu können...Naja, ich werds rausfinden.

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Optimizer schrieb:
Aber seit ich das Vordiplom in der Hand habe, fallen mir immer wieder bei Gelegenheiten Dinge auf, wo mir die Mathematik weitergeholfen hat.

Huh? Hast du das Grundstudium in 2 Semestern durchgezogen? Mir war als hätte ich mal irgendwo herausgelesen, dass du zum WS03/04 angefangen hast... Oder dauert es bei euch nur 2 Semester?
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FH München schrieb:
Ablauf des Studiums
Zum zweisemestrigen Grundstudium gehört vor allem die Vermittlung umfassender Kenntnisse in Grundlagenfächern: Das betrifft die Mathematik zur Förderung der Analysefähigkeit, aber auch als Darstellungsmittel für komplexe Sachverhalte. Aufbau, Funktion und Betrieb von Rechenanlagen sind weitere Themen einschlägiger Vorlesungen und Praktika, und das exemplarische Erlernen einer (ersten) praktisch einsetzbaren Programmiersprache. Das Grundstudium wird mit einer Vorprüfung abgeschlossen; ein guter Abschluss dieser Prüfung ist eine weitgehende Garantie für den erfolgreichen Durchlauf des daran anschließenden Hauptstudiums.
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Headhunter schrieb:
Hallo!
Frage an Sovok:
Die fehlt Basiswissen welches du im Studium erlernen möchtest. Aber ist
ein Informatikstudium nicht sehr theoretisch, bis zum Vordiplom mit zwei
Mathesemestern belegt (Durchfallquote Uni Bonn 2003: ~80%) und eigentlich
nur nützlich um abstraktes Denken zu erlernen?
Was lernt man da praktisches, was man braucht?ich hab weniger an uni gedacht mehr an fachhochschule
das low level/assembler basiswissen brauch man wenn man hardwarenah arbeitet und das bekommt man halt nich in der ausbildung bzw. muss man sich selber beibringen
sonst steht plötzlich n kollege daneben und meint "klar funzt des ned... der arbeitet halt ned wie n intel prozessor *g*"ausserdem würd ich halt noch gern diverse techniken wie hashtabellen oder design ansätze lernen
in der berufsschule machen wir eigentlich nur vb anfängerkram und einfache algorithmen
der systemtechnik part war da schon besser. aufbau von firmennetzwerken, verkabelung, elektronische seite der datenübertragung/speicherung etc.